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Rösti Albert · Bundesrat · 2025-06-19

Rösti Albert · Bundesrat · Bern · 2025-06-19

Wortprotokoll

Das Postulat verlangt vom Bundesrat, dass er einen Plan vorlegen soll, mit dem erklärbare und vertrauenswürdige künstliche Intelligenz in der Schweiz gefördert wird.

Der Bundesrat teilt das Ziel, dass künstliche Intelligenz möglichst nachvollziehbar und verlässlich sein muss. Die Schweiz [PAGE 1233] arbeitet bereits heute an diesen Herausforderungen auf internationaler Ebene und setzt z.[NB]B. die KI-Konvention des Europarates als Standard in Bezug auf Transparenz und Zuverlässigkeit ein. Wie ich hier schon mehrfach gesagt habe, haben wir diese Konvention unterzeichnet.

Auch im Zusammenhang mit Forschung und Innovation sind die Förderorgane des Bundes aktiv. So sind im Bereich KI gezielte strategische Aktivitäten und Initiativen für die Förderperiode 2025-2028 geplant. Im Bereich Rechenleistung und Infrastrukturen verfügt die ETH mit dem schon erwähnten Supercomputer über einen der leistungsfähigsten öffentlichen KI-Hochleistungsrechner. Bezüglich Sensibilisierung und Information leisten die Akademien der Wissenschaften bereits heute Beiträge, auch die Stiftung für Technologiefolgenabschätzung befasst sich mit KI und den Herausforderungen.

Der Bundesrat befasst sich also mit diesen Themen. Insbesondere die Transparenz ist uns im Bereich der KI wichtig, das ist unbestritten. Einen zusätzlichen Bericht zu verfassen, erachtet der Bundesrat aber als unnötig.

Er beantragt Ihnen deshalb, das Postulat abzulehnen.

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