Quelle

AS 2015 4065

Verordnung
über Massnahmen gegenüber Liberia

Änderung vom 14. Oktober 2015

Der Schweizerische Bundesrat
verordnet:

I

Die Verordnung vom 19. Januar 20051 über Massnahmen gegenüber Liberia wird wie folgt geändert:

Ingress gestützt auf Artikel 2 des Embargogesetzes vom 22. März 20022 (EmbG), in Ausführung der Resolutionen 1521 (2003), 1532 (2004), 1683 (2006), 1689 (2006), 1753 (2007), 1903 (2009), 2128 (2013) und 2237 (2015)3 des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen,

Art. 2, 3 und 6

Aufgehoben

Art. 7 Abs. 1,2 und 4

Das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) überwacht den Vollzug der Zwangsmassnahmen nach Artikel 1. Entsprechend der Resolution 1903 (2009) meldet es dem zuständigen Komitee des UNO-Sicherheitsrats vorgängig die Lieferung von Gütern und die Erbringung von Dienstleistungen nach Artikel 1 Absatz 3 Buchstaben b und c.

und 4 Aufgehoben

Art. 8 Meldepflichten

Die Lieferung von Gütern und die Erbringung von Dienstleistungen nach Artikel 1 Absatz 3 Buchstabe b müssen dem SECO spätestens 30 Tage im Voraus gemeldet werden.

Die Texte der Resolutionen des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen können im Internet unter folgender Adresse abgerufen werden: www.un.org > Peace and Security > Security Council > Documents > Resolutions.

Art. 9 Abs. 1

Wer gegen Artikel 1 verstösst, wird nach Artikel 9 EmbG bestraft.

Gliederungstitel vor Art. 9a

3. Abschnitt: Schlussbestimmungen

Art. 9a

Aufgehoben

II

14. Oktober 2015 Im Namen des Schweizerischen Bundesrates

Die Bundespräsidentin: Simonetta Sommaruga

Die Bundeskanzlerin: Corina Casanova

Diese Änderung wurde am 14. Oktober 2015 vorerst im ausserordentlichen Verfahren veröffentlicht (Art. 7 Abs. 3 PublG; SR 170.512)