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AB 72439

Egerszegi-Obrist Christine · Nationalrat · Aargau · Freisinnig-demokratische Fraktion · 2007-03-14

Wortprotokoll

Abstimmung - Vote

Für den Antrag der Minderheit .... 88 Stimmen

Für den Antrag der Mehrheit .... 61 Stimmen

[VS]

Art. 147 Abs. 3; 152 Abs. 1bis

Antrag der Kommission

Zustimmung zum Beschluss des Ständerates

[VS]

Art. 147 al. 3; 152 al. 1bis

Proposition de la commission

Adhérer à la décision du Conseil des Etats

[VS]

Angenommen - Adopté

[VS]

Art. 169

Antrag der Kommission

Abs. 1 Bst. h

h. .... höchstens bis 10 000 Franken.

Abs. 2, 3

Zustimmung zum Beschluss des Ständerates

[VS]

Art. 169

Proposition de la commission

Al. 1 let. h

h. .... de 10 000 francs au maximum.

Al. 2, 3

Adhérer à la décision du Conseil des Etats

[VS]

Angenommen - Adopté

[VS]

Art. 170 Abs. 3; 171a; 172; 173 Abs. 1 Bst. a, cbis, gbis, gter, gquater, i, k, kbis, kter, Abs. 3 Bst. a; Art. 179 Abs. 2; 181 Abs. 1, 1bis; 182 Abs. 1; 185 Abs. 5, 6; 187b Abs. 8

Antrag der Kommission

Zustimmung zum Beschluss des Ständerates

[VS]

Art. 170 Abs. 3; 171a; 172; 173 al. 1 let. a, cbis, gbis, gter, gquater, i, k, kbis, kter, al. 3 let. a; art. 179 al. 2; 181 al. 1, 1bis; 182 al. 1; 185 al. 5, 6; 187b al. 8

Proposition de la commission

Adhérer à la décision du Conseil des Etats

[VS]

Angenommen - Adopté

[VS]

Art. 187c

Antrag der Mehrheit

Abs. 1, 2

Zustimmung zum Beschluss des Ständerates

Abs. 3

Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates

[VS]

Antrag der Minderheit I

(Schibli, Baader Caspar, Binder, Rime, Walter Hansjörg, Wandfluh)

Abs. 3

Zustimmung zum Beschluss des Ständerates

[VS]

Antrag der Minderheit II

(Gysin Remo, Berberat, Fehr Hans-Jürg, Genner, Kiener Nellen, Leutenegger Oberholzer)

Abs. 3

Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates

Abs. 4

Die Beiträge für die Produktion sind bis 2010 stufenweise aufzuheben.

[VS]

Art. 187c

Proposition de la majorité

Al. 1, 2

Adhérer à la décision du Conseil des Etats

Al. 3

Adhérer au projet du Conseil fédéral

[VS]

Proposition de la minorité I

(Schibli, Baader Caspar, Binder, Rime, Walter Hansjörg, Wandfluh)

Al. 3

Adhérer à la décision du Conseil des Etats

[VS] [PAGE 297]

Proposition de la minorité II

(Gysin Remo, Berberat, Fehr Hans-Jürg, Genner, Kiener Nellen, Leutenegger Oberholzer)

Al. 3

Adhérer au projet du Conseil fédéral

Al. 4

Les contributions pour la production de betteraves sucrières seront supprimées par étapes jusqu'en 2010.

[VS]

Präsidentin (Egerszegi-Obrist Christine, Präsidentin): Über die Anträge der Minderheiten haben wir bereits mit der Abstimmung über Artikel 54 Absatz 1 entschieden.

[VS]

Angenommen gemäss Antrag der Mehrheit

Adopté selon la proposition de la majorité

[VS]

Art. 187d

Antrag Büchler

Titel

Übergangsbestimmung

Abs. 1

Zur Reduzierung der Emissionen und der Abhängigkeit vom Ausland im Schweizer Energiesektor im Umfang von rund 85 Prozent erhebt der Bund längstens für zehn Jahre auf dem Energieinhalt der nichterneuerbaren Energieträger eine zweckgebundene Abgabe von 0,1 Rappen pro Kilowattstunde zur Förderung der Massnahmen gemäss Artikel 96 Absätze 4 und 5 LwG. Finanzhilfen dürfen nur ausgerichtet werden, wenn sichergestellt ist, dass den Anliegen des Landschafts- und Ortsbildschutzes Rechnung getragen wird und dass die Vorschriften über den Umweltschutz eingehalten werden. (Gemäss Botschaft des Bundesrates vom 28. Mai 2003; angepasst von 0,04 auf 0,1 Rappen pro Kilowattstunde.)

Abs. 2

Für Produktionsprozesse, die in hohem Masse auf den Einsatz von nichterneuerbaren Energieträgern angewiesen sind, kann der Bundesrat besondere Regelungen mit Ausnahmen vorsehen. In Härtefällen können auch für andere energieintensive Unternehmen Erleichterungen vorgesehen werden.

Schriftliche Begründung

1. Durch das StromVG wird der Strom bis zu 0,6 Rappen pro Kilowattstunde belastet; in diesem Sinne erweisen sich die 0,1 Rappen pro Kilowattstunde der Belastung - vor allem der fossilen Energieträger - als fairer Ausgleich zur Wahrung eines echten Wettbewerbs unter den Energieträgern in der Schweiz, ohne noch zusätzliche Energieinvestitionen im Ausland zu fördern. (Gesamtertrag: rund 210 Millionen Franken pro Jahr.)

2. 1995 bezahlte die Schweiz rund 2 Milliarden Franken für Energieimporte. 2005 überwies unser Land fast 10 Milliarden Franken für Erdgas- und Erdölimporte. Mit einer minimalen Belastung der Verursacher der Ertragseinbussen im Landwirtschaftsbereich kann das riesige CO2-neutrale Energiepotenzial wenigstens teilweise genutzt und den Bauernfamilien - ohne Belastung der Bundeskasse - geholfen werden.

3. Das real nutzbare Energiepotenzial von Holz-, Biomasse-, Biogas- und Solarenergie im Schweizer Landwirtschaftssektor beträgt rund 10 Milliarden Kilowattstunden (TWh). Wenn die Landwirtschaft z. B. im Solarbereich 50 Prozent (rund 5 Megawatt pro Jahr, Deutschland realisiert 1000 Megawatt pro Jahr) der gemäss Energiegesetz möglichen Zubaumenge realisieren könnte, kann die Schweizer Landwirtschaft in den nächsten zwanzig Jahren bloss etwa 1 Prozent des möglichen Energiepotenzials nutzen. Die vorgeschlagene Abgabe ist also bescheiden, stellt aber eine wirksame Anschubhilfe dar, welche der Landwirtschaft neue Perspektiven eröffnet.

[VS]

Art. 187d

Proposition Büchler

Titre

Dispositions transitoires

Al. 1

Pour réduire les émissions polluantes et la dépendance à hauteur de 85 pour cent environ de la Suisse vis-à-vis de l'étranger dans le domaine de l'énergie, la Confédération prélève, pour dix ans au plus, une taxe de 0,1 centime par kilowattheure sur la teneur énergétique des énergies non renouvelables, dont le produit est affecté à la promotion des mesures visées à l'article 96 alinéas 4 et 5 LAgr. Les aides financières ne sont versées qu'une fois assuré le respect de la protection du paysage et du site, ainsi que des dispositions régissant la protection de l'environnement (selon message du Conseil fédéral du 28 mai 2003; taxe relevée de 0,04 à 0,1 ct./kWh).

Al. 2

Le Conseil fédéral peut prévoir des règles particulières et des dérogations pour les méthodes de production tributaires d'importantes quantités d'énergie non renouvelable. Des dégrèvements peuvent à la rigueur être accordés à d'autres entreprises utilisant d'importantes quantités d'énergie.

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