541.13
Katastrophenplan für den Kanton Zug
vom 15. Januar 19851) für den Kanton Zug
gestützt auf § 13 des Gesetzes betreffend Massnahmen für Notlagen (Not- Der Regierungsrat des Kantons Zug,
organisationsgesetz) vom 22. Dezember 19832), beschliesst:
1. Allgemeines
Die Organisation der Hilfe bei Unglücksfällen und Schadenereignissen ist 1.1 Grundsatz
grundsätzlich Sache der Einwohnergemeinden. Bei Ereignissen, die das Ausmass von Katastrophen erreichen, das heisst zu deren Behebung die gemeindlichen Mittel nicht ausreichen, setzt der Kanton seine Organe und Mittel zur Führung, Koordination und Unterstützung der gemeindlichen Massnahmen ein (Anhänge 1 – 3).3)
Der Katastrophenplan regelt den automatischen Einsatz und die Zu- 1.2 Zweck
sammenarbeit aller Mittel sowie den nahtlosen Übergang zum Einsatz der Notorganisation.
1) GS 27, 659 2) BGS 541.1 3) Fassung gemäss Änderung vom 13. Jan. 1993
1 2. A. – 1. 1. 2009 – 6
Über die Auslösung des Katastrophenalarms (Anhang 1) entscheidet der 1.3 Auslösung
Einsatzleiter der Feuerwehr in Absprache mit dem an Ort anwesenden Polizeioffizier. Im Notfall ist ein Einzelentscheid möglich. Damit tritt der vorliegende Katastrophenplan in Kraft.1)
Die Einsatzleitzentrale der Zuger Polizei, die Sanitäts-Leitzentrale 144 1.4 Einsatzprotokolle
sowie die Einsatzleiter halten den Rettungsablauf zeitlich und materiell in einem Einsatzprotokoll fest.2)
(Anhänge 2 und 3) 2. Einsatz und Organisation der Katastrophenhilfe
2.1 Führungsstruktur und Aufgabenzuteilung
Mit der Auslösung des Katastrophenalarms wird die Gesamt-Einsatzlei- 2.1.1 Katastrophenstab
tung dem Katastrophenstab übertragen. Dieser besteht aus: dem Polizeikommandanten (als Leiter), dem Feuerwehrinspektor, dem Vertreter Zivilschutz, einem Staatsanwalt, dem Kantonsarzt, dem Informationschef des Kantonalen Führungsstabes, einem Vertreter der betroffenen Gemeinde und je nach Bedarf weiteren Mitgliedern.2)
Der Katastrophenstab: Auftrag an den Katastrophenstab
– erstellt und betreibt den KP Katastrophenstab (Standort: Verwaltungsgebäude Zuger Polizei);2) – erstellt und betreibt ein Informationszentrum und orientiert die Öffentlichkeit;1) – gewährleistet die Beschaffung, Bereitstellung und Zuteilung der Mittel für den Schadenplatz;2) – setzt den Zivilschutz ein;2 – befasst sich mit der übergeordneten Koordination;
1) Fassung gemäss Änderung vom 13. Jan. 1993 2) Fassung gemäss Änderung vom 25. Febr. 2003
– unterstützt das Schadenplatzkommando und führt die direkt unterstellten Dienste; – stellt die erforderliche Logistik bereit; – stellt Kontakte zu den Behörden (Gemeinde / Kanton / Bund) her; – stellt die frühzeitige Verbindung zur Notorganisation sicher.
Ein Offizier der Stützpunkt-Feuerwehr ist Schadenplatzkommandant. Er 2.1.2 Schadenplatzkommando
bildet zusammen mit den Einsatzleitern Feuerwehr, Polizei und Sanität sowie mit Fachberatern nach Bedarf das Schadenplatzkommando.1)
Das Schadenplatzkommando: Auftrag an das Schadenplatzkommando
– erstellt und betreibt den KP Schadenplatz und die innere Absperrung; – stellt den koordinierten Einsatz der Hilfskräfte auf dem Schadenplatz sicher; – führt die unterstellten und zugewiesenen Formationen und Einsatzmittel;2) – legt in der ersten Phase den Standort der Sanitätshilfsstelle fest;1) – betreibt die zugehörende Logistik.
2.2 Einsatzmittel und Aufgaben auf dem Schadenplatz
Mittel: Gemeindefeuerwehren, Stützpunkt-, Betriebs- und Nachbar- 2.2.1 Feuerwehr
feuerwehren Aufgaben: Retten, Bergen, Schadenbekämpfung, innere Absperrung, Warteräume für Fahrzeuge, Aufbau der Sanitätshilfsstelle, Patiententransport in die Sanitätshilfsstelle, Sicherstellen der Infrastruktur San Hist1)
2.2.2 Sanitätsdienst Front1) (Anhänge 4 und 5) Mittel: Rettungsdienst RDZ, andere Rettungsorganisationen, Ärzte, Feuerwehrsanität Aufgaben: Erstversorgung der Verletzten, Festlegen der Berge- und Rettungsprioritäten 1) Fassung gemäss Änderung vom 25. Febr. 2003 2) Fassung gemäss Änderung vom 13. Jan. 1993
3 2. A. – 1. 1. 2009 – 6
2.2.3 Sanitätshilfsstelle1) (Anhänge 4 und 5) Mittel: Rettungsdienst RDZ, andere Rettungsorganisationen, Ärzte, Feuerwehrsanität, Milizpersonal Sanitätshilfsstelle Aufgaben: Triagieren, Behandeln der Patienten und Erstellen der Transportfähigkeit, Betreiben und Leiten der Sanitätshilfsstelle, Durchführen der Sanitätstransporte
Mittel: – Technische Dienste von Kanton und Gemeinden 2.2.4 Weitere Mittel
– Technische Betriebe1) – Zivilschutzorganisation Kanton (ZSO Kanton)1) – Truppe um Raum (Spontanhilfe)2) – weitere Mittel Aufgaben: Unterstützung der Einsatzmittel auf dem Schadenplatz
(dem Schadenplatzkommando zur Zusammenarbeit zugewiesen) 2.2.5 Polizeidienst Front
Mittel: Zuger Polizei1) Aufgaben: Sicherung, Untersuchung, Identifikation
2.3 Einsatzmittel ausserhalb des Schadenplatzes 2.3.1 Kommando Rückwärtiges1) Führung: Pol Of Zuger Polizei (SC KS) Auftrag: – vertritt die Interessen der unterstellten Bereiche «Kommando Rückwärtiges» und sofern notwendig des Pol D Front; – erstellt und betreibt das «Kommando Rückwärtiges»; – stellt mit minimalen Kräften den Bereich «Allg Pol D» sicher; – führt und koordiniert in den unterstellten Fachbereichen; – koordiniert mit dem Pol D Front.
(Pol D Rück) 2.3.2 Allgemeiner Polizeidienst
Mittel: Zuger Polizei, zugewiesene Mittel1)
1) Fassung gemäss Änderung vom 25. Febr. 2003 2) Fassung gemäss Änderung vom 13. Jan. 1993
Aufgaben: äussere Absperrung, Verbindungen von Schadenplatzkommando und Sanitätshilfsstelle zu Katastrophenstab, Information, Medienarbeit, Koordination Einsatzmittel, Nachrichtenbeschaffung und -bearbeitung1)
2.3.3 Information1) Mittel: Zuger Polizei, Info-Team KFS, ZSO Kanton, Care-Org, weitere zugewiesene Mittel Aufgaben: Führen eines Informationszentrums, Vorbereiten der Information für die Bevölkerung
2.3.4 Logistik / Betreuung1) Mittel: Logistik- und Betreuungsformationen ZSO Kanton, weitere zugewiesene Mittel Aufgaben: Organisation und Koordination (in Zusammenarbeit mit den Gemeinden) – der Verpflegung von Einsatzkräften, Verwundeten, Obdachlosen und Betroffenen; – der Betreuung von Obdachlosen; – der Beschaffung von Kleidern usw.; – der Bereitstellung von Ruheräumen für Einsatzkräfte; – weiterer Logistikaufgaben.
2.3.5 Care-Organisation1) (Anhang 6) Mittel: Betreuungs-Kader der ZSO Kanton, Debriefer der Blaulichtorganisationen, Betreuer organisierter Care-Teams, verschiedene Dienstleistungen CareLink Aufgaben: – Betrieb Hotline und Sorgentelefon; – Organisation von Betreuungsstellen; – psychologische Betreuung und Unterstützung der Opfer und Angehörigen; – psychologische Betreuung der Einsatzkräfte; – Führen einer Personen-Datenbank.
Die Einwohnergemeinden erfüllen die vom Katastrophenstab zugewiese- 2.4 Aufgaben der Gemeinden (GFS)
nen Aufgaben. Es betrifft dies insbesondere:1) 1) Fassung gemäss Änderung vom 25. Febr. 2003
5 2. A. – 1. 1. 2009 – 6
– die Mitarbeit in den Betreuungs- und Logistikaufgaben; – die Mitarbeit im Betrieb der Leichensammelstelle; – die Unterstützung in der Durchführung grossräumiger Evakuationen.
3. Übergang zur Notorganisation und Rückführung1)
Falls sich das Ereignis zu einer besondern oder ausserordentlichen Lage 3.1 Übergang zur Notorganisation
entwickelt, bei der in einzelnen oder zahlreichen Bereichen und Sektoren die Mittel gemäss Katastrophenplan zur Bewältigung nicht mehr genügen, kann der Regierungsrat den Einsatz der Notorganisation beschliessen. Die Gemeindebehörden ihrerseits können selbstständig über den Einsatz der gemeindlichen Notorganisation entscheiden.
Der Katastrophenstab (KS) resp. der Kantonale Führungsstab (KFS) be- 3.2 Rückführung in die Verantwortung der Einwohnergemeinde
antragt den zuständigen Behörden (Kanton und Gemeinden) den Zeitpunkt der Rückführung der Verantwortung für die Erledigung der Abschlussmassnahmen in die Zuständigkeit der betreffenden Gemeinde(n).
4. Sicherstellen der Einsatzbereitschaft
Die ständige Arbeitsgruppe Katastrophenplan, bestehend aus je einem 4.1 Arbeitsgruppe Katastrophenplan
Vertreter der Stabsstelle der Notorganisation, der Zuger Polizei1), des Feuerwehrinspektorates, der Stützpunktfeuerwehr2), des kantonsärztlichen Dienstes, des Rettungdienstes2) und des Amtes für Zivilschutz und Militär, hat das laufende Funktionieren des Katastrophenplanes sicherzustellen. Im Besondern hat sie die Katastrophenorganisation in organisatorischer, personeller und materieller Hinsicht laufend zu überprüfen, eine Ausbildungsplanung Katastrophenhilfe zu erstellen sowie entsprechende Anträge auszuarbeiten.
1) Fassung gemäss Änderung vom 25. Febr. 2003 2) Fassung gemäss Änderung vom 13. Jan. 1993
4.2 Einsatzorganisationen1) Die Einsatzorganisationen ihrerseits haben durch interne Ausbildung ihre Einsatzbereitschaft im Rahmen des Katastrophenplanes jederzeit sicherzustellen. Sie können zu kombinierten Übungen des Kantons herangezogen werden.
1) Fassung gemäss Änderung vom 25. Febr. 2003
7 2. A. – 1. 1. 2009 – 6
g
8. Ablauf der Katastrophenhilfe im Kanton Zug
Stufe Kanton Stufe Gemeinde
2. | Einsatzleit- 2. |
Einsatz Notorganisation Einsatz Notorganisation zentrale 1. 1. Katastrophenalarm Zuger Polizei Katastrophenalarm
Ständige Mittel ALARM Weitere Mittel Ständige Mittel Weitere Mittel - Mittel - Polizei - Feuerwehr -Verschiedene anderer - Stützpunkt-FW - Nachbar-FW Organisationen Schaden- Kantone - Nachbar-FW platz - FW Sanitäter - Vereine - Armee - RDZ / Ärzte - Bauamt - Firmen - Weitere - San Personal - Werke Mittel - ZSO Kanton - tech Dienste EINSATZ
Schadenplatzkommando
Katastrophenstab (KS) Anhang 1 Kantonaler Führungsstab (KFS) Gemeindeführungsstab (GFS) Regierungsrat Gemeinderat
ORGANIGRAMM KATASTROPHENORGANISATION Stufe Katastrophenalarm Kantonaler Führungsstab Stufe Notorganisation Arbeitsgruppe Katastrophenplan Katastrophenstab (KS) Anhang 2 Gesamteinsatzleiter: Polizeikommandant Administration Regierungsrat Mitgl.: - Feuerwehrinspektor - Vertr ZS - Rechnungswesen - Untersuchungsrichter - Info C KFS - Requisition Weitere - Kantonsarzt - weitere nB Gemeindebehörden - Vertreter Gemeinde (GFS) Mittel Bund (Armee, etc) Mittel der SC: - Pol Of 1) Mittel Kanton (ZS, etc) Gemeinde Gemeindeführungsstab
Schadenplatzkommando Kommando Rückwärtiges Fhr Gr KEL Kdt: Schadenplatz-Kdt (Of Stüpt FW) Chef: Pol Of (SC KS) 1)
(FW Instr) Mitgl.: | - EL FW - EL-Sanität |
- EL Pol 2) | - Fachberater |
Feuerwehr Sanitätsdienst zugew Mittel Pol D Allg Information Care-Org Betreu D / Front 2) Pol D Logistik 4) Gde-FW San D Front San Hist Techn Dienste Stüpt-FW ZSO Kanton Zuger Zuger Info Team ZSO Kanton ZSO Kanton Nachbar-FW Ärzte Ärzte, Rttg- u. Truppe 3) Polizei Polizei KFS Care-Team zugew Mittel Rttg Sanitäter FW Sanitäter etc. zugew Zuger Zentralschw FW Sanitäter med Fachpers Mittel Polizei CareLink
Retten / Bergen Erst- Triage Verstärkung Sicherung Äuss Absp Info-Zentrum Psych Nothilfe Verpflegung Schaden- versorgung Behandlung Pat der FW Untersuchung Uem / Vrb Information Pers Daten Unterkunft bekämpfung Patienten Trsp Fähigkeit Identifikation Fhr Ustü Bevölkerung Sorgentelefon Betreuung von
innere Absperrung | Festlegen Trsp in Spital Call-Center Obdachlosen |
Pat Trsp San Hist | Bergungs- 1) Personalunion 2) Personalunion |
Transporte Betrieb San Hist prioritäten Logistik Schadenplatz
2. A. – 1. 1. 2009 – 6
3) Spontanhilfe 4) in Zusammenarbeit mit Gemeinde
10 Räumliche Gliederung Katastrophenplan Anhang 3
Einsatzraum 541.13 Sanitätshilfsstelle O Betreuungsstellen I Involvierte A A Angehörige I O Obdachlose Schadenplatz F Leichensammelstelle P Innere Absperrung
Äussere Absperrung R
Verkehrsumleitungen
KP Front KP Rückwärtiges
F | - Schadenplatzkommando | R (im Polizeigebäude) P | Warteraum Fahrzeuge |
- Polizei-KP Front - Katastrophenstab - Information - Polizei-KP Rück - Info-Zentrum Zugelassener Verkehr - Care Anhang 3 - Logistik / Betreuung
Katastrophenplan Anhang 4 ORGANISATIONSSCHEMA Schadenplatz Schadenplatz SANITÄTSHILFSSTELLE Patienten-Transport Meldesammelstelle für Ärzte und Anhang 4 Sanitätshilfsstelle Sanitätshilfsstelle Sanitätspersonal Triagestelle KP Triagestelle - Chef San Hist Triageärzte - Personalchef FW-Sanitäter - techn und med Infrastruktur - Einsatz Patientenleitsystem - Notfalldiagnostik - Behandlungs- und Transportdringlichkeit Behandlungsstellen
Behandlungsstellen Ärzte ev
Behandl.- | Behandl.- | Behandl.- |
Rttg Sanitäter Lager- Transportstelle stelle 3 stelle 2 stelle 1 med. Fachpersonal stelle Chef Transport FW-Sanitäter Disponent 144 Mitarbeiter Trsp Stelle - Behandlung der Patienten Polizei nach Dringlichkeit - Transportfähigkeit - Patientenregistrierung erstellen Transportstelle - Festlegen Zielspitäler - Betreuung der Patienten (in Zusammenarbeit bis zum Transport mit ELZ 144) PP Heli - Transport in Spitäler
2. A. – 1. 1. 2009 – 6
Spitäler Transportachse
Katastrophenplan Anhang 5 12 ORGANIGRAMM SANITÄTSDIENST Katastrophenstab San D Front 541.13 FW FW Abschnitte Abschnitte Chef San D Front FW FW Abschnitte Abschnitte Schadenplatzkommando Absch Kdt Absch Kdt Schadenplatzkommando Absch Absch Kdt Kdt Mobile Equipen, - -EL ELSanität Sanität bestehend aus: - Ärzte Absch Leiter Sanität - Rttg-Sanitäter (bei mehreren Sch Pl + San Hist) - FW-Sanitäter
FW Absch San Hist Sanitätshilfsstelle Sanitätshilfsstelle Leitender Absch Kdt San Hist (Of FFZ) Chef LeitenderNotarzt Notarzt ChefSan SanHist Hist
Pat Trsp Betrieb Triagestelle Behandlungs- Behandlungs- Behandlungs- Transport- San Hist San Hist stelle 1 stelle 2 stelle 3 stelle
Chef Pat Trsp | Chef Betrieb Chef Triage Chef Beh 1 Chef Beh 2 Chef Beh 3 Chef Trsp |
(Of FFZ) (Of FFZ)
Triage-Teams, - Rttg Sanitäter | - Ärzte - Ärzte - Disponent |
- FW - FW bestehend aus: - Ärzte - med Fach- - FW-Sanitäter 144 -1 Arzt - med Fach- personal - Mitarbeiter -2 FW-Sanitäter personal - FW-Sanitäter Trsp Stelle (Schreiber) - FW-Sanitäter - Polizei
Anhang 5
Katastrophenplan Anhang 6 ORGANIGRAMM CARE-ORGANISATION
Katastrophenstab Anhang 6
Schadenplatz-Kdo KP KP Rück Rück
Fachl. Fachl. Beraterteam Beraterteam Einsatzleiter Einsatzleiter Care Care Leitung: Leitung: APD APD Kt. Kt. Zug Zug
Chef Chef Adm Adm // Log Log Chef Chef Call-Center Call-Center Chef Chef Betreu Betreu Einsatz Einsatz
Disposition Disposition Sorgentelefon Betreu-Einsätze Betreu-Einsätze Sorgentelefon Zug Zug •• Administration Administration (8 (8 Tel-Stationen) Tel-Stationen) Betroffene Betroffene Care-Teams Care-Teams •• Logistik Logistik •• 11 Gr Gr Chef Chef •• Führungs- Führungs- •• 1-2 1-2 Organisatoren Organisatoren Call-Center Call-Center CareLink CareLink •• Betreuer unterstützung unterstützung Betreuer n.Bedarf n.Bedarf (30 (30 -- 70 70 Tel-Stationen) Tel-Stationen) •• Seelsorger Seelsorger •• Debriefer Debriefer