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Brändli Christoffel · Ständerat · 2000-03-21

Brändli Christoffel · Ständerat · Graubünden · Fraktion der Schweizerischen Volkspartei · 2000-03-21

Wortprotokoll

Ich bitte Sie, der Kommission zu folgen. Ich habe Verständnis dafür, dass Herr Bieri als Präsident der Litra - er hätte eigentlich seine Interessenbindung bekannt geben müssen - eine andere Auffassung vertritt. Aber wir sprechen hier von Dringlichkeitsrecht - vorerst bis Juni - und werden dann über die Befristung diskutieren müssen.

Herr Bieri hat von 120 000 Kubikmetern gesprochen; das ist zwar eine schöne Leistung; aber wir sprechen in Bezug auf das Lothar-geschädigte Gebiet von 8 Millionen Kubikmetern. Daraus ergeben sich natürlich Kapazitätsprobleme; denken Sie an die Kosten des Transportes und die ganzen logistischen Probleme, die damit verbunden sind. Wir haben beispielsweise vom Bündner Waldwirtschaftsverband unsere italienischen Händler in die Lothar-geschädigten Gebiete vermittelt und sind behilflich, dass Lothar-Holz nach Italien transportiert werden kann. Das ist mit dem Konzept, das hier vorgelegt wird, schlichtweg nicht möglich.

Es ist richtig, die "40-Tönner" in der Übergangszeit kurzfristig im Sinne des Nationalrates zuzulassen. Wir müssen darüber diskutieren, ob das für die ganze Lothar-Zeit nötig ist, und müssen prüfen, wie gross die Kapazitäten der Bahn sind. Anschliessend müssen wir einen Entscheid treffen, für wie lange wir diese Lösung gelten lassen oder ob wir sie durch andere Lösungen ablösen.

I[PAGE 139] m Moment scheint mir als Dringlichkeitsmassnahme unbedingt eine sehr offene Lösung notwendig, damit wir so viel Holz wie möglich wegbringen.

Ich bitte Sie, dem Antrag der Kommission zuzustimmen.

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