AS 1998 2303
Tierschutzverordnung
(TSchV)
Änderung vom 28. September 1998
Der Schweizerische Bundesrat
verordnet:
I
Die Tierschutzverordnung vom 27. Mai 19811 wird wie folgt geändert:
Art. 66 Abs. 1 Bst. i
Neben den Handlungen nach Artikel 22 des Gesetzes sind verboten:
i. das Anpreisen, Verkaufen oder Ausstellen von Hunden mit coupierten Ohren oder Ruten, sofern sie den Eingriff unter Verletzung der schweizerischen Tierschutzbestimmungen erlitten haben oder unter Verletzung der schweizerischen Tierschutzbestimmungen eingeführt worden sind;
II
Der Anhang 4 erhält die neue Fassung gemäss Beilage.
III
Diese Änderung tritt am1. November 1998 in Kraft.
28. September 1998 Im Namen des Schweizerischen Bundesrates |
|---|
Der Bundespräsident: Cotti |
Der Bundeskanzler: Couchepin |
Anhang 4
(Art. 54 Bst. e) Mindestladeflächen für die Beförderung von Nutztieren Minimaler durchschnittlicher Platzbedarf2 je Tier in Quadratmeter:
Pferde Schweine Fohlen 0,85 15–25 kg 0,12 Leichte Pferde1,40 25–50 kg 0,18 Mittlere Pferde1,60 50–75 kg 0,30 Schwere Pferde1,90 75–90 kg 0,35 90–110 kg 0,43 110–125 kg 0,51 Rinder 125–150 kg 0,56 40– 80 kg 0,30 150–200 kg 0,69 80–140 kg 0,40 über 200 kg 0,82 140–160 kg 0,55 160–200 kg 0,70 200–300 kg 0,90 Geschorene Schafe 300–400 kg1,10 30–45 kg 0,20 400–500 kg1,30 über 45 kg 0,30 500–600 kg1,45 600–700 kg1,60 über 700 kg1,80 Nicht geschorene Schafe unter 30 kg 0,20 30–45 kg 0,25 Ziegen über 45 kg 0,35 unter 35 kg 0,20 35–55 kg 0,30 über 55 kg 0,50 Auen in fortgeschrittenem Trächtigkeitsstadium und Zuchtwidder 0,50 9908
Es kann notwendig sein, aufgrund der Transportdauer, des Zustandes der Tiere und der Witterung die Mindestflächen angemessen zu vergrössern.