Stahl Jürg · Nationalrat · 2017-06-16
Stahl Jürg · Nationalrat · Zürich · Fraktion der Schweizerischen Volkspartei · 2017-06-16
Wortprotokoll
Ich möchte nun zwei Mitarbeiterinnen der Parlamentsdienste verabschieden.
Mit dem Ende dieser Session geht eine überaus langjährige Mitarbeiterin der Parlamentsdienste in Pension: Frau Wanja Frischknecht, Sachbearbeiterin beim Amtlichen Bulletin. Frau Frischknecht hat von 1977 an für die Parlamentsdienste gearbeitet. Sie hat also noch die Zeit gekannt, als mit Elisabeth Blunschy erstmals eine Frau den Nationalrat präsidierte und die Bundesräte Gnägi, Furgler, Ritschard und Chevallaz im Amt waren. Beim Amtlichen Bulletin gab es noch Schreibmaschinen, und die Inhaltsverzeichnisse des Bulletins erstellte Frau Frischknecht mit Hilfe von Lochkarten. Später kam dann die Textverarbeitung, aber das Internet gab es noch lange nicht. Die erste Adresse für alle, die einen Auszug aus dem Bulletin benötigten, war deshalb das Büro von Frau Frischknecht, gleich neben dem Zimmer 287, wo nonstop die Drucker ratterten.
Seit vielen Jahren ist Frau Frischknecht nun im Hintergrund tätig gewesen, aber in einer nicht weniger wichtigen Funktion: Sie sorgte dafür, dass im Amtlichen Bulletin die Anträge, Beschlüsse und Abstimmungen richtig dargestellt und korrekt wiedergegeben wurden. Daneben war sie für Generationen von Bulletin-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeitern die gute Seele des Sekretariates.
Im Namen unseres Rates danke ich Ihnen, Frau Frischknecht, ganz herzlich für Ihren jahrzehntelangen Einsatz zugunsten des Parlamentes. Nun bleibt für Sie genügend Zeit für Reisen, Kultur und nicht zuletzt für Ihre Grosskinder.
Für den neuen Lebensabschnitt wünsche ich Ihnen, Frau Frischknecht, von Herzen alles Gute und stets gute Gesundheit! (Stehende Ovation; der Präsident überreicht Frau Frischknecht einen Blumenstrauss)
Es ist mir ein grosses Anliegen, auch ein paar Worte über Frau Monika Jüni an Sie zu richten. Frau Jüni ist unsere Sessionsweibelin. Sie zieht es vor, auch in diesem Moment ihren Dienst so gewissenhaft zu verrichten, dass sie an ihrem Arbeitsplatz bleiben wird. Sie wird also nicht im Ratssaal verabschiedet, aber ich werde das nachher selbstverständlich noch persönlich tun. Frau Jüni hat sich für eine vorzeitige Pensionierung entschieden und wird die Parlamentsdienste auf Ende dieser Session verlassen.
Von 2001 bis 2007 war Frau Jüni als Telefonistin und anschliessend als Sessionsweibelin mit viel Freude, Engagement und unermüdlichem Einsatz für uns da. Sie sorgte dafür, dass wichtige und weniger wichtige Benachrichtigungen rasch und präzis an den richtigen Adressaten gelangten, dass Telefonate prompt erledigt werden konnten und dass Gäste unverzüglich den Weg zu den Ratsmitgliedern fanden. Zudem betreute sie über Jahre die Fraktionssitzungen der Grünen, der GLP und zuletzt der BDP. Frau Jüni war und ist eine äusserst geschätzte Mitarbeiterin, eine Teamplayerin, die im Team, aber auch hier im Saal eine wichtige Rolle gespielt hat. Wir werden ihre Herzlichkeit und Aufmerksamkeit im Bundeshaus vermissen. Ich danke ihr im Namen von uns allen ganz herzlich für ihre wertvollen Dienste.
Eine neue Ära bricht für Frau Jüni an: Zusammen mit ihrem Mann bleibt ihr jetzt mehr Zeit zum Reisen. Ich wünsche Ihnen, Frau Jüni, im neuen Lebensabschnitt weiterhin gute Gesundheit, und ich bedanke mich für Ihren Einsatz. (Grosser Beifall) Der Blumenstrauss steht in meinem Büro bereit. (Heiterkeit)
Nach fünfzehn Schlussabstimmungen in drei Wochen möchte ich mich bei Ihnen ganz herzlich bedanken! Wir haben über 23 Stunden gebraucht, um Ihre parlamentarischen Vorstösse beraten zu können. Es gab dazu wahrscheinlich mehr als 150 Abstimmungen. Ich kann Ihnen mitteilen, dass bis gestern Mitternacht 33 Motionen, 31 Postulate, 100 Interpellationen, 16 parlamentarische Initiativen und 18 Anfragen neu bei uns eingetroffen sind, und wenn ich das "Verkehrsaufkommen" von heute Morgen beim Pult des Generalsekretärs sehe, vermute ich, dass es inzwischen noch ein paar mehr sind.
Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien von Herzen erholsame Sommerwochen. Wir treffen uns wieder zu einer reich befrachteten Herbstsession, inklusive Bundesratswahlen. Ich wünsche Ihnen allen eine gute Heimreise in Ihre Region; bleiben Sie gesund! Ich freue mich, Sie im Herbst wiederzusehen. (Beifall)[GZ]
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Schluss der Sitzung und der Session um 09.00 Uhr [GZ]
Fin de la séance et de la session à 09 h 00
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Anfragen [GZ]
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Anfragen nach Artikel 125 Absatz 5 des Parlamentsgesetzes werden im Rat nicht behandelt; sie sind mit der schriftlichen Antwort des Bundesrates erledigt.
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Questions [GZ]
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Les questions au sens de l'article 125 alinéa 5 de la loi sur le Parlement ne sont pas traitées au conseil; elles sont réputées liquidées lorsque le Conseil fédéral y a répondu par écrit. [PAGE 1227]