AS 2013 2735
Verordnung
über die Militärdienstpflicht
(MDV)
Änderung vom 21. August 2013
Der Schweizerische Bundesrat
verordnet:
I
Die Verordnung vom 19. November 20031 über die Militärdienstpflicht wird wie folgt geändert:
Art. 6 Abs. 3
Die freiwillige Verlängerung der Militärdienstpflicht nach Ausscheiden aus der beruflichen Tätigkeit richtet sich nach den Artikeln 8a und 8c.
Art. 8b Abs. 4
Wird das Gesuch gutgeheissen, so bleibt die betreffende Person militärdienstpflichtig. Ihre Ausbildungsdienstpflicht richtet sich nach den Artikeln 9, 9a und 50.
Art. 9 Abs. 3 Bst. bbis, 5 Bst. c, 5bis, 5ter und 6bis
Für Unteroffiziere und höhere Unteroffiziere beträgt die Gesamtdienstleistungspflicht:
bbis. Grenadier-Wachtmeister: 425 Tage;
Für Angehörige der Armee, die ihre Rekrutenschule vor dem 31. Dezember 2003 absolviert haben, gelten folgende Ausnahmen:
c. Fouriere, Feldweibel, Hauptfeldweibel und Subalternoffiziere leisten höchstens 200 Tage in Fortbildungsdiensten der Truppe. Die Ausbildungsdienstpflicht darf insgesamt für Fouriere 570 Tage, für Feldweibel und Hautpfeldweibel 590 Tage und für Subalternoffiziere 770 Tage nicht überschreiten.
Angehörige der Armee, die vor dem1. Januar 2004 zum Adjutantunteroffizier befördert wurden, leisten höchstens 200 Tage in Fortbildungsdiensten der Truppe. Die Ausbildungsdienstpflicht darf insgesamt 590 Tage nicht überschreiten.
Für Angehörige der Armee, die vor dem1. Januar 2008 zum entsprechenden Grad befördert wurden, gelten folgende Ausnahmen:
Stabsadjutanten leisten 670 Tage Ausbildungsdienst;
Hauptadjutanten und Chefadjutanten leisten 770 Tage Ausbildungsdienst.
Die Ausbildungsdienstpflicht der Berufsunteroffiziere richtet sich nach der Dauer der Ausübung einer Funktion nach Artikel 50 Absatz 3.
Art. 28 Abs. 2 und 2bis
Angehörige der Armee mit genehmigtem Vorschlag für die Ausbildung zum Militärarzt, Militärzahnarzt oder Militärapotheker leisten ihre Kaderkurse Medizin (KK MED) wie folgt:
KK 1 MED (MED UOS): nach Absolvierung von fünf Wochen Rekrutenschule und nach bestandenem Eignungstest zum Medizinstudium (EMS) für Universitäten mit Numerus clausus oder mit Nachweis eines Studienplatzes in Medizin, Zahnmedizin oder Pharmazie an einer Universität ohne Numerus clausus;
KK 2 MED (MED OS): nach Abschluss eines Bachelor of Medicine, eines Bachelor of Dental Medicine oder eines Bachelor of Science in Pharmaceutical Sciences und nach Aufnahme des entsprechenden Masterstudiums, spätestens jedoch innerhalb von zwei Jahren nach erfolgreichem Abschluss des Masterstudiums.
Angehörige der Armee, die für die Funktion des Bataillonsarztes vorgesehen sind, haben vor Antritt der Funktion den Kurs «Sanitätsdienstliche Führung Grossereignis in der Präklinik» des Koordinierten Sanitätsdienstes zu absolvieren.
Art. 35 Abs. 3
Dienstleistungen nach den Artikeln 9, 9a und 50, die von zugeteilten oder zugewiesenen Personen oder von Personen, deren Militärdienstpflicht verlängert wurde, geleistet werden, gelten nicht als freiwillige Dienstleistungen.
Art. 45 Abs. 4
Die zugeteilten und zugewiesenen Personen sind militärdienstpflichtig. Ihre Ausbildungsdienstpflicht richtet sich nach den Artikeln 9, 9a und 50; ausgenommen sind Funktionäre im Schiesswesen ausser Dienst.
Art. 49 Abs. 5
Generalstabsoffizieren kann die Funktion als Chef Führungsgrundgebiet ad interim unter folgenden Umständen übertragen werden:
a. Generalstabsoffiziere, die den Generalstabslehrgang IV absolviert haben, können als Chef Führungsgrundgebiet ad interim im Stab eines Grossen Verbandes eingeteilt werden, wenn sie noch zu jung für die Beförderung sind;
b. Generalstabsoffiziere, die ein Bataillon oder eine Abteilung während mindestens drei Jahren geführt haben, können als Chef Führungsgrundgebiet ad interim im Stab eines Grossen Verbandes eingeteilt werden, wenn sie sich gegenüber dem Kommandanten des Grossen Verbandes oder dem ihm gleichgestellten Vorgesetzten schriftlich verpflichten, den Generalstabslehrgang IV innert zwei Jahren ab Funktionsübernahme zu absolvieren.
Art. 50 Abs. 3
Berufsunteroffiziere üben, vorbehältlich einer anderweitigen Einteilung aus zwingenden beruflichen Gründen, eine Milizfunktion bis zum Ende des Jahres aus, in dem sie folgendes Altersjahr vollenden:
Adjutanten das 36. Altersjahr;
Stabsadjutanten das 42. Altersjahr;
Haupt- und Chefadjutanten das 50. Altersjahr.
Art. 54 Abs. 2 Einleitungssatz, 3 Einleitungssatz und 3bis
Für die Ernennung zum evangelisch-reformierten Armeeseelsorger müssen neben den Voraussetzungen nach Absatz 1 folgende Voraussetzungen erfüllt sein:
Für die Ernennung zum römisch-katholischen Armeeseelsorger müssen neben den Voraussetzungen nach Absatz 1 folgende Voraussetzungen erfüllt sein:
Für die Ernennung zum christkatholischen Armeeseelsorger müssen neben den Voraussetzungen nach Absatz 1 folgende Voraussetzungen erfüllt sein:
die Tätigkeit als Diakon oder Priester in der christkatholischen Kirche der Schweiz;
die Empfehlung durch Bischof und Synodalrat der christkatholischen Kirche der Schweiz.
Art. 57 Abs. 6 und 7
Die Beförderungen der Berufsoffiziere und der Berufsunteroffiziere richten sich unabhängig von der Milizfunktion nach der Berufsfunktion; über begründete Ausnahmen im Einzelfall entscheidet der Chef der Armee.
Der Grad eines Berufsunteroffiziers darf maximal um ein Grad höher sein als sein Grad in der Milizfunktion. Über Anträge entscheidet der Chef der Armee.
Art. 66 Abs. 1 Einleitungssatz, 3 Bst. e und 4
Militärdienstpflichtige, deren persönliche Verhältnisse ungeordnet sind, können nur mit Zustimmung des Führungsstabes der Armee:
Als ungeordnete persönliche Verhältnisse gelten:
e. andere Umstände, welche die Eignung des Militärdienstpflichtigen für dessen aktuelle oder vorgesehene Funktion in Frage stellen.
Der Führungsstab der Armee ist ermächtigt, bei Dritten nähere Abklärungen zu treffen, in den Fällen nach Absatz 3 Buchstabe e nur mit Einverständnis des Militärdienstpflichtigen.
Art. 72 Abs. 1
Der Führungsstab der Armee entscheidet über die Gesuche und legt das Datum des Beginns der Befreiung vom Militärdienst fest. Bei Personen nach Artikel 18 Absatz 1 Buchstabe d MG entscheidet der Führungsstab der Armee auf Antrag der Sanität.
II
Die Anhänge 1–4 werden gemäss Beilage geändert.
III
Diese Verordnung tritt am1. Oktober 2013 in Kraft.
21. August 2013 Im Namen des Schweizerischen Bundesrates |
|---|
Der Bundespräsident: Ueli Maurer |
Die Bundeskanzlerin: Corina Casanova |
Anhang 1
(Art. 3) Begriffe und Abkürzungen (alphabetisch geordnet) 1. Abschnitt: Begriffe Einträge «Kaderkurs Medizin» und «Militärisches Aufgebotstableau» Kaderkurs Medizin (KK MED) Grundausbildungsdienst für Kader der Medizin, Zahnmedizin und Pharmazie. Militärisches Aufgebotstableau Militärisches Reglement, welches jährlich durch (Mil AT) den Chef der Armee erlassen wird. Es beinhaltet die Zeitpunkte der Grundausbildungsdienste und Fortbildungsdienste der Formationen.
2. Abschnitt: Abkürzungen Aufgehoben
Anhang 2
(Art. 4) Spezialisten Bst. h Ziff. 4 und 5 sowie i Spezialisten sind:
Personen, die eingeteilt sind: 4. als Pilot, Bordoperateur, Drohnenoperateur, Fallschirmaufklärer, 5. als Veterinärarzt (Vet Az), Lebensmittelhygieneinspektor (LIDA) oder Hundeführer (Hundefhr),
Angehörige der Armee, die eingesetzt sind: 1. in den Fachstäben des Heeres, 2. in den Fachstäben der Luftwaffe, 3. in den Ingenieurstäben, 4. bei der Armeeseelsorge, 5. beim Sozialdienst der Armee, 6. beim psychologisch-pädagogischen Dienst der Armee, 7. als Richter bzw. Ersatzrichter eines Militärgerichts, 8. im Fachstab Ausbildung Kommando Management-, Informations- und Kommunikationsausbildung (MIKA);
Anhang 3
(Art. 3 und 14) Übersicht über die Ausbildungsdienstarten Ausbildungsdienste (Ausb D) Grundausbildungsdienste (GAD) Fortbildungsdienste der Truppe (FDT) Ausbildungsdienste der Besondere Zusatzausbildungsdienste Formationen (ADF) Dienstleistungen (ZAD) (Beso DL) … … … … Offizierslehrgang (Of LG) Kaderkurs Medizin (KK MED) Stabslehrgang (SLG) …
Anhang 4
(Art. 11, 15, 46, 57, 58 und 59) Ausbildungsdienste Übersicht
Ausbildung von Fachberufsunteroffizieren (FBU) und Berufsunteroffizieren (BU)
Ziff. 8 .1.2–8.1.5, 8.2.4, 8.2.6–8.2.8
8.1.2 Fachberufsunteroffizier (Wm) A Aufkl Det 8.1.3 Fachberufsunteroffizier (Obwm) Mil Sich 8.1.4 Fachberufsunteroffizier (Obwm) A Aufkl Det 8.1.5 Aufgehoben 8.2.4 Fachberufsunteroffizier (Hptfw) Ausb zG LVb 8.2.6 Fachberufsunteroffizier (Adj Uof) Mil Sich / A Aufkl Det 8.2.7 Fachberufsunteroffizier (Adj Uof) Ausb zG LVb 8.2.8 Fachberufsunteroffizier (Stabsadj) Mil Sich / A Aufkl Det
Ausbildung von Fachberufsoffizieren (FBO) und Berufsoffizieren (BO)
Ziff. 9 .2.3.2
9.2.3.2 Berufsoffiziersfunktion der Einsatzgruppe E 3 (Bat/Abt Kdt Oberstlt i Gst)
Ziff. 1 .1,1.5, 2.2, 2.3, 3.1, 3.1bis, 3.2, 4.3, 4.4, 4.5, 5.1, 5.2, 5.3, 6.1, 6.2, 8.1.2, 8.1.4, 8.2.1, 8.2.3.1, 8.2.4, 8.2.5, 8.2.6, 8.2.7, 8.2.8, 8.3.2, 8.3.3,
8.3.4, 8.3.5, 9.1.3, 9.1.7, 9.2.1, 9.2.2, 9.2.3, 9.2.3.1, 9.2.3.2, 9.2.4, 9.2.5, 10.2 und 10.3 1.1 Rekrutenschule – RS 145 – Rekr AusbOrg Ausnahmen:
124 – Rekr – Rekr der Genietruppen (ohne Aufkl, Aufkl/Fahr, AusbOrg Fhr St Sdt, Fhr St Sdt/Fahr, Pz Sap, Pz Sap/Brü Pz Fahr, Pz Sap/Spz Fahr, Pz Sap/Mirm Pz Fahr, Si Sdt, Si Sdt/Fahr) – Rekr der Rettungstruppen – Rekr der ABC Abwehrtruppen – Rekr der Logistiktruppen: Trp Buchh, Büroord, Of Ord, Trp Koch, Ns Sdt und Ns Sdt/Fhr C1 je nach LVb = 18 oder 21 Wochen; alle Fkt Diagn Ik Syst, Diagn IMFS, Diagn Komm Ffhr, Diagn Komm FIS HE, Diagn Komm Flt, Diagn M Flab, Diagn RAPIER, Diagn Wet P Art, Gtm Flab Komm, Gtm Flab Komm/Fahr B, Gtm Flab Radar, Gtm Flab Servo, Mech M Flab, Brü Pz Sdt sowie Trp Hdwk FIS HE= 21 Wochen – Sanitätstruppen 173 – Gren, Gren Einh San, Gren/Fahr, Gren Ns Sdt, SK Fhr St Sdt, SK Si Sdt, SK Ns Sdt
– Motf Ausb u Sup; 35 Tage RS-Vollendung – Fachpers Ssp Sdt; 56 Tage RS-Vollendung in Ssp Fachausb
– Betr Sdt San (San Sdt); 56 Tage RS-Vollendung
– Betriebssoldaten (Betr Sdt, Büroord, Trp Ko und Ns Sdt); 77 Tage RS-Vollendung – Sdt, die zum Uof oder Of ausgebildet werden – Kandidaten, die die Voraussetzungen für die Ernennung zum Hptm Asg erfüllen und ausgebildet werden
– Absolventen der Spitzensportler-RS; 91 Tage RS Vollendung 1.5 Regellaufbahn: Ausbildung zum Oberwachtmeister – TLG Zfhr Stv 5 – Wm Kdo HKA – Leiter Tambouren 12 – Wm – kann in Teilen geleistet werden AusbOrg / Kdo Gs Vb weitere Bedingungen: mind. 2 WK als Wm Einh Kdt 2.2 Ausbildung zum Fourier (Einheitsfourier) – Four LG 54* – Sdt LVb Log – KVK und Praktikum 96* – Wm AusbOrg – Praktischer Dienst 54* – Four 33* – Four mit 18 Wochen Gren RS 68* – Four mit 25 Wochen Gren RS 2.3 Ausbildung zum Hauptfeldweibel (Einheitsfeldweibel) – Fw LG 54* – Sdt LVb Log – KVK und Praktikum 96* – Wm AusbOrg – Praktischer Dienst 54* – Hptfw AusbOrg 33* – Einh Fw 18 Wochen Gren RS 68* – Einh Fw 25 Wochen Gren RS 3.1 Ausbildung zum Leutnant (Zugführer) – RS 47* – Rekr AusbOrg 61* – Grenadier Rekr mit 25 Wochen RS – UOS 61* – Sdt – Of LG 26* – Obgfr Ausgenommen angehende Ärzte, Apotheker, Zahn- Kdo HKA ärzte und Kieferchirurgen – Offiziersschule mit Praktikum 166* – Obgfr / Obwm – (Ausb Wo 24 + 1 Wo längerer Allgemeiner Urlaub) AusbOrg 173* – OS Gren und OS Gren Aufkl 178* – Fsch Aufkl Of (173 Tage OS mit Praktikum und
Tage Fachkurs) 185* – Gren Of (173 Tage OS mit Praktikum und 12 Tage Fachkurs) – Praktischer Dienst inkl. KVK 54* – Lt
– Zfhr mit 18 Wochen RS 68* – Gren Zfhr mit 25 Wochen RS 3.1bis Ausbildung zum Leutnant (Quartiermeister)* – RS 47 – Rekr Ausb Org – Four LG 54 – Sdt LVb Log – Qm LG 33 – Wm LVb Log – Offiziersschule mit Praktikum 166 – Wm / Obwm Ausb Org – Praktischer Dienst 54 – Lt Ausb Org
– Qm mit 25 Wochen RS Abweichungen in der Übergangszeit möglich 3.2 Ausbildung zum Oberleutnant – Beförderung erfolgt nach Absolvierung der gesamten Ausbildung zum Leutnant (inkl. des Praktischen Dienstes) und 2 WK als Leutnant bzw. FST A nach 4 Gradjahren als Leutnant. – Leutnant, die ihre Ausbildungspflicht als Durchdiener absolvieren, werden nach 38 Tagen Ausb D DD (VBA 2) zum Oblt befördert. – Die Beförderung zum Quartiermeister (Oblt) erfolgt nach Absolvierung des TLG A Qm bzw. nach 4 Gradjahren als Leutnant. – Vorbehalten bleibt ein Aufschub der Beförderung wegen ungeordneten persönlichen Verhältnissen. 4.3 Regellaufbahn: Bat/Abt Kdt (Oberstlt) – FLG II 38* – Fhr Geh Hptm bis Oberstlt – wird in Teilen durchgeführt Kdo HKA (gewesener Einh Kdt) – Kdt Stv Maj / Oberstlt (gewesener Einh Kdt bzw. Geb Spez Of ) – TLG II max. 12 – Für spezielle Fkt entscheidet der CdA in den AusbOrg Weisungen über die Ausbildungsdienste zur Absolvierung eines TLG – Praktischer Dienst * * Der CdA kann für bestimmte Fkt einen AusbOrg Praktischen Dienst von max. 26 Tagen anordnen – Mindestens 2 Jahre als Kdt Stv (ohne Gst Of sowie Kdt SDBR/SDMP) – Mindestalter zur Beförderung: vollendetes 35. Altersjahr (Art. 61) 4.4 Regellaufbahn: Kdt (Oberst) – Gemäss Weisungen des Chefs der Armee – Mindestalter zur Beförderung: vollendetes 42. Altersjahr (Art. 61) 4.5 Regellaufbahn: Kdt Stv Gs Vb (Oberst) – gem spez Weisung – Fhr Geh Oberstlt/Oberst – Vor der Übernahme der Fkt Kdt Stv Gs Vb, Kdo HKA (gewesener Kdt Trp Kö) müssen mindestens während drei Jahren in einem Stab eines Gs Vb 40 Tage als Ausbil- – Kdt Stv Oberstlt dungsdienst geleistet werden. Von dieser – Kdt Oberstlt/Oberst Regelung sind Gst Of nicht betroffen – Mindestalter zur Beförderung: vollendetes 42. Altersjahr (Art. 61) 5.1 Gst Of Grundausbildung (Hptm i Gst, Maj i Gst und Oberstlt i Gst) – GLG I 26 – Pil/Bordop Of Hptm Kdo HKA – GLG II 26 – Kdt Stv Maj – Absolvierung des GLG III erst im Folgejahr nach – Kdt Hptm/Maj bestandenem GLG II – GLG III 24* – Dro Of Hptm – zwischen GLG II und GLG III sind mind.
Tage ADF im Stab eines Gs Vb zu leisten (auf Fkt bezogen) * GLG III wird in 2 Teilen durchgeführt – Bestandener FLG II – Führung Einh Kdo während mind. 3 WK; Pilot / Bordop Of: 3 Gradjahre als Hptm. – Die Beförderung zum Maj i Gst erfolgt nach bestandenem GLG II, sofern der Anwärter zu diesem Zeitpunkt seit mindestens acht Jahren einen Offiziersgrad bekleidet (Art. 61). Ist diese Bedingung nicht erfüllt, wird der Anwärter nach bestandenem GLG II zum Hptm i Gst ernannt. Die Beförderung zum Maj i Gst kann nach Erreichen der erforderlichen Offiziersgradjahre auf den nächsten Termin vorgenommen werden. – Für Gst Of ohne Weiterausbildung gemäss den Ziffern 5.2 oder 5.3 erfolgt die Beförderung zum Oberstlt i Gst frühestens nach 8 Gradjahren als Major i Gst und bestandenem GLG III. – Mindestalter zur Beförderung zum Oberstlt i Gst: vollendetes 38. Altersjahr (Art. 61).
5.2 Gst Of Weiterausbildung zum Bat/Abt/Geschw Kdt (Oberstlt i Gst) – TLG II max. 12 – Maj i Gst/Oberstlt i Gst – TLG: gemäss Ziffer 4.3 AusbOrg – Praktischer Dienst * – Prakt D: gemäss Ziffer 4.3 AusbOrg – Die Beförderung zum Oberstlt i Gst kann erst nach abgeschlossener Gst Of Grundausbildung (GLG III) erfolgen. – Mindestalter zur Beförderung: vollendetes 35. Altersjahr (Art. 61) 5.3 Gst Of Weiterausbildung zum USC, SC und Kdt Stv Gs Vb sowie andere Oberst i Gst Funktionen – GLG IV 19 – Oberstlt i Gst/(Oberst i Gst) – Für Beförderung zum Oberst i Gst bzw. Mutationen zum Kdt Stv Flpl Kdo – Für Bef zum Oberstlt i Gst/Oberst i Gst (USC) bzw. Mutation Oberst i Gst (USC) Ausnahme: siehe Art. 49 Abs 5 – Mindestens 3 Jahre USC als Oberstlt i Gst bevor USC als Oberst i Gst – Absolvierung des GLG IV ist möglich, sofern Einsatz als USC geplant; in der Regel 4 Jahre nach dem GLG III. – GLG V 19 – (Oberstlt i Gst)/Oberst i Gst – für SC, Kdt Flpl Kdo und Kdt Stv Gs Vb (gewesener Kdt Trp Kö) – Bei Übernahme einer Fkt, die allen Fhr Geh (auch nicht Gst Of) offen steht, entscheidet der Kdt Gs Vb über die Absolvierung des entsprechenden TLG; ausgenommen davon ist das zwingende Absolvieren des TLG für Funktionen gemäss den Weisungen des CdA über die Ausbildungsdienste zur Funktionsübernahme oder Beförderung. – Über die Teilnahme am GLG V für Kandidaten welche keine Trp Kö geführt haben, entscheidet im Einzelfall der CdA. – Die Beförderung zum SC (Oberst i Gst) ist nur vom Grad Oberstlt i Gst aus möglich. – Als SC können nur ehemalige USC mit absolviertem GLG IV und GLG V eingeteilt werden. – Mindestalter zur Beförderung zum Oberst i Gst: vollendetes 42. Altersjahr (Art. 61) 6.1 Regellaufbahn: Führungsgehilfen Truppenkörper (Hptm/Maj und Maj/Oberstlt) und Fhr Geh Grosser Verband (inkl. Ter Vrb Stäbe), Hauptquartier der Armee, Kompetenzzentren und Formationen von Ausbildung und Support (Hptm/Maj) – TLG max. 40 – Adj Uof (Log Zfhr) – Für spezielle Fkt entscheidet der CdA in den AusbOrg / – Sub Of Weisungen über die Ausbildungsdienste zur Kdo HKA – Fhr Geh Hptm / Maj Absolvierung eines TLG – SLG I max.
24* – Kdt Stv Maj – wird in Teilen durchgeführt Kdo HKA – Einh Kdt Hptm/Maj – Gewesene Einh Kdt (Hptm oder Maj) mit bestan- – Kom SDBR/SDMP (Hptm/Maj) denem FLG I leisten keinen SLG I; Ausnahme: Einh Kdt, die weniger als 3 Wiederholungskurse als Kdt absolviert haben, bestehen nur den SLG I /1. Teil. – Praktischer Dienst * * Der CdA kann für bestimmte Fkt einen AusbOrg Praktischen Dienst von max. 26 Tagen anordnen – Die Weiterausbildung kann erst nach dem1. WK als Sub Of (Lt/Oblt) bzw. 3 WK als Einh Kdt (ohne SLG I) bzw. 4 WK als Adj Uof (Log Zfhr) erfolgen. – Die Bef zum Qm Hptm erfolgt frühestens nach 3 Gradjahren als Oblt, sofern SLG I (1. Teil) und TLG A Qm absolviert. – Fhr Geh gemäss Sollbestandestabellen mit Doppelgrad: Beförderung nach 4 Jahren im tieferen Grad. – Mindestalter zur Beförderung zum Oberstlt: vollendetes 38. Altersjahr (Art. 61) 6.2 Regellaufbahn: Fhr Geh Grosser Verband (inkl. Ter Vrb Stäbe), Hauptquartier der Armee, Kompetenzzentren und Formationen von Ausbildung und Support (Maj/Oberstlt und Oberstlt/Oberst) – TLG max. 40 – Fhr Geh Hptm/Maj/Oberstlt – Für spezielle Fkt entscheidet der CdA in den AusbOrg – Kdt Stv Maj/Oberstlt Weisungen über die Ausbildungsdienste zur Kdo HKA – Kdt Hptm/Maj/Oberstlt Absolvierung eines TLG – SLG II max. 31* * wird in zwei Teilen durchgeführt, dazwischen ist, Kdo HKA sofern vorgesehen, der funktionsbezogene TLG zu absolvieren. – Fhr Geh gemäss Sollbestandestabellen mit Doppelgrad: Beförderung nach 4 Jahren im tieferen Grad. – Mindestalter zur Beförderung zum Oberstlt: vollendetes 38. Altersjahr bzw. Oberst: 42. Altersjahr: (Art. 61) 8.1.2 Fachberufsunteroffizier (Wm) A Aufkl Det – Sdt, Gfr, Obgfr – Ausbildung: Grundkurs A Aufkl Det Kdo KSK – Nach Beförderung zum Wm max.
40 zusätzliche Diensttage 8.1.4 Fachberufsunteroffizier (Obwm) A Aufkl Det – Wm Erfahrung im Beruf: – 2 Jahre als Wm im A Aufkl Det Kdo KSK 8.2.1 Fachberufsunteroffizier (Fw) A Aufkl Det – Wm, Obwm Ausbildung: – Fachausb A Aufkl Det Kdo KSK Erfahrung im Beruf: – 2 Jahre Angehöriger des A Aufkl Det 8.2.3.1 Fachberufsunteroffizier (Hptfw) Mil Sich (Mob MP) – Fw LG 54 – Obwm, Fw LVb Log – Praktischer Dienst 33 – Wm Ausbildung: – Mob MP: MP S, Teil A+C Mil Sich – Ter MP: MP S, Teil A+B 8.2.4 Fachberufsunteroffizier (Hptfw) Ausb zG LVb – Wm, Obwm, Fw Ausbildung: – Kurs zum Erwachsenenbilder LVb Stufe 1 Erfahrung im Beruf: – Ausb zG LVb: 4 Jahre im Grad Wm, Obwm oder Fw in Fkt Ausb 8.2.5 Fachberufsunteroffizier (Hptfw) A Aufkl Det – Fw LG 54 – Obwm, Fw LVb Log – Praktischer Dienst 33 – Hptfw Kdo KSK Ausbildung: – C Mat, C Mun oder andere Fkt im Kdo KSK Log Bereich 8.2.6 Fachberufsunteroffizier (Adj Uof) Mil Sich / A Aufkl Det – Offizierslehrgang 26 – Hptfw Kdo HKA Ausbildung: – Tech Ausb 2 MP Uof Mil Sich – Ter MP, Beso D: MP S, Teil A+B – Mob MP: MP S, Teil A+C – KAMIBES: MP S, Teil A, Fach- Erfahrung im Beruf: Tech Ausb 1 MP Uof 8.2.7 Fachberufsunteroffizier (Adj Uof) Ausb zG LVb – Hptfw Erfahrung im Beruf: – 4 Jahre in Fkt als Ausb zG LVb LVb im Grad Hptfw 8.2.8 Fachberufsunteroffizier (Stabsadj) Mil Sich / A Aufkl Det – TLG für Stabsadj 19 – Adj Uof LVb Log – SLG I 26 – wird in 2 Teilen durchgeführt Kdo HKA Ausbildung: – Tech Ausb 3 MP Uof Mil Sich – MP Ter, Beso D: MP S, Teil A+B – MP: MP S, Teil A+C – KAMIBES: MP S, Teil A, Fachkurs III (SC1 Erfahrung im Beruf: – Tech Ausb1 und 2 MP Uof Mil Sich 8.3.2 Berufsunteroffiziersfunktionen der Einsatzgruppe E2 (Adj Uof) – Adj Uof Erfahrung im Beruf: – mehrjähriger erfolgreicher Einsatz Kdo LVb in versch E1-Funktionen/Stellen, Einsatzgruppenwechsel frühestens im 4. Jahr nach Abschluss der Grundausbildung an der BUSA 8.3.3 Berufsunteroffiziersfunktionen der Einsatzgruppe E3 (Stabsadj) – FLG I oder SLG I 26*/24 – Adj Uof SLG I wird in 2 Teilen durchgeführt Kdo HKA (entsprechend künftiger Funktion) Ausbildung: – ZAL 1 BUSA in E2-Funktionen 35. Altersjahr 8.3.4 Berufsunteroffiziersfunktionen der Einsatzgruppe E4 (Hptadj) – Stabsadj Kontingent: – freie Stelle gem Stellenplan Ausbildung: – ZAL 2 BUSA in E3-Funktionen 42.
Altersjahr 8.3.5 Berufsunteroffiziersfunktionen der Einsatzgruppe E5 (Chefadj) – Hptadj Kontingent: – freie Stelle gem Stellenplan Ausbildung: bedarfsorientiert in E4-Funktionen 48. Altersjahr 9.1.3 Fachberufsoffiziersfunktion (Lt) A Aufkl Det – Offizierslehrgang 26 – Obwm, Fw, Hptfw Kdo HKA – OS mit Praktikum 103 Kdo KSK – Praktischer Dienst 61 – Lt 9.1.7 Fachberufsoffiziersfunktion (Maj/Oberstlt und Oberstl/Oberst) – GAD gemäss Ziffer 4.4, 4.6 und – Hptm Kdo HKA / 6.1 – Maj Mil Sich – Oberstlt 9.2.1 Berufsoffiziersfunktionen der Einsatzgruppe E1 (Hptm) – FLG I oder SLG I 26*/24* – Sub Of Kdo HKA – TLG I (entsprechend Einteilung) 26 gemäss Ziff 4.1 oder 6.1 – KVK und Praktischer Dienst 61/26 AusbOrg (entsprechend Einteilung) (40) (für Anwärter mit 18 Wochen RS) Ausbildung: – Diplomlehrgang MILAK; oder Kdo HKA/ Bachelor-Studiengang Berufsoffi- AusbOrg zier MILAK/ETHZ; oder Militärschule1 (MILAK) Besonderes: – Beförderung bis max. Major, jedoch nicht vor dem zurückgelegten 34. Altersjahr und 4 Jahren im Grad Hptm 9.2.2 Berufsoffiziersfunktionen der Einsatzgruppe E2 (Maj oder Maj i Gst) Absolventen Diplomlehrgang MILAK; oder Bachelor- Studiengang Berufsoffizier MILAK/ETHZ: Erfahrung im Beruf: – mehrjähriger erfolgreicher Einsatz Ausb Org in E1-Funktionen. Einsatzgruppenwechsel frühestens im 4. Jahr nach Abschluss der Grundausbildung an der MILAK Absolventen der Militärschule1 (MILAK): Ausbildung: – Militärschule 2 (MILAK) Kdo HKA Erfahrung im Beruf: – mehrjähriger erfolgreicher Einsatz Ausb Org in E1-Funktionen Besonderes: – Einsatzgruppenwechsel frühestens im 7. Jahr nach Abschluss der Militärschule 1 – Gst Of haben zusätzlich die Ausbildung gemäss Ziff 5 der entsprechenden Gradstufe/Fkt zu absolvieren 9.2.3 Berufsoffiziersfunktionen der Einsatzgruppe E3 (Oberstlt) – FLG II oder SLG II 38/31* – Fhr Geh Maj Kdo HKA – TLG II 12 – Kdt Maj gemäss Ziff 4 oder 6 AusbOrg – Praktischer Dienst * * Der CdA kann für bestimmte Fkt einen Praktischen Dienst AusbOrg von max.
26 Tagen anordnen in E2-Funktionen 9.2.3.1 Berufsoffiziersfunktionen der Einsatzgruppe E3 (Fhr Geh Oberstlt i Gst) – GLG I 26 – Kdt Stv Maj Kdo HKA – GLG II 26 – Kdt Hptm/Maj – GLG III 24 GLG III wird in 2 Teilen durchgeführt Erfahrung im Beruf: – mehrjähriger erfolgreicher Einsatz in E2-Funktionen – Bestandener FLG II – Führung Einh Kdo während mind. 3 WK. – Die Beförderung zum Maj i Gst erfolgt nach bestandenem GLG II. – Absolvierung des GLG III erst im Folgejahr nach bestandenem GLG II; zwischen GLG II und GLG III sind mind. 10 Tage ADF im Stab eines Gs Vb zu leisten (auf Fkt bezogen) 9.2.3.2 Berufsoffiziersfunktionen der Einsatzgruppe E3 (Bat/Abt Kdt Oberstlt i Gst) – TLG II 12 – Maj i Gst/Oberstlt i Gst TLG: gemäss Ziffer 4.3 AusbOrg – FLG II 26* Kdo HKA – Praktischer Dienst * Prakt D: gemäss Ziffer 4.3 AusbOrg Erfahrung im Beruf: – mehrjähriger erfolgreicher Einsatz in E2-Funktionen – Die Beförderung zum Oberstlt i Gst kann erst nach abgeschlossener Gst Of Grundausbildung (GLG III) erfolgen. 9.2.4 Berufsoffiziersfunktionen der Einsatzgruppe E4 (Oberst oder Oberst i Gst) – Fhr Geh Oberstlt Kontingent: – freie Stelle gem Stellenplan Kdo HKA – Kdt Oberstlt Ausbildung: – ZAL 2 MILAK in E3-Funktionen 42. Altersjahr (Art. 61) – Gst Of haben zusätzlich die Ausbildung gemäss Ziff 5 der entsprechenden Gradstufe/Fkt zu absolvieren 9.2.5 Berufsoffiziersfunktionen der Einsatzgruppe E5 (Oberst oder Oberst i Gst) Kontingent: – freie Stelle gem Stellenplan Kdo HKA Erfahrung im Beruf: – weiterführende Ausbildung für die Fkt mehrjähriger erfolgreicher Einsatz in E4-Funktionen 45. Altersjahr – Gst Of haben zusätzlich die Ausbildung gemäss Ziff 5 der entsprechenden Gradstufe/Fkt zu absolvieren. 10.2 Zeitunteroffizier (Four) – Four LG 54 – Sdt – KVK und Praktikum 96 – Wm – Praktischer Dienst 54 (33) – Four (Four mit 18 Wochen RS) AusbOrg 10.3 Zeitunteroffizier (Hptfw) – Fw LG 54 – Sdt – KVK und Praktikum 96 – Wm – Praktischer Dienst 54 (33) – Hptfw (Hptfw mit 18 Wochen RS) Zur Übereinstimmung der Seitenzahlen in allen Amtssprachen der AS bleibt diese Seite leer.
Zur Übereinstimmung der Seitenzahlen in allen Amtssprachen der AS bleibt diese Seite leer.