Quelle

642.105

Beschluss über die Pauschalsteuer

vom 30.09.1992 (Stand 01.01.1993)

Der Staatsrat des Kantons Wallis

eingesehen Artikel 11 des Steuergesetzes betreffend die Pauschalsteuer von 10. März 1976;

eingesehen die Artikel 32 und 178 des Steuergesetzes von 10. März 1976;

auf Vorschlag des Finanzdepartements,

beschliesst:

Art. 1

Die Hilfstabellen für die Berechnung der Pauschalsteuer, die auf einem mittleren Steuertarif gemäss den Artikeln 32 und 178 des Steuergesetzes von 1976 beruhen, sind die folgenden:

Hilfstabelle für die Kantonssteuern:

Einkommensklassen (Fr.)

Steuersatz (%)

Steuerbetrag (Fr.)

500 bis 7'600

2.0000

152.00

7'700 bis 15'300

2.7922

427.20

15'400 bis 23'000

3.6928

849.35

23'100 bis 30'700

4.5942

1'410.40

30'800 bis 46'100

6.2976

2'903.20

46'200 bis 61'400

7.6915

4'722.60

61'500 bis 76'800

8.9943

6'907.60

76'900 bis 92'200

10.4960

9'677.30

92'300 bis 107'500

11.7903

12'674.55

107'600 bis 122'900

12.9932

15'968.65

123'000 bis 138'300

13.2988

18'968.65

138'400 bis 153'700

13,4996

20'748.90

153'800 bis 169'000

13.5497

22'899.00

169'100 bis 184'400

13.5997

25'077.85

184'500 bis 199'800

13.6498

27'272.30

199'900 bis 215'100

13.6996

29'467.85

215'200 bis 230'500

13.7497

31'693.05

230'600 bis 245'900

13.7998

33'933.70

246'000 bis 261'100

13.8492

36'160.25

261'200 bis 276'700

13.8999

38'461.00

276'800 bis 292'100

13.9500

40'747.95

292'200 bis 307'500

14.0000

43'050.00

307'600 und mehr

14.0000

Hilfstabelle für die Gemeindesteuern:

Einkommensklassen (Fr.)

Steuersatz (%)

Steuerbetrag (Fr.)

500 bis 6'000

2.6000

156.00

6'100 bis 12'000

3.4949

419.40

12'100 bis 18'000

4.6508

837.15

18'100 bis 24'000

5.6854

1'364.50

24'100 bis 36'000

7.4946

2'698.05

36'100 bis 48'000

8.7970

4'222.55

48'100 bis 60'000

9.7123

5'827.40

60'100 bis 72'000

10.3678

7'464.80

72'100 bis 84'000

10.8898

9'147.45

84'100 bis 96'000

11.4056

10'494.40

96'100 bis 108'000

11.6806

12'615.05

108'100 bis 120'000

11.8192

14'183.05

120'100 bis 132'000

11.9482

15'771.60

132'100 bis 144'000

12.0771

17'391.05

144'100 bis 156'000

12.2061

19'041.50

156'100 bis 168'000

12.3349

20'722.65

168'100 bis 180'000

12.4639

22'435.00

180'100 bis 192'000

12.5928

24'178.20

192'100 bis 204'000

12.7217

25'952.25

204'100 bis 216'000

12.8506

27'757.30

216'100 bis 228'000

12.9247

29'468.30

228'100 bis 242'000

13.0000

31'460.00

242'100 und mehr

13.0000

Von 7'600 bis 307'500 Franken für die Kantonssteuern und von 6'000 bis 242'000 Franken für die Gemeindesteuern wird der Steuerfuss durch Interpolation berechnet. Restbeträge von weniger als 100 Franken fallen ausser Betracht.

Für die Einkommen aus dem in der Schweiz angelegten beweglichen Vermögen und für die Einkünfte, für die der Steuerpflichtige aufgrund eines von der Schweiz abgeschlossenen Abkommens zur Vermeidung der Doppelbesteuerung ganz oder teilweise von ausländischen Steuern entlastet wird, gelten um die Hälfte reduzierte Steuersätze.

Art. 2

Der Steuerpflichtige, bei dem die Pauschalsteuer erhoben wird, hat Anspruch auf die Sozialabzüge gemäss den Artikeln 32 Absatz 3 und 178 Absatz 3 des Steuergesetzes.

Auf weitere Abzüge hat er keinen Anspruch.

Die obigen Bestimmungen sind für die Festsetzung der Einkommensbestandteile gemäss Artikel 11 Absatz 3 des Steuergesetzes anwendbar.

Art. 3

Die Pauschalbesteuerung wird erstmals auf Gesuch des Steuerpflichtigen gewährt. Der Steuerpflichtige, der bereits früher dieser Steuer unterstellt wurde, erhält von Amtes wegen eine Steuererklärung für die Pauschalsteuer.

Der der Pauschalsteuer unterstellte Steuerpflichtige hat in seiner Steuererklärung sowohl seinen Aufwand als auch die Einkommen nach Artikel 11 Absatz 3 des Steuergesetzes anzugeben.

Art. 4

Die Grundlagen für die Bemessung des Aufwandes sind in der Verordnung des Eidgenössischen Finanz- und Zolldepartements über die Pauschalierung der direkten Bundessteuer vom 17. August 1982 festgesetzt.

Im übrigen sind die Bestimmungen des Steuergesetzes, insbesondere diejenigen über das Veranlagungs-, Einsprache-, Beschwerde-, Revisions- und Bezugsverfahren, sinngemäss anwendbar.

Art. 5

Die Veranlagung und der Bezug der kantonalen Pauschalsteuer erfolgen durch die kantonale Steuerverwaltung.

Der Bezug der kommunalen Pauschalsteuer liegt in der Kompetenz der Gemeindeverwaltung.

Art. 6

Der vorliegende Beschluss tritt auf den 1. Januar 1993 in Kraft.

CSW RO/AGS 1992 f 361 | d 380