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Engler Stefan · Ständerat · 2026-03-05

Engler Stefan · Ständerat · Graubünden · Die Mitte-Fraktion. Die Mitte. EVP. · 2026-03-05

Wortprotokoll

Ich freue mich, heute gleich zwei Kantonsdelegationen auf der Tribüne begrüssen zu können. Sowohl das Büro des Kantonsrates Zürich als auch die Geschäftsleitung des Landrates des Kantons Basel-Landschaft beehren uns heute mit ihrem Besuch. Besonders begrüssen möchte ich ihre beiden Präsidenten, Beat Habegger und Reto Tschudin.

Beide Kantone sind im Bundeshaus prominent sichtbar, zuallererst natürlich durch ihre gewählten Vertretungen in den beiden Kammern, aber auch im Gebäude selbst. Nicht nur wurde das Bundeshaus von einem Zürcher entworfen - sein Architekt Hans Auer kam nämlich in Wädenswil zur Welt. Auch das Ostfenster der Kuppelhalle, 1901 von Albert Welti entworfen, ist Zürich gewidmet. Es zeigt eine Szene der Textilproduktion vor dem Zürichsee und den Alpen. Das bildet die frühe industrielle Bedeutung des Kantons Zürich ab. Aus dem textilen Gewerbe entwickelte sich die Maschinenindustrie, die die wirtschaftliche Entwicklung der Schweiz massgebend prägte.

Aus Baselland sind im Bundeshaus die berühmten Kirschbäume verewigt, und zwar im Nationalratssaal. Die Rückenlehnen und Sitzpolster der Ständeratssitze in der Vereinigten Bundesversammlung zeigen einen botanischen Garten. Jeder Kanton bringt sein eigenes Stück Natur mit: Obstbäume, Tannen, Weinreben, Granatäpfel und exotische Zierpflanzen, Schnecken, Wildschweine oder Papageien beleben das Bild. Meine Kollegin Maya Graf sitzt in der Vereinigten Bundesversammlung auf einem Stuhl, aus dem ein Kirschbaum wächst. Ein Vogel schnappt nach einer Kirsche, eine Wicke windet sich um den Stamm - ein Stück Baselbiet mitten im Bundeshaus.

Ich freue mich über Ihren Besuch und wünsche Ihnen noch gute Unterhaltung hier im Ständerat. (Heiterkeit und Beifall)