Romano Marco · Nationalrat · 2021-03-15
Romano Marco · Nationalrat · Tessin · Die Mitte-Fraktion. Die Mitte. EVP. · 2021-03-15
Wortprotokoll
Queste due mozioni chiedono degli interventi legislativi tanto non necessari quanto nel concreto fuori misura. Siamo nuovamente confrontati con atti parlamentari orientati solo a strumentalizzare una situazione per generare paura e, peggio, stigmatizzare i beneficiari di progetti di reinsediamento per migranti particolarmente vulnerabili. Penso a bambini e famiglie provenienti da campi profughi e senza alcuna prospettiva.
Gli spregevoli atti con connotazione terroristica, vissuti anche in Ticino, sono perpetrati da cittadine e cittadini residenti, non da richiedenti l'asilo. I pochi casi di violenza e comportamento incivile, ad esempio attorno al centro richiedenti l'asilo di Chiasso, da parte di migranti - soprattutto provenienti dai paesi del Maghreb - sono stati casi isolati, subito contenuti, comunque da biasimare.
Non sono tuttavia queste mozioni a risolvere il fenomeno. Non servono modifiche legislative, ma un atteggiamento severo, già oggi possibile, da parte delle autorità preposte, sia a livello federale che cantonale. Questi personaggi vanno collocati nel centro federale speciale per renitenti di Les Verrières nel canton Neuchâtel. Qui vigono regole severe, e di fronte a una mancanza di collaborazione le rapide procedure d'asilo permettono di cassare la richiesta d'asilo. Tocca poi alle autorità di perseguimento penale e amministrative dei cantoni espellere dalla Svizzera questi personaggi non grati. Servono rigore e controlli, non modifiche di legge come chiesto nelle due mozioni che il gruppo del Centro respinge.
Die Mitte fordert eine kontrollierte Asylpolitik, strenge Regeln, die unsere humanitäre Tradition konkretisieren. Dank der Mitte hat die Schweiz heute ein funktionierendes Asylsystem, schnelle und gerechte Verfahren. Die Zahlen sind - auch wegen der Pandemie - auf einem historisch tiefen Niveau.
Die beiden Motionen vermischen verschiedene Elemente, mit dem klaren Ziel, Angst zu erzeugen.
1.[NB]Was gewünscht wird, ist bereits heute Realität und braucht keine Gesetzesrevisionen.
2.[NB]Menschen, die ihre Identität nicht angeben, haben keinen Anspruch auf Asyl; die Mitwirkungspflicht ist schon heute im Gesetz ganz klar und streng geregelt.
3.[NB]Im Rahmen von Resettlement-Programmen helfen wir wirklich Menschen, in primis Kindern und Familien, die in[NB]ernsten Schwierigkeiten und ohne Perspektiven sind. Diese Programme erlauben es vor allem, alle nützlichen Verfahren durchzuführen, um die persönliche Situation, also auch die Sicherheitsaspekte des Einzelnen, vor der Ankunft in der Schweiz zu überprüfen.
4.[NB]Kontrollen in Bezug auf die potenzielle terroristische Gefahr sind schon heute möglich und müssen hochgehalten werden. Auch hier brauchen wir keine Gesetzesänderungen, sondern eine verstärkte internationale Zusammenarbeit, die von der SVP immer wieder bekämpft wird.
5.[NB]Die Fälle von illegalem und unanständigem Verhalten, die auf einige wenige Migranten, hauptsächlich aus den Maghreb-Ländern, zurückgehen, wurden in der Zwischenzeit eingedämmt; wir rügen sie. Das Zentrum für renitente Asylbewerber muss besser genutzt werden, und die kantonalen Behörden müssen Personen, die einen negativen Entscheid erhalten haben, sofort ausweisen.
6.[NB]Die schwerwiegenden Ereignisse mit terroristischem Hintergrund im Jahre 2020, in Morges und Lugano, betreffen[NB]nicht das Asylsystem, sondern ansässige Bürger und Bürgerinnen; hier will die Mitte, dass der Bundesrat sein Engagement im Rahmen der Prävention und Bekämpfung verstärkt und intensiviert.
Schlussfolgernd lehnt die Mitte-Fraktion diese unnötigen und stigmatisierenden Motionen ab. Gleichzeitig fordern wir den Bundesrat auf, im Bereich des Terrorismus wachsam zu bleiben und unzivilisiertes Verhalten im Asylverfahren nicht zu tolerieren.