71 III 33
12. Entscheid vom 14. Februar 1945 i. S. Kunz-Suter, Lohnpfändung, Existenzminimum (Art. 93 SchKG). Kann der Schuldner Prämien für Versicherung Angehöriger zum , Existenzminimum rechnen ?
Saisie de salaire. Minimum vital (art. 93 LP), Doit-on considérer comme des dépenses indispensables à l’entretien du débiteur les primes qu'il paye pour assurer les membres de la famille ?
Pignoramento del salario. Minimo d’esiístenza (art. 93 LEF).
Il cosiddetto minimo d’esistenza garantito dall’art. 93 LEF è comprensivo anche dei premi d’assgicurazione caorrisposti dal debitore per È membri della propria famiglia ?
Sachverhalt
A. — Das Betreibungsamt und die untere Aufsichtsbehörde setzten das Existenzminimum des Schuldners und seiner — aus Frau und zwei Kindern bestehenden — Familie auf monatlich Fr. 462.90 fest und lehnten daher die Pfändung einer Quote des Fr. 460.— betragenden Monatslohnes ab. Im Existenzminimum ist inbegriffen ein Posten von. Fr. 36.40 für Unfall- und Lebensversicherungsprämien, der u. a. folgende Prämien umfasst :
Unfallversicherung für Frau und zwei Knaben Fr. 83.20 drei Heftli-Unfallversicherungen für gleiche Perzonen «oa 2.40 drei Volks-Lebéensversicherungen à Fr. 4.— für gleiche Personen ooo » 12.— Zusammen , . Fr. 17.60 In Gutheissung des Rekurses des Gläubigers hat die obere Aufsichtsbehörde von den Versicherungsprämien die Fr. 2.40 und die Hälfte der Fr. 12.— gestrichen, das Existenzminimum um diese Fr. 8.40 herabgesetzt und den