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Keller-Sutter Karin · Bundesrat · 2024-09-23

Keller-Sutter Karin · Bundesrat · St. Gallen · 2024-09-23

Wortprotokoll

Wie der Jahresrechnung der SNB zu entnehmen ist, belief sich ihr Eigenkapital per Ende 2021 auf rund 204 Milliarden Franken, per Ende 2022 auf 65,8 Milliarden Franken und per Ende 2023 auf 62,6 Milliarden Franken. Im Vergleich zu 2021 fiel das Eigenkapital 2022 somit um rund 138 Milliarden Franken und 2023 um rund 141 Milliarden Franken tiefer aus.

Das Eigenkapital der SNB setzt sich aus den Rückstellungen für Währungsreserven, der Ausschüttungsreserve sowie dem qualitativ eher unbedeutenden Aktienkapital zusammen. Die Rückstellungen für Währungsreserven wurden von der SNB in den letzten Jahren im Rahmen der von ihr festgelegten Mindestzuweisung von 10 Prozent des Vorjahresbestands erhöht. Sie stiegen entsprechend kontinuierlich von 95 Milliarden im Jahr 2001 auf 105 Milliarden im Jahr 2022 und auf 115 Milliarden Franken im Jahr 2023 an, pro Jahr also um 10 Milliarden Franken.

Demgegenüber sank die Ausschüttungsreserve im Zuge der hohen Verluste im selben Zeitraum von 102,5 Milliarden im Jahr 2021 auf negative Werte von minus 39,5 Milliarden im Jahr 2022 und auf minus 53 Milliarden Franken im Jahr 2023. Die Ausschüttungsreserve, die massgebend ist für die Gewinnausschüttung, hat sich somit im Zeitraum von 2021 bis 2023 um insgesamt rund 155 Milliarden Franken reduziert.