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Kofmel Peter · Nationalrat · 2001-11-28

Kofmel Peter · Nationalrat · Solothurn · Freisinnig-demokratische Fraktion · 2001-11-28

Wortprotokoll

Zuerst zum Antrag Triponez: Vorher habe ich ihm gesagt, er habe sich getäuscht; hier habe ich mich getäuscht.

In Absatz 5 steht - fast das einzige Mal in diesem Gesetz -, das sei "in Zusammenarbeit mit den Betrieben" zu machen. Richtigerweise müsste tatsächlich hier stehen: "mit den Organisationen der Arbeitswelt". Das haben wir übersehen. Das ist sicher kein zentraler Punkt des Kompromisses. Hier werden sich alle einig sein, dass man das im Sinne von Herrn Triponez ergänzt. Eigentlich ist die Ihnen vorgelegte Fassung redaktionell falsch. So würde ich das beurteilen.

Zu Herrn Föhn: Natürlich begeben wir uns in ein anspruchsvolles Feld hinein. Wir verlangen relativ viel, wenn wir das so ins Gesetz hineinschreiben. Aber nicht für alle Berufe wird man gleich viel von alledem in die Stundenpläne hineinschreiben. Für die einen Berufe wird es mehr Kunst und Kultur sein, für andere wird es mehr Sprache sein, und andere machen vielleicht etwas mehr oder weniger Sport.

Zu Kunst, Kultur und zweiter Sprache möchte ich nicht mehr sagen. Chiara Simoneschi hat in überzeugender Weise darüber gesprochen. Die Tessiner sind vielleicht weniger reich als andere, aber ganz offensichtlich intelligenter, wie ich jetzt gelernt habe.

Lieber Peter Föhn, was den Sport betrifft: Natürlich steht es in einem anderen Gesetz, aber wenn wir den Sport nicht ins Berufsbildungsgesetz hineinschreiben, dann sind wir die "Totengräber" des Sports in der Berufsbildung, dann hätten wir das Loch gegraben. Andere werden den Sport erschiessen, dann ist er im Berufsunterricht gestorben.

Ich bitte Sie deshalb, den Antrag Föhn abzulehnen.