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Fehr Hans · Nationalrat · 2011-03-16

Fehr Hans · Nationalrat · Zürich · Fraktion der Schweizerischen Volkspartei · 2011-03-16

Wortprotokoll

Wenn Sie genau zugehört hätten, wüssten Sie, dass ich den Begriff "Wohlstandsrevolution" in einem Artikel in der "NZZ" vom 8. März 2011 gelesen habe. Geschrieben wurde er von einem intelligenten Mann. Dieser hat geschrieben: Natürlich wird heute die Revolution in Nordafrika als Demokratiebewegung verkauft, aber eine Revolution, mag man sie auch bewundern - ich verstehe das -, reisst zuerst einmal herunter; es ist nachher praktisch nichts mehr da, und es braucht einen mühseligen Aufbau der Strukturen. Die Leute haben ja kaum je etwas von Demokratie gehört; sie wollen Wohlstand, ein besseres Leben, sie leiden unter Arbeitslosigkeit, die Nahrungsmittelpreise werden immer höher, sie haben riesige Probleme ökonomischer Natur, und darum suchen sie ihr Heil in Europa.

Dafür ist unser Asylgesetz aber nicht geschaffen, da müssen wir andere Massnahmen ergreifen, mit der Europäischen Union, mit der Uno und der Weltgemeinschaft, sofern das funktioniert.

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