Glarner Andreas · Nationalrat · 2025-09-25
Glarner Andreas · Nationalrat · Aargau · Fraktion der Schweizerischen Volkspartei · 2025-09-25
Wortprotokoll
Per me è un piacere poter rivolgere il mio saluto in italiano. Aber jetzt mache ich auf Deutsch weiter.
Die Schweiz platzt aus allen Nähten, wir merken es. Der ÖV kommt an den Anschlag. Die Staustunden haben einen Rekordwert erreicht. Seit einiger Zeit steht man sogar samstags und sonntags im Stau. Auf dem Nationalstrassennetz wurden 2023 insgesamt 48[NB]807 Staustunden gezählt. Das war ein Zuwachs von 22 Prozent gegenüber 2022. 2024 ging es weiter, und zwar auf 55[NB]569 Staustunden, ein Anstieg von 14 Prozent. Die Verkehrsüberlastung ist der Grund für diese Staustunden. Nur 10 Prozent sind auf Baustellen und Unfälle zurückzuführen.
Aber reden wir von unseren Schulen. An unseren Schulen müssen wir inzwischen Schweizer Kinder integrieren. Ein unrühmliches Beispiel ist Spreitenbach, wo 85 Prozent aller Kinder Migrationshintergrund haben, oft kombiniert mit Bildungsferne. Es gibt Schulhäuser, in denen aufgrund der Zusammensetzung der Schülerschaft nur noch versucht wird, die Multikulturalität zu verwalten. Wissen wird längst keines mehr vermittelt. Das alles verursacht gigantische Kosten bei [PAGE 1848] immer schlechteren Ergebnissen - Pisa lässt grüssen. Es wird also immer teurer, dümmer zu werden.
Die Kriminalität hat ein Rekordniveau erreicht. Häusliche Gewalt, das Standardrepertoire gewisser Volksgruppen zur Lösung von Problemen, beschäftigt Justiz und Gerichte - die Kriminalitätsstatistiken sprechen Bände. Auch wenn gewisse Regierungsräte der SP die Polizei inzwischen angewiesen haben, Kleindelikte nicht mehr zu rapportieren, schnellen die Zahlen trotzdem in die Höhe. Unsere Frauen sind nachts[NB]nicht mehr sicher, sogar als Mann fühlt man sich im Gewimmel und im Beisein von gewissen Volksgruppen wirklich unwohl.
Und wir laufen nicht zuletzt wegen dieser Zuwanderung in eine gewaltige Versorgungskrise beim Strom. Denn die gleichen Träumer, die Mühleberg abschalten liessen und sich auf den Flatterstrom aus "Windrädli" und PV-Anlagen verlassen, wollen uns ja Ölheizungen und Benzinautos verbieten. Die Folge ist noch mehr Strombedarf, aber leider zur ungünstigsten Zeit, nachts, wenn ihre schwarzen "Plättli" keinen Strom liefern.
Der Wohnraum ist knapp und bald unbezahlbar. Die gleichen Kreise, die jede Umzonung, jedes Bauprojekt verhindern wollen und gleichzeitig die freie Zuwanderung fordern, beklagen nun die Wohnungsnot. Zu allem Elend berufen sie sich dann gleich noch auf die altbekannten sozialistischen Rezepte wie Wohnraum- oder Mietzinsbeschränkung. Ebenso wird die Zubetonierung der Schweiz beklagt, zu Recht; aber wenn man tatsächlich und buchstäblich jedes Jahr Hunderttausende einfach so einwandern lässt, braucht es halt Wohnraum.
Unsere Sozialämter sind komplett überfordert und zahlen einfach nur noch aus, so hat man am wenigsten Ärger. Dass es dann für die Gemeinden unbezahlbar wird, ist nicht so tragisch, man kann ja die Steuern erhöhen. Ebenso verhält es sich bei den Notfallstationen unserer Spitäler. Plötzlich brauchen wir Security am Eingang, aber das wohl nicht wegen der Patienten aus dem Schächental.
Ein gut ausgebauter Sozialstaat und die freie Zuwanderung sind nicht miteinander vereinbar. Integration ist eine Frage der Menge. Unsere Schweiz löst sich auf wie ein Stück[NB]Zucker im Wasser. Wir sind fremd im eigenen Land. Holen wir uns unsere Schweiz zurück, stoppen wir diese Masseneinwanderung, wie dies schon seit 2014 in der Verfassung steht.
Nehmen wir endlich das Heft wieder selber in die Hand, genug ist genug. Es ist Zeit zum Handeln.