Quelle

AS 2017 4041

Bundesgesetz
über die Tabakbesteuerung
(Tabaksteuergesetz, TStG)

Änderung vom 17. März 2017

Die Bundesversammlung der Schweizerischen Eidgenossenschaft,
nach Einsicht in die Botschaft des Bundesrates vom 17. Juni 20161,
beschliesst:

I

Das Tabaksteuergesetz vom 21. März 19692 wird wie folgt geändert:

Ingress gestützt auf die Artikel 103 und 131 Absatz 1 Buchstabe a der Bundesverfassung3, Ersatz von Ausdrücken

In Artikel 2 wird «Oberzolldirektion» ersetzt durch «Eidgenössische Zollverwaltung (Zollverwaltung)».

In den Artikeln 15 Absätze 1–3, 17 Absatz 1, 18 Absatz 1, 24 Absatz 1 Buchstabe b und 36 Absatz 1 Buchstabe g wird «Oberzolldirektion» ersetzt durch «Zollverwaltung».

In Artikel 19 Absatz 1 wird «Eidgenössische Zollverwaltung (Zollverwaltung)» ersetzt durch «Zollverwaltung».

Art. 10 Abs. 1 Bst. b

Die Steuer wird bemessen:

b. für Feinschnitttabak und Wasserpfeifentabak je Kilogramm und in Prozenten des Kleinhandelspreises;

Art. 32

II. Beschwerde 1 Bei Verfügungen der Zollstellen im Rahmen des Zollveranlagungsverfahrens richtet sich der Rechtsweg nach dem ZG4.

Gegen andere Verfügungen der Zollstellen, die gestützt auf dieses Gesetz erlassen werden, kann innerhalb von 30 Tagen bei der Oberzolldirektion Beschwerde erhoben werden.

Gegen erstinstanzliche Verfügungen der Zollkreisdirektionen, die gestützt auf dieses Gesetz erlassen werden, kann innerhalb von

Tagen bei der Oberzolldirektion Beschwerde erhoben werden.

II

Anhang III wird wie folgt geändert:

Titel Steuertarif für Feinschnitttabak und Wasserpfeifentabak

III

Dieses Gesetz untersteht dem fakultativen Referendum.

Der Bundesrat bestimmt das Inkrafttreten.

Nationalrat, 17. März 2017 Ständerat, 17. März 2017 Der Präsident: Jürg Stahl Der Präsident: Ivo Bischofberger Der Sekretär: Pierre-Hervé Freléchoz Die Sekretärin: Martina Buol

Ablauf der Referendumsfrist und Inkraftsetzung

Die Referendumsfrist für dieses Gesetz ist am 6. Juli 2017 unbenützt abgelaufen.5

16. August 2017 Im Namen des Schweizerischen Bundesrates

Die Bundespräsidentin: Doris Leuthard

Der Bundeskanzler: Walter Thurnherr

Der Beschluss über das Inkrafttreten wurde am 20. Juli 2017 im vereinfachten Verfahren gefällt.