Rossini Stéphane · Nationalrat · 2015-09-16
Rossini Stéphane · Nationalrat · Wallis · Sozialdemokratische Fraktion · 2015-09-16
Wortprotokoll
Art. 40
Antrag der Mehrheit
Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates
[VS]
Antrag der Minderheit
(Matter, Amstutz, Egloff, Flückiger Sylvia, Pieren, Rime, Walter)
Streichen
[VS]
Antrag Regazzi
Titel
Änderung anderer Erlasse
Ziff. 1
Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates
Ziff. 2 Titel
2. Das Bundesgesetz vom 14. Dezember 1990 über die direkte Bundessteuer wird wie folgt geändert:
Ziff. 2 Art. 205d Titel
Übergangsbestimmung zur Änderung vom ...
Ziff. 2 Art. 205d Abs. 1
Für Steuerpflichtige nach den Artikeln 175 Absatz 3 und 181a Absatz 1 erlischt das Recht, nach Artikel 152 ein Nachsteuerverfahren einzuleiten, fünf Jahre nach Ablauf der Steuerperiode, für die eine Veranlagung zu Unrecht unterblieben oder eine rechtskräftige Veranlagung unvollständig ist.
Ziff. 2 Art. 205d Abs. 2
Absatz 1 gilt zwei Jahre ab ihrem Inkrafttreten.
Ziff. 3 Titel
Das Bundesgesetz vom 14. Dezember 1990 über die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden wird wie folgt geändert:
Ziff. 3 Art. 72r Titel
Anpassung der kantonalen Gesetzgebung an die Änderung vom ...
Ziff. 3 Art. 72r Abs. 1
Die Kantone passen ihre Gesetzgebung an die Änderung des vorliegenden Gesetzes bis zu deren Inkrafttreten an.
Ziff. 3 Art. 72r Abs. 2
Die Änderungen nach Artikel 78f sind ab ihrem Inkrafttreten direkt anwendbar, auch wenn ihnen kantonales Recht entgegensteht.
Ziff. 3 Art. 78f Titel
Übergangsbestimmung zur Änderung vom ...
Ziff. 3 Art. 78f Abs. 1
Für Steuerpflichtige nach den Artikeln 56 Absatz 1bis und 57b Absatz 1 erlischt das Recht, nach Artikel 53 Absatz 2 ein Nachsteuerverfahren einzuleiten, fünf Jahre nach Ablauf der Steuerperiode, für die eine Veranlagung zu Unrecht unterblieben oder eine rechtskräftige Veranlagung unvollständig ist.
Ziff. 3 Art. 78f Abs. 2
Diese Bestimmung gilt zwei Jahre ab ihrem Inkrafttreten, danach gelten wieder die Bestimmungen des Bundesgesetzes [PAGE 1635] über die Vereinfachung der Nachbesteuerung in Erbfällen und die Einführung der straflosen Selbstanzeige.
Schriftliche Begründung
Am 1. Januar 2010 trat das Bundesgesetz über die Einführung der straflosen Selbstanzeige in Kraft. Es legt fest, dass Steuerpflichtige, die erstmals die Hinterziehung von Bundes-, Kantons- oder Gemeindesteuern selbst anzeigen, straffrei bleiben. Sie müssen allerdings die in den vergangenen zehn Jahren hinterzogenen Steuern samt Verzugszinsen nachbezahlen. Dieses Gesetz fördert die Selbstanzeige nicht sonderlich, denn die Einsparungen gegenüber der bis zu diesem Zeitpunkt geltenden Regelung sind vernachlässigbar. So musste eine steuerpflichtige Person, die sich vor dem 1. Januar 2010 selbst angezeigt hat, die Nachsteuern samt Verzugszinsen für zehn Jahre und eine moderate Busse von einem Fünftel des hinterzogenen Betrages bezahlen. Wenn man bisher versteckte Gelder aufdecken will, ist es unserer Ansicht nach am einfachsten, ins Bundesgesetz über die direkte Bundessteuer und ins Bundesgesetz über die direkten Steuern der Kantone und Gemeinden eine Übergangsbestimmung einzufügen, mit welcher der Zeitraum, in dem die hinterzogenen Steuern erfasst und Strafsteuern bezahlt werden müssen, von zehn auf fünf Jahre verkürzt wird. Die Steuerpflichtigen sollen davon während zwei Jahren profitieren können. Das Bundesgesetz über den internationalen automatischen Informationsaustausch in Steuersachen eignet sich sehr gut, um eine befristete Massnahme einzuführen, welche einen hohen Anreiz bildet, versteckte Einkünfte und Vermögenswerte aufzudecken. Diese Steueramnestie fördert ausserdem die Rückkehr in die Schweiz von im Ausland gelagertem unversteuertem Vermögen Schweizer Einwohner. Während in der Tat der Informationsaustausch zwischen den Schweizer und den ausländischen Steuerbehörden erfolgreich verläuft, können aufgrund des Bankgeheimnisses keine derartigen Informationen seitens der Schweizer Banken erhalten werden.
[VS]
Art. 40
Proposition de la majorité
Adhérer au projet du Conseil fédéral
[VS]
Proposition de la minorité
(Matter, Amstutz, Egloff, Flückiger Sylvia, Pieren, Rime, Walter)
Biffer
[VS]
Proposition Regazzi
Titre
Modification du droit en vigueur
Ch. 1
Adhérer au projet du Conseil fédéral
Ch. 2 titre
2. La loi fédérale du 14 décembre 1990 sur l'impôt fédéral direct est modifiée comme suit:
Ch. 2 art. 205d titre
Disposition transitoire de la modification du ...
Ch. 2 art. 205d al. 1
S'agissant des contribuables visés aux articles 175 alinéa 3 et 181a alinéa 1, la péremption prévue à l'article 152 intervient cinq ans après la fin de la période fiscale pour laquelle la taxation n'a pas été effectuée, alors qu'elle aurait dû l'être, ou pour laquelle la taxation entrée en force était incomplète.
Ch. 2 art. 205d al. 2
L'alinéa 1 n'est applicable que pendant les deux ans qui suivent l'entrée en vigueur de la présente disposition transitoire.
Ch. 3 titre
3. La loi fédérale du 14 décembre 1990 sur l'harmonisation des impôts directs des cantons et des communes est modifiée comme suit:
Ch. 3 art. 72r titre
Adaptation de la législation cantonale à la modification du ...
Ch. 3 art. 72r al. 1
Les cantons adaptent leur législation aux modifications de la présente loi dès l'entrée en vigueur de celles-ci.
Ch. 3 art. 72r al. 1
Dès leur entrée en vigueur, les modifications prévues à l'article 78f s'appliquent directement en cas de dispositions cantonales contraires.
Ch. 3 art. 78f titre
Disposition transitoire de la modification du ...
Ch. 3 art. 78f al. 1
S'agissant des contribuables visés aux articles 56 alinéa 1bis et 57b alinéa 1, la péremption prévue à l'article 53 alinéa 2, intervient cinq ans après la fin de la période fiscale pour laquelle la taxation n'a pas été effectuée, alors qu'elle aurait dû l'être, ou pour laquelle la taxation entrée en force était incomplète.
Ch. 3 art. 78f al. 2
L'alinéa 1 n'est applicable que pendant les deux ans qui suivent l'entrée en vigueur de la présente disposition transitoire. Les dispositions de la loi fédérale sur la simplification du rappel d'impôt en cas de succession et sur l'introduction de la dénonciation spontanée non punissable sont ensuite à nouveau applicables.
[VS]
Le président (Rossini Stéphane, président): La proposition de la minorité a déjà été rejetée dans la disposition concernant la modification d'un autre acte dans l'objet 15.047.