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Quadranti Rosmarie · Nationalrat · 2012-05-03

Quadranti Rosmarie · Nationalrat · Zürich · Fraktion BD · 2012-05-03

Wortprotokoll

Die BDP stellt sich vollumfänglich hinter die sechste Leitlinie, die lautet: "Die Schweiz hält in Bildung, Forschung und Innovation einen Spitzenplatz." Wir begrüssen die festgelegten Legislaturziele, das heisst die Gewährleistung der hohen Qualität und des international guten Rufes des Hochschulsystems und der Forschung, die Nachwuchsförderung für qualifizierte Fachkräfte, aber auch die Verbesserung der Bildungs- und Beschäftigungsfähigkeit von Jugendlichen. Wir können uns mit der Optimierung der Rahmenbedingungen für die Weiterbildung identifizieren, ebenso erachten wir die Überprüfung der Zielerreichung mittels Indikatoren als sinnvoll. Die BDP-Fraktion wird sich bis auf eine Ausnahme der Kommission bzw. der Mehrheit der Kommission anschliessen.

Die BDP begrüsst insbesondere, dass in Artikel 26 unter Ziffer 88bis die Förderung von Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (Mint) auf allen Schulstufen aufgenommen werden soll. Hier ist eine Schwachstelle in unserem Bildungssystem; der Mint-Bereich muss besonders gefördert werden, und die BDP unterstützt auch die Erhöhung des Frauenanteils in den Mint-Fächern.

Ein Minderheitsantrag, der von der BDP-Fraktion unterstützt wird, ist jener der Minderheit Malama, die unter Ziffer 88quater die Sicherstellung der nationalen und internationalen Vergleichbarkeit sowie die Anerkennung der Schweizer Abschlüsse der höheren Berufsbildung aufnehmen will. Wir sind überzeugt, dass hier noch einiges unternommen werden muss.

Die BDP erachtet das Bildungssystem grossmehrheitlich als gut und ist überzeugt, dass mit der Leitlinie und den vorgeschlagenen Zielen weiter an seiner Qualität gearbeitet werden kann. Die BDP weiss um den Stellenwert der Bildung und wird Fortschritt in Bildung, Forschung und Innovation immer unterstützen.

Zum Schluss ein Zitat eines unbekannten Autors, der da sagte: "Wenn du glaubst, Bildung sei teuer, dann probier aus, was Dummheit kostet!" Persönlich weiss ich nun nicht, ob die lange Debatte zur Legislaturplanung des Bundesrates nicht doch als eine recht teure Dummheit zu verbuchen ist.