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Hess Erich · Nationalrat · 2019-12-03

Hess Erich · Nationalrat · Bern · Fraktion der Schweizerischen Volkspartei · 2019-12-03

Wortprotokoll

Was will ich mit dieser Initiative erreichen? Heute liegt die Mehrwertsteuergrenze bei 100[NB]000 Franken. Alle Betriebe, die nicht mehr Umsatz als 100[NB]000 Franken machen, sind nicht gezwungen, die Mehrwertsteuer abzurechnen. Der Aufwand für Kleinbetriebe, um die Mehrwertsteuerabrechnung zu machen, ist sehr hoch. Deshalb will ich mit der parlamentarischen Initiative, dass die Mehrwertsteuergrenze auf 150[NB]000 Franken erhöht wird.

Gerade für Kleinbetriebe ist diese Erhöhung zentral. Wie Sie es aus Ihrem Umfeld kennen, gibt es viele kleine Betriebe, die etwa Ein- oder Zweimannbetriebe sind. Nehmen wir zum Beispiel einen Maler, der ein Malergeschäft mit einem Angestellten hat, und die Frau macht die Buchhaltung. Solange sie eine einfache Buchhaltung machen kann, ist es für die Frau allenfalls möglich, diese zu machen. Wenn aber die Mehrwertsteuerabrechnung noch dazukommt, wird es dann vielleicht nicht mehr gehen; viele sind damit überfordert.

Deshalb bitte ich Sie im Interesse aller wirklich kleinen Betriebe - denn ein Umsatz von 150[NB]000 Franken ist kein grosser Umsatz -, die Kleinbetriebe zu entlasten. Müssen diese die Buchhaltung auswärts machen lassen, müssen sie mit mehreren tausend Franken rechnen, die sie an ein Treuhandbüro abzuliefern haben. Das sind einige Prozente ihres Gesamtumsatzes. Ich bitte Sie, im Interesse der kleinen Betriebe der parlamentarischen Initiative zuzustimmen.

Es gibt mit der parlamentarischen Initiative schlussendlich eine Vereinheitlichung der Mehrwertsteuergrenze, denn schon heute ist es so, dass für Non-Profit-Organisationen eine Grenze von 150[NB]000 Franken gilt. Somit ist es eine Vereinheitlichungsvorlage.[GZ]

Ich bitte Sie, dieser Initiative Folge zu geben.

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