661.113
Verordnung über die Kanzleigebühren
Vom 14.10.1991 (Stand 01.07.1996)
Der Regierungsrat des Kantons Aargau,
gestützt auf §§ 1 Abs. 1 lit. d und 2 Abs. 1 des Dekretes über die durch den Staat zu beziehenden Gebühren vom 23. November 1977 sowie §§ 25 Abs. 3 und 26 Abs. 2 des Dekretes über die Verfahrenskosten vom 24. November 1987,
beschliesst:
Art. 1
Die kantonalen Amtsstellen und die Gerichte beziehen zuhanden des Staates folgende Kanzleigebühren:
a) Für die Ausfertigung von Schriftstücken, Dispositiven usw.
1. pro Schreibmaschinenseite Fr. 8.–
2. pro Durchschlagseite Fr. 1.–
b) für die Erstellung von Abschriften, Auszügen, Duplikaten usw.
1. pro Schreibmaschinenseite Fr. 8.–
2. pro Durchschlagseite Fr. 1.–
c) für die Erstellung von Kopien auf technischem Weg
1. pro Seite A4 Fr. 1.–
d) …
Art. 2
Für Nachforschungen in Registern, Akten usw. soll in der Regel keine Gebühr erhoben werden. In Zeit raubenden Fällen ist jedoch eine Gebühr von Fr. 10.– bis Fr. 200.– je nach Umfang und Bedeutung der Beanspruchung zu verlangen.
Art. 3
Diese Verordnung ist in der Gesetzessammlung zu publizieren. Sie tritt am 1. Januar 1992 in Kraft.
Die Verordnung über die Kanzleigebühren vom 30. August 1982 ist aufgehoben.
Aarau, den 14. Oktober 1991
Regierungsrat Aargau Landammann Schmid Staatsschreiber Sieber
Bd. 13 S. 623