AS 2005 5099
Verordnung
über die Militärdienstpflicht
(MDV)
Änderung vom 9. November 2005
Der Schweizerische Bundesrat
verordnet:
I
Die Verordnung vom 19. November 20031 über die Militärdienstpflicht wird wie folgt geändert:
Art. 3 Abs. 1bis
Der Führungsstab der Armee benennt die Ausbildungsdienste.
Art. 9 Abs. 5
Aufgehoben
Art. 15a Sachüberschrift Dienst in der Militärverwaltung und deren Betrieben
Art. 16 Abs. 2 Bst. f und 3 Bst. a
Der Chef der Armee:
f. erlässt Weisungen über die Ausbildungsdienste, die für eine Funktionsübernahme oder eine Beförderung erforderlich sind;
Der Führungsstab der Armee:
a. erlässt Weisungen über die administrativen und dienstlichen Einzelheiten für Ausbildungsunterstützende Dienste;
Art. 20 Abs. 1 Bst. g und Abs. 2
Das besondere Aufgebot erfolgt so früh wie möglich durch die zuständige Stelle oder den Kommandanten, wenn:
g. zur Bewältigung von Katastrophen im Inland zusätzlich zu den Bereitschaftsformationen weitere Katastrophenhilfe-Verbände benötigt werden.
Angehörige der Armee, deren Ausbildungsdienst der Formationen im öffentlichen militärischen Aufgebot aufgeführt ist, erhalten 20 Wochen vor Beginn der Dienstleistung eine Dienstanzeige.
Art. 24 Abs. 3
Angehörige der Armee, die Ausbildungsunterstützende Dienste leisten, sind für so viel Diensttage aufzubieten, wie der Dienst in der eigenen Formation dauern würde.
Art. 28 Abs. 3 und 6
Der zu bestehende Praktische Dienst ist zusammenhängend in einer Rekrutenschule zu leisten oder ausnahmsweise:
in einem anderen Grundausbildungsdienst;
in Ausbildungsdiensten der Formationen ausserhalb der Einteilungsformation.
Zu den Stabslehrgängen I und II können nur Offiziere und Unteroffiziere mit bestandenem Technischen Lehrgang aufgeboten werden; über Ausnahmen entscheidet das Kommando Höhere Kaderausbildung der Armee.
Art. 30 Abs. 2
Gesuche werden nur bewilligt, wenn das private Interesse des Militärdienstpflichtigen das öffentliche Interesse an der Leistung des Ausbildungsdienstes überwiegt.
Art. 31 Abs. 1 Bst. a und b sowie Abs. 2 Bst. b und d
Als überwiegendes privates Interesse der Militärdienstpflichtigen und somit als zwingender Grund für eine Dienstverschiebung gilt insbesondere:
ein Zulassungsstudium oder ein Probesemester an Höheren Fachschulen und Fachhochschulen;
das Bestehen der Lehrabschlussprüfung bzw. der Abschluss an einer Lehrerbildungsanstalt oder Mittelschule;
Als wichtige Prüfungen gelten:
die Aufnahme-, Vor-, Zwischen- und Modulprüfungen, von denen der Beginn bzw. die Weiterführung der zivilen Ausbildung abhängt und deren Zeitpunkt im Einzelfall nicht anders festgelegt werden kann;
Schluss- und Diplomprüfungen an Hochschulen, Fachhochschulen, Pädagogischen Hochschulen und Höheren Fachschulen, wenn der Zeitpunkt der Prüfung im Einzelfall nicht anders festgelegt werden kann oder die Änderung der Termine den Prüfungskandidaten nicht zumutbar ist;
Art. 32 Abs. 1
Gesuche um Dienstverschiebung müssen von den Militärdienstpflichtigen spätestens 14 Wochen vor Beginn der Dienstleistung in schriftlicher Form bei den Behörden eingereicht werden, soweit der Grund der Verschiebung zu diesem Zeitpunkt schon bekannt ist.
Art. 34 Abs. 1bis
Gesuche um Dienstverschiebung, die nicht innerhalb der Frist nach Artikel 32 Absatz 1 eingereicht werden, dürfen von der zuständigen Behörde nur bei Vorliegen eines nicht im Voraus planbaren zwingenden Grundes bewilligt werden.
Art. 37 Arten von Urlaub
Allgemeiner Urlaub ist die angeordnete, mehr als einen Tag dauernde Freizeit für den Grossteil der Absolventen eines Ausbildungsdienstes.
PersönlicherUrlaub ist die vom zuständigen Kommandanten auf persönliches Gesuch hin gewährte Freizeit.
Art. 39 Abs. 1 Bst. b und Abs. 2
Persönlicher Urlaub wird gewährt:
b. wenn das private Interesse des Militärdienstpflichtigen an der Urlaubsgewährung das öffentliche Interesse an der Dienstleistung überwiegt.
In allen anderen Fällen kann der zuständige Kommandant persönlichen Urlaub gewähren, wenn die militärischen Leistungen des Gesuchstellers und der Dienstbetrieb dies zulassen.
Art. 42 Bst. b
Qualifiziert werden:
b. Kader, die innerhalb eines Jahres in Ausbildungsdiensten der Formationen mindestens 19 anrechenbare Diensttage, wovon mindestens fünf Tage zusammenhängend in der gleichen Formation, geleistet haben;
Art. 50 Abs. 1
Die Ausübung einer bestimmten Funktion in der aktiven Armee dauert:
wenn eine Weiterausbildung vorgesehen ist: 1. für Hauptleute und Stabsoffiziere der Truppenkörper mindestens drei Wiederholungskurse, 2. für Einheitskommandanten für die Weiterausbildung zum Führungsgehilfen Truppenkörper mindestens vier Wiederholungskurse, 3. für Hauptleute und Stabsoffiziere der Grossen Verbände mindestens drei Jahre, in denen Fortbildungsdienste der Truppe geleistet werden, 4. für Kommandanten Stellvertreter mindestens vier Wiederholungskurse;
wenn keine Weiterausbildung vorgesehen ist: 1. für Hauptleute und Stabsoffiziere der Grossen Verbände vier bis acht Jahre, in denen Fortbildungsdienste der Truppe geleistet werden, 2. für alle anderen Hauptleute und Stabsoffiziere vier bis acht Wiederholungskurse.
Art. 54 Einleitungssatz
Bedingungen für die Ernennung zum Armeeseelsorger sind neben der Militärdiensttauglichkeit, dem Bestehen von mindestens 47 Tagen Grundausbildung in einer Rekrutenschule und dem Bedarf der Armee:
Art. 57 Abs. 3 Bst. d, 5 und 6
Für eine Beförderung:
d. muss ein Bedarf der Armee ausgewiesen sein.
Die Beförderungen des militärischen Personals richten sich unabhängig von der Milizfunktion nach der Berufsfunktion; über Ausnahmen in begründeten Einzelfällen entscheidet der Chef der Armee.
Ausbildungsdienste nach Anhang 4 gelten auch als bestanden, wenn ein anderer Ausbildungsdienst oder eine andere Ausbildung mit jeweils gleichen oder überwiegend vergleichbaren Ausbildungsinhalten bestanden worden ist. Der Führungsstab der Armee entscheidet auf Antrag der zuständigen Vorgesetzten.
Art. 60 Abs. 2
Sie leisten Dienst in einer Milizfunktion mindestens bis zum Ende des Jahres, in dem sie das 32. Altersjahr vollenden; vorbehalten bleibt eine anderweitige Einteilung aus zwingenden beruflichen Gründen.
Art. 63 Abs. 2
Der Bundesrat kann Offizieren im Grade eines Oberstleutnants oder eines Obersts den Grad eines höheren Stabsoffiziers befristet verleihen, wenn sie im Inland eine bestimmte Funktion in der Armee ausüben oder wenn sie im Auftrag des Bundes zur Erfüllung einer besonderen Aufgabe eingesetzt werden.
Art. 76 Abs. 2 Bst. b
Als unentbehrliches Personal für die Sicherstellung des Betriebes dieser Einrichtungen gelten:
b. die Chefärzte und leitenden Ärzte, ohne die Ober- und Assistenzärzte, die Zahnärzte (sofern in Kieferchirurgie ausgebildet) und die Apotheker.
Art. 80
Aufgehoben
Art. 88 Abs. 2 Bst. a, b und c
Für den Übergang von der Armee 95 zur Armee XXI gelten folgende Ausnahmen:
Soldaten, Gefreite und Obergefreite, die ihre Rekrutenschule vor dem 31. Dezember 2003 absolviert haben, leisten in Abweichung von Artikel 9 Absätze1 und 2 höchstens 130 Tage in Fortbildungsdiensten der Truppe. Die Gesamtdienstleistungspflicht der Armee 95 von 300 Tagen darf jedoch nicht überschritten werden;
Korporale der Armee 95, Wachtmeister und Oberwachtmeister, die ihre Rekrutenschule vor dem 31. Dezember 2003 absolviert haben, leisten in Abweichung von Artikel 9 Absatz 3 höchstens 160 Tage in Fortbildungsdiensten der Truppe. Die Gesamtdienstleistungspflicht der Armee 95 von 460 Tagen darf jedoch nicht überschritten werden;
Fouriere, Feldweibel, Hauptfeldweibel und Subalternoffiziere, die ihre Rekrutenschule vor dem 31. Dezember 2003 absolviert haben, leisten in Abweichung von Artikel 9 Absatz 4 höchstens 200 Tage in Fortbildungsdiensten der Truppe. Die Gesamtdienstleistungspflicht der Armee 95 von 570 Tagen für Fouriere, 590 Tagen für Feldweibel und Hauptfeldweibel bzw. 770 Tagen für Subalternoffiziere darf jedoch nicht überschritten werden;
II
Die Anhänge2 und 4 erhalten die neue Fassung gemäss Beilage.
III
1. Das Dienstreglement der Schweizerischen Armee vom 22. Juni 19942 wird wie folgt geändert:
Ziff. 55 Abs. 1 und 2
Allgemeiner Urlaub ist die angeordnete, mehr als einen Tag dauernde Freizeit für den Grossteil der Absolventen eines Ausbildungsdienstes.
Persönlicher Urlaub ist die vom zuständigen Kommandanten auf persönliches Gesuch hin gewährte Freizeit. Sie wird gewährt, wenn zwingende Gründe dafür vorliegen; in allen anderen Fällen kann sie gewährt werden, wenn die militärischen Leistungen des Gesuchstellers und der Dienstbetrieb es zulassen.
2. Die Verordnung vom 10. April 20023 über die Rekrutierung wird wie folgt geändert:
Art. 15 Abs. 1 Einleitungssatz und Bst. b und c sowie Abs. 4
Stellungspflichtige, die der Armee oder dem Zivilschutz zugeteilt worden sind, werden zum Abschluss der Rekrutierung einer Funktion in der Armee bzw. im Zivilschutz zugeteilt. Für die Zuteilung werden berücksichtigt:
das Anforderungsprofil der einzelnen Funktionen in der Armee bzw. im Zivilschutz;
der Bedarf der Armee bzw. des Zivilschutzes;
Aufgehoben
IV
Diese Änderung tritt am1. Januar 2006 in Kraft.
9. November 2005 Im Namen des Schweizerischen Bundesrates |
|---|
Der Bundespräsident: Samuel Schmid |
Die Bundeskanzlerin: Annemarie Huber-Hotz |
Anhang 2
(Art. 4) Spezialisten Spezialisten sind:
ziviles Personal des Bundes und seiner Betriebe sowie der kantonalen Militärbehörden und ihrer Betriebe mit Einteilung in einer entsprechenden Formation von Ausbildung und Support, der Verwaltungseinheit, des Betriebes oder des Hauptquartiers der Armee (HQ A);
Personen des Bundesamtes für Kommunikation, die zur Sicherstellung der Funküberwachung in Formationen der Führungsunterstützung eingeteilt sind;
Personen der MeteoSchweiz, des Eidgenössischen Instituts für Schnee- und Lawinenforschung, des Schweizerischen Erdbebendienstes, des Instituts für Atmosphäre und Klima (IACETH), der Nationalen Alarmzentrale, der Hauptabteilung für die Sicherheit der Kernanlagen, der RUAG und der Skyguide mit Einteilung in Formationen, die im Aktivdienst Aufgaben der genannten Organisationen und Institutionen übernehmen;
Personen der Anbieterinnen von Fernmeldediensten sowie Personen der Betreiberinnen von Sendeanlagen für die landesweite Informationsversorgung der Bevölkerung mit Radio, mit Einteilung im Armeestabsteil oder als Telecom-Offizier;
Personen der Anbieterinnen von Funkrufdiensten mit Einteilung in Formationen der Führungsunterstützung;
Personen von Transportunternehmen des öffentlichen Verkehrs mit Einteilung als Eisenbahnoffizier;
Polizeibeamte, die in der Militärischen Sicherheit eingeteilt sind;
Personen, die eingeteilt sind: 1. als Fachoffizier, 2. als Angehöriger der Armee mit Mannschaftsgrad, Unteroffizier, Subalternoffizier, Hauptmann bei der Militärjustiz, 3. in stabseigenen Funktionen der Stäbe Bundesrat oder des Hauptquartiers der Armee ohne Funktionen der Truppengattungen und Dienstzweige, 4. als Pilot, Bordoperateur, Drohnenoperateur oder Fallschirmaufklärer, 5. als Veterinärarzt (Vet Az) oder Hundeführer (Hundefhr), 6. als Arzt, Zahnarzt, Apotheker, Biologe, Laboroffizier (Biologie, Chemie, Physik) oder Medizinalpersonal in einer vergleichbaren Funktion, 7. als Offizier Konvention und Recht oder als Rechtsoffizier, 8. auf Funktionen des Rotkreuzdienstes, 9. auf Funktionen des Truppeninformationsdienstes/Kommunikation Verteidigung, 10. als Kryptologen;
Angehörige der Armee, die eingesetzt sind: 1. im Heeresstab, 2. in den Fachstäben des Heeres, 3. in den Fachstäben der Luftwaffe, 4. in den Ingenieurstäben, 5. bei der Armeeseelsorge, 6. beim Sozialdienst der Armee, 7. als Richter bzw. Ersatzrichter eines Militärgerichts, 8. im Fachstab Ausbildung Zentrum für Informations- und Kommunikationsausbildung der Armee (ZIKA);
Angehörige der Armee mit Mannschaftsgraden und Unteroffiziere, deren Funktion nicht mit geeigneten Militärdienstpflichtigen besetzt werden kann und die mit einer freiwilligen Verlängerung der Militärdienstpflicht einverstanden sind.
Anhang 4
(Art. 11, 15, 46, 57, 58, 59 und 88) Ausbildungsdienste Übersicht I Grundausbildungsdienste
1 Rekrutenschule/Fachkurse/Ausbildung zum Unteroffizier
(ohne höhere Unteroffiziere)
1.1 Rekrutenschule
1.2 Fachkurse
1.3 Regellaufbahn: Ausbildung zum Korporal
1.4 Regellaufbahn: Ausbildung zum Wachtmeister (Gruppenführer)
1.5 Regellaufbahn: Ausbildung zum Oberwachtmeister (Zugführerstellvertreter)
2 Ausbildung zum höheren Unteroffizier
2.1 Regellaufbahn: Ausbildung zum Feldweibel (Tech Uof)
2.2 Ausbildung zum Fourier (Einheitsfourier)
2.3 Ausbildung zum Hauptfeldweibel (Einheitsfeldweibel)
2.4 Regellaufbahn: Ausbildung zum Adjutantunteroffizier
2.5 Regellaufbahn: Ausbildung zum Stabsadjutanten (Führungsgehilfe Stufe
2.6 Regellaufbahn: Ausbildung zum Hauptadjutanten (Führungsgehilfe Stufe
Br/LVb, Flpl Kdo) und zum Chefadjutanten (Führungsgehilfe Stufe Ter Reg/Ei Stäbe)
3 Regellaufbahn: Ausbildung zum Subalternoffizier
3.1 Ausbildung zum Leutnant (Zugführer)
3.2 Ausbildung zum Oberleutnant
4 Ausbildung zu Kommandantenfunktionen (inkl. Kdt Stv) und zum höheren Stabsoffizier
4.1 Regellaufbahn: Einh Kdt (Hptm und Hptm/Maj)
4.2 Regellaufbahn: Bat/Abt Kdt Stv (Maj)
4.3 Regellaufbahn: Bat/Abt Kdt (Oberstlt)
4.4 Regellaufbahn: Kdt (Oberst)
4.5 Regellaufbahn: Kdt Stv Gs Vb (Oberst)
4.6 Regellaufbahn: höh Stabsof (Br, Div oder KKdt)
5 Ausbildung der Generalstabsoffiziere (gilt für alle Fkt gemäss
Sollbestandestabellen)
5.1 Gst Of Grundausbildung (Maj i Gst und Oberstlt i Gst)
5.2 Gst Of Weiterausbildung zum Bat/Abt/Geschw Kdt (Oberstlt i Gst)
5.3 Gst Of Weiterausbildung zum USC, SC und Kdt Stv Gs Vb sowie andere
Oberst i Gst Funktionen
6 Ausbildung zum Führungsgehilfen
6.1 Regellaufbahn: Führungsgehilfen Truppenkörper (Hptm/Maj und
Maj/Oberstlt) und Führungsgehilfen Grosser Verband (inkl. Ter Vrb Stäbe), Hauptquartier der Armee, Kompetenzzentren und Formationen von Ausbildung und Support (Hptm/Maj 6.2 Regellaufbahn: Führungsgehilfen Grosser Verband (inkl. Ter Vrb Stäbe), Hauptquartier der Armee, Kompetenzzentren und Formationen von Ausbildung und Support (Maj/Oberstlt und Oberstlt/Oberst)
7 Ausbildung von Berufssoldaten
7.1 Berufssoldat Gefreiter (Gfr Mil Sich)
7.2 Berufssoldat Obergefreiter (Obgfr Mil Sich)
8 Ausbildung von Fachberufsunteroffizieren (FBU) und Berufsunteroffizieren (BU)
8.1 Fachberufsunteroffiziere
8.1.1 Fachberufsunteroffizier (Wm) Mil Sich
8.1.2 Fachberufsunteroffizier (Wm) MP Uof
8.1.3 Fachberufsunteroffizier (Wm) A Aufkl Det
8.1.4 Fachberufsunteroffizier (Obwm) Mil Sich
8.1.5 Fachberufsunteroffizier (Obwm) A Aufkl Det
8.2 Höhere Fachberufsunteroffiziere
8.2.1 Fachberufsunteroffizier (Fw) A Aufkl Det
8.2.2 Fachberufsunteroffizier (Fw) Mil Sich
8.2.3 Fachberufsunteroffizier (Hptfw) Mil Sich
8.2.4 Fachberufsunteroffizier (Hptfw) und Ausb zG LVb (Stufe Gr)
8.2.5 Fachberufsunteroffizier (Hptfw) A Aufkl Det
8.2.6 Fachberufsunteroffizier (Adj Uof) Mil Sich
8.2.7 Fachberufsunteroffizier (Adj Uof) Ausb zG LVb (Stufe Z)
8.2.8 Fachberufsunteroffizier (Stabsadj) Mil Sich
8.3 Berufsunteroffiziersfunktionen
8.3.1 Berufsunteroffiziersfunktionen der Einsatzgruppe E 1 (Adj Uof) 8.3.2 Berufsunteroffiziersfunktionen der Einsatzgruppe E 2 (Adj Uof) 8.3.3 Berufsunteroffiziersfunktionen der Einsatzgruppe E3 (Stabsadj) 8.3.4 Berufsunteroffiziersfunktionen der Einsatzgruppe E4 (Hptadj) 8.3.5 Berufsunteroffiziersfunktionen der Einsatzgruppe E5 (Chefadj)
9 Ausbildung von Fachberufsoffizieren (FBO) und Berufsoffizieren (BO)
9.1 Fachberufsoffiziere
9.1.1 Fachberufsoffiziersfunktion (Fachof) MP, Kom SDMP, MPSD Zfhr
9.1.2 Fachberufsoffiziersfunktion (Lt) Mil Sich
9.1.3 Fachberufsoffiziersfunktion (Lt) A Aufkl Det
9.1.4 Fachberufsoffiziersfunktion (Oblt) Mil Sich
9.1.5 Fachberufsoffiziersfunktion (Oblt) A Aufkl Det
9.1.6 Fachberufsoffiziersfunktionen (Hptm/Maj) Mil Sich
9.1.7 Fachberufsoffiziersfunktionen (Maj/Oberstlt und Oberstlt/Oberst)
9.2 Berufsoffiziere
9.2.1 Berufsoffiziersfunktionen der Einsatzgruppe E1 (Hptm) 9.2.2 Berufsoffiziersfunktion der Einsatzgruppe E 2 (Maj oder Maj i Gst) 9.2.3 Berufsoffiziersfunktion der Einsatzgruppe E 3 (Oberstlt) 9.2.3.1 Berufsoffiziersfunktion der Einsatzgruppe E 3 (Fhr Geh Oberstlt i Gst) 9.2.3.2 Berufsoffiziersfunktion der Einsatzgruppe E 3 (Bat/Abt/Geschw Kdt Oberstlt i Gst) 9.2.4 Berufsoffiziersfunktion der Einsatzgruppe E 4 (Oberst oder Oberst i Gst)) 9.2.5 Berufsoffiziersfunktion der Einsatzgruppe E 5 (Oberst oder Oberst i Gst)
Ausbildung von Zeitmilitär 10.1 Zeitunteroffizier (Fw) 10.2 Zeitunteroffizier (Four) 10.3 Zeitunteroffizier (Hptfw) 10.4 Zeitoffizier (Hptm) II Fortbildungsdienste der Truppe (FDT);
Dauer, Teilnehmer bzw. Anwärter und Zuständigkeiten der einzelnen Ausbildungsdienste Grundsätzliche Bemerkungen: Sämtliche Detailregelungen der einzelnen Funktionen sind in den Weisungen des Chefs der Armee festgehalten. Je nach Herkunft bzw. zukünftiger Funktion kann der für die Behandlung personeller Angelegenheiten zuständige Vorgesetzte, in Absprache mit dem Führungsstab der Armee (J1, einen SLG bzw. FLG, einen anderen SLG oder FLG, einen TLG oder einen spez. Ausbildungsdienst anordnen. * = Zwingend vor einer Funktionsübernahme zu bestehender Ausbildungsdienst nach Artikel 49. ** = Fhr Geh mit Einzelgrad, die keinen SLG, FLG oder speziellen Ausb D zu absolvieren haben, können frühestens nach 4 Wiederholungskursen, bzw 3 Wiederholungskursen für gewesene Einh Kdt befördert werden (gleich wie Mehrfachgrad-Beförderungen). AusbOrg = Verantwortliche Ausbildungsorganisation des Heeres/der Luftwaffe, wie Lehrverbände, Schulen, Lehrgänge, Kurse oder Kompetenzzentren; die jährlich entsprechende Weisungen betreffend Teilnehmer/Anwärter, Aufgebots- und Meldewesen – im Einvernehmen mit dem FST A J1 – erlassen. Tage = Maximale Anzahl Ausbildungsdiensttage gemäss Militärischem Aufgebotstableau. Bei Teilung des Ausbildungsdienstes reduziert sich diese um die Anzahl nicht anrechenbarer Wochenendtage. Längere allgemeine Urlaube (d. h. ohne Wochenendurlaube) sind nicht berücksichtigt. Werden mehrere Grundausbildungsdienste ohne Unterbruch am Stück geleistet, so erhöhen sich diese um die Anzahl Tage der zwischen zwei Grundausbildungsdiensten liegenden Tage des Wochenendurlaubs.
Formationen ohne Beförderungsmöglichkeiten In den folgenden Formationen können keine Beförderungen erfolgen: – Ausb u Sup, Betr Det Patrouille des Glaciers – Ausb u Sup, Betr Det Swiss Raid Commando – Ausb u Sup, Betr Det Swiss Air Force Competition Militärisches Personal Die Beförderungen des militärischen Personals richten sich unabhängig von einer eventuellen Milizfunktion nach der Berufsfunktion, d.h. nach den Ziffern 7 bis
dieses Anhangs. Über Ausnahmen wie Abweichungen vom festgelegten Minimalalter bzw. bei Gradbeförderungen bezogen auf die Einsatzgruppe, entscheidet der Chef der Armee auf Antrag der Laufbahnkommission (LBK V). Über Ausnahmen bzw. Funktionsübernahmen, insbesondere bei gegen unten abweichendem Alter gemässRegellaufbahn Offiziere, entscheidet der Chef der Armee auf Antrag der Laufbahnkommission (LBK V).
Rekrutenschule/Fachkurse/Ausbildung zum Unteroffizier 1.1 Rekrutenschule – RS 145 – Rekr AusbOrg Ausnahmen: 124 – Rekr – Rekr der Genietruppen (ohne Aufkl, Aufkl/Fahr, AusbOrg Fhr St Sdt, Fhr St Sdt/Fahr, Pz Sap, Pz Sap/Brü Pz Fahr, Pz Sap/Spz Fahr, Pz Sap/Mirm Pz Fahr, Si Sdt, Si Sdt/Fahr) – Rekr der Rettungstruppen – Rekr der ABC Abwehrtruppen – Rekr der Logistiktruppen: Trp Buchh, Trp Koch, oder 21 Wochen; alle Fkt mit VT (Vrk, Trsp, Si, Na, Uem), Diagn (IMFS / Ik Syst und – Fk Aufkl) sowie Mech (Fest Mw, BISON, BPz) =
Wochen. – Sanitätstruppen 173 – Gren, Gren Einh San, Gren/Fahr
– Motf Ausb u Sup; 35 Tage RS-Vollendung – Fachpers Ssp Sdt; 56 Tage RS-Vollendung in Ssp Fachausb
– Sdt, die zum Vrk Uof, Vrk Of, Trsp Uof oder Trsp Of ausgebildet werden – Betr Sdt San (San Sdt); 56 Tage RS-Vollendung
– Absolventen der Spitzensportler-RS; 77 Tage RS Vollendung – Betriebssoldaten (Betr Sdt, Büroord, Trp Ko und Ns Sdt); 77 Tage RS-Vollendung – Sdt, die zum Uof oder Of ausgebildet werden – Kandidaten, die die Voraussetzungen für die Ernennung zum Hptm Asg erfüllen und ausgebildet werden
– Sdt der Ih und ABC Abw, die zum Uof oder Of ausgebildet werden 1.2 Fachkurse 1.3 Regellaufbahn: Ausbildung zum Korporal – UOS 33 – Sdt – KVK und Praktischer Dienst 61 (40) – Kpl (Korporal mit 18 Wochen RS) 1.4 Regellaufbahn: Ausbildung zum Wachtmeister (Gruppenführer) – RS 47 (61) – Rekr (Grenadier Rekr mit 25 Wochen RS) AusbOrg – Anw S 68 – Sdt – UOS 26 – Obgfr – KVK und Praktikum 47 – Obgfr – Praktischer Dienst 54 (33) – Wm (Gruppenführer mit 18 Wochen RS)
Grenadier Wm mit 25 Wochen RS 1.5 Regellaufbahn: Ausbildung zum Oberwachtmeister (Zugführerstellvertreter) – TLG Zfhr Stv 5 – Wm Kdo HKA – FDK Zfhr Stv 5 – Wm der FDK Zfhr Stv kann als eigenständiger Kurs AusbOrg / (Beförderung durch den Kdt FDK) oder im Rahmen Kdo Gs Vb eines KVK/WK durchgeführt werden – Leiter Tambouren 12 – Wm kann in Teilen geleistet werden AusbOrg / Kdo Gs Vb – Leiter Küchen LG 12 – Wm LVb Log weitere Bedingungen: mind. 2 WK als Wm Einh Kdt
Ausbildung zum höheren Unteroffizier 2.1 Regellaufbahn: Ausbildung zum Feldweibel (Tech Uof) – TLG Tech Uof max. 26 – Wm AusbOrg – Praktischer Dienst max. 54 – Fw weitere Bedingungen: mind. 2 WK als Wm AusbOrg 2.2 Ausbildung zum Fourier (Einheitsfourier) – RS 47 (61) – Rekr (Grenadier Rekr mit 25 Wochen RS) AusbOrg – Four LG 96 – Sdt LVb Log – KVK und Praktikum 54 – Wm AusbOrg – Praktischer Dienst 54 (33) – Four (Four mit 18 Wochen RS)
Four mit 25 Wochen Gren RS 2.3 Ausbildung zum Hauptfeldweibel (Einheitsfeldweibel) – Fw LG 96 – Sdt LVb Log – KVK und Praktikum 54 – Wm AusbOrg – Praktischer Dienst 54 (33) – Hptfw (Einh Fw mit 18 Wochen RS)
Einh Fw 25 Wochen Gren RS 2.4 Regellaufbahn: Ausbildung zum Adjutantunteroffizier – Grundausbildung zum Uof – Wm, Fw, Four, Hptfw AusbOrg – Tech Ausb max. 46 – Praktischer Dienst max. 89 weitere Bedingungen: AdA in Zweitverwendung leisten mind. 3 WK als Einh Kdt Wm, Fw, Four oder Hptfw 2.5 Regellaufbahn: Ausbildung zum Stabsadjutanten (Führungsgehilfe Stufe Bat/Abt/Geschw) – TLG für Stabsadj 19* – Hptfw AusbOrg – SLG I max. 24* – Adj Uof (gewesener Hptfw) wird in 2 Teilen durchgeführt Kdo HKA – Praktischer Dienst 26 AusbOrg weitere Bedingungen: mind. 4 WK als Hptfw Einh Kdt 2.6 Regellaufbahn: Ausbildung zum Hauptadjutanten (Führungsgehilfe Stufe Br/LVb, Flpl Kdo) und zum Chefadjutanten (Führungsgehilfe Stufe Ter Reg/Ei Stäbe) – SLG II 31* – Stabsadj wird in 2 Teilen durchgeführt Kdo HKA – TLG max. 38 Kdo HKA / AusbOrg
Regellaufbahn: Ausbildung zum Subalternoffizier 3.1 Ausbildung zum Leutnant (Zugführer) – RS 47 (61) – Rekr (Grenadier Rekr mit 25 Wochen RS) AusbOrg – Anw S 68 – Sdt – Of Anw S 33 – Obgfr – Of LG 26 – Obgfr Kdo HKA – Offiziersschule mit Praktikum 103 – Obwm AusbOrg – Praktischer Dienst inkl. KVK 61 (40) – Lt (Zfhr mit 18 Wochen RS)
Gren Zfhr mit 25 Wochen RS 3.2 Ausbildung zum Oberleutnant Beförderung erfolgt nach Absolvierung der gesamten Ausbildung zum Leutnant (inkl. des Praktischen Dienstes) und 2 WK als Leutnant bzw. nach FST A
Gradjahren als Leutnant. Leutnant, die ihre Ausbildungspflicht als Durchdiener absolvieren, werden nach 38 Tagen Ausb D DD (VBA 2) zum Oblt befördert. Die Beförderung zum Quartiermeister (Oblt) erfolgt nach Absolvierung des SLG I bzw. nach 4 Gradjahren als Leutnant. Vorbehalten bleibt ein Aufschub der Beförderung wegen ungeordneten persönlichen Verhältnissen.
Ausbildung zu Kommandantenfunktionen (inkl. Kdt Stv) und zum höheren Stabsoffizier 4.1 Regellaufbahn: Einh Kdt (Hptm und Hptm/Maj) – FLG I 26* – Adj Uof (Log Zfhr) Kdo HKA – TLG I max. 26 – Sub Of AusbOrg – Fhr Geh Hptm / Maj – Einh Kdt Hptm für Fkt (Hptm/Maj) – Praktischer Dienst inkl KVK max. 61 AusbOrg max. 40 für Anwärter mit 18 Wochen RS – Die Weiterausbildung zum Einh Kdt kann erst nach dem3. WK als Sub Of bzw. 4. WK als Adj Uof (Log Zfhr) erfolgen. – Bei Kommandanten mit Doppelgrad Hptm/Maj: Beförderung zum Maj nach 4 Jahren als Hptm.
4.2 Regellaufbahn: Bat/Abt Kdt Stv (Maj) – FLG II 38* – Fhr Geh Hptm / Maj (gewesener – wird in 2 Teilen durchgeführt Kdo HKA Einh Kdt) – wird in Teilen durchgeführt – TLG II max. 12 – Radarof Flab (Hptm/Maj) – Geb Spez Of (Hptm) – Einh Kdt Hptm – Einh Kdt Hptm//Maj – Praktischer Dienst (als Bat/Abt max. 26 AusbOrg Kdt) inkl. KVK 4.3 Regellaufbahn: Bat/Abt Kdt (Oberstlt) – FLG II 38* – Fhr Geh Hptm bis Oberstlt (gewese- – wird in Teilen durchgeführt Kdo HKA ner Einh Kdt) – Kdt Stv Maj / Oberstlt (gewesener Einh Kdt bzw. Geb Spez Of ) – TLG II max. 12 AusbOrg – Praktischer Dienst max. 26 Mindestens 2 Jahre als Kdt Stv (ohne Gst Of sowie Kdt SDBR/SDMP) 4.4 Regellaufbahn: Kdt (Oberst) 4.5 Regellaufbahn: Kdt Stv Gs Vb (Oberst) – gem spez Weisung – Fhr Geh Oberstlt/Oberst Kdo HKA (gewesener Kdt Trp Kö) – Kdt Stv Oberstlt – Kdt Oberstlt/Oberst 4.6 Regellaufbahn: höh Stabsof (Br, Div oder KKdt) – gem spez Weisung – Fhr Geh Oberstlt/Oberst Kdo HKA (gewesener Kdt Trp Kö für WA zum Kdt Gs Vb) – Kdt Stv Oberstlt/Oberst – Kdt Oberstlt / Oberst Die Beförderung zum Korpskommandanten ist nur für Br und Div möglich.
Ausbildung der Generalstabsoffiziere (gilt für alle Fkt gemäss Sollbestandestabellen) 5.1 Gst Of Grundausbildung (Maj i Gst und Oberstlt i Gst) – GLG I 26 – Pil/Bordop Of Hptm Kdo HKA – GLG II 26 – Kdt Stv Maj – Kdt Hptm/Maj – GLG III 24* – Dro Of Hptm vor Absolvierung GLG III mind. 2 SK/WK; d.h. mind. 2 Jahre als Major i Gst in denen Dienst geleistet wurde GLG III wird in 2 Teilen durchgeführt – Bestandener FLG II – Führung Einh Kdo während mind. 3 WK; Pilot / Bordop Of: 3 Gradjahre als Hptm. – Die Beförderung zum Maj i Gst erfolgt nach bestandenem GLG II. – Für Gst Of ohne Weiterausbildung gemäss den Ziffern 5.2 oder 5.3 erfolgt die Beförderung zum Oberstlt i Gst frühestens nach 8 Gradjahren als Major i Gst und bestandenem GLG III.
5.2 Gst Of Weiterausbildung zum Bat/Abt/Geschw Kdt (Oberstlt i Gst) – TLG II 12 – Maj i Gst/Oberstlt i Gst ohne TLG: gemäss Ziffer 4.5 AusbOrg – Praktischer Dienst 26 ohne Prakt D: gemäss Ziffer 4.5 AusbOrg – Die Ausb zum Bat/Abt Kdt sollte in der Regel vor der Gst Of Grundausbildung absolviert werden. – Die Beförderung zum Oberstlt i Gst kann erst nach abgeschlossener Gst Of Grundausbildung (GLG III) erfolgen. 5.3 Gst Of Weiterausbildung zum USC, SC und Kdt Stv Gs Vb sowie andere Oberst i Gst Funktionen – GLG IV 19 – Oberstlt i Gst/(Oberst i Gst) für Bef zum Oberstlt i Gst (USC) und Oberst i Gst bzw. Mutation zum Kdt Stv Flpl Kdo oder USC (Oberstlt i Gst oder Oberst i Gst) – GLG V 19 – (Oberstlt i Gst)/Oberst i Gst für SC, Kdt Flpl Kdo und Kdt Stv Gs Vb (gewesener Kdt Trp Kö) – Bei Übernahme einer Fkt, die allen Fhr Geh (auch nicht Gst Of) offen steht, entscheidet der Kdt Gs Vb über die Absolvierung des entsprechenden TLG; ausgenommen davon ist die zwingende Absolvierung: – des TLG B-1 Art für Art Chef der Gs Vb. – des TLG Ter D von 5 Tagen für die USC Ter und C Ter D Koord der Ter Reg (für USC Ter D der Ei Br freiwillig). – Kdt Flpl und Stv leisten einen Prakt D von max. 19 Tagen gemäss LVb Fl. – Die Beförderung zum SC (Oberst i Gst) ist nur vom Grad Oberstlt i Gst aus möglich. – Als SC können nur ehemalige USC mit absolviertem GLG V eingeteilt werden.
Ausbildung zum Führungsgehilfen 6.1 Regellaufbahn: Führungsgehilfen Truppenkörper (Hptm/Maj und Maj/Oberstlt) und Fhr Geh Grosser Verband (inkl. Ter Vrb Stäbe), Hauptquartier der Armee, Kompetenzzentren und Formationen von Ausbildung und Support (Hptm/Maj) – TLG max. 40 – Adj Uof (Log Zfhr) anderer TLG: AusbOrg / – Sub Of Kdo HKA – SLG I max. – Fhr Geh Hptm / Maj – wird in Teilen durchgeführt Kdo HKA 24* – gewesene Einh Kdt (Hptm oder Maj) mit bestan- – Kdt Stv Maj denem FLG I und weniger als 4 Wiederholungs- – Einh Kdt Hptm/Maj kurse als Kdt, absolvieren nur den SLG I /1. Teil – Kom SDBR/SDMP (Hptm/Maj) von 12 Tagen – Praktischer Dienst max. 26 AusbOrg – Die Weiterausbildung kann erst nach dem3. WK als Sub Of bzw. 4 WK als Einh Kdt (ohne SLG I) und Adj Uof (Log Zfhr) erfolgen. – Die Bef zum Qm Hptm erfolgt frühestens nach 3 Gradjahren als Oblt und sofern SLG I absolviert. – Fhr Geh gemäss Sollbestandestabellen mit Doppelgrad: Beförderung nach 4 Jahren im tieferen Grad. 6.2 Regellaufbahn: Fhr Geh Grosser Verband (inkl. Ter Vrb Stäbe), Hauptquartier der Armee, Kompetenzzentren und Formationen von Ausbildung und Support (Maj/Oberstlt und Oberstlt/Oberst) – TLG max. 40 – Fhr Geh Hptm/Maj/Oberstlt AusbOrg – Kdt Stv Maj/Oberstlt – SLG II max. – Kdt Hptm/Maj/Oberstlt wird in zwei Teilen durchgeführt, dazwichen ist Kdo HKA 31* sofern vorgesehen, der funktionsbezogene TLG zu absolvieren. – Fhr Geh gemäss Sollbestandestabellen mit Doppelgrad: Beförderung nach 4 Jahren im tieferen Grad.
Ausbildung von Berufssoldaten (BS) 7.1 Berufssoldat Gefreiter (Gfr Mil Sich) – Sdt Beförderung frühestens nach MP S, Teil A Mil Sich 7.2 Berufssoldat Obergefreiter (Obgfr Mil Sich) – Gfr Beförderung frühestens nach einem Jahr Einsatz als Gfr Mil Sich Ausbildung: MP S, Teil A
Ausbildung von Fachberufsunteroffizieren (FBU) und Berufsunteroffizieren (BU) 8.1 Fachberufsunteroffiziere 8.1.1 Fachberufsunteroffizier (Wm) Mil Sich – Unteroffiziersschule 26 – Gfr / Obgfr Mil Sich – Praktikum 40 – Obgfr – Praktischer Dienst 54 – Wm Ausbildung: KAMIBES: MP S, Teil A MP: MP S, Teil A + C 8.1.2 Fachberufsunteroffizier (Wm) MP Uof – Gfr / Obgfr Ausbildung: MP: MP S, Teil A + B Mil Sich 8.1.3 Fachberufsunteroffizier (Wm) A Aufkl Det – Sdt, Gfr, Obgfr Ausbildung: Grundkurs A Aufkl Det Kdo Gren 8.1.4 Fachberufsunteroffizier (Obwm) Mil Sich – Wm 3 Jahre als Wm Mil Sich 8.1.5 Fachberufsunteroffizier (Obwm) A Aufkl Det – Wm Erfahrung im Beruf: 2 Jahre als Wm im A Aufkl Det Kdo Gren 8.2 Höhere Fachberufsunteroffiziere 8.2.1 Fachberufsunteroffizier (Fw) A Aufkl Det – Wm, Obwm Ausbildung: – Fachausb A Aufkl Det Kdo Gren Erfahrung im Beruf: 2 Jahre Angehöriger des A Aufkl Det 8.2.2 Fachberufsunteroffizier (Fw) Mil Sich – Wm, Obwm Ausbildung: – Tech Ausb 1 MP Uof Mil Sich – Ter MP, Beso D: MP S, Teil A+B 8.2.3 Fachberufsunteroffizier (Hptfw) Mil Sich – Fw LG 96 – Obwm, Fw LVb Log – Praktischer Dienst 33 – Hptfw Mil Sich Ausbildung: – Tech Ausb 1 MP Uof – KAMIBES: Fachkurs III – Ter MP: MP S, Teil A+B – Beso D MP: MP S, Teil A und B 8.2.4 Fachberufsunteroffizier (Hptfw) Ausb zG LVb (Stufe Gr) – Wm, Obwm, Fw Ausbildung: – Kurs zum Erwachsenenbilder Stufe LVb Erfahrung im Beruf: 1 Ausb zG LVb: 4 Jahre in Fkt Ausb 8.2.5 Fachberufsunteroffizier (Hptfw) A Aufkl Det – Fw LG 96 – Obwm, Fw LVb Log – Praktischer Dienst 33 – Hptfw Kdo Gren Ausbildung: – C Mat, C Mun oder andere Fkt im Kdo Gren Log Bereich 8.2.6 Fachberufsunteroffizier (Adj Uof) Mil Sich – Offizierslehrgang 26 – Hptfw, Fw Kdo HKA Ausbildung: – Tech Ausb 2 MP Uof Mil Sich – Ter MP, Beso D: MP S, Teil A+B Erfahrung im Beruf: Tech Ausb 1 MP Uof 8.2.7 Fachberufsunteroffizier (Adj Uof) Ausb zG LVb (Stufe Z) – Offizierslehrgang 26 – Wm, Fw, Four, Hptfw Kdo HKA Erfahrung im Beruf: 4 Jahre in Fkt als Ausb zG LVb LVb Ausbildung: Kurs zum Erwachsenenbilder Stufe 2 8.2.8 Fachberufsunteroffizier (Stabsadj) Mil Sich – TLG für Stabsadj 19 – Adj Uof LVb Log – SLG I 17 – wird in 2 Teilen durchgeführt Kdo HKA Ausbildung: – Tech Ausb 3 MP Uof Mil Sich – MP Ter, Beso D: MP S, Teil A+B Erfahrung im Beruf: Tech Ausb1 und 2 MP Uof Mil Sich 8.3
Berufsunteroffiziersfunktionen 8.3.1 Berufsunteroffiziersfunktionen der Einsatzgruppe E 1 (Adj Uof) – Ausb zum höheren Unteroffizier – höherer Uof Grundausbildung BUSA von 2 Jahren Kdo HKA 8.3.2 Berufsunteroffiziersfunktionen der Einsatzgruppe E2 (Adj Uof) – Adj Uof Erfahrung im Beruf: mehrjähriger erfolgreicher Einsatz in Kdo LVb 8.3.3 Berufsunteroffiziersfunktionen der Einsatzgruppe E3 (Stabsadj) – FLG I oder SLG I 26*/17 – Adj Uof SLG I wird in 2 Teilen durchgeführt Kdo HKA (entsprechend künftiger Funktion) Ausbildung: ZAL 1 BUSA E2- Funktionen 8.3.4 Berufsunteroffiziersfunktionen der Einsatzgruppe E4 (Hptadj) Stabsadj Kontingent: freie Stelle gem Stellenplan Ausbildung: ZAL 2 BUSA E3- Funktionen Minimalalter: 42 8.3.5 Berufsunteroffiziersfunktionen der Einsatzgruppe E5 (Chefadj) Hptadj Kontingent: freie Stelle gem Stellenplan Ausbildung: bedarfsorientiert E4- Funktionen Ausbildung: bedarfsorientiert E4- Funktionen Minimalalter: 48
Ausbildung von Fachberufsoffizieren (FBO) und Berufsoffizieren (BO) 9.1 Fachberufsoffiziere 9.1.1 Fachberufsoffiziersfunktion (Fachof) MP, Kom SDMP, MPSD Zfhr – AdA mit Mannschafts- Ausbildung: – Tech Ausb Fachof MP Mil Sich grad, Uof – Fachausb Erfahrung im Beruf: 400 MP-Einsatztage 9.1.2 Fachberufsoffiziersfunktion (Lt) Mil Sich – Offizierslehrgang 26 – Wm, Fw, Four, Hptfw Kdo HKA – Adj Uof, Stabsadj – Praktischer Dienst 61 – Lt Mil Sich Ausbildung: – Tech Ausb 1 MP Of – Ter MP, Beso D: MP S, Teil A und 9.1.3 Fachberufsoffiziersfunktion (Lt) A Aufkl Det – Offizierslehrgang 26 – Obwm, Fw, Hptfw Kdo HKA – OS mit Praktikum 103 Kdo Gren – Praktischer Dienst 61 – Lt 9.1.4 Fachberufsoffiziersfunktion (Oblt) Mil Sich – Lt Ausbildung: – Ter MP, Beso D: MP S, Teil A und Mil Sich – KAMIBES: MP S, Teil A, Fachkurs Erfahrung im Beruf: 2 Jahre als Lt Tech Ausb 1 MP Of 9.1.5 Fachberufsoffiziersfunktion (Oblt) A Aufkl Det gemäss Ziffer 3.2 9.1.6 Fachberufsoffiziersfunktionen (Hptm/Maj) Mil Sich GAD gemäss Ziffer 4.1 bzw. 6.1 – Sub Of Kdo HKA / – Hptm Mil Sich Ausbildung: – Tech Ausb 1 MP Of – Tech Ausb 2 MP Of – Ter MP, Beso D: MP S, Teil A und Erfahrung im Beruf: Mind. 4 Jahre Of (für die Beförderung zum Hptm) 9.1.7 Fachberufsoffiziersfunktion (Maj/Oberstlt und Oberstl/Oberst) GAD gemäss Ziffer 4.4, 4.6, 4.7, 4.11, – Hptm Kdo HKA / 4.15, 6.1 und 6.3 – Maj Mil Sich – Oberstlt 9.2 Berufsoffiziere 9.2.1 Berufsoffiziersfunktionen der Einsatzgruppe E1 (Hptm) – FLG I oder SLG I 26*/24* – Sub Of Kdo HKA – TLG I (entsprechend Einteilung) 26 gemäss Ziff 4.1 oder 6.1 – KVK und Praktischer Dienst 61/26 AusbOrg (entsprechend Einteilung) (40) (für Anwärter mit 18 Wochen RS) Ausbildung: Diplomlehrgang MILAK; oder Kdo HKA/ Bachelor-Studiengang Berufsoffizier AusbOrg MILAK/ETHZ; Grundausb LG für BO E1 (Ausb Of) Besonderes: Beförderung bis max.
Major, jedoch nicht vor dem zurückgelegten 34. Altersjahr und 6 Jahren im Grad Hptm 9.2.2 Berufsoffiziersfunktionen der Einsatzgruppe E2 (Maj oder Maj i Gst) E1-Funktionen Gst Of haben zusätzlich die Ausbildung gemäss Ziff 5 der entsprechenden Gradstufe/Fkt zu absolvieren 9.2.3 Berufsoffiziersfunktionen der Einsatzgruppe E3 (Oberstlt) – FLG II oder SLG II 38/31* – Fhr Geh Maj Kdo HKA – TLG II 12 – Kdt Maj gemäss Ziff 4 oder 6 AusbOrg – Praktischer Dienst 26 AusbOrg E2-Funktionen 9.2.3.1 Berufsoffiziersfunktionen der Einsatzgruppe E3 (Fhr Geh Oberstlt i Gst) – GLG I 26 – Pil/Bordop Of Hptm Kdo HKA – GLG II 26 – Kdt Stv Maj – GLG III 24 – Kdt Hptm/Maj GLG III wird in 2 Teilen durchgeführt Erfahrung im Beruf: mehrjähriger erfolgreicher Einsatz in E2-Funktionen – Bestandener FLG II – Führung Einh Kdo während mind. 3 WK; Pilot / Bordop Of: 3 Gradjahre als Hptm. – Die Beförderung zum Maj i Gst erfolgt nach bestandenem GLG II. – vor Absolvierung GLG III: mind. 2 SK/WK; d.h. mind. 2 Jahre als Major i Gst in denen Dienst geleistet wurde 9.2.3.2 Berufsoffiziersfunktionen der Einsatzgruppe E3 (Bat/Abt/Geschw Kdt Oberstlt i Gst) – TLG II 12 – Maj i Gst/Oberstlt i Gst ohne TLG: gemäss Ziffer 4.5 AusbOrg – FLG II 26* Kdo HKA – Praktischer Dienst 26 ohne Prakt D: gemäss Ziffer 4.5 AusbOrg Erfahrung im Beruf: mehrjähriger erfolgreicher Einsatz in E2-Funktionen – Die Ausb zum Bat/Abt Kdt sollte in der Regel vor der Gst Of Grundausbildung absolviert werden. – Die Beförderung zum Oberstlt i Gst kann erst nach abgeschlossener Gst Of Grundausbildung (GLG III) erfolgen.
9.2.4 Berufsoffiziersfunktionen der Einsatzgruppe E4 (Oberst oder Oberst i Gst) – Fhr Geh Oberstlt Kontingent: freie Stelle gem Stellenplan Kdo HKA – Kdt Oberstlt Ausbildung: ZAL 2 MILAK E3-Funktionen Minimalalter: 40 – Gst Of haben zusätzlich die Ausbildung gemäss Ziff 5 der entsprechenden Gradstufe/Fkt zu absolvieren 9.2.5 Berufsoffiziersfunktionen der Einsatzgruppe E5 (Oberst oder Oberst i Gst) Kontingent: freie Stelle gem Stellenplan Kdo HKA Erfahrung im Beruf: weiterführende Ausbildung für die Fkt mehrjähriger erfolgreicher Einsatz in E4-Funktionen Minimalalter: 45 – Gst Of haben zusätzlich die Ausbildung gemäss Ziff 5 der entsprechenden Gradstufe/Fkt zu absolvieren.
Ausbildung von Zeitmilitär 10.1 Zeitunteroffizier (Fw) – TLG Tech 26 – Wm AusbOrg – Praktischer Dienst 54 – Fw Einh Kdt 10.2 Zeitunteroffizier (Four) – Four LG 96 – Sdt – KVK und Praktikum 54 – Wm – Praktischer Dienst 54 (33) – Four (Four mit 18 Wochen RS) AusbOrg 10.3 Zeitunteroffizier (Hptfw) – Fw LG 96 – Sdt – KVK und Praktikum 54 – Wm – Praktischer Dienst 54 (33) – Hptfw (Hptfw mit 18 Wochen RS) 10.4 Zeitoffizier (Hptm) – FLG I 26* – Adj Uof (Log Zfhr) Kdo HKA – TLG I gemäss – Sub Of AusbOrg
LVb
– Praktischer Dienst inkl KVK 61 – Praktischer Dienst inkl. KVK 40 für Anwärter mit 18 Wochen RS Die Weiterausbildung zum Einh Kdt kann erst nach 3 WK als Sub Of bzw. 4 WK als Adj Uof (Log Zfhr) erfolgen II. FDK, TK, UK, EinfK, Tage Teilnehmer bzw. Anwärter Bemerkungen Zuständig II. Fachdienstkurse, Trainingskurse, Umschulungskurse und Einführungskurse Zur Übereinstimmung der Seitenzahlen in allen Amtssprachen der AS bleibt diese Seite leer.
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