Quelle

Teil 4c Evaluation Naturerlebnispark

2018 | Umwelt-Vollzug Pärke

Evaluation Naturerlebnispark

Herausgegeben vom Bundesamt für Umwelt BAFU Bern, 2018

Impressum Inhaltsverzeichnis Rechtliche Bedeutung Diese Publikation ist eine Vollzugshilfe des BAFU als Aufsichts- Leitfaden für die Evaluation der Charta eines 1 behörde und richtet sich primär an die Vollzugsbehörden. Sie Naturerlebnisparks konkretisiert die bundesumweltrechtlichen Vorgaben (bzgl. Zweck der Evaluation 1 unbestimmten Rechtsbegriffen und Umfang/Ausübung des Aufbau des Evaluationsberichts 1 Ermessens) und soll eine einheitliche Vollzugspraxis fordern. Abgrenzung der Evaluation zum Gesuch um Erneuerung 1 Berücksichtigen die Vollzugsbehörden diese Vollzugshilfe, so des Parklabels können sie davon ausgehen, dass sie das Bundesrecht rechts- Form2 konform vollziehen; andere Lösungen sind aber auch zulässig, Grundlagen für die Evaluation 2 sofern sie rechtskonform sind. Definition Begriff «Park» 2 Durchführen der Evaluation 2 Herausgeber Instrumente und Arbeitshilfen 2 Bundesamt für Umwelt (BAFU) Das BAFU ist ein Amt des Eidg. Departements für Umwelt, Zusammenfassung4 Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK). Übergeordnete Umfeld- und Entwicklungsanalyse 5 Zitierung 1. Wesentliche Veränderungen seit Beginn der Betriebsphase 5 BAFU (Hrsg.) 1414: Teil 4c Evaluation Naturerlebnispark. Handbuch für die Errichtung und den Betrieb von Parken von Strategische Ziele des Parks: Analyse und Beurteilung 7 nationaler Bedeutung. Mitteilung des BAFU als Vollzugs Behörde 1. Analyse der strategischen Ziele des Parks und deren 7 an Gesuchsteller. Bundesamt für Umwelt, Bern. Umwelt-Vollzug erzielte Wirkungen Nr. 1414 Gesamtbeurteilung und Vorgehensplan 10 PDF-Download 1. Zusammenfassende Gesamtbeurteilung 10 www.bafu.admin.ch/uv-1414-d 2. Vorgehen für die Erneuerung der Charta 10 (eine gedruckte Fassung liegt nicht vor) Anhang 1: Gesetzliche Zielsetzungen – Evaluationsfragen 11 Diese Publikation ist auch in französischer und italienischer und Nachweise Sprache verfügbar. Die Originalversion ist Deutsch

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Leitfaden für die Evaluation der Charta eines Naturerlebnisparks Stand: 31.3.2018 1. Übergeordnete Umfeld- und Entwicklungsanalyse Das Kapitel umfasst die Analyse und Beurteilung wesentlicher Veränderungen und Entwicklungen seit Beginn der Zweck der Evaluation Betriebsphase, zeigt deren Auswirkungen auf den Betrieb des Parks und auf die Erreichung der strategischen Ziele Die Evaluation der Charta soll die Parkaktivitäten und des Parks auf. deren Wirksamkeit seit der Verleihung des Parklabels aufzeigen und alle nötigen Grundlagen und Erkenntnisse 2. Strategische Ziele des Parks: Analyse und für die Überarbeitung der Charta hinsichtlich der nächs- Beurteilung ten Betriebsphase liefern. Die Evaluation der Charta Das Kapitel umfasst die Rekapitulation der zu Beginn der beantwortet folgende Fragen: Betriebsphase definierten strategischen Ziele des Parks sowie deren Beurteilung in Bezug auf die erzielte Wirkung

  • Hat der Park seine für die Laufzeit der Charta gesetz- und Weiterführung. Gleichzeitig wird Anhand spezifischer ten strategischen Ziele und Wirkungen erreicht? Evaluationsfragen auf der Grundlage der Pärkeverord-

  • Entwickelt sich der Park im Rahmen der gesetzlichen nung PäV die Erfüllung der gesetzlichen Zielsetzungen Aufträge? an einen Park von nationaler Bedeutung aufgezeigt.

  • Welcher Handlungs- und Anpassungsbedarf ist erforderlich? 3. Gesamtbeurteilung und Vorgehensplan Das Kapitel beinhaltet eine zusammenfassende Gesamt- Der Evaluationsbericht soll diese Fragestellungen beant- beurteilung der abgelaufenen Betriebsphase und zeigt worten und die für die Erneuerung der Charta notwendi- den Handlungs- und Anpassungsbedarf hinsichtlich der gen Informationen liefern. Aus diesem Bericht sowie der Erneuerung der Charta und der nächsten Betriebsphase Charta für die folgende Betriebsphase soll hervorgehen, auf. ob die Voraussetzungen für die Erneuerung des Parklabels durch das Bundesamt für Umwelt gegeben sind. Der Evaluationsbericht wird gestützt auf Art. 8 Abs. 2 der Abgrenzung der Evaluation zum Gesuch um Verordnung über die Pärke von nationaler Bedeutung vom Erneuerung des Parklabels 7. November 2007 (PäV) mit dem Gesuch um Erneuerung des Parklabels beim BAFU eingereicht. Die Erkenntnisse und der aus der Evaluation abgeleitete Handlungs- und Anpassungsbedarf dienen als Grundlage für die Erneuerung der Charta sowie für die Ausarbeitung

Aufbau des Evaluationsberichts des Gesuchs zur Erneuerung des Parklabels. Damit muss die Evaluation der Charta grundsätzlich abgeschlossen Der Evaluationsbericht umfasst drei aufeinander aufbau- sein, bevor dieser nächste Schritt zur Erneuerung der ende Kapitel: Charta angegangen werden kann. Der Evaluationsbericht dient der Parkträgerschaft, um zusammen mit den am Zusammenfassung Park beteiligten Gemeinden sowie allen weiteren relevan- Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse und ten Akteuren für die Diskussionen über die Erneuerung Erkenntnisse aus den nachfolgenden Kapiteln (max. 2 der Charta zu lancieren. Er soll gemäss Art. 8 Abs. 2 PäV Seiten). als Teil des Gesuchs um Erneuerung des Parklabels auch

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dem BAFU und den zuständigen Stellen im Kanton bzw. Instrumente und Arbeitshilfen den beteiligten Kantonen unterbreitet werden. Für die Durchführung der Evaluation dienliche Instrumente und Arbeitshilfen werden durch das Netzwerk Schwei- Form zer Pärke zu Verfügung gestellt.

Für die Einreichung des vollständigen Evaluationsberichts beim BAFU ist die Verwendung der vorgegebenen Struktur erforderlich.

Methodische Hinweise und Erläuterungen sind blau dargestellt.

Grundlagen für die Evaluation

Die nachfolgend aufgeführten Dokumente bilden wesentliche Grundlagen für die Evaluation der Charta und können wichtige Hinweise geben:

  • Jahresberichte im Rahmen des Programms Pärke von nationaler Bedeutung

  • Stichprobenprotokolle des BAFU

  • Interne/externe Audits (Pärke mit Betrieb eines integrierten Managementsystems)

Definition Begriff «Park»

Die Verwendung des Begriffs «Park» im vorliegenden Leitfaden bezieht sich auf die Definition gemäss NHG/ PäV. Räumlich umfasst der Park das ganze Gebiet, für welches das Parklabel verliehen worden und welches im kantonalen Richtplan festgesetzt ist. Organisatorisch besteht der Park aus der Trägerschaft (Parkgemeinden) sowie den von ihr eingesetzten Organen, insbesondere dem operativen Management (Geschäftsstelle).

Durchführen der Evaluation

Das BAFU macht keine Vorgaben, durch wen die Evaluation durchzuführen ist. In der Zusammenfassung des Evaluationsberichts legen die Verfasser dar, wie und durch wen die Evaluation durchgeführt worden ist.

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Abbildung 1 Vorgehensschema Die Durchführung der Evaluation erfolgt Anhand der nachfolgend dargestellten Arbeitsschritte.

J8 J 8/9 J 9/10 J 11 Hat der Park seine für Entwickelt sich der Welcher Handlungsdie Laufzeit der Park im Rahmen der bedarf besteht Charta gesetzten gesetzlichen hinsichtlich nächsten strategischen Ziele Aufträge? Betriebsphasen? und Wirkungen erreicht? Übergeordnete Umfeld- und Trendanalyse 1 (wesentliche Veränderungen)

2 3 Nachweis über die Analyse der Erfüllung der strategischen Ziele gesetzlichen des Parks und der Anforderungen Parkaktivitäten

  • Fläche (Art. 19) sowie Beurteilung

  • Erhaltung und der erzielten 4 Jahr 8 der Aufwertung von Wirkung an Hand Synthese des Überarbeitung Start neue ablaufenden Natur und von Handlungs- und der Charta Betriebsphase Betriebsphase Landwirtschaft • Parkspezifischen Anpassungsbe- (Art. 20) Indikatoren darfs sowie

  • Stärkung der • Standardindikato- Vorgehensplan für nachhaltig ren für alle Pärke die Erneuerung der betriebenen Charta Wirtschaft (Art. 21)

  • Langfristige Sicherung Beurteilung der (Art. 25-27) strategischen Ziele des Parks in Bezug Handlungs- und auf die Relevanz Anpassungsbedarf und Gültigkeit

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Zusammenfassung

  • Zusammenfassung / kurze textliche Beschreibung der wichtigsten Ergebnisse und Erkenntnisse aus den einzelnen Kapiteln (max. 2 Seiten)

  • Aufzeigen, wie und durch wen die Evaluation durchgeführt worden ist (Organisation, Vorgehen, Zeitplan, methodischer Ansatz)

Die Zusammenfassung soll dem eiligen Leser die zentralen Ergebnisse und Kernbotschaften der Evaluation der Charta in übersichtlicher Form vermitteln.

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Übergeordnete Umfeld- und Entwicklungsanalyse

1 Wesentliche Veränderungen seit Beginn Wichtige Leitfragen zur Beantwortung dieses Kapitels in

der Betriebsphase Zusammenhang mit dem Vorgehen zur Durchführung der Evaluation und die Weiterentwicklung des Parks (Erneu- Einleitend zum Bericht soll kurz dargelegt werden, wel- erung der Charta) sind: che wesentlichen Veränderungen (Entwicklungen und Einflüsse) im Park und um den Park stattgefunden haben • Welche Entwicklungen und Einflüsse haben den Park und wie sich die Situation für die Parkträgerschaft (Park- beschäftigt? Welche übergeordneten Entwicklungen gemeinden) dadurch verändert hat. mit Auswirkungen (u. a. Sektoralpolitiken, Gesellschaft) auf den Park haben stattgefunden? Die Erkenntnisse aus diesem Kapitel dienen dazu, • Welche nicht plan- und vorhersehbaren respektive unerwarteten Ereignisse (intern/extern) haben den

  • das Vorgehen für die Durchführung der Evaluation Park beschäftigt (Unvorhergesehenes)? unter Berücksichtigung wesentlicher Veränderungen • Sind die Einschätzungen der Erwartungen der zu begründen. Anspruchsgruppen aktuell? Haben sich neue Erwar-

  • den Einfluss und die Auswirkungen der wesentlichen tungen gebildet oder sind neue Anspruchsgruppen ent- Veränderungen auf die Erfüllung der gesetzlichen standen? Sind besondere Synergien oder Widerstände Anforderungen und auf die Wirkungen der strategi- aufgetreten? schen Ziele des Parks aufzuzeigen sowie die getroffe- • Welche Stärken und Schwächen sowie Chancen und nen Massnahmen respektive den Handlungsbedarf Risiken (Gefahren) und damit verbundene Handlungen/ und die Erkenntnisse für die Weiterentwicklung des Leistungen sind entstanden? Welchen Einfluss hatten Parks darzustellen. die Veränderungen auf die strategischen Ziele des Parks?

Tabelle 1 Systematik mit beispielhafter Nennung von möglichen und wesentlichen Veränderungen

Jahr Ereignis Auswirkungen/Veränderung Massnahmen/Handlungsbedarf Wesentliche Veränderungen im Park (Stärken und Schwächen) 2012 Wechsel Geschäftsführer Wissensverlust, verzögerte … Leistungserbringung

2014 Anpassung der Kommunikationsstrate- Verbesserte Positionierung und … gie und Signaletik des Parks Einbettung in die nationale Markenstrategie, bessere Lenkung der Besucherströme

Wesentliche Veränderungen der Rahmenbedingungen des Parks (Chancen und Risiken) 2011 Anpassung der kantonalen Gesetzge- Verbesserte Rahmenbedingungen zur … bung für den Schutz der Kernzone Gewährleistung der freien Entwicklung in der Kernzone

2014 Sektoralpolitiken wie z. B. AP 14 – 17 Chance zur Zusammenarbeit mit der … Landwirtschaft

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• Inwieweit haben Aktivitäten des Kantons, der Gemeinden sowie weitere Akteure diejenigen des Parks besonders positiv oder negativ beeinflusst?

1.1 Auswirkungen auf das Vorgehen zur Durchführung

der Evaluation Darlegen der Auswirkung relevanter Veränderungen auf die Durchführung der Evaluation der ablaufenden Betriebsphase.

Die Evaluation erfolgt grundsätzlich über die Dauer der ablaufenden Betriebsperiode. Sollte auf Grund der übergeordneten Umfeld- und Entwicklungsanalyse eine andere Betrachtungsperiode zielführend / erforderlich sein, so ist dies in diesem Kapitel aufzuzeigen (z. B. Wechsel Parkmanagement, usw.) und zu begründen.

1.2 Handlungsbedarf für die Weiterentwicklung des

Parks Darlegen der wichtigsten Erkenntnisse aus der übergeordneten Umfeld- und Entwicklungsanalyse sowie deren Auswirkungen auf die strategischen Ziele des Parks und die Erneuerung der Charta (Weiterentwicklung des Parks).

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Strategische Ziele des Parks: Analyse und Beurteilung

1 Analyse der strategischen Ziele des Parks gisches Ziel des Parks erfolgt nach den von der

und deren erzielte Wirkungen Parkträgerschaft definierten parkspezifischen Indikatoren und Messweisen. Aus diesem Kapitel wird ersichtlich, inwieweit die zu Beginn der Betriebsphase definierten strategischen Ziele Grundlage für die Wirkungsmessung bilden die in der des Parks erreicht werden konnten und welche Wirkungen Charta (Teil A, Teil B, Managementplan für den Betrieb, die damit verbundenen Parkaktivitäten entfaltet haben. Kapitel 4.2 Übersicht der 10-Jahresplanung und Kapitel Mittels spezifischer Evaluationsfragen und Nachweisen 4.3 Erfolgskontrolle und Evaluation) festgelegten strate- (Anhang 1) wird aufgezeigt, inwieweit die gesetzlichen gischen Ziele des Parks (10-Jahres­horizont) und die darin Anforderungen erfüllt wurden und wo Handlungs- und festgelegten Wirkungen und Messweisen/Indikatoren. Anpassungsbedarf besteht. Falls keine zielführende oder aussagekräftige Messweise Zur Analyse und Beurteilung der strategischen Ziele des vorliegt oder auf Grund von strategischen Anpassungen Parks sind zuerst die Fragen in Anhang 1 zu beantworten. während der Betriebsphase eine konkrete und spezifische Mit der Beantwortung der Fragen liegen die erforderli- Nullmessung fehlt, ist in jedem Fall eine nachvollziehbare chen Informationen zur Bearbeitung des vorliegenden Einschätzung (qualitativ) zu machen. Zudem soll aufge- Kapitels vor. zeigt werden, wie die Wirkungsmessung in Zukunft erfolgen soll (der Zustand, welcher bis zum Ende der nächsten • Strategische Ziele des Parks: In dieser Spalte werden 10-jährigen Betriebsphase erreicht werden soll, ist so zu die strategischen Ziele des Parks den gesetzlichen beschreiben, dass mit vertretbarem Aufwand festgestellt Zielsetzungen der Pärkeverordnung PäV zugeordnet, werden kann, ob dieser erreicht worden ist). um den Bezug zwischen gesetzlichem Auftrag und strategischer Ausrichtung des Parks herzustellen. • Messung der Wirkung anhand von Standardindikato- Damit wird aufgezeigt, inwieweit der Park Leistungen ren: Mittels dieser Indikatoren wird eine einheitliche in Sinne der gesetzlichen Zielsetzungen erbringt und und vergleichbare Erhebung derjenigen Aspekte wo er zur Leistungserbringung Dritter beiträgt. ermöglicht, die in allen Pärken relevant und von Interesse für Bund, Kantone sowie Dritte sind. Die Stan-

Sollten auf Grund übergeordneter Einflüsse, Entwicklun- dardindikatoren können für die erweiterte Beurteilung gen und Veränderungsfaktoren (siehe Kapitel «Wesent- der strategischen Ziele des Parks beigezogen werden. liche Veränderungen seit Beginn der Betriebsphase») während der Betriebsphase Anpassungen an den strate- Die Erfassung und Beurteilung der in Anhang 1 definierten gischen Zielen des Parks vorgenommen worden sein, so Standardindikatoren ist für jeden Park ein erforderlicher soll dies einleitend dargestellt werden. Bestandteil der Wirkungsmessung. Die Standardindikatoren werden in allen Pärken nach derselben Methode

  • Wichtigste Parkaktivitäten: Die während der Betriebs- erhoben und haben zum Zweck, einheitliche und verphase erbrachten Leistungen werden in zusammenfas- gleichbare Aspekte zu erfassen, die in allen Pärken relesender Form im Sinne der wichtigsten und wesentlichen vant sind. Die Standardindikatoren können auch für die Parkaktivitäten aufgeführt und pro strategisches Ziel Messung und Beurteilung der spezifischen strategischen des Parks erläutert. Ziele des Parks beigezogen werden.

  • Messung der Wirkung anhand parkspezifischer Indikatoren: Die Überprüfung der Wirksamkeit pro strate-

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  • Beurteilung der Wirkung: Beurteilung der erzielten Ist die Legitimation zur Weiterführung der einzelnen Wirkung durch den Park. An dieser Stelle soll ebenfalls strategischen Ziele gestützt auf die erzielten Wirkunbeurteilt werden, ob übergeordnete Einflüsse, Entwick- gen sowie die zukünftigen Entwicklungsabsichten und lungen und Veränderungsfaktoren (siehe Kapitel 1) die Potenziale noch gegeben (Gültigkeit)? Zielerreichung besonders gefördert oder gehemmt • Nachweis der Umsetzung der gesetzlichen Zielsethaben. zungen gemäss PäV: Anhand spezifischer Evaluationsfragen und Nachweise (siehe Anhang 1) wird In diesem Schritt wird überprüft, ob der in der Char- basierend auf der Grundlage der Pärkeverordnung PäV ta beschriebene Zustand zum Ende der 10-jährigen aufgezeigt, wie die in der Pärkeverordnung formulier- Betriebsphase erreicht, übertroffen oder nicht erreicht ten Zielsetzungen für einen Naturerlebnispark umgeworden ist. Beispiele für die Nicht-Erreichung können setzt wurden. Die Beantwortung der Evaluationsfragen sein: sub-optimale oder falsche Strategie, zu hohe/tiefe dient dazu, den Handlungsbedarf in Bezug auf die strategische Zielsetzungen, veränderte Rahmenbedin- genannten Zielsetzungen zu erkennen und entspregungen im Umfeld, Zeitverzögerungen, fehlende per- chende Massnahmen für die Formulierung der zukünfsonelle und finanzielle Ressourcen, Überschreitungen tigen strategischen Ziele des Parks sowie der von Budgets, nicht erbringen von geplanten Leistungen, Parkaktivitäten abzuleiten. Widerstände (intern, extern), veränderte Rahmenbedingungen, usw. Abgrenzung zum Gesuch um Erneuerung des Parklabels: Die Erfüllung der gesetzlichen Anforderungen nach Art. Für die Beurteilung der Wirkungsmessung können die fol- 15ff PäV müssen gewährleistet sein, damit dem Park das genden Messweisen beigezogen werden: Label für eine weitere 10-jährige Betriebsphase verliehen werden kann. Diese Nachweise zu erbringen, ist Gegen-

  • Messung mittels quantifizierter Indikatoren (quantitativ) stand des Gesuchs um die Verleihung des Parklabels

  • Messung mittels Beschreibung/Beurteilung (qualitativ, (siehe dazu den entsprechenden Leitfaden) und nicht siehe Evaluationsfragen im Anhang 1) Gegenstand der Evaluation der Charta.

  • Messung gemäss zugewiesenen Standardindikatoren (siehe Anhang 1 «Standardindikatoren»)

Unterstützend zur Beantwortung dieses Kapitels kann eine periodische Befragung der Anspruchsgruppen wertvolle und nachvollziehbare Anhaltspunkte (z. B. Bekanntheitsgrad der Strategie, sichtbare Veränderungen, Erfüllen der Erwartungen, Umgang mit Kritik, Einbezug, Partizipation, usw.) liefern.

  • Investition: Aufzeigen, in welcher Grössenordnung (absolut in CHF und relativ in Prozent zum gesamten Parkbudget) während der abgelaufenen Betriebsphase in jedes strategische Ziel des Parks investiert wurde.

  • Zuständigkeit: Erläutern, wer für die erzielte Wirkung hauptverantwortlich ist (Parkträgerschaft, Gemeinde, Kantone, Dritte)?

  • Relevanz und Gültigkeit: Begründen, welche Relevanz (Bedeutung) die einzelnen strategischen Ziele des Parks für die Trägerschaft und die Anspruchsgruppen in Bezug auf die folgende Betriebsphase aufweisen.

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Tabelle 2 Systematik für die Analyse und Beurteilung der strategischen Ziele des Parks

Strategische Wichtigste Messung der Messung der Beurteilung Investition Zuständigkeit Relevanz/ Ziele des Parks Parkaktivitäten Wirkung anhand Wirkung anhand der Wirkung (relativ in % und Gültigkeit parkspezifischer der Standardindi- absolut in CHF) Indikatoren katoren

Kernzone (Art. 23 PäV) 1 – 22 1 – 23 / 2 – 23

Nachweis zur Umsetzung der gesetzlichen Zielsetzungen gemäss PäV Beantwortung der Evaluationsfragen und Erbringen der Nachweise gemäss Anhang 1 in Bezug auf die Anforderungen an die Kernzone

Übergangszone (Art. 24 PäV)

Nachweis zur Umsetzung der gesetzlichen Zielsetzungen gemäss PäV Beantwortung der Evaluationsfragen und Erbringen der Nachweise gemäss Anhang 1 in Bezug auf die Anforderungen an die Übergangszone

Langfristige Sicherung (Art. 25 – 27 PäV) 1 – 25 – 4 – 25 Nachweis zur Umsetzung der gesetzlichen Zielsetzungen gemäss PäV Beantwortung der Evaluationsfragen und Erbringen der Nachweise gemäss Anhang 1 in Bezug auf die Mindestanforderung, Veränderung/ Entwicklung der Parkfläche sowie über die Gewährleistung der langfristigen Sicherung (Parkträgerschaft, korrekte Verwendung Park- und Produktelabel, räumliche Sicherung und Abstimmung raumwirksamer Tätigkeiten)

Forschung –

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Gesamtbeurteilung und Vorgehensplan In diesem Kapitel werden die wichtigsten Erkenntnisse 2. Vorgehen für die Erneuerung der Charta aus der durchgeführten Evaluation zusammenfassend dargestellt und beurteilt. Der daraus abgeleitete Hand- • Vorgehensplan für die Erneuerung der Charta lungs- und Anpassungsbedarf dient zur Formulierung der zukünftigen strategischen Ziele, der wichtigsten Parkak- In diesem Kapitel wird das Vorgehen für die Erneuerung tivitäten und der Weiterentwicklung der Organisation für der Charta dargelegt. Daraus sollen die zeitliche Pladie nächste Betriebsphase. nung, die erforderlichen Ressourcen (finanzielle Mittel und Arbeitsleistung) und die Mitwirkung der Bevölkerung und Dritter hervorgehen.

1 Zusammenfassende Gesamtbeurteilung

  • Sind die strategischen Ziele des Parks insgesamt im geplanten Mass umgesetzt und die erwünschten Wirkungen erzielt worden? Sind diese richtig gewichtet? Sind sie angemessen, klar formuliert, messbar und vollständig, damit zum Ende der nächsten Betriebsphase die Zielerreichung überprüft werden kann?

  • Decken die strategischen Ziele des Parks alle gesetzlichen Zielsetzungen ab? Ist ein Abgleich mit den gesetzlichen Zielsetzungen notwendig? Fehlen wesentliche strategische Ziele des Parks zur Erfüllung der gesetzlichen Zielsetzungen? Haben sich gestützt auf die wesentlichen Veränderungen im Park (Stärken und Schwächen) und im Umfeld des Parks (Chancen und Risiken) neue Rahmenbedingungen und Voraussetzungen (u. a. Sektoralpolitiken, Gesellschaft) ergeben, die eine Anpassung an den strategischen Zielen des Parks erfordern? Welche strategischen Ziele des Parks und welche wichtigsten Parkaktivitäten sind davon betroffen?

  • Darstellung des Handlungs- und Anpassungsbedarfs zur Formulierung der zukünf­tigen strategischen Ziele und der wichtigsten Parkaktivitäten, der Weiterentwicklung der Organisation sowie gegebenenfalls weiterer Handlungsbedarf für die nächste Betriebsphase (Erneuerung der Charta).

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Anhang 1: Gesetzliche Zielsetzungen – Evaluationsfragen und Nachweise Anhand der nachstehenden Fragestellungen wird darge- Anforderungen Kernzone (Art. 23 PäV) legt, wie der Park die gesetzlichen Zielsetzungen während der abgelaufenen Betriebsphase umgesetzt hat Evaluationsfragen Kernzone (siehe hierzu Tabelle 2). • Reichen die seit der letzten Labelverleihung nach Art.

23 Abs. 1 PäV ausgeschlossenen bzw. geregelten Nut-

Werden einzelne Fragen bereits in den vorhergehenden zungen aus, um die freie Entwicklung der Natur in der Kapiteln beantwortet, so kann in Anhang 1 darauf ver- Kernzone sicherzustellen? Werden die erlassenen Nutwiesen werden. zungsverbote und -beschränkungen eingehalten?

  • Wie werden menschliche Eingriffe, die in der Kernzone ausgeschlossen sind, zum Schutz der natürlichen Pro- Veränderung / Entwicklung der Flächen und zesse verhindert (Art. 23 Abs. 1 PäV)? Standort (Art. 22 PäV) • Sind während der Betriebsphase neue Störungen, Beeinträchtigungen oder Abweichungen von den Vor- Evaluationsfragen schriften nach Artikel 23 Abs. 1 PäV erfolgt? Falls ja,

  • Haben sich die Fläche der Kernzone und/oder der sind diese zulässig nach Art. 23 Abs. 2 PäV (geringfü- Übergangszone während der Betriebsphase verän- gig und es bestehen wichtige Gründe dafür)? dert? Sind die Mindestanforderungen an die Flächen • Hat sich der Bestand von Bauten und Anlagen wähdes Parks nach wie vor erfüllt (Art. 22 Abs. 1 – 3 PäV)? rend der Betriebsphase verändert? Konnten Bauten

  • Ist die gute Erreichbarkeit mit dem öffentlichen Ver- und Anlagen ausserhalb des öffentlichen Interesses kehr nach wie vor gewährleistet (Art. 22 Abs. 5 PäV)? zurückgebaut werden (Art. 23 Abs. 3 PäV)? Hat sich die Situation seit der letzten Labelverleihung • Welcher Handlungs- und Anpassungsbedarf besteht in verändert? Zusammenhang mit der Erneuerung der Charta res-

  • Welche strategischen räumlichen Entwicklungsopti- pektive der neuen Betriebsphase? onen bestehen in Bezug auf die nächste 10-jährige Betriebsphase? Beurteilung anhand Standardindikatoren

  • Welcher Handlungs- und Anpassungsbedarf besteht in Indikator 1 – 23 «Erfolgte Abweichungen»: Anzahl erfolg- Zusammenhang mit der Erneuerung der Charta res- te Ausnahmen und Abweichungen gemäss Art. 23 Abs. 1 pektive der neuen Betriebsphase? PäV seit der Labelverleihung (quantitativ: Fläche, Anzahl, usw.). Möglicher Handlungsbedarf kann auf Grund der Ausscheidung neuer Schutzgebiete sowie allfälligen im Indikator 2 – 23 «Bauten und Anlagen»: Rahmen der Betriebsphase angedachten Entwicklungsoptionen bestehen. c) Neu entstandene Auswirkungen auf die freie Entwicklung der Natur in der Kernzone durch Bauten und Beurteilung Anhand Standardindikatoren Anlagen (z. B. Anzahl neu errichtete Bauten und Anla-

Indikator 1 – 22 «Entwicklung Kernzone und Übergangs- gen in der Kernzone und neu genutzte Flächen) zone»: Vergleich Kernzone und Übergangszone während d) Verbesserung der freien Entwicklung der Natur in der Betriebsphase in km2 sowie Fotodokumentation ausge- Kernzone auf Grund von getroffenen Massnahmen im wählter Standorte (ca. 10 – 15) Bereich von Bauten und Anlagen

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Anforderungen Übergangszone (Art. 24 PäV) zwischen Geschäftsstelle/Kanton und dem BAFU? mit dem Kanton? Evaluationsfragen Übergangszone • Konnten die erforderlichen personellen und finanziel-

  • Haben sich die getroffenen Massnahmen zur Umwelt- len Mittel sowie die Infrastruktur zum Betrieb und zur bildung der Besucherinnen und Besucher als geeignet Qualitätssicherung im erforderlichen Mass bereitge- und zielführend erwiesen (Art. 24 Bst. A PäV)? stellt werden? Ist ein geeignetes Managementsystem

  • Stellt das Management der Übergangszone deren Puf- zur Qualitätssicherung implementiert? Genügen die ferfunktion sicher? vorhandenen methodischen/fachlichen Kompetenzen

  • Sind seit der letzten Labelverleihung Synergien oder bei der Geschäftsstelle um die Arbeiten effizient und Konflikte mit land- und waldwirtschaftlichen Nutzun- wirksam zu erledigen? (Art. 25 Abs. 1, Art. 26 Abs. 2 gen sowie (temporäre) Freizeit- und Erholungsnut- Bst. a – b, d PäV) zungen und neuen Bauten und Anlagen entstanden, • Wie wird die Mitwirkung der Bevölkerung, der intereswelche die Entwicklung der unberührten Lebensräume sierten Unternehmen und Organisationen in der Region der einheimischen Tier- und Pflanzenarten (Kernzone) ermöglicht? Aufzeigen der bestehenden Partnerschafbeeinträchtigen oder fördern (Art. 24 Bst. b PäV)? ten, der Verbindlichkeit sowie der Zusammenarbeit?

  • Inwieweit sind schützenswerte Lebensräume einhei- Wurden die anvisierten Zielgruppen erreicht (u. a. mischer Tier- und Pflanzenarten aufgewertet und ver- informiert, sensibilisiert, mobilisiert beziehungsweise netzt worden (Art. 24 Bst. c PäV)? verbessertes Wissen, verändertes Bewusstsein und

  • Haben sich seit der letzten Labelverleihung zum Schutz Verhalten)? (Art. 25 Abs. 3 PäV) der einheimischen Tier- und Pflanzenarten notwendige • Sind die Anspruchsgruppen und Zielgruppen (touristi- Massnahmen und/oder Einschränkungen abgezeich- scher Fokus) klar definiert und abgrenzbar? net (Art. 24. Bst d PäV)? • Welche potenziellen Partnerschaften (Unternehmen

  • Welcher Handlungs- und Anpassungsbedarf besteht in und Organisationen) bestehen hinsichtlich der neuen Zusammenhang mit der Erneuerung der Charta res- Betriebsphase? Wird regionales Knowhow/Fachwissen pektive der neuen Betriebsphase? genutzt? Welches? Wie?

  • Welcher Handlungs- und Anpassungsbedarf besteht in

Beurteilung Anhand Standardindikatoren Zusammenhang mit der Erneuerung der Charta res- Indikator 1 – 24a «Teilnehmer»: Entwicklung Anzahl Teil- pektive der neuen Betriebsphase? nehmer im Bereich Parktourismus und Bildung Beurteilung anhand Standardindikatoren Indikator 2 – 24a «Zufriedenheit»: Bewertung gemäss Indikator 1 – 25 «Finanzen»: Entwicklung Verhältnis pristandardisierter Umfrage (Zufriedenheit der Teilnehmer) vate Mittel (Stiftungen, Institutionen, Wirtschaft, usw.) und Beiträge öffentliche Hand

Gewährleistung der langfristigen Sicherung Indikator 2 – 25 «Ausrichtung raumwirksamer Tätigkeiten (Art. 25 – 27 PäV) auf Anforderungen Park»:

Evaluationsfragen Parkträgerschaft (Art. 25 und 26 Anzahl kommunale und regionale* Nutzungsplanungen PäV) mit verankerten Zielsetzungen des Parks • Haben sich die Rechtsform und die Organisation des Parks bewährt? Sind Aufgaben- und Kompetenz- a) Anzahl weiterer realisierter Beispiele für die Berückverteilung eindeutig? Werden die Aufgaben gemäss sichtigung von Parkzielen bei Planungen Vorgaben umgesetzt? Wie gestaltet sich die Zusam- b) Wirksamkeit der Schutzverordnung sowie weiterer menarbeit innerhalb der Geschäftsstelle? zwischen der Instrumente in Bezug auf die Grundeigentümer und Geschäftsstelle und dem strategischen Führungsor­ Nutzer gan? zwischen der Geschäftsstelle und dem Kanton?

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  • in Abhängigkeit der jeweiligen kantonalen Gesetzge- Sicherstellung der korrekten Verwendung des bungen. Fehlen gesetzliche Rahmenbedingungen, kann Parklabels (Art. 10 PäV) dies entsprechend vermerkt werden und der Indikator ist nicht weiter zu behandeln. Falls sich aus dieser Situation Evaluationsfragen Handlungsbedarf ergibt, soll dies entsprechend vermerkt • Sind Grundlagen und Prozesse mit Verantwortlichkeiwerden. ten und Zuständigkeiten definiert, die die korrekte Verwendung des Parklabels sicherstellen? Indikator 3 – 25 «Zufriedenheit»: Zufriedenheit von • Welche Massnahmen zur Verhinderung der miss- Anspruchsgruppen und Partnern (keine methodische bräuchlichen Verwendung u. a. durch Dritte (Art. 10 Vorgabe) Abs. 1 PäV) sind getroffen worden?

  • Welche Massnahmen sind aus dem BAFU-Controlling Indikator 4 – 25 «Mitwirkung»: ergriffen worden?

  • Welcher Handlungs- und Anpassungsbedarf besteht in a) Entwicklung Anzahl Mitwirkender (Bevölkerung, inter- Zusammenhang mit der Erneuerung der Charta resessierten Unternehmen und Organisationen der Region) pektive der neuen Betriebsphase? b) vorliegende Vereinbarungen, Anzahl Partnerschaften/ Netzwerke Nachweis: Dokumente und Grundlagen (z. B. Handbuch zur korrekten Verwendung) Nachweis: Instrument oder System zur Qualitätssicherung Die Parkträgerschaft darf das Parklabel ausschliesslich Evaluationsfragen Räumliche Sicherung und Abstim- für die Bekanntmachung des Parks verwenden. Die Vermung raumwirksamer Tätigkeiten (Art. 26 und 27 PäV) wendung des Parklabels zur Werbung für einzelne Waren

  • Wie stimmen die Gemeinden ihre raumwirksamen oder Dienstleistungen ist unzulässig (Art. 10, Abs. 2 PäV). Tätigkeiten auf die Anforderungen des Parks ab? Welche Rolle nimmt dabei das Parkmanagement ein und wie ist der Park in die genannten Verfahren eingebun- Sicherstellung der korrekten Verwendung des den? Wie werden die Gemeinden und das Parkmanage- Produktelabels (Art. 14 PäV) ment dabei vom Kanton/den Kantonen unterstützt (Art.

26 Abs. 2 Bst. c PäV)? Evaluationsfragen

  • Sind die Prozesse auf kommunaler, regionaler und kan- • Sind Grundlagen und Prozesse mit Verantwortlichtonaler Stufe so organisiert, dass die strategischen keiten und Zuständigkeiten definiert, die die korrekte Ziele und Aktivitäten des Parks berücksichtigt und Verwendung des Produktelabels sicherstellen? Welraumwirksame Vorhaben darauf abgestimmt werden? che Massnahmen zur ausschliesslichen und korrekten Ist die dazu erforderliche Koordination gewährleistet? Kennzeichnung und Vermarktung gelabelter Waren

  • Besteht Handlungsbedarf (inhaltlich/räumlich) in Bezug sind getroffen worden? auf die Verankerung des Parks im kantonalen Richtplan • Welche Massnahmen zur Verhinderung der miss- oder in den kommunalen Nutzungsplänen sowie in kan- bräuchlichen Verwendung u. a. durch Dritte (Art. 14 tonalen und kommunalen Gesetzgebungen? PäV) sind getroffen worden?

  • Welcher Handlungs- und Anpassungsbedarf besteht in • Welche Massnahmen sind aus dem BAFU-Controlling Zusammenhang mit der Erneuerung der Charta res- ergriffen worden? pektive der neuen Betriebsphase? • Welcher Handlungs- und Anpassungsbedarf besteht in Zusammenhang mit der Erneuerung der Charta res- Nachweis: Funktionsfähige Prozesse zur Ausrichtung pektive der neuen Betriebsphase? der raumwirksamen Tätigkeiten auf die Anforderungen • Entsprechen die Partnerschaftsvereinbarungen den an den Park auf kommunaler, regionaler und kantonaler aktuellen Anforderungen? (dazu sollen der Nationalen Ebene. Indikator 2 – 25 Konsultativgruppe Produktelabel eine Zusammenstel-

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lung der parkspezifischen Anforderungen aus den Partnerschaftsvereinbarungen unterbreitet werden)

Nachweis: Dokumente und Grundlagen (z. B. Handbuch zur korrekten Verwendung), Genehmigte Pflichtenhefte für Waren und/oder Dienstleistungen (Art. 11 PäV), Nachweis über verliehene Produktelabel (Art. 13 PäV)

Die Parkträgerschaft darf das Produktelabel ausschliesslich für Waren oder Dienstleistungen verwenden, die im Wesentlichen im Park oder unter Verwendung lokaler Ressourcen und auf nachhaltige Weise hergestellt oder erbracht werden (Art. 11 PäV).

Kantonale Zielsetzungen

Evaluationsfragen • Spezifische Evaluationsfragen gestützt auf kantonale Zielsetzungen (z. B. aus rechtlichen Grundlagen)