Rüegger Monika · Nationalrat · 2026-04-29
Rüegger Monika · Nationalrat · Obwalden · Fraktion der Schweizerischen Volkspartei · 2026-04-29
Wortprotokoll
In seinem Vorstoss thematisiert der Postulant ein neues Problem, von dem vermutlich ein Grossteil der Schweiz bisher noch nie gehört hat: die Mannosphäre, d.[NB]h. Männer, die sich in digitalen Foren frauenfeindlich äussern. Ein Bericht soll den toxischen Männlichkeitsideologien in digitalen Netzwerken und auf Social-Media-Kanälen nun auf den Grund gehen und prüfen, ob die Schweiz diesem toxischen Online-Milieu präventiv entgegenwirken soll, etwa in den Schulen oder in der Integrationsarbeit. Der Postulant vermutet dabei, dass dieses frauenfeindliche und männlichkeitszentrierte Machogehabe, das tatsächlich Gewalt und Radikalisierung auslösen kann, allenfalls auch einen kulturellen oder familiären Hintergrund haben könnte. Diese Erkenntnisse eines Berichtes sollen gemäss Bundesrat in die Gleichstellungsstrategie 2030 einfliessen.
Fakt ist, schwere Gewalttaten treffen Frauen besonders stark. Fakt ist, häusliche Gewalt hat in den letzten zehn Jahren um 35 Prozent zugenommen. Letztes Jahr waren 55 Prozent der Täter bei häuslicher Gewalt Ausländer. In den letzten zehn Jahren nahmen die Gewaltdelikte um 18 Prozent zu, die schweren Gewaltdelikte um 95 Prozent und die Vergewaltigungen um 58 Prozent. Allein die Vergewaltigungen nahmen im letzten Jahr um 29 Prozent zu. Mehr als 50 Prozent der Ausländer, die Vergewaltigungen begangen haben, dürfen weiterhin in der Schweiz bleiben. Ausländer, die morden, sind sogar noch besser gestellt, da lediglich 38 Prozent das Land verlassen müssen. Bei Messerangriffen beträgt der Anteil der ausländischen Täter 68 Prozent. In den überfüllten Gefängnissen sitzen 72 Prozent Ausländer ein. In der Mehrheit der Fälle von häuslicher Gewalt sind die Täter Zuwanderer. In mehr als der Hälfte der Tötungsdelikte sind die Täter Ausländer, oft nicht integrierte Männer aus der Türkei, aus Balkanstaaten oder aus arabischen und afrikanischen Ländern, kurz gesagt aus Ländern, in denen Frauen wenige bis keine Rechte haben.
Schauen Sie weiterhin zu, oder wollen Sie nun endlich handeln? Sie verlangen einen Bericht; eine entsprechende Studie liegt bereits vor. Die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) hat 2019 über 8000 Jugendliche zu toxischer Männlichkeit befragt, mit dem Ergebnis, dass jeder fünfte muslimische Jugendliche in der Schweiz Gewalt gegen Frauen und Gewalt in der Familie toleriert, mit dem Ergebnis, dass die Religion, aber nicht nur die islamische, einen entscheidenden Einfluss auf die Gewaltbereitschaft hat. Gewaltstatistiken reihen sich an Gewaltstatistiken und zeigen, dass die Schweiz ein riesiges Problem schwerer Gewaltkriminalität importiert. Wer Gewalt gegen Frauen ausübt, begeht eine Straftat.
Wenn Sie Frauen in der Schweiz ernsthaft vor Gewalt schützen wollen, unabhängig davon, ob es sich um Ausländerinnen oder Schweizerinnen handelt, dann bekämpfen Sie mit uns endlich die zunehmende Gewalt aller Art: mit Restriktionen, mit mehr Härte, mit mehr Sanktionen und mit einer konsequenten Ausschaffungspraxis. Täter sollen wissen, dass ihnen bei häuslicher Gewalt eine Freiheitsstrafe und gegebenenfalls eine Ausweisung aus der Schweiz drohen. Lenken Sie nicht mit weiteren Berichten, zusätzlichen Präventionsforderungen oder neuen Strategien ab. Handeln Sie endlich konsequent. Es reicht der Bevölkerung, dass wir ungefiltert Kriminelle in unser Land lassen und die Augen davor verschliessen.
Wollen Sie ernsthaft etwas tun? Dann lassen Sie doch einmal die Moscheen kontrollieren. Und lassen Sie nicht zu, dass in der Schweiz der Judenhass und der Antisemitismus derart zunehmen und toleriert werden. Lassen Sie nicht zu, dass Frauen in der Schweiz eine Burka und Mädchen schon im Schulalter Kopftücher tragen müssen. Das ist eine sichtbare Form der Unterdrückung von Frauen. Gehen Sie die Gewalt endlich auch an der Wurzel an. Sichtbar sind zudem täglich Einbrüche, Übergriffe, Messerstechereien, Randalieren sowie Raufereien von Jugendlichen an den Wochenenden. Umso unverständlicher ist es, wenn die Prioritäten nun bei der Befindlichkeit junger Männer und bei abenteuerlichen Foren im Internet liegen sollen.
Lehnen Sie dieses Postulat ab, und handeln Sie endlich.