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Studer Heiner · Nationalrat · 2003-05-05

Studer Heiner · Nationalrat · Aargau · Evangelische und Unabhängige Fraktion · 2003-05-05

Wortprotokoll

Zuerst einmal möchte ich Sie bitten, ganz generell im Bereich der Fachhochschulen nicht noch Kürzungen vorzunehmen, wie sie uns unterbreitet worden sind. Ich melde mich aber ganz besonders zur Frage der Integration des Sozial- und des Gesundheitsbereichs. Ich habe keine Interessenbindung mehr; ich hatte sie und will es deshalb sagen, weil es hier doch einen Zusammenhang gibt: Ich war zwölf Jahre lang Präsident einer Schule, welche als höhere Fachschule Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter ausgebildet hat - nicht nur Frauen, auch viele Männer, die Schule war gut gemischt - und die sich dann mit der kantonalen Schule des Aargaus zusammengeschlossen hat. In der Zwischenzeit ist aus dieser gemeinsamen kantonalen Schule eben eine Fachhochschule geworden. Ich habe, obwohl ich dort keine Funktion mehr habe und damit nicht mehr zuständig bin, diese Entwicklung natürlich aus der Nähe verfolgt.

Nun sind wir bei dieser Botschaft, also beim nächsten Integrationsschritt. Kollege Galli hat an und für sich in netten Worten etwas gesagt, was ich in der Sache unterstützen kann, aber nicht in der Folgerung. Wenn es uns jetzt Ernst damit ist, diese Bereiche eben wirklich echt zu integrieren und ein echtes Zeichen zu setzen, dass wir den Kantonen auch hier verlässliche Partner für die Zukunft sein wollen, dann ist der Minderheitsantrag Müller-Hemmi durchaus vernünftig und überhaupt nicht überrissen.

Ich möchte Sie deshalb bitten, diesem Minderheitsantrag zuzustimmen. Diejenigen, die das nicht können, bitte ich, doch allermindestens dem Mehrheitsantrag auf die zusätzlichen 16 Millionen Franken zuzustimmen.