Regazzi Fabio · Ständerat · 2024-03-05
Regazzi Fabio · Ständerat · Tessin · Die Mitte-Fraktion. Die Mitte. EVP. · 2024-03-05
Wortprotokoll
Mit der Vorlage der UREK-N zur parlamentarischen Initiative Candinas Martin 20.456 betreffend das Zweitwohnungsgesetz liegt uns ein Entwurf vor, der nicht nur eine Verbesserung der Effizienz der Bauressourcen ermöglicht, sondern auch breite Unterstützung bei den Kantonen, Gemeindeverbänden, Städten und Berggebieten geniesst. Das hat die Vernehmlassung gezeigt. Es ist ein Entwurf, an dem die Kommission auch nach der Stellungnahme des Bundesrates festgehalten hat und dem auch die Mehrheit der Schwesterkommission, der UREK des Ständerates, ohne Änderungen gefolgt ist.
Neu sollen Wohneigentümer zusätzliche Möglichkeiten für verdichtetes Bauen erhalten. So sollen nicht nur die Häuser vergrössert, sondern es sollen auch neue Wohnungen ohne Nutzungseinschränkungen geschaffen werden dürfen. Gerade für die einheimische Bevölkerung ist diese Massnahme zentral, damit sie von den Banken die notwendige Unterstützung für Investitionen erhält. Andernfalls werden noch mehr bestehende Liegenschaften an finanzstarke "Zweitheimische" verkauft. Die vorgeschlagene sanfte Revision des Zweitwohnungsgesetzes ist somit ein Schritt in Richtung einer nachhaltigeren Immobilienentwicklung, die sich an die neuen Bedürfnisse der einheimischen Bevölkerung anpassen lässt.
Der Entwurf begünstigt die Erhaltung des Gebäudebestandes, indem er Investitionen in die Instandhaltung und Erweiterung von Wohnungen ermöglicht. Das ist von entscheidender Bedeutung, um dem Verfall bestehender Strukturen entgegenzuwirken und eine effizientere Nutzung der verfügbaren Ressourcen durch die Einheimischen zu fördern. Ausserdem wird damit dem entstehenden Bedarf an Wohnraum Rechnung getragen, insbesondere in ländlichen Gebieten und Bergregionen.
Wir brauchen dringend mehr Wohnungen. Die Erlaubnis zum Bau neuer Wohnungen auf bereits bebautem Land bietet eine nachhaltige Lösung für diese Herausforderung. Sie verhindert zudem, dass ein historisches und kulturelles Erbe verloren geht, weil nicht mehr in Altliegenschaften investiert wird. Diese vernünftige Gesetzesänderung hilft, die Attraktivität unserer Randregionen zu erhöhen, und ist eine gute Massnahme gegen die Abwanderung.
D'un point de vue économique, une flexibilisation des règles en matière de logements secondaires peut stimuler l'investissement dans le secteur immobilier, créant ainsi des opportunités d'emploi favorisant la croissance économique locale et promouvant l'attractivité de certaines régions, générant ainsi une valeur ajoutée. En outre, en encourageant une utilisation plus efficace des ressources existantes en matière de construction, la proposition peut contribuer à réduire les coûts de développement et d'entretien des[NB]infrastructures,[NB]ce[NB]qui[NB]profitera[NB]à[NB]l'ensemble de la communauté.
Als Vertreter eines Kantons, der stark mit der Zweitwohnungsproblematik konfrontiert ist, stimme ich diesem vernünftigen und milden Vorschlag zur Änderung des Zweitwohnungsgesetzes mit Überzeugung zu. Deshalb bitte ich Sie, dem Antrag der Mehrheit zuzustimmen, auf die Vorlage einzutreten.