Quelle

AS 2002 1140

Verordnung
über Sömmerungsbeiträge
(Sömmerungsbeitragsverordnung, SöBV)

Änderung vom 24. April 2002

Der Schweizerische Bundesrat
verordnet:

I

Die Verordnung vom 29. März 20001 über Sömmerungsbeiträge wird wie folgt geändert:

Art. 4

Die Ansätze für die Berechnung der Sömmerungsbeiträge betragen:

  1. in Abhängigkeit vom Weidesystem pro Normalstoss für Schafe, ausgenommen Milchschafe: – bei ständiger Behirtung 300 Franken – bei Umtriebsweide 220 Franken – bei übrigen Weiden 120 Franken

  2. 300 Franken pro Raufutter verzehrende Grossvieheinheit (RGVE) für gemolkene Kühe, Milchschafe und Milchziegen bei einer ununterbrochenen Sömmerungsdauer von 56–100 Tagen;

  3. 300 Franken pro Normalstoss für die übrigen Raufutter verzehrenden Tiere.

Werden gemolkene Kühe, Milchschafe und Milchziegen weniger als 56 oder mehr als 100 Tagen ununterbrochen gesömmert, so berechnet sich der Beitrag nach Absatz 1 Buchstabe c.

Das Bundesamt für Landwirtschaft (Bundesamt) legt die Anforderungen an die Weidesysteme fest.

II

Diese Änderung tritt mit Ausnahme von Artikel 4 Absatz 1 Buchstabe a am1. Mai 2002 in Kraft.

Artikel 4 Absatz 1 Buchstabe a tritt am1. Mai 2003 in Kraft. Der bisherige Ansatz gilt bis am 30. April 2003.

24. April 2002 Im Namen des Schweizerischen Bundesrates

Der Bundespräsident: Kaspar Villiger

Die Bundeskanzlerin: Annemarie Huber-Hotz