Kaufmann Hans · Nationalrat · Zürich · Fraktion der Schweizerischen Volkspartei · 2009-05-27
Wortprotokoll
Mit meinem Minderheitsantrag versuche ich, die Problematik der unverschämten Umrechnungskurse bei Fremdwährungen etwas zu entschärfen. Für die Buchhandlungen ist es ja im Elektronikzeitalter kein Problem, die Bezahlung in Fremdwährungen zu bewältigen. Mit der Annahme der Wahlmöglichkeit werden die Exzesse im Buchhandel verschwinden. Wir werden dann eben nicht das volle Ausreizen der 20-Prozent-Marge haben, denn immerhin bezahlen wir jetzt nicht noch die deutsche Mehrwertsteuer dazu. Es gibt eigentlich keinen Grund, weshalb die Konsumenten ausgerechnet bei den Büchern das Währungsrisiko tragen sollen. Es ist ja auch so, dass die Buchimporteure dann ihre Rechnungen in Deutschland nicht zum überhöhten Währungskurs bezahlen. Warum sollen das dann die Konsumenten tun?
Ich bitte Sie, meinem Minderheitsantrag zuzustimmen, dann haben die Konsumenten die Möglichkeit, zwischen den zwei Preisen, die auf den Büchern angegeben sind, zu wählen. Dann wird sich die Marge automatisch dem fairen Preis annähern.