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Merz Hans-Rudolf · Bundesrat · Appenzell A.-Rh. · 2009-04-30

Wortprotokoll

Ich möchte zuerst für das Bundesamt für Statistik eine Lanze brechen. Es ist nicht so, dass unnütze Statistiken hergestellt werden. Die Begehren nach statistischem Material sind fast grenzenlos, und das Bundesamt für Statistik ist gezwungen, klare Prioritäten zu setzen. Das macht es auch. Immer dann, wenn irgendwo in unserem Land ein Problem auftaucht, wird ja zuerst nach Zahlen gerufen. Wenn dann einmal etwas nicht gerade verfügbar ist, dann sind es gewöhnlich diejenigen, die das Amt vorher kritisiert haben, die dann bemängeln, dass man nicht mit genügend Zahlenmaterial arbeiten kann. Ich glaube, dass man hier einen optimalen Weg gefunden hat und dass das Bundesamt für Statistik eine gute Arbeit leistet.

Jetzt zum Begehren von Frau Fehr Jacqueline: In der Tat haben wir ja einen solchen Bericht vor einigen Jahren schon einmal gemacht. Wir fanden ihn ausserordentlich interessant und aufschlussreich, und eine Anpassung - und das ist letztlich das Begehren - ist für uns kein grosses Problem. Ich glaube, die Methodik ist vorhanden, die Zahlen sind es weitgehend auch. Es geht vor allem auch um die Art, wie man die Zahlen zusammenfasst und wie man sie darstellt. Ich kann Ihnen von der SVP versichern, dass Sie, wenn Sie den damaligen Bericht studieren, auf ganz interessante Schlussfolgerungen stossen werden, die auch Ihrer politischen Weltanschauung dienen können, zum Beispiel zur Frage: Wie haben sich die Einkommen mittelständischer Erwerbseinkommen entwickelt? Wie hat sich ein KMU-Bereich entwickelt? Wie haben sich einzelne Landesteile entwickelt? Da werden Sie fündig, und da, glaube ich, gibt es durchaus Schlussfolgerungen zu ziehen, die nützlich sein können.

Für den Bundesrat ist die Anpassung der damaligen Arbeit kein grosser Aufwand, weshalb wir Sie bitten, das Postulat Fehr Jacqueline zu unterstützen.

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