Geltung: Wie spätere Gerichte diesen Entscheid behandelt haben, wurde nicht ausgewertet. Keiner der 1 zitierenden Entscheide wurde ausgewertet.

68 II 281

44. Auszug aus dem Urteil der II. Zivilabteilung vom 17. Dezember 1942 i. S. Lüscher gegen Wenzinger.

Vaterschaftsklage. Die Auslagen für den Unterhalt des Kindee in der Gebäranstalk und für die Anschaffung der Kinderausstaitung Eönnen nicht unter dem Titel des Art. §17 ZGB extra verlangt werden, sgondern gehören zum Unterhalt des Kindes, an den der Beklagte den Beitrag nach Art. 319 leistet.

Action en recherche de paternité. Les frais de la layette et de l’entretien du nouveau-né à la maternité ne sont pas dus spécialement en vertu de lärt. 317 CC., ils rentrent dans la contribution due par-le défendeur pour l'entretien de l’enfant en vertu de Part. 319 CC.

Azione di ttà. Le epese di mantenimento dell'infante alla maternità e quelle relative al suo corredo non possono essere 282 Familienrecht. N° 44, chieste specialmente in’ virtù dell'art. 317 CC, ma fanno parte del contributo che il convenuto deve in forza dell'art. 319 CC peil mantenimento dell'infante.

"Ir raÀDAOKHKHBKHHANVDSsS DD: OHOèk7”I P?”rïÔòÔí*DDûrSDff rIeIZ-,”= I Órer I e e eeerUÓUAIPÒrÒîíPrrdru ûühff eze» Die Aussetzungen des Berufungsklägers an den der Kindsmutter zugesprochenen Entbindungs-, Unterhaltsund andern Kosten gemäss Art. 317 ZGB sind begründet.

a) Die Rechnung des Kreuzspitals Chur von Fr. 252.— umfasst einen Betrag von Fr. 20.50 für den Unterhalt des Kindes während 27 Tagen seit der Geburt. Da der Beklagte den Unterhaltsbeitrag von Fr. 60.— von der Geburt an entrichten muss, kann jener Rechnungsposten nicht noch extra verlangt werden.

b) Der Beklagte behauptet ferner, den Betrag von Fr. 80.— für die Anschaffung. der Kinderausstattung, den die Vorinstanz in die Kosten nach Art. 317 ZGB einbezogen und der Klägerin zugesprochen hat, müsse diese aus dem Unterhaltsbeitrag für das Kind bestreiten. Die letztere beruft sich in dieser Beziehung auf EaGER (N. 6 zu Art. 317), wonach « die im Hinblick auf... die Ausstattung des Kindes nötig werdenden Anschafungen » zu den nach Art. 317 Abs. 1 der Mutter zu ersetzenden Kindbettkosten gehören. Diese Auffassung trifft jedoch nicht zu ; übrigens. aagt auch der a.a.O. zu ibrer Stützung zitierte Entscheid des bernisgchen Appellationshofes das Gegenteil (SJZ 11, S. 275, Nr. 219). Es ist nicht einzusehen, warum für den ersten Wäsche- und Kleidungsbedarf des Kindes etwas anderes gelten .sollte als für derartige ÄAnschafungen im weitern Verlauf seines Lebens. Die Auslagen für die Ausstattung des Säuglings gehören zu den Kosten des Unterhalts des Kindes, an welche der Beklagte eben seinen fixen monatlichen Beitrag leistet.

Die der Klägerin unter dem Titel des Art. 317 ZGB zugesprochene Summe von Fr. 332.— reduziert sich mithin um diese beiden Posten von Fr. 20.50 und Fr. 890.—., Vgl. auch Nr. 50, — Voir aussi n° 50.

ITL. SACHENRECHT DROITS RÉELS Vgl. Nr. 47. — Voir n° 47.

Sachverhalt

IV. IV. OBLIGATIONENRECHT DROIT DES OBLIGATIONS

Seither geänderte Bestimmungen

Dieser Entscheid legt Bestimmungen aus, deren Erlass seither erneut konsolidiert wurde. Ob der Artikel selbst geändert hat, ist nicht erfasst.

  • Schweizerisches Zivilgesetzbuch, Art. 317 und Art. 319 — der Erlass wurde am 1. Januar 2000, 1. Januar 2001, 1. März 2002, 1. Januar 2003, 1. April 2003, 1. Januar 2004, 1. April 2004, 1. Juni 2004, 1. Juli 2004, 1. Januar 2005, 1. Juni 2005, 1. Januar 2006, 1. Januar 2007, 1. Mai 2007, 1. Juli 2007, 1. Dezember 2007, 1. Januar 2008, 1. Juli 2008, 5. Dezember 2008, 1. Januar 2010, 1. Februar 2010, 1. Januar 2011, 1. Januar 2012, 1. Januar 2013, 1. Juli 2013, 1. Juli 2014, 1. Januar 2016, 1. April 2016, 1. Januar 2017, 1. September 2017, 1. Januar 2018, 1. Januar 2019, 1. Januar 2020, 1. Juli 2020, 1. Januar 2021, 1. Januar 2022, 1. Juli 2022, 1. Januar 2023, 23. Januar 2023, 1. September 2023, 1. Januar 2024, 1. Januar 2025, 1. Januar 2026 und 1. Juli 2026 erneut konsolidiert.

Zitiert in