Salzmann Werner · Ständerat · 2026-06-16
Salzmann Werner · Ständerat · Bern · Fraktion der Schweizerischen Volkspartei · 2026-06-16
Wortprotokoll
Wie der Kommissionspräsident richtig gesagt hat, wurde diese Beschaffung medial sehr stark ausgeschlachtet, und wir alle haben sehr viele E-Mails erhalten. Das hat uns dazu bewogen, die Angelegenheit in der Sicherheitspolitischen Kommission abzuklären; auch die Armasuisse ist uns Rede und Antwort gestanden. Folgendes, kann ich Ihnen sagen, wurde uns kommuniziert:
Die Evaluation erfolgte entlang von technischen, taktischen und logistischen Kriterien, das waren die Truppenversuche, aber auch entlang von rüstungspolitischen und wirtschaftlichen Kriterien, die dann die Rüstungsstrategie betreffen. Unter all diesen Aspekten hat die SIG Sauer in der Gesamtbewertung am vorteilhaftesten abgeschnitten und nicht die Glock, das muss man hier auch noch sagen.
Im Rahmen der technischen Erprobung inklusive standardisierter Prüfmethoden, auch der sogenannten Falltests, hat die SIG Sauer gemäss Armasuisse sämtliche sicherheitsrelevanten Anforderungen vollständig erfüllt. Die bekannten Punkte aus der Diskussion aus den USA wurden dabei berücksichtigt, zusätzlich überprüft und konnten nicht bestätigt werden. Wie der Präsident der Kommission richtig gesagt hat, gibt es keine sicherheitsrelevanten Aspekte. Es gibt Störungen, die bei jeder Waffe auftreten können, und diese Störungen müssen auf ein Minimum reduziert werden, bevor der Vertrag unterschrieben wird.
In der Gesamtbeurteilung, wenn man den Lebenszyklus anschaut, ist es das kostengünstigste Angebot, ist es eben die günstigste Waffe. Zudem werden 95 Prozent der Wertschöpfung in der Schweiz realisiert, und das entspricht der Rüstungsstrategie, die wir aufgegleist haben.
Aufgrund von all diesen Anmerkungen und Informationen der Armasuisse hat die Mehrheit sich klar für diese Beschaffung entschieden, und ich bitte Sie, das auch zu tun.