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Verordnung über die Stimmkreise

141.111 · Bern Gesetzessammlung

https://lexipedia.io/de/docs/ch-be/bsg-rsb/141-111/de/verordnung-uber-die-stimmkreise

Abgerufen am 30. Aug. 2026

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Quelle

141.111

Verordnung über die Stimmkreise

vom 04.09.2013 (Stand 01.07.2023)

Der Regierungsrat des Kantons Bern,

gestützt auf Artikel 38 Absatz 2 des Gesetzes vom 5. Juni 2012 über die politischen Rechte (PRG)1,

auf Antrag der Staatskanzlei,

beschliesst:

Footnotes

  1. [1] BSG 141.1

Art. 1 Grundsatz

Jede Einwohner- und jede gemischte Gemeinde bildet, wenn in dieser Verordnung nicht etwas anderes bestimmt ist, einen Stimmkreis.

Art. 2 Stimmkreise mit mehreren Gemeinden

Die nachgenannten Einwohnergemeinden bilden unter Vorbehalt von Artikel 4 je einen Stimmkreis:

  1. …

  2. die Gemeinden Wald (BE) und Niedermuhlern (Verwaltungskreis Bern-Mittelland) mit Sitz in Wald,

  3. die Gemeinden Wiggiswil und Deisswil bei Münchenbuchsee (Verwaltungskreis Bern-Mittelland) mit Sitz in Wiggiswil,

  4. …

  5. die Gemeinden Höchstetten und Hellsau (Verwaltungskreis Emmental) mit Sitz in Höchstetten,

  6. …

  7. die Gemeinden Büren an der Aare und Meienried (Verwaltungskreis Seeland) mit Sitz in Büren,

  8. …

  9. die Gemeinden Zäziwil und Oberhünigen (Verwaltungskreis Bern-Mittelland) mit Sitz in Zäziwil.

Art. 3 Stimmkreis Eriz

Von der Gemeinde Horrenbach-Buchen gehört das Gemeindegebiet östlich des Zulggrabens, Inner-Horrenbach, zum Stimmkreis Eriz.

Art. 4 Regionale Volksabstimmungen

Für die regionalen Volksabstimmungen nach Artikel 138 Absatz 4 und Artikel 149 des Gemeindegesetzes vom 16. März 1998 (GG)2 bildet jede Einwohner- und jede gemischte Gemeinde einen eigenen Stimmkreis.

Footnotes

  1. [2] BSG 170.11

Art. 5 Aufhebung eines Erlasses

Die Verordnung vom 12. März 2008 über die Abstimmungskreise (AKV) (BSG 141.111) wird aufgehoben.

Art. 6 Inkrafttreten

Diese Verordnung tritt am 1. Januar 2014 in Kraft.

Bern, 4. September 2013

Im Namen des Regierungsrates Der Präsident: Neuhaus Der Staatsschreiber: Auer

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