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Diener Verena · Ständerat · 2008-03-13

Diener Verena · Ständerat · Zürich · Fraktion CVP/EVP/glp · 2008-03-13

Wortprotokoll

Frau Egerszegi hat eindrücklich dargelegt, was die Leistungen dieses toxikologischen Zentrums sind. Diese Leistungen werden für die gesamte Bevölkerung in unserem Land erbracht, sieben Tage in der Woche, rund um die Uhr. Das ist die Basis, um überhaupt diese notwendigen und unverzichtbaren Leistungen zu erbringen. Partner dieses Institutes, die es finanziell mittragen, sind einerseits der Bund und andererseits die Kantone. Die Kantone haben vor Kurzem wieder eine Leistungsvereinbarung mit diesem toxikologischen Zentrum abgeschlossen, im Glauben, dass der Bund als weiterer wichtiger Partner ebenfalls seinen Beitrag stabil belässt. Ich bin ja nicht dafür bekannt, dass ich nicht auch zum Sparen Hand biete. Aber die rund 250 000 Franken, die der Bund jetzt spart, indem er seine Leistungen nicht mehr auf 650 000, sondern auf 400 000 Franken pro Jahr einpendelt, sind für das Bundesbudget, denke ich, absolut Peanuts. Für dieses Institut hingegen ist das ein zentraler Beitrag.

Wenn die Dienstleistungen - wie es ins Auge gefasst werden muss - wegen Fehlens dieses Geldes nicht mehr sieben Tage in der Woche und nicht mehr rund um die Uhr erbracht werden können, dann stehen Nutzen und Schaden wirklich in keinem Verhältnis. Wer je schon von der Angst betroffen war, sich irgendwo eine Vergiftung zugezogen zu haben, wer weiss, wie viele Ärztinnen und Ärzte täglich notwendige Informationen von diesem Institut erhalten, der weiss, dass wir hier ganz sicher am falschen Ort sparen. Herr Bundespräsident, ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie diesen Entscheid nochmals überdenken könnten, damit diese hochprofessionelle, sehr engagierte, aber auch für die Gesundheit unserer Bevölkerung sehr wichtige Arbeit in der gleichen Art und Weise weitergeführt werden kann wie bis jetzt.