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preparatory:AB 151266

Kuprecht Alex · Ständerat · Schwyz · Fraktion der Schweizerischen Volkspartei · 2013-09-17

Wortprotokoll

Wenn es nur um die bäuerlich produzierten Produkte gehen würde, dann hätte ich noch ein gewisses Verständnis. Aber es gibt ausserhalb dieser Produktionsbetriebe natürlich noch Betriebe, die eben ihre Rohstoffe aus dem Ausland beziehen. Erlauben Sie mir, dass ich ein Beispiel nenne. Es wird eine Schokolade produziert: mit Nüssen und mit Beeren und selbstverständlich mit Kakao und Milch, das ist klar. Jetzt stellen Sie sich mal vor, Sie beziehen zwei Tonnen Beeren und eine Tonne Nüsse. Diese werden verarbeitet, und dann beziehen Sie weitere Rohstoffe dieser Art, aber nicht mehr aus dem gleichen Land, sondern aus einem ganz anderen Land, weil sich eben die Preise in der Zwischenzeit verändert haben. Die Schokolade wird dann produziert, und sie wird verpackt. Jetzt müssen Sie mir sagen, wie das gehen soll, dass dann plötzlich eine neue Verpackung gemacht werden muss, wenn die Nüsse und die Beeren aus einem ganz anderen Herkunftsland kommen. Das ist einfach nicht praktikabel. Sie haben schon Recht, Frau Bruderer Wyss, die Warenströme sind ungeheuer komplex. Und diese Komplexität wird durch diese Vorschrift, die Sie hier in das Gesetz hineinbringen möchten, gar erhöht. Ich glaube, das ist einfach schlicht in der Praxis so nicht praktikabel.

Ich möchte Sie bitten, hier der Mehrheit zu folgen.