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7, Auszug aus dem Urteil der I. Zivilabteilung vom 17. März 1942 i. S. Mayer gegen Bank in Ragaz.
Forderungsrecht an Sparkeften, die ein Vater für seine Kinder anlegt. Spargeldprivileg gemäss Art. 15 u. 54 des BG über die Banken u. Sparkassen vom 8. November 1934, Droit aux créances dérivant des livrets d'épargne qu'un père fait établir pour ses enfants. Privilège attaché aux dépôts d'épargne aux termes des art. 15 et 54 de la loi fédérale du 8 novembre 1934 sur les banques et les caisses d'épargne.
Diritto aui crediti risultanti da libretti di risparmio che un padre ha fatto aprire per i suoi figli, Privilegio a favore dei depositi a risparmio secondo gli art. 15 e 54 della legge federale su le banche e le casse di risparmio sdell? 8 novembre 1934).
4A. — Albert Mayer, Malermeister in Bad Ragaz, hatte im Jahre 1935 bei der Bank in Ragaz zwei Inhabersparhefte, Nr. 5216 und 5217, mit Einlagen von je Fr. 4000,— angelegt, die heute auf Fr. 4530.90 und Fr. 4631.60 lauten. Daneben besitzt er noch ein anderes, auf seinen Namen lautendes Sparheft Nr. 5218 mit einer Emlage von Fr. 5000.—.
Am 28. Dezember wurde über die Bank in Ragaz in Anwendung des Bundesratsbeschlusses über die Sanierung von Banken vom 17. April 1936/13. Juli 1937 das Sanierungsverfahren eröffnet.
Mayer verlangte, dass die drei Sparhefte aus der Sanierung herauszunehmen und als privilegiert zu behandeln seien. Zur Begründung machte er geltend, er habe die Sparbefte Nr. 5216 u. 5217 für seine beiden Söhne angelegt, damit daraus ihre Studienkosten bestritten werden können,
Die Aufsichteskommission wies durch Entscheid vom 27. November 1941 das Privilegierungsgesuch bezüglich der Sparhefte Nr. 5216 und 5217 ab.
Sachverhalt
B. — Mayer reichte darauf gestützt auf Art. 26 Abs. 2 des Sanierungsplanes, der in Anwendung von Art. 5 Abs. 2 des BRB das Bundesgericht als einzige Instanz für derartige Streitigkeiten bestimmt, vorliegende Klage ein mit dem Antrag, der Privilegierungsanspruch sgaei auch bezüglich an Sparhefte Nr. 5216 und 5217 zu schützen.
Die Bank in Ragaz beantragt Abweisung der Klage und gerichtliche Feststellung, dass dem Kläger für die beiden Inhabersparhefte Nr. 5216 und 5217 und für das auf seinen Namen lautende Sparheft Nr. 5218 zusammen nur einmal das gesetzliohe Sparguthabenprivileg von Fr. 5000,— zustehe.