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Leuthard Doris · Bundesrat · 2018-03-08

Leuthard Doris · Bundesrat · Aargau · 2018-03-08

Wortprotokoll

Wir haben keine Differenz. Wir sagen, steuerbare Strommengen und die Erfassung und Analyse werden zunehmen. Es wird auch zum Demand Side Management der Zukunft gehören, es bringt uns Effizienzgewinne. Es ist auch ein Business Case, Sie wissen das ganz genau. Also, wenn es ein Business Case ist, weshalb muss dann immer der Staat alle Arbeit machen? Wir meinen, wenn es schon wirtschaftliche Interessen gibt und es ein Business Case ist, dann kann ja auch mal die Wirtschaft diese Daten erheben. Dann könnte auch mal die Wirtschaft hier gewisse Anstrengungen unternehmen. Man schiebt immer alles dem Staat zu, und gleichzeitig sagt man, wir sollten sparen und müssten die Ressourcen begrenzen usw.

Wir haben, das ist so, im Dezember 2017 in Erfüllung des Postulates Nordmann 15.3583 die verfügbaren Daten zusammengestellt, auch als Dienstleistung. Ich weiss, das reicht Ihnen nicht, weil wir die gesteuerten und die nichtgesteuerten Daten tatsächlich eben nicht haben. Das müsste man bei den Gemeinden bei jeder Baubewilligung oder Investition mit den Formularen, die Sie vorhin erwähnt haben, erheben. Das ist schon relativ viel Aufwand. Das wäre eigentlich typischerweise eine Aufgabe für den Verband Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen oder allenfalls sogar für die Gemeinden. Insofern wäre das einfach auch mit sehr viel Aufwand für die Verwaltung verbunden, die davon eigentlich nicht sehr viel hat, weil es schlussendlich ein Business Case ist.

Deshalb meinen wir: Es sind sicher spannende Fragen, aber wir sind in der Verwaltung ja immer am Sparen von Ressourcen. Ja, hier muss ich einfach auch die Verwaltung vor netten und sicher spannenden Fragestellungen schützen. Wir haben die Ressourcen dafür nicht.