Markwalder Christa · Nationalrat · 2015-12-07
Markwalder Christa · Nationalrat · Bern · FDP-Liberale Fraktion · 2015-12-07
Wortprotokoll
Mit dem heutigen Tag verlässt Daniel Jositsch unseren Rat. Er wurde am 18. Oktober glanzvoll in den Ständerat gewählt.
Daniel Jositsch ist seit 2007 Mitglied des Nationalrates. Seine Kenntnisse als Strafrechtsprofessor waren gefragt in der Kommission für Rechtsfragen; aber auch in der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur und in der Finanzkommission war er aktiv. Seine Kernthemen Recht und Gerechtigkeit sowie öffentliche Sicherheit vertrat er in unserem Rat dezidiert; ebenso setzte er sich für eine gesunde Wirtschaft und eine qualitativ hochstehende Bildung ein.
Man spürt bei Daniel Jositsch die Freude an der Debatte, die er engagiert und auch mit Humor führt. Er ist ein eigenständiger Denker, der sich nicht scheut, prononcierte Positionen zu vertreten. Er hat zudem die Gabe, auch schwierige Themen so zu formulieren, dass sie verständlich werden. Aus diesem Grund und weil er selten um eine pointierte Stellungnahme verlegen ist, ist er auch ausserhalb unseres Rates vor den Mikrofonen der Medien ein gefragter Interview- und Diskussionspartner.
Daniel Jositsch kann aber auch sehr gut zuhören. Er gilt bei seinen Kolleginnen und Kollegen als umgänglich und unkompliziert, als einer, der versucht, Probleme zu lösen und Brücken zu bauen.
Diese Eigenschaften sind auch im Ständerat gefragt. Wir wünschen Dir, lieber Daniel, viel Freude und Befriedigung in Deinem neuen Amt in der Kleinen Kammer. (Grosser Beifall; die Präsidentin überreicht Herrn Jositsch einen Blumenstrauss)
Ebenfalls verlässt uns heute Ruedi Noser. Er wurde am 22. November 2015 im zweiten Wahlgang als Ständerat des Kantons Zürich gewählt. Ruedi Noser ist seit zwölf Jahren Mitglied unseres Rates. Als erfolgreicher Unternehmer in der ICT-Branche konnte er sein Wissen und seine Erfahrung in der Kommission für Wirtschaft und Abgaben einbringen, die er die vergangenen zwei Jahre auch präsidierte. Weiter engagierte er sich in der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur und in der Geschäftsprüfungskommission. Während mehrerer Jahre wirkte er zudem als Vizepräsident der FDP Schweiz.
Wirtschaftliche Themen standen und stehen für Ruedi Noser im Zentrum seiner Politik, einer Politik, die die Unternehmen dabei unterstützen soll, Arbeitsplätze zu schaffen und zu erhalten. Besondere Anliegen sind für Ruedi Noser auch ein erstklassiges Bildungssystem und gute Bedingungen für die Innovation. Er selber hat seinen Weg zum heutigen Unternehmer mit über 500 Angestellten als Maschinenmechanikerlehrling begonnen. Im Bereich Innovation engagierte er sich hartnäckig und jahrelang - und deshalb auch erfolgreich - für den geplanten Innovationspark in Dübendorf.
Auch persönlich zeigt sich Ruedi Noser innovativ und unkonventionell. Beispielsweise ist er vor einiger Zeit mit seiner Familie für ein Jahr in den Kanton Genf gezogen, um besser Französisch zu lernen. Unter seinen Kolleginnen und Kollegen gilt Ruedi Noser als pragmatisch und kompromissfähig, als jemand, mit dem man diskutieren kann, wobei es von grossem Vorteil ist, wenn man die Dossiers ebenso gut beherrscht wie er selbst.
Wir sind überzeugt, dass Dir, Ruedi, Dein Ideenreichtum und Dein lösungsorientiertes Arbeiten auch im Ständerat nützlich sein werden, und wir wünschen Dir viel Freude und Erfolg in Deinem neuen Wirkungsfeld. Vor zwölf Jahren wurden wir gemeinsam in den Nationalrat gewählt, wo wir gut zusammengearbeitet und zuweilen auch kontrovers debattiert haben. Nun verlässt Du uns in Richtung Ständerat. Ich weiss, dass Du für diese Aufgabe ebenso motiviert bist, wie Du hier gewirkt hast. Alles Gute, lieber Ruedi! (Grosser Beifall; die Präsidentin überreicht Herrn Noser einen Blumenstrauss)
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Schluss der Sitzung um 20.50 Uhr
La séance est levée à 20 h 50
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