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Regazzi Fabio · Ständerat · 2025-12-17

Regazzi Fabio · Ständerat · Tessin · Die Mitte-Fraktion. Die Mitte. EVP. · 2025-12-17

Wortprotokoll

La formation professionnelle est le pilier de notre économie et de notre cohésion sociale. Plus de 60 pour cent des jeunes suisses choisissent un apprentissage, un modèle unique en Europe. Ce succès repose sur le partenariat solide entre les entreprises, les cantons et la Confédération. Affaiblir ce système, c'est affaiblir l'avenir de notre pays.

Die Berufsbildung ist für mich ein absolutes Herzensanliegen. Als Unternehmer und Präsident des SGV sehe ich täglich, wie entscheidend gut ausgebildete Fachkräfte für[NB]die[NB]Wirtschaftskraft der Kantone sind. Massnahme 30, die Kürzungen in der Berufsbildung vorsieht, ist für mich inakzeptabel. Jeder Franken, der hier gespart wird, schlägt sich später in den Betrieben in Form von Fachkräftemangel, sinkender Produktivität oder unbesetzten Lehrstellen nieder. Die Schweiz steht vor einem steigenden Fachkräftemangel, der bereits heute viele KMU in ihrer Existenz unter Druck setzt. Wir können es uns nicht leisten, an der falschen Stelle zu sparen.

Besonders problematisch ist die geplante Regelung, dass Projekte künftig nur noch zu maximal 50 Prozent finanziert werden sollen. Eine solche Deckelung belastet die Kantone und Berufsfachschulen unnötig und führt in der Bildung zu einer Zweiklassengesellschaft. Wer sich zusätzliche Mittel leisten kann, bildet weiter auf hohem Niveau aus, wer nicht, muss qualitative Verluste in Kauf nehmen. Das widerspricht dem Grundsatz der Chancengleichheit, der unsere Berufsbildung seit jeher auszeichnet.

Die Berufsbildung ist kein Luxus, sondern für den Standort Schweiz eine Notwendigkeit. Sie stellt nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen, sondern auch die soziale Mobilität sicher. Gerade in Zeiten des digitalen Wandels und des demografischen Umschwungs brauchen wir mehr denn je eine starke, zukunftsorientierte Berufsbildung - nicht weniger. Wir brauchen klare Signale für die Berufsbildung, nicht Kürzungen oder halbgare Kompromisse. Ich appelliere an Sie, die volle Finanzierung der Berufsbildungsprojekte zu beschliessen. Geben Sie den Kantonen die Planungssicherheit, die sie brauchen. Nur so können wir garantieren, dass die Schweiz auch in Zukunft über die besten Fachkräfte der Welt verfügt.

Aus diesen Gründen unterstütze ich die Minderheit Hurni, und ich bitte Sie, dasselbe zu tun.