Geltung: Wie spätere Gerichte diesen Entscheid behandelt haben, wurde nicht ausgewertet. Keiner der 1 zitierenden Entscheide wurde ausgewertet.

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28. Urteil der I. Zivilabteilung vom 22. Juni 1944 iS. Sehaphaon: gegen Nyfioler, Schüpbach & Cie.

Berufung, Begrift der Zivilrechtsstreitigheit, Art. 56 OG. Keine solche ist der Widerspruch eines Gesellschafters gegen eine Verwaltungshandlung des iquidetors einer Kolektivgosell . schaft, Art. 585 Abs. 3 OR. .

Recours en réforme. Notion de la « cause eivile », art. 56 07.

N'est pas une telle cause l'opposition d’un associé contre un acte de RE du liquidateur d’ une société en nom collectif, art. 585 3 CO. Li.

Ricorso in appello, concetto di « causa divile: », art. 066 OGF, Non è una causa civile l'opposizione d’un socio contro un atto di gestione del liquidatore d’ una società. in nome . collettivo, art. 585 cp. 3 CO.

Sachverhalt

A. — Die Kollektivgesellschaft. Nyffeler, Schüpbach & Co., die aus den Gesellschaftern Hans Nyffeler, Georg Elsässer und Rudolf Schüpbach bestand, befindet sich . infolge Kündigung des Gesellschaftsvertrages durch Rudolf Schipbach seit dem 31. Dezember 1942 in Liquidation. Mit deren Durchführung wurde vom Richter auf Grund von Art. 583 Abs. 2 OR die Allgemeine Treuhand AÀ.-G. in Basel beauftragt. :

Mit Verfügung vom 30. September 1943. ordnete der Liquidator an, dass grundsätzlich der Geschäftsbetrieb als _ Ganzes mit allen Aktiven, insbesondere Liegenschaften, Maschinen und Vorräten, unter den Gesellschaftern versteigert werden solle. Ferner traf er bestimmte Anordnungen für die Auseinandersetzung und die Regelung der Beziehungen zwischen verbleibenden und ausscheidenden Gesellschaftern.

.B. — Auf Begehren der Gesellschafter Nyffeler und Elsässer einerseits und des Gesellschafters Schüpbach andérseits verfügte der Gerichtspräsident von Burgdorf, den die Parteien gestützt auf Art. 585 Abs. 3 OR anriefen, verschiedene Anderungen der vom Liquidator geroffenen: Anordnungen.

C..— Gegen den Entscheid des Gerichtspräsidenten vom 8. Februar 1944 erklärte Rudolf Schüpbach neben der Appellation an den Appellationshof des Kantons Bern, auf die nicht: eingetreten vrarde, such die: Berufung an ds . Das Bundesgerichi ziehé in Erwägung :

Die ; Borufang an das Bundesgericht ist nach Aït. 56 oG nur zulässig in Zivilrechtsstreitigkeiten, während sie für Angelegenheiten der sog. freiwilligen Gerichtsbarkeïit ausgeschlossen ist (BGE 42 II 291). Dabei sind die Begrife der Zivilrechtsstreitigkeit und des Aktes der freiwilligen Gerichtsbarkeit. solche des: eidgenôssischen Rechtes, weshalb auch die. Grenzziebung zwischen ihnen ohne Rücksicht auf irgendwelche Vorschriften des kantonalen.

Seither geänderte Bestimmungen

Dieser Entscheid legt Bestimmungen aus, deren Erlass seither erneut konsolidiert wurde. Ob der Artikel selbst geändert hat, ist nicht erfasst.

  • Bundesgesetz betreffend die Ergänzung des Schweizerischen Zivilgesetzbuches, Art. 583 und Art. 585 — der Erlass wurde am 1. Januar 2000, 1. Mai 2000, 1. Januar 2001, 1. Mai 2001, 1. Juni 2001, 1. Juni 2002, 1. Juli 2002, 1. Januar 2003, 1. April 2003, 1. Juni 2003, 1. Januar 2004, 1. Mai 2004, 1. Juli 2004, 1. Januar 2005, 1. Juni 2005, 1. Juli 2005, 1. Dezember 2005, 1. Januar 2006, 1. April 2006, 1. Januar 2007, 1. Mai 2007, 1. Januar 2008, 1. August 2008, 1. Oktober 2009, 1. Januar 2010, 1. Januar 2011, 1. Januar 2012, 1. März 2012, 1. Oktober 2012, 1. Januar 2013, 28. Mai 2013, 1. Januar 2014, 1. Juli 2014, 1. Juli 2015, 1. Januar 2016, 1. Juli 2016, 1. Januar 2017, 1. April 2017, 1. November 2019, 1. Januar 2020, 1. April 2020, 1. Januar 2021, 1. Februar 2021, 1. Mai 2021, 1. Juli 2021, 1. Januar 2022, 1. Januar 2023, 9. Februar 2023, 1. September 2023, 1. Januar 2024, 1. Januar 2025, 8. Juli 2025, 1. Oktober 2025 und 1. Januar 2026 erneut konsolidiert.

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