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Regazzi Fabio · Ständerat · 2024-03-11

Regazzi Fabio · Ständerat · Tessin · Die Mitte-Fraktion. Die Mitte. EVP. · 2024-03-11

Wortprotokoll

Die Motion der WAK-N verfolgt das Ziel des Schutzes und der Stärkung des Schweizer Weinsektors gegenüber der wachsenden Konkurrenz aus dem Ausland.

Schweizer Wein profitiert heute kaum mehr von Grenzschutzmassnahmen, auch das 2001 definierte Kontingent bremst den Import in keiner Weise. Mit der Motion wird die Einführung von zusätzlichen Mitteln für das Marketing von Schweizer Weinen gefordert, um die inländischen Marktanteile angesichts der wachsenden Konkurrenz - grosse europäische Produktionsländer exportieren direkt in Drittländer wie die Schweiz - zu halten. Zum Vergleich: Um die eigenen Weine zu vermarkten, investiert allein Italien nur in der Schweiz 18 Millionen Franken in Werbung, Rabatte usw., also genau das Doppelte dessen, von dem wir heute sprechen.

Anfang dieses Jahres wurden zudem die Verhandlungen über die Modernisierung des Freihandelsabkommens mit Chile abgeschlossen. Die vorgesehene zusätzliche Schwächung des Zollschutzes würde folglich zu einem Nachteil für Schweizer Weine führen, dies aufgrund von Konzessionen für chilenische Weine in Form von 15[NB]000 Hektolitern chilenischem Rotwein zum Nulltarif ausserhalb des WTO-Kontingents. Ein solches Zugeständnis, das wir aufgrund des zusätzlichen Preisdrucks und der Ökobilanz solcher Importe verurteilen, ist ein weiterer Grund, zusätzliche Mittel für die Absatzförderung von Schweizer Wein in der Höhe von insgesamt 9 Millionen Franken pro Jahr seitens des Bundes ab dem Budget 2025 vorzusehen, dies als flankierende Massnahme und als Ausgleich für die Zugeständnisse im Rahmen der Freihandelsabkommen, wie erwähnt insbesondere mit Chile.

Ein erster teilweiser Erfolg konnte dank diesem Vorstoss schon erreicht werden, indem eine Änderung der Budgets für die Förderung des Schweizer Weins in den Jahren 2023 und 2024 initiiert und die Mittel für die Absatzförderung von 2,8 Millionen Franken auf 9 Millionen Franken erhöht wurden, je nachdem, wie viele Franken der Sektor aufbringt bzw. investiert.

Il est évident qu'il faut maintenant se donner les moyens de promouvoir les vins suisses, pour faire face à une concurrence massive et à une intervention tout aussi massive de certains pays autour de nous, et pas seulement autour de nous. Si nous voulons rivaliser à armes égales avec les vins étrangers, nous devons avoir accès à des moyens financiers pour la promotion de nos vins. Nous voulons à nouveau atteindre une part de marché de 40 pour cent. Cette motion est aussi actuelle et nécessaire pour éviter qu'à la prochaine tentative le Conseil fédéral ne revienne au montant le plus bas de 2,8 millions de francs, qui n'est tout simplement pas suffisant.

Aus diesen Gründen bitte ich Sie, meine Minderheit zu unterstützen und die Motion entsprechend anzunehmen.