AS 2004 3869
Verordnung
über die Weiterbildung und die Anerkennung der Diplome
Änderung vom 31. März 2004
Der Schweizerische Bundesrat
verordnet:
I
Die Verordnung vom 17. Oktober 20011 über die Weiterbildung und die Anerkennung der Diplome und Weiterbildungstitel der medizinischen Berufe wird wie folgt geändert:
Art. 3 Bst.a Fussnotentext, Bst.b Fussnotentext, Bst.c Fussnotentext und Buchstabe d
Fussnotentext
a. … Richtlinie 93/16/EWG des Rates vom 5. April 19932 …;
Richtlinie 93/16/EWG des Rates vom 5. April 1993 zur Erleichterung der Freizügigkeit für Ärzte und zur gegenseitigen Anerkennung ihrer Diplome, Prüfungszeugnisse und sonstigen Befähigungsausweise (ABl. L 165 vom7.7.1993, S. 1), geändert durch: – Euratom, EGKS: Beschluss des Rates der Europäischen Union vom1. Jan. 1995 Europäischen Union, – Richtlinie 98/21/ EG der Kommission vom8. April 1998 zur Änderung der Befähigungsausweise (ABl. L 119 vom 22.4.98, S. 15), – Richtlinie 98/63/EG der Kommission vom 3. Sept. 1998 zur Änderung der Befähigungsausweise (ABl. L 253 vom 15.9.98, S. 24). Der Text dieser Rechtsakte kann beim Sitz des BAG eingesehen werden, – Richtlinie 1999/46/EG der Kommission vom 21. Mai 1999 zur Änderung der Befähigungsnachweise, des Apothekers und des Arztes, – 52002 XC 0316 (02): Mitteilung – Bekanntgabe der Facharzttitel, – 52002 XC 1128 (01): Bekanntgabe der Facharzttitel.
… Richtlinie 78/686/EWG des Rates vom 25. Juli 19783 …;
… Richtlinie 85/433/EWG des Rates vom 16. September 19854 …;
Richtlinie 78/686/EWG des Rates vom 25. Juli 1978 für die gegenseitige Anerkennung der Diplome, Prüfungszeugnisse und sonstigen Befähigungsausweise des Zahnarztes und für Massnahmen zur Erleichterung der tatsächlichen Ausübung des Niederlassungsrechts und des Rechts auf freien Dienstleistungsverkehr (ABl. L 233 vom 24.8.1978, S. 1), geändert durch: – Akte über die Bedingungen des Beitritts der Republik Griechenland und die Anpassung der Verträge (ABl. L 291 vom 19.11.1979, S. 91), – Akte über die Bedingungen des Beitritts des Königreiches Spanien und der Portugiesischen Republik und die Anpassung der Verträge (ABl. L 302 vom 15.11.1985, S. 160), – Richtlinie 89/594/EWG des Rates vom 30. Okt. 1989 (ABl. L 341 vom 23.11.1989, S. 19), – Richtlinie 90/658/EWG des Rates vom 4. Dez. 1990 (ABl. L 353 vom 17.12.1990, S. 73), – Euratom, EGKS: Beschluss des Rates der Europäischen Union vom1. Jan. 1995 zur Anpassung der Dokumente betreffend den Beitritt neuer Mitgliedstaaten zur Europäischen Union. – Der Text dieser Rechtsakte kann beim Sitz des BAG eingesehen werden,
Richtlinie 85/432/EWG des Rates vom 16. September 1985 zur Koordination der Rechts- und Verwaltungsvorschriften über bestimmte pharmazeutische Tätigkeiten und Richtlinie
/433/EWG des Rates vom 16. September 1985 über die gegenseitige Anerkennung der Diplome, Prüfungszeugnisse und sonstigen Befähigungsausweise des Apothekers und über Massnahmen zur Erleichterung der tatsächlichen Ausübung des Niederlassungsrechts für bestimmte pharmazeutische Tätigkeiten (ABl. L 253 vom 24.9.1985, S. 34 ff), geändert durch: – Richtlinie 85/584/ EWG des Rates vom 20. Dezember 1985 (ABl. L 372 vom 31.12.1985, S. 42), – Richtlinie 90/658/EWG des Rates vom 4. Dezember 1990 (ABl. L 353 vom 17.12.1990, S. 73), – Euratom, EGKS: Beschluss des Rates der Europäischen Union vom1. Januar 1995 Europäischen Union. Der Text dieser Rechtsakte kann beim Sitz des BAG eingesehen werden,
d. … Richtlinie 78/1026/EWG des Rates vom 18. Dezember 19785 …
II
Die Anhänge1 und 2 erhalten die neue Fassung gemäss Beilage.
III
Diese Änderung tritt am1. Oktober 20046 in Kraft.
31. März 2004 Im Namen des Schweizerischen Bundesrates |
|---|
Der Bundespräsident: Joseph Deiss |
Die Bundeskanzlerin: Annemarie Huber-Hotz |
Richtline 78/1026/EWG des Rates vom 18. Dezember 1978 für die gegenseitige Anerkennung der Diplome, Prüfungszeugnisse und sonstigen Befähigungsausweise des Tierarztes und für Massnahmen zur Erleichterung der tatsächlichen Ausübung des Niederlassungsrechts und des Rechts auf freien Dienstleistungsverkehr (ABl. L 362 vom 23.12.1978, S. 1), geändert durch: – Akte über die Bedingungen des Beitritts der Republik Griechenland und die Anpassung der Verträge (ABl. L 291 vom 19.11.1979, S. 92), – Akte über die Bedingungen des Beitritts des Königreichs Spanien und der Portugiesischen Republik und die Anpassung der Verträge (ABl. L 302 vom 15.11.1985, S. 160), – Richtlinie 89/594/EWG des Rates vom 30. Oktober 1989 (ABl. L 341 vom 23. 11.1989, S. 19), – Richtlinie 90/658/EWG des Rates vom 4. Dezember 1990 (ABl. L 353 vom 17.12.1990, S. 73), – Euratom, EGKS: Beschluss des Rates der Europäischen Union vom1. Januar 1995 Europäischen Union. Der Text dieser Rechtsakte kann beim Sitz des BAG eingesehen werden,
Der Beschluss über das Inkrafttreten erfolgte mit Präsidialverfügung vom 5. August 2004.
Anhang 1
1. Weiterbildungsbereiche nach Artikel 5 der Richtlinie 93/16/EWG7 und die Weiterbildungsdauer Anästhesiologie 6 Jahre Chirurgie 6 Jahre Gynäkologie und Geburtshilfe 6 Jahre Innere Medizin 5 Jahre Kinder- und Jugendmedizin 5 Jahre Neurochirurgie 6 Jahre Neurologie 6 Jahre Ophthalmologie 5 Jahre Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates 6 Jahre Oto-Rhino-Laryngologie 5 Jahre Pathologie 6 Jahre Pneumologie 6 Jahre Psychiatrie und Psychotherapie 6 Jahre Urologie 6 Jahre Allergologie und klinische Immunologie 6 Jahre Arbeitsmedizin 5 Jahre Dermatologie und Venerologie 5 Jahre Endokrinologie-Diabetologie 6 Jahre Gastroenterologie 6 Jahre Hämatologie 6 Jahre Herz- und thorakale Gefässchirurgie 6 Jahre Kardiologie 6 Jahre Kiefer- und Gesichtschirurgie 6 Jahre Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie 6 Jahre Kinderchirurgie 6 Jahre Klinische Pharmakologie und Toxikologie 6 Jahre Radiologie 6 Jahre Nuklearmedizin 5 Jahre Radio-Onkologie/Strahlentherapie 6 Jahre Nephrologie 6 Jahre Physikalische Medizin und Rehabilitation 5 Jahre Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie 6 Jahre Prävention und Gesundheitswesen 5 Jahre Rheumatologie 6 Jahre Tropen- und Reisemedizin 5 Jahre Infektiologie 6 Jahre 2. Übrige Weiterbildungsbereiche und Weiterbildungsdauer Allgemeinmedizin 5 Jahre Angiologie 6 Jahre Intensivmedizin 6 Jahre Medizinische Genetik 5 Jahre Medizinische Onkologie 6 Jahre Pharmazeutische Medizin 5 Jahre Rechtsmedizin 5 Jahre 3. Weiterbildungstitel und -dauer nach Artikel 30 ff. der Richtlinie 93/16/EWG8 («spezifische Anforderungen in der Allgemeinmedizin») Praktische Ärztin oder Praktischer Arzt 3 Jahre
Anhang 2
1. Weiterbildungsbereiche und -dauer nach Artikel 4 der Richtlinie 78/686/EWG9 Kieferorthopädie 4 Jahre Oralchirurgie 3 Jahre 2. Übrige Weiterbildungsbereiche und Weiterbildungsdauer Parodontologie 3 Jahre Rekonstruktive Zahnmedizin 3 Jahre