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Fetz Anita · Ständerat · 2012-09-18

Fetz Anita · Ständerat · Basel-Stadt · Sozialdemokratische Fraktion · 2012-09-18

Wortprotokoll

Wir sind uns alle einig, dass die Förderung der Mint-Berufe bei den Jungen wichtig ist, weil ein wesentlicher Teil des Fachkräftemangels auf diesen Bereich entfällt. Aber man muss auch feststellen: Es wird bereits sehr viel dafür getan. Es gibt über 200 Initiativen von Wirtschaft, Schulen und anderen Institutionen in diesem Bereich; insbesondere die Wirtschaft engagiert sich sehr stark auf der Ebene der Schulen, um den Jungen diese naturwissenschaftlichen und technischen Fächer beliebt zu machen. Man muss auch sagen: Diese Initiativen sind wirkungsvoll. In den letzten drei Jahren hat die Zahl der Studienanfänger in den Mint-Fächern um 20 Prozent zugenommen.

Mein Vorredner hat aufgezeigt, dass das Problem eigentlich vor allem auf der Ebene der Schulen liegt, dass man da vielleicht noch mehr Bewusstseinsbildung machen kann. Das scheint mir sinnvoll. Allerdings kann der Bundesrat da auch nichts anderes tun, als in der EDK und in anderen Institutionen immer wieder ein gutes Wort dafür einzulegen. Das ist schön, das wird er sicher auch tun.

Wer dieser Motion zustimmt und damit nicht einfach nur deklarieren will, dass wir im Mint-Bereich mehr Berufsabgänger haben wollen, der muss nachher bei der BFI-Botschaft bei den entsprechenden Institutionen auch die entsprechenden Aufstockungen bewilligen. Sonst ist das einfach eine "Warme-Luft-Übung". Wir sind uns alle einig, wir deklarieren, aber Folgen wird es nicht haben, weil nicht zusätzlich entsprechende Mittel eingestellt sind, man kann damit leben, aber dann braucht es diese Motion nicht. Daran möchte ich Sie einfach erinnern, bevor wir nachher in der BFI-Botschaft über die entsprechenden Aufstockungen reden.

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