Quelle

814.501

Strahlenschutzverordnung (StSV)
(StSV)

vom 22. Juni 1994 (Stand am 1. Januar 2011)

Der Schweizerische Bundesrat, gestützt auf Artikel 47 Absatz 1 des Strahlenschutzgesetzes (StSG) vom22. März 19911, verordnet:

1. Kapitel Allgemeine Bestimmungen und Grundsätze des Strahlenschutzes

Art. 1 Geltungsbereich

Diese Verordnung gilt für Stoffe, Gegenstände und Abfälle, deren Aktivität, Konzentration, Kontamination, Dosisleistung oder Masse über den in Anhang 2 aufgeführten Werten liegen.

Die Verordnung gilt weiter:

  1. für Anlagen zur Erzeugung ionisierender Strahlen;

  2. für Geräte und Anlagen, die parasitäre ionisierende Strahlen aussenden können, sofern die nach Anhang 5 ermittelte Ortsdosisleistung in10 cm Abstand von der Oberfläche mehr als 1 Mikrosievert (µSv) pro Stunde beträgt;

  3. …2 3 Für die Umsetzung der Strahlenschutzvorschriften gelten die in Anhang 3 enthaltenen Werte.

Art. 2 Ausnahmen

Diese Verordnung gilt nicht für den Umgang mit Rohmaterialien natürlicher Herkunft und Nuklidzusammensetzung, die in Anhang 2 nicht erwähnt sind und zu einer Dosis von weniger als1 mSv pro Jahr führen.3

Diese Verordnung gilt nicht für Stoffe mit einer spezifischen Aktivität unterhalb der Freigrenze nach Anhang 3 Spalte9 und einer Ortsdosisleistung in10 cm Abstand von der Oberfläche nach Abzug des Untergrundes von mehr als 0,1 μSv pro Stunde, wenn der Aufsichtsbehörde nachgewiesen wurde, dass Personen zu keiner Zeit eine effektive Dosis von mehr als 10 μSv pro Jahr akkumulieren werden.

AS 1994 1947

Auf Tätigkeiten, für die nach dem Kernenergiegesetz vom21. März 20034 eine Bewilligung nötig ist, sind die Artikel 125–127, 133 und 134 nicht anwendbar.5

Art. 3 Mischungen

Mischungen von radioaktiven Stoffen mit inaktiven Materialien einzig zum Zweck, diese Verordnung nicht anwendbar zu machen, sind nicht zulässig.

Die Aufsichtsbehörde kann gestatten, dass Stoffe nach Artikel 2 Absatz 2 zur Rezyklierung mit inaktiven Materialien vermischt werden, wenn der in jener Bestimmung verlangte Nachweis erbracht werden kann. Ferner bleibt Artikel 82 vorbehalten.

Art. 4 Begriffsbestimmungen

Für diese Verordnung gelten die in Anhang 1 enthaltenen Begriffsbestimmungen.

Art. 5 Rechtfertigung

Eine Tätigkeit ist im Sinne von Artikel 8 StSG gerechtfertigt, wenn die mit ihr verbundenen Vorteile die strahlungsbedingten Nachteile deutlich überwiegen und keine gesamthaft für Mensch und Umwelt günstigere Alternative ohne Strahlenexposition zur Verfügung steht.

Tätigkeiten mit ionisierenden Strahlen, die für die betroffenen Personen zu einer effektiven Dosis von weniger als 10 μSv pro Jahr führen, gelten in jedem Fall als gerechtfertigt.

Art. 6 Optimierung

Bei gerechtfertigten Tätigkeiten gilt der Strahlenschutz als optimiert, wenn:

  1. die angemessenen Lösungsvarianten bezüglich Strahlenschutz bewertet und gegeneinander abgewogen wurden;

  2. der Entscheidungsweg zur gewählten Lösung nachvollziehbar ist;

  3. 6 das Auftreten von Störfällen und die Entsorgung der Strahlenquellen in Betracht gezogen wurden.

Die Aufsichtsbehörde (Art. 136) kann für die Optimierung im Einzelfall Richtwerte festlegen.

Der Grundsatz der Optimierung gilt als erfüllt bei Tätigkeiten, welche in keinem Fall zu einer effektiven Dosis von mehr als 100 μSv pro Jahr für beruflich strahlenexponierte Personen und von mehr als 10 μSv pro Jahr für nichtberuflich strahlenexponierte Personen führen.

Art. 77 Quellenbezogener Dosisrichtwert

Der quellenbezogene Dosisrichtwert darf nicht höher sein als der Grenzwert nach

Artikel 37 .

Die Bewilligungsbehörde (Art. 127) entscheidet, für welche Betriebe ein quellenbezogener Dosisrichtwert erforderlich ist, und legt diesen fest.

Der quellenbezogene Dosisrichtwert wird nach dem Prinzip der Optimierung festgelegt. Dabei sind auch die Abgaben radioaktiver Stoffe und die Direktstrahlung aus anderen Betrieben zu berücksichtigen.

Art. 8 Forschung

Die Aufsichtsbehörden können Forschungsprojekte über Strahlenwirkungen und Strahlenschutz in Auftrag geben oder sich an Forschungsprojekten beteiligen.

Das Paul Scherrer-Institut (PSI) und andere Stellen des Bundes stehen den Aufsichtsbehörden im Rahmen ihrer Möglichkeiten zur Durchführung von Forschungsaufträgen über Strahlenwirkungen und Strahlenschutz zur Verfügung.

Die Aufsichtsbehörden sprechen sich untereinander ab, bevor sie einen Forschungsauftrag vergeben.

Art. 98 Kommission für Strahlenschutz und Überwachung der Radioaktivität

Die Kommission für Strahlenschutz und Überwachung der Radioaktivität (KSR) ist beratendes Organ des Bundesrates, des Eidgenössischen Departements des Innern (EDI), des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK), des Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS), der interessierten Ämter sowie der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) für Fragen des Strahlenschutzes.

Sie äussert sich namentlich zur:

  1. Auslegung und Auswertung internationaler Empfehlungen auf dem Gebiet des Strahlenschutzes im Hinblick auf ihre Anwendung in der Schweiz;

  2. Erarbeitung und Weiterentwicklung einheitlicher Grundsätze für die Anwendung der Strahlenschutzvorschriften;

  3. Radioaktivität in der Umwelt, zu den Ergebnissen der Überwachung, ihrer Interpretation und den daraus für die Bevölkerung resultierenden Strahlendosen.

Sie orientiert die Öffentlichkeit regelmässig über die Situation des Strahlenschutzes in der Schweiz.

Sie ist administrativ dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) angegliedert.

Das EDI erlässt das Kommissionsreglement.

2. Kapitel Sachkunde, Sachverständige, Aus- und Fortbildung

1. Abschnitt Grundsatz

Art. 10

Personen, die mit ionisierenden Strahlen umgehen, müssen ihrer Tätigkeit und Verantwortung entsprechend im Strahlenschutz aus- und fortgebildet werden.

Die Ausbildung muss sicherstellen, dass diese Personen:

  1. mit den Grundregeln des Strahlenschutzes vertraut werden;

  2. eine geeignete Arbeitstechnik erlernen;

  3. die für die entsprechende Tätigkeit geltenden Strahlenschutzvorschriften anwenden können;

  4. die Risiken von Strahlenexpositionen kennen, die sich aus einem Fehlverhalten ergeben können;

  5. über die Gefahren informiert sind, welche ihre Arbeit mit ionisierenden Strahlen für die Gesundheit mit sich bringt.

2. Abschnitt Sachkunde für medizinische Anwendungen

Art. 119 Diagnostische Anwendungen

Als Nachweis der notwendigen Sachkunde gilt:

  1. für diagnostische Anwendungen von Anlagen zur Erzeugung ionisierender Strahlen (Anlagen) und geschlossenen radioaktiven Strahlenquellen das eidgenössische Arztdiplom oder ein als gleichwertig anerkanntes ausländisches Arztdiplom;

  2. für diagnostische Anwendungen von Anlagen zu chiropraktorischen Zwecken eine vom BAG anerkannte Ausbildung mit Prüfung in Röntgentechnik und Strahlenschutz.

Für dosisintensive diagnostische Anwendungen nach Absatz 1 Buchstabe a muss zusätzlich ein entsprechender eidgenössischer Weiterbildungstitel, ein als gleichwertig anerkannter ausländischer Weiterbildungstitel oder eine gleichwertige Weiterbildung in der entsprechenden diagnostischen Methode nachgewiesen werden.

Als Nachweis der notwendigen Sachkunde für diagnostische Anwendungen von Anlagen zu zahnärztlichen Zwecken gilt:

  1. das eidgenössische Zahnarztdiplom oder ein als gleichwertig anerkanntes ausländisches Zahnarztdiplom; oder

  2. eine erfolgreich abgelegte Prüfung als kantonal approbierter Zahnarzt.

Für die Tätigkeit als Sachverständiger bleibt Artikel 18 vorbehalten.

Art. 1210 Therapeutische Anwendungen

Als Nachweis der notwendigen Sachkunde für therapeutische Anwendungen von Anlagen und geschlossenen radioaktiven Strahlenquellen gilt:

  1. das eidgenössische Arztdiplom oder ein als gleichwertig anerkanntes ausländisches Arztdiplom;

  2. ein entsprechender eidgenössischer Weiterbildungstitel, ein als gleichwertig anerkannter ausländischer Weiterbildungstitel oder eine gleichwertige Weiterbildung in der entsprechenden therapeutischen Methode;

  3. eine angemessene praktische Ausbildung in einem Spital; und

  4. eine vom BAG anerkannte Ausbildung in Strahlenschutz.

Wird der Inhalt der Ausbildungen nach Absatz 1 Buchstaben c und d bereits im Rahmen der Weiterbildung nach Absatz 1 Buchstabe b vermittelt, so kann das BAG den Arzt von einer zusätzlichen Ausbildung dispensieren.

Art. 1311 Diagnostik und Therapie mit offenen radioaktiven Strahlenquellen

Als Nachweis der notwendigen Sachkunde für die Anwendung von offenen radioaktiven Strahlenquellen gilt:

  1. das eidgenössische Arztdiplom oder ein als gleichwertig anerkanntes ausländisches Arztdiplom;

  2. ein entsprechender eidgenössischer Weiterbildungstitel, ein als gleichwertig anerkannter ausländischer Weiterbildungstitel oder eine gleichwertige Weiterbildung in der entsprechenden diagnostischen und therapeutischen Methode;

  3. eine angemessene praktische Ausbildung in einem Spital; und

  4. eine vom BAG anerkannte Ausbildung über den Strahlenschutz bei der medizinischen Anwendung von Radionukliden.

Wird der Inhalt der Ausbildungen nach Absatz 1 Buchstaben c und d bereits im Rahmen der Weiterbildung nach Absatz 1 Buchstabe b vermittelt, so kann das BAG den Arzt von einer zusätzlichen Ausbildung dispensieren.

Art. 14 Tierärzte

Als Nachweis der notwendigen Sachkunde für tiermedizinische Anwendungen ionisierender Strahlen gilt das eidgenössische Diplom für Tierärzte oder ein als gleichwertig anerkanntes ausländisches Tierarztdiplom.12

Für die Tätigkeit als Sachverständiger bleibt Artikel 18 vorbehalten.

Art. 1513 Medizinisches Personal

Für folgende Berufsgruppen gilt eine vom BAG anerkannte und mit einer Prüfung abgeschlossene Ausbildung im Strahlenschutz als Nachweis der notwendigen Sachkunde:

  1. Fachleute für medizinisch-technische Radiologie (MTRA);

  2. medizinische Praxisassistentinnen und -assistenten, Dentalassistentinnen und -assistenten sowie Dentalhygienikerinnen und -hygieniker;

  3. tiermedizinische Praxisassistentinnen und -assistenten;

  4. übriges medizinisches Personal, welches medizinische Röntgenaufnahmen erstellt oder Strahlenschutzaufgaben gegenüber anderen Personen wahrnimmt.

Erfolgt die Ausbildung nach Absatz 1 bereits im Rahmen einer Ausbildung nach dem Berufsbildungsgesetz vom13. Dezember 200214, so gilt der entsprechende Fachausweis oder ein als gleichwertig anerkannter ausländischer Fachausweis als Nachweis der Sachkunde.

3. Abschnitt Sachkunde für andere Anwendungen

Art. 16 Anforderungen an die Sachkunde

Personen in Forschung, Lehre, medizinischer Analytik, Industrie, Kernanlagen, Transport und Handel, die Strahlenschutzaufgaben gegenüber anderen Personen wahrnehmen, müssen den Nachweis der notwendigen Sachkunde durch eine von der Aufsichtsbehörde anerkannte Ausbildung im Strahlenschutz mit Prüfung erbringen.

Die Aufsichtsbehörde kann im Einzelfall von einer Prüfung absehen, wenn die mit einer Tätigkeit verbundene Gefährdung gering ist.

Art. 17 Sachkunde für Tätigkeiten in Notfallorganisationen

Personen, die einer Notfallorganisation wie Polizei, Feuerwehr, Zivilschutz, Führungsstäbe oder Sanitätsdienste angehören, und die bei einem radiologischen Störfall Strahlenschutzaufgaben wahrnehmen, müssen ihrer Funktion und Tätigkeit entsprechend ausgebildet werden.

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz koordiniert die Ausbildung.15

4. Abschnitt Sachverständige

Art. 18

Sachverständige nach Artikel 16 StSG haben sich durch eine ihrer Tätigkeit und Verantwortung entsprechende von der Aufsichtsbehörde anerkannte Ausbildung im Strahlenschutz mit Prüfung sowie über Kenntnisse in der Strahlenschutzgesetzgebung auszuweisen.

Ärzte, Tierärzte sowie Chiropraktoren, die über eine Ausbildung nach den Artikeln 11–14 verfügen und die Sachverständigenfunktion ausüben, müssen über eine vom BAG anerkannte und mit einer Prüfung abgeschlossene Ausbildung in Strahlenschutz und medizinischen Anwendungstechniken ionisierender Strahlung verfügen.16

Wird der Inhalt der Ausbildung nach Absatz 1 oder 2 bereits im Rahmen einer Aus- oder Weiterbildung nach den Artikeln 11–16 vermittelt, so kann die Aufsichtsbehörde die Person von einer zusätzlichen Ausbildung dispensieren.17

Die Aufsichtsbehörde kann im Einzelfall von einer Prüfung absehen, wenn die mit einer Tätigkeit verbundene Gefährdung gering ist.

Zahnärzte und kantonal approbierte Zahnärzte, die über eine Ausbildung nach

Artikel 11 Absatz 3 verfügen, gelten in ihrem Tätigkeitsbereich als Sachverständige.18

5. Abschnitt Aus- und Fortbildungskurse; Finanzhilfen

Art. 19 Aus- und Fortbildungskurse

Die Aufsichtsbehörden und das PSI führen bei Bedarf Strahlenschutzkurse durch.

Das EDI und das UVEK können im Rahmen ihrer Zuständigkeit andere Stellen oder Institutionen mit der Durchführung von Strahlenschutzkursen beauftragen.19 Art. 19a20 Aus- und Fortbildungsregister

Die Bewilligungsbehörde kann ein Register der Absolventinnen und Absolventen von Aus- und Fortbildungskursen zur Erlangung des Sachverstands in ihrem Bewilligungsbereich führen.

Das Register hat zum Zweck, die für die Erteilung von Bewilligungen notwendigen administrativen Abläufe zu vereinfachen.

Die folgenden Daten werden im Register gespeichert:

  1. Name, Vorname, Ledigname;

  2. Geburtsdatum;

  3. Berufsausbildung;

  4. Art, Ausbildungsstätte und Datum der Strahlenschutzausbildungen;

  5. Datum einer Anerkennung der Gleichwertigkeit im Falle einer im Ausland absolvierten Ausbildung.

Alle Eintragungen zu einer Person werden nach 80 Jahren, gerechnet ab Geburtsdatum, aus dem Register gelöscht.

Die anerkannten Ausbildungsinstitutionen übermitteln die Daten nach Absatz 3 erfolgreicher Absolventinnen und Absolventen von Aus- und Fortbildungskursen an die zuständige Bewilligungsbehörde.

Art. 20 Finanzhilfen an Aus- und Fortbildungskurse von Dritten

Das BAG sowie das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat (ENSI) können im Rahmen der bewilligten Kredite Finanzhilfen gewähren an Aus- oder Fortbildungskurse im Strahlenschutz, die von Dritten (Schulen, Fachorganisationen) durchgeführt werden.21

Die Finanzhilfen werden nur gewährt, wenn die Ausbildung von der Aufsichtsbehörde anerkannt worden ist.

Die Finanzhilfen sind so zu bemessen, dass sie zusammen mit den übrigen Einnahmen des Kursveranstalters dessen nachgewiesene Kosten nicht übersteigen.

6. Abschnitt Delegation an EDI und UVEK; Anerkennung einer

ausländischen Ausbildung

Art. 21

Das EDI und das UVEK regeln im Rahmen ihrer Zuständigkeit:

  1. die Voraussetzungen für die Anerkennung einer Ausbildung oder eines Kurses nach den Artikeln11, 12, 13, 15, 16 und 18;

  2. die Bedingungen für Tätigkeiten in Notfallorganisationen nach Artikel 17.

Sie können den Inhalt der Prüfungen und das Prüfungsverfahren regeln.

Sie legen fest, zu welchen Tätigkeiten sachkundige Personen berechtigt sind.

Art. 2222 Anerkennung einer ausländischen Ausbildung

Die Aufsichtsbehörde anerkennt eine ausländische Strahlenschutzausbildung gemäss den Artikeln 11–16 und 18.

3. Kapitel Medizinische Strahlenanwendungen

1. Abschnitt Grundsätze

Art. 23 Information und Einwilligung des Patienten

Bei geplanten diagnostischen oder therapeutischen Strahlenanwendungen gelten hinsichtlich der Information und der Einwilligung des Patienten die entsprechenden gesetzlichen Vorschriften des Bundes über den Schutz von Leib, Leben und der Persönlichkeit sowie die gesundheitsrechtlichen Vorschriften der Kantone.

Art. 24 Schutz des Patienten

Der Bewilligungsinhaber muss dafür sorgen, dass zu jeder medizinischen Anlage die notwendigen Mittel zum Schutz des Patienten vorhanden sind und eingesetzt werden.

Art. 25 Registrierung

Der Bewilligungsinhaber muss therapeutische oder dosisintensive oder interventionelle diagnostische Strahlenanwendungen so registrieren, dass die Strahlendosis des Patienten auch im Nachhinein ermittelt werden kann.

Art. 26 Durchleuchtung

Die Durchleuchtung darf nur vom Arzt, eine Durchleuchtung zur Einstellungskontrolle für die Strahlentherapie nach Anweisung eines Arztes auch von einer MTRA durchgeführt werden.

Es dürfen dafür nur Anlagen mit Bildverstärker und automatischer Dosisleistungsregulierung verwendet werden.

Durchleuchtungen für Eignungsuntersuchungen, insbesondere Abklärungen für die Aufnahme in eine Versicherung, sind nicht zulässig.

2. Abschnitt Besondere Untersuchungen

Art. 27 Radiologische Reihenuntersuchungen

Radiologische Reihenuntersuchungen dürfen nur durchgeführt werden, wenn sie medizinisch und epidemiologisch gerechtfertigt sind.

Reihenuntersuchungen mittels Durchleuchtung oder mittels Schirmbildverfahren sind unzulässig.

Art. 2823 Physiologische Untersuchungen mit radioaktiven Strahlenquellen

Die Applikation offener oder geschlossener radioaktiver Strahlenquellen am Menschen für physiologische Untersuchungen, die nicht in den Geltungsbereich der Verordnung vom17. Oktober 200124 über klinische Versuche mit Heilmitteln (VKlin) fallen, bedarf einer Bewilligung des BAG.

Keine Bewilligung ist erforderlich, wenn:

  1. die effektive Dosis pro gesundem Probanden unter1 mSv pro Jahr liegt;

  2. die effektive Dosis pro Patient unter5 mSv pro Jahr liegt; oder

  3. es sich um nuklearmedizinische Routineuntersuchungen mit in der Schweiz zugelassenen Radiopharmazeutika im Rahmen von physiologischen Untersuchungen an Patientinnen und Patienten handelt.

Mit Zustimmung des BAG darf der Grenzwert für gesunde Probanden bis 5 mSv betragen, sofern die Summendosis der letzten fünf Jahre einschliesslich des laufenden Jahres unter5 mSv liegt.

Dem Gesuch um Erteilung der Bewilligung sind beizulegen:

  1. eine ethische und wissenschaftliche Beurteilung des Versuchsplans;

  2. Angaben über Einverständniserklärung, Anzahl, Alter und Geschlecht der Versuchspersonen;

  1. Angaben betreffend Eigenschaften, Herstellungsverfahren sowie Qualitätskontrolle des Radiopharmazeutikums;

  2. Angaben über alle relevanten Strahlenschutzaspekte, insbesondere die Abschätzung der effektiven Strahlendosis, Organdosen und allfälliger Tumordosen, sowie Angaben zu den pharmakokinetischen Eigenschaften des Radiopharmazeutikums;

  3. Angaben betreffend Vorliegen der erforderlichen Bewilligungen gemäss Artikel 28 StSG und Artikel 5 des Heilmittelgesetzes vom15. Dezember 200025 (HMG);

  4. ein ausgefülltes Formular des BAG für physiologische Untersuchungen mit Radiopharmazeutika oder mit radioaktiv markierten Stoffen26.

Mit Ausnahme der Routineuntersuchungen nach Absatz 2 Buchstabe c ist für jedes Forschungsprojekt dem BAG innerhalb von 180 Tagen nach Projektabschluss ein Bericht mit allen für den Strahlenschutz relevanten Angaben, insbesondere der effektiven Dosis, einzureichen.

3. Abschnitt Besondere Bestimmungen für Radiopharmazeutika27

Art. 2928 Klinische Versuche mit radioaktiven Strahlenquellen

Klinische Versuche mit offenen oder geschlossenen radioaktiven Strahlenquellen müssen nach der VKlin29 durchgeführt werden.

Für gesunde Probanden darf die effektive Dosis den Grenzwert von1 mSv nicht überschreiten. Der Grenzwert kann bis 5 mSv betragen, sofern die Summendosis der letzten fünf Jahre einschliesslich des laufenden Jahres unter5 mSv liegt.

Die Meldung an das Schweizerische Heilmittelinstitut muss neben den Angaben nach Artikel 14 VKlin zusätzlich Folgendes enthalten:

  1. Angaben betreffend Eigenschaften, Herstellungsverfahren sowie Qualitätskontrolle des Radiopharmazeutikums;

  2. alle relevanten Strahlenschutzaspekte, insbesondere die Abschätzung der effektiven Strahlendosis, der Organdosen und allfälliger Tumordosen, sowie Angaben zu den pharmakokinetischen Eigenschaften des Radiopharmazeutikums;

Dieses Formular kann beim Bundesamt für Gesundheit, Abteilung Strahlenschutz, 3003 Bern, bezogen oder von der Internetadresse www.bag.admin.ch heruntergeladen

c. Angaben betreffend Vorliegen der erforderlichen Bewilligungen gemäss Artikel 28 StSG und Artikel 5 HMG30.

Das Schweizerische Heilmittelinstitut leitet die Meldung an das BAG weiter und lädt es zur Stellungnahme ein, wenn:

  1. die effektive Dosis pro gesundem Probanden über1 mSv pro Jahr liegt;

  2. die effektive Dosis pro Patient über5 mSv pro Jahr liegt; oder

  3. es sich nicht um nuklearmedizinische Routineuntersuchungen mit in der Schweiz zugelassenen Radiopharmazeutika im Rahmen von klinischen Versuchen oder pharmakologische Untersuchungen an Patientinnen und Patienten handelt.

Im Übrigen gilt Artikel 28 Absatz 5 sinngemäss.

Art. 3031 Inverkehrbringen und Anwenden von Radiopharmazeutika

Radiopharmazeutika dürfen erst dann in Verkehr gebracht oder am Menschen angewendet werden, wenn sie die Anforderungen des HMG32 erfüllen. Eine Zustimmung des BAG ist erforderlich für:

  1. die Zulassung von Radiopharmazeutika gemäss Artikel 9 Absatz 1 HMG;

  2. die vereinfachte Zulassung von Radiopharmazeutika gemäss Artikel 14 HMG;

  3. die befristete Bewilligung von Radiopharmazeutika gemäss Artikel 9 Absatz 4 HMG.

Das BAG erteilt seine Zustimmung, wenn die Qualitätskontrollen für das Radiopharmazeutikum nach dem Stand von Wissenschaft und Technik durchgeführt

Radiopharmazeutika müssen als solche gekennzeichnet sein und mindestens folgende Angaben enthalten:

  1. die Präparatbezeichnung;

  2. das Gefahrenzeichen nach Anhang 6;

  3. die Radionuklide, ihre chemische Form und ihre Aktivitäten sowie andere noch vorhandene Radionuklide und ihre Aktivitäten an einem bestimmten Datum;

  4. andere noch vorhandene chemische Formen der Radionuklide;

  5. beigemengte nicht radioaktive Stoffe;

  6. frühestes und äusserstes Gebrauchsdatum (Verfalldatum).

Art. 31 Qualitätskontrolle

Wer Radiopharmazeutika herstellt oder am Menschen anwendet, muss regelmässig Qualitätskontrollen durchführen.

Das BAG kann jederzeit von Radiopharmazeutika Proben erheben, um festzustellen, ob die Voraussetzungen nach Artikel 30 noch gegeben sind.33 Es kann dafür spezialisierte Laboratorien beiziehen.

Art. 31a34 Zubereitung und Synthese von Radiopharmazeutika

Zubereitung und Synthese von radiopharmazeutischen Endprodukten haben nach der Richtlinie cGRPP35 vom März 2007 der EANM36 zu erfolgen.

Zubereitung und Synthese von Radiopharmazeutika mit erhöhtem Risikopotenzial müssen unter der Leitung einer fachtechnisch verantwortlichen Person erfolgen, die die beruflichen Anforderungen nach Artikel 5 Absatz 4 Buchstabe d der Arzneimittel-Bewilligungsverordnung vom17. Oktober 200137 erfüllt oder eine äquivalente Ausbildung abgeschlossen hat. In der Schweiz zugelassene Radiotherapeutika aus Markierbestecken können unter der Leitung einer Person zubereitet werden, die diese Anforderungen selbst nicht erfüllt, aber von einer fachtechnisch verantwortlichen Person geschult wurde und überwacht wird.

Art. 3238 Fachkommission für Radiopharmazeutika

EineFachkommission für Radiopharmazeutika, bestehend aus Fachleuten der Wissenschaftsbereiche Nuklearmedizin, Pharmazie, Chemie und Strahlenschutz, ist im Rahmen der Zulassung von Radiopharmazeutika als beratendes Organ anzuhören.

Das EDI legt die Aufgaben der Fachkommission fest und ernennt die Mitglieder.

Guidelines on current Good Radiopharmacy Practice in the Production of Radiopharmaceuticals, Version2 vom März 2007.

European Association of Nuclear Medicine Die Richtlinien der EANM in dieser Verordnung können beim Bundesamt für Gesundheit, Abteilung Strahlenschutz, 3003 Bern, bezogen oder unter der Internetadresse www.eanm.org abgerufen werden.

4. Kapitel Schutz der strahlenexponierten Personen

1. Abschnitt Dosisbegrenzungen

Art. 33 Beruflich strahlenexponierte Personen

Der Bewilligungsinhaber bezeichnet alle beruflich strahlenexponierten Personen des Betriebes und informiert sie über ihre besondere Stellung als beruflich strahlenexponierte Person.

Er informiert sie insbesondere über:

  1. die bei ihrer Tätigkeit zu erwartenden Strahlendosen;

  2. die für sie geltenden Dosisgrenzwerte.

Der Bewilligungsinhaber darf Personen unter 16 Jahren nicht als beruflich strahlenexponierte Personen beschäftigen.

Art. 34 Dosisgrenzwerte

Die Dosisgrenzwerte nach den Artikeln 35–37 gelten für die in einem Kalenderjahr akkumulierte Dosis aus kontrollierbarer Strahlung.

Sie gelten nicht für:

  1. Strahlenanwendungen an Patienten zu diagnostischen oder therapeutischen Zwecken;

  2. Strahlenexpositionen in ausserordentlichen Lagen nach Artikel 20 StSG;

  3. Expositionen durch natürliche Strahlung, deren Quelle nicht beeinflusst werden kann;

  4. die Exposition von Personen, soweit sie nichtberuflich bei der Unterstützung und Pflege von Patienten helfen.

Für die Berechnung der Dosisgrenzwerte wird die Strahlenexposition durch die natürliche Strahlung und durch allfällige medizinische Massnahmen nicht berücksichtigt. Vorbehalten bleibt die Berücksichtigung einer Strahlenexposition durch Radon nach Artikel 110 Absatz 3.

Art. 35 Dosisgrenzwert für beruflich strahlenexponierte Personen

Für beruflich strahlenexponierte Personen darf die effektive Dosis den Grenzwert von20 mSv pro Jahr nicht überschreiten. Artikel 36 bleibt vorbehalten.

Für beruflich strahlenexponierte Personen, die wichtige Arbeiten ausführen, beträgt der Dosisgrenzwert ausnahmsweise und mit Einwilligung der Aufsichtsbehörde bis 50 mSv pro Jahr, sofern die Summendosis der letzten fünf Jahre einschliesslich des laufenden Jahres unter 100 mSv liegt.

Für beruflich strahlenexponierte Personen darf die Äquivalentdosis die folgenden Grenzwerte nicht übersteigen:

  1. für die Augenlinse 150 mSv pro Jahr;

  2. für die Haut, die Hände und die Füsse 500 mSv pro Jahr.

Art. 36 Schutz von jungen Personen und Frauen

Für beruflich strahlenexponierte Personen im Alter von 16–18 Jahren darf die effektive Dosis den Grenzwert von5 mSv pro Jahr nicht überschreiten.

Ab Kenntnis einer Schwangerschaft bis zu ihrem Ende darf für beruflich strahlenexponierte Frauen die Äquivalentdosis an der Oberfläche des Abdomens2 mSv und die effektive Dosis als Folge einer Inkorporation1 mSv nicht überschreiten.

Stillende Frauen dürfen keine Arbeiten mit radioaktiven Stoffen ausführen, bei denen die Gefahr einer Inkorporation oder radioaktiven Kontamination besteht.

Art. 37 Dosisgrenzwert für nichtberuflich strahlenexponierte Personen

Für nichtberuflich strahlenexponierte Personen darf die effektive Dosis den Grenzwert von1 mSv pro Jahr nicht überschreiten.

Art. 37a39 Diagnostische Dosis-Referenzwerte

Das BAG gibt Empfehlungen zur Strahlendosis bei diagnostischen Untersuchungen in Form von Dosis-Referenzwerten heraus. Es berücksichtigt dabei Angaben aus nationalen Erhebungen sowie internationale Empfehlungen.

Die sachkundige Person gemäss Artikel 11 muss bei dosisintensiven Untersuchungen die entsprechenden Dosis- oder Aktivitätswerte im Patientendossier vermerken und regelmässig mit dem dazugehörigen Referenzwert vergleichen. Die Überschreitung von Referenzwerten ist zu begründen.

Bei diagnostischen, dosisintensiven radiologischen Anwendungen sind auf Anordnung des BAG während einem Monat folgende Daten zu protokollieren und dem BAG zur Verfügung zu stellen:

  1. Zeitpunkt sowie Art und Weise der Untersuchung;

  2. Strahlendosiswerte oder Aktivitätswerte;

  3. Anlagespezifikationen;

  4. Geschlecht und Alter der Patientinnen und Patienten.

Art. 38 Massnahmen bei einer Überschreitung von Dosisgrenzwerten

Wer vermutet oder feststellt, dass ein Dosisgrenzwert überschritten ist, muss dies sofort der Aufsichtsbehörde melden.

Der Bewilligungsinhaber muss eine Untersuchung nach Artikel 99 veranlassen.

Die Aufsichtsbehörde trifft die erforderlichen Massnahmen.

Wird ein Dosisgrenzwert für beruflich strahlenexponierte Personen überschritten, so darf die betroffene Person für den Rest des Jahres zusätzlich höchstens eine effektive Dosis von1 mSv akkumulieren. Vorbehalten bleibt eine Einwilligung der Aufsichtsbehörde nach Artikel 35 Absatz 2.

Art. 39 Ärztliche Kontrolle bei einer Überschreitung von Dosisgrenzwerten

Hat eine Person innerhalb eines Jahres eine effektive Dosis von mehr als 250 mSv, eine Äquivalentdosis für die Haut oder Knochenoberfläche von mehr als 2500 mSv oder eine Äquivalentdosis für ein anderes Organ von mehr als 1000 mSv erhalten, so ist sie unter ärztliche Kontrolle zu stellen.

Der Arzt teilt das Ergebnis seiner Untersuchung mit einem Antrag über die zu treffenden Massnahmen dem Betroffenen und der Aufsichtsbehörde mit. Er informiert die Suva40, wenn es sich um einen Arbeitnehmer handelt.

Der Arzt gibt der Aufsichtsbehörde dabei bekannt:

  1. Daten über erkannte Frühschäden;

  2. Daten über Krankheiten oder besondere Veranlagungen, welche einen Nichteignungsentscheid notwendig machen;

  3. Daten der biologischen Dosimetrie.

Die Aufsichtsbehörde bewahrt diese Daten so lange auf, wie die betreffende Person beruflich strahlenexponiert ist.

Die Aufsichtsbehörde trifft die erforderlichen Massnahmen bei Personen, die in keinem Arbeitsverhältnis stehen. Sie kann einen befristeten oder dauernden Arbeitsausschluss verfügen.

Art. 40 Aussergewöhnliche Strahlenexpositionen

Die Dosisgrenzwerte nach den Artikeln 35–37 dürfen zur Bewältigung von Störfällen nach Artikel 97 überschritten werden, wenn dies zum Schutz der Bevölkerung und insbesondere zur Rettung von Menschenleben erforderlich ist.

Für Personen, die nach Artikel 120 verpflichtet sind, gelten die Werte von Artikel 121 Absatz 1.

Art. 41 Flugpersonal

Personal von Düsenflugzeugen ist beim Eintritt in den Flugdienst durch den Betriebsinhaber über die bei der Berufsausübung auftretende Strahlenexposition zu informieren.

Schwangere Frauen können verlangen, dass sie vom Flugdienst befreit werden.

Ausdruck gemäss Ziff. I der V vom17. Nov. 1999, in Kraft seit.1. Jan. 2000 (AS 2000 107). Diese Änd. ist im ganzen Erlass berücksichtigt.

2. Abschnitt Ermittlung der Strahlendosis (Dosimetrie)

Art. 42 Dosimetrie bei beruflich strahlenexponierten Personen

Bei beruflich strahlenexponierten Personen ist die Strahlenexposition individuell und nach Anhang 5 zu ermitteln (Personendosimetrie).

Die externe Strahlenexposition ist monatlich zu ermitteln.

Die Aufsichtsbehörde legt im Einzelfall fest, wie und in welchen Zeitabschnitten die interne Strahlenexposition zu ermitteln ist. Sie berücksichtigt dabei die Arbeitsbedingungen und die Art der verwendeten Radionuklide.

Die Aufsichtsbehörde kann verlangen, dass ein zweites, unabhängiges Dosimetriesystem, welches eine zusätzliche Funktion erfüllt, eingesetzt wird.

Die Aufsichtsbehörde kann Ausnahmen von den Absätzen1 und 2 erlauben, wenn ein zusätzliches oder ein anderes geeignetes System zur Dosisüberwachung zur Verfügung steht.

Art. 43 Pflichten des Bewilligungsinhabers

Der Bewilligungsinhaber muss die Strahlenexposition aller in seinem Betrieb tätigen beruflich strahlenexponierten Personen von anerkannten Personendosimetriestellen ermitteln lassen. Triagemessungen für die Feststellung einer internen Strahlenexposition kann er auch selber durchführen.

Er muss diese Personen über die Ergebnisse der Dosimetrie informieren.

Er muss für die Kosten der Dosimetrie aufkommen.

Er muss der Suva die für die Durchführung der arbeitsmedizinischen Vorsorge notwendigen Betriebs-, Personen- und Dosimetriedaten zur Verfügung stellen.

Art. 44 Dosimetrie bei nichtberuflich strahlenexponierten Personen41

Die Strahlenexposition von nichtberuflich strahlenexponierten Personen wird im Rahmen der Überwachung der Immissionsgrenzwerte nach Artikel 102 oder durch Modellrechnungen ermittelt. In Einzelfällen kann die Strahlenexposition auch individuell ermittelt werden.

Für nichtberuflich strahlenexponierte Personen innerhalb eines Betriebes legt die Aufsichtsbehörde die Methode zur Ermittlung der Strahlenexposition im Einzelfall fest.

Die Strahlenexposition ist nach den Anhängen3, 4, 5 und 7 zu ermitteln.42

3. Abschnitt Personendosimetriestellen

Art. 45 Anerkennung und Voraussetzungen

Wer eine Personendosimetriestelle betreiben will, muss diese anerkennen lassen.

Die Anerkennung wird erteilt, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind:

  1. Der verantwortliche Leiter der Personendosimetriestelle muss als Sachverständiger für den Strahlenschutz ausgebildet sein, über ein Diplom technisch-naturwissenschaftlicher Richtung einer Hochschule oder einer höheren technischen Lehranstalt und über praktische Kenntnisse in der betreffenden Messtechnik verfügen.

  2. Die Personendosimetriestelle muss in der Schweiz liegen, über eine geeignete Organisation sowie über genügend und hinreichend ausgebildetes Personal verfügen.

  3. Das Messsystem muss dem Stand der Technik entsprechen und an nationale oder internationale Normale angeschlossen sein (Rückverfolgbarkeit43).

Ist eine Personendosimetriestelle für diese Tätigkeit akkreditiert, so gilt die Vermutung, dass die Voraussetzungen nach Absatz 2 erfüllt sind.

Art. 46 Verfahren und Geltung der Anerkennung

Die anerkennende Behörde stellt durch eine Inspektion und eine technische Prüfung fest, ob die Voraussetzungen für eine Anerkennung erfüllt sind. Sie kann Dritte damit beauftragen.

Die Rückverfolgbarkeit nach Artikel 45 Absatz 2 Buchstabe c wird im Einzelfall durch das Bundesamt für Metrologie (METAS)44 festgelegt und durch eine von ihm anerkannte Stelle überprüft.

Die Anerkennung ist fünf Jahre gültig.

Art. 47 Anerkennende Behörden

Zuständig für die Anerkennung sind:

  1. das BAG, wenn eine Personendosimetriestelle ganz oder zum grösseren Teil in seinem Aufsichtsbereich oder in demjenigen der Suva tätig sein will;

  2. 45 das ENSI, wenn eine Personendosimetriestelle ganz oder zum grösseren Teil in ihrem Aufsichtsbereich tätig sein will.

Ausdruck gemäss Ziff. I der V vom17. Nov. 1999, in Kraft seit.1. Jan. 2000 (AS 2000 107). Diese Änd. ist im ganzen Erlass berücksichtigt.

Ausdruck gemäss Ziff. I der V vom24. Okt. 2007, in Kraft seit1. Jan. 2008 (AS 2007 5651). Diese Änd. ist im ganzen Erlass berücksichtigt.

Will eine Personendosimetriestelle in verschiedenen Aufsichtsbereichen tätig sein, so sprechen sich die anerkennenden Behörden darüber ab, welche von ihnen für die Anerkennung zuständig ist.

Die anerkennenden Behörden dürfen keine Personendosimetriestelle betreiben.

Art. 48 Meldungen des Bewilligungsinhabers

Der Bewilligungsinhaber muss der von ihm beauftragten Personendosimetriestelle die Personalien (Name, Vorname, Ledigname, Geburtsdatum, AHV-Nummer, Geschlecht) der in seinem Betrieb tätigen beruflich strahlenexponierten Personen und die betriebsbezogenen Daten (Name des Betriebs, Adresse) melden.

Art. 49 Meldungen der Personendosimetriestelle

Die Personendosimetriestelle muss die Daten nach Artikel 48 und die ermittelten Strahlendosen innerhalb eines Monats nach Ablauf der Überwachungsperiode dem Bewilligungsinhaber und in einer vom BAG vorgeschriebenen Form dem zentralen Dosisregister (Art. 53) melden. Die Daten aus dem Aufsichtsbereich des ENSI sind auch diesem direkt zu melden.46

Beträgt die über die Überwachungsperiode ermittelte effektive Dosis mehr als

mSv oder die Äquivalentdosis für ein Organ mehr als10 mSv, so muss die Personendosimetriestelle dem Bewilligungsinhaber und der zuständigen Aufsichtsbehörde (BAG oder Suva) dies spätestens zehn Kalendertage nach dem Eintreffen des Dosimeters melden.

Bei Verdacht auf Überschreitung eines Dosisgrenzwertes muss die Personendosimetriestelle das Resultat dem Bewilligungsinhaber innerhalb von 24 Stunden mitteilen. Liegt die Dosis über dem Dosisgrenzwert nach Artikel 35 oder 36, so muss die Personendosimetriestelle sofort die zuständige Aufsichtsbehörde benachrichtigen. Sie informiert auch die Suva, wenn es sich um einen Arbeitnehmer handelt.

Art. 50 Pflichten der Personendosimetriestelle

DiePersonendosimetriestelle muss die Dosiswerte und Personalien sowie alle Rohdaten, welche für eine nachträgliche Berechnung der zu meldenden Dosen notwendig sind, nach Ablieferung an das zentrale Dosisregister zwei Jahre aufbewahren.

Sie muss sich nach den Weisungen der anerkennenden Behörde auf eigene Kosten an Vergleichsmessungen beteiligen.

Art. 51 Schweigepflicht und Datenschutz

Die Personendosimetriestelle darf Personalien und Dosiswerte der dosimetrierten Personen nur diesen selbst, ihrem Auftraggeber, der Aufsichtsbehörde, der Bewilligungsbehörde und dem zentralen Dosisregister bekanntgeben.

Die mit der Durchführung der Dosimetrie betrauten Personen unterstehen hinsichtlich ihrer Schweigepflicht und des Datenschutzes den für die Bundesbeamten geltenden Vorschriften.

Art. 52 Technische Bestimmungen

Das EDI und das UVEK erlassen nach Anhören des METAS gemeinsam technische Bestimmungen zur Personendosimetrie.

Die technischen Bestimmungen enthalten insbesondere:

  1. Mindestanforderungen an die Messsysteme;

  2. Mindestanforderungen an die Messgenauigkeit im Routinebetrieb und bei Vergleichsmessungen;

  3. Standardmodelle zur Berechnung der Strahlendosen;

  4. Format der Meldungen.

4. Abschnitt Registrierung der Strahlendosen

Art. 53 Zentrales Dosisregister

Das BAG führt ein Register der Dosen, die von den beruflich strahlenexponierten Personen in der Schweiz akkumuliert werden (zentrales Dosisregister).

Das zentrale Dosisregister hat zum Zweck:

  1. den Aufsichtsbehörden jederzeit eine Kontrolle der akkumulierten Dosen aller beruflich strahlenexponierten Personen in der Schweiz zu ermöglichen;

  2. statistische Aussagen zu ermöglichen;

  3. die Aufbewahrung der Daten sicherzustellen.

Art. 54 Bearbeitete Daten

Die folgenden Daten können im zentralen Dosisregister gespeichert werden:

  1. Name, Vorname und Ledigname;

  2. Geburtsdatum;

  3. AHV-Nummer;

  4. Geschlecht;

  5. Name und Adresse des Betriebs;

  6. Dosiswerte;

  7. Berufsgruppe.

Bei nur vorübergehend in der Schweiz tätigen Personen werden die in der Schweiz akkumulierten Dosen registriert. Bei den übrigen beruflich strahlenexponierten Personen werden auch die im Ausland akkumulierten Dosen registriert.

Die Aufsichtsbehörden und der arbeitsärztliche Dienst der Suva haben direkten Zugriff auf die Daten aus ihrem Aufsichtsbereich.

Art. 55 Aufbewahrung und Veröffentlichung der Daten

Das BAG muss alle Daten, die im zentralen Dosisregister erfasst werden, 100 Jahre aufbewahren.

Die Aufsichtsbehörden erarbeiten jährlich einen Bericht über die Ergebnisse der Personendosimetrie.

Das BAG veröffentlicht den Bericht.

Art. 56 Verwendung für Forschungsprojekte

Das BAG kann die im zentralen Dosisregister gespeicherten Daten für Forschungsprojekte über Strahlenwirkungen und Strahlenschutz verwenden oder an Dritte bekanntgeben.

Das BAG stellt die Daten nur in anonymisierter Form zur Verfügung, es sei denn, die Bekanntgabe von Personendaten sei für die Durchführung des Forschungsprojekts unerlässlich.

Die Daten werden zur Verfügung gestellt, wenn:

  1. der Empfänger für die Durchführung eines Forschungsprojekts darauf angewiesen ist;

  2. er für die Einhaltung des Datenschutzes Gewähr bietet.

Der Empfänger darf die Daten nur im Rahmen seines Forschungsprojekts verwenden. Er darf die Daten nur im Rahmen des Forschungsprojekts an Dritte weitergeben.

Der Empfänger muss die Daten anonymisieren oder vernichten, wenn er sie im Rahmen seines Forschungsprojekts nicht mehr braucht. Ist ein Folgeprojekt geplant, so müssen die Daten beim BAG hinterlegt werden.

Art. 57 Persönliches Dosisdokument

Das BAG gibt ein persönliches Dosisdokument heraus.

Die anerkannten Personendosimetriestellen müssen dieses Dosisdokument den beruflich strahlenexponierten Personen kostenlos abgeben.

Der Bewilligungsinhaber muss die akkumulierten Dosen registrieren. Bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses oder vor einem Einsatz in einem anderen Betrieb muss er der beruflich strahlenexponierten Person das persönliche Dosisdokument mit den eingetragenen Dosen übergeben.

5. Kapitel Umgang mit Anlagen und radioaktiven Strahlenquellen

1. Abschnitt Kontrollierte Zonen

Art. 58

Der Bewilligungsinhaber muss zur Begrenzung und Kontrolle der Strahlenexposition kontrollierte Zonen einrichten.

Kontrollierte Zonen sind deutlich zu begrenzen und nach Anhang 6 zu kennzeichnen.

Der Bewilligungsinhaber muss Zutritt zu und Aufenthalt in kontrollierten Zonen unter Kontrolle halten.

Das EDI und das UVEK erlassen im Rahmen ihrer Zuständigkeit die erforderlichen Vorschriften für das Verhalten in kontrollierten Zonen.47

2. Abschnitt Abschirmung und Standort von Anlagen und

Art. 5948 Abschirmung

Der Raum oder Bereich, in dem stationäre Anlagen oder radioaktive Strahlenquellen betrieben oder gelagert werden, ist so zu konzipieren oder abzuschirmen, dass unter Berücksichtigung der Betriebsfrequenz:

  1. an Orten, die zwar innerhalb des Betriebsareals, aber ausserhalb von kontrollierten Zonen liegen und an denen sich nichtberuflich strahlenexponierte Personen aufhalten können, die Ortsdosis 0,02 mSv pro Woche nicht übersteigt. Dieser Wert kann an Orten, wo sich Personen nicht dauernd aufhalten, bis zum Fünffachen überschritten werden;

  2. an Orten ausserhalb des Betriebsareals die Immissionsgrenzwerte nach Artikel 102 nicht überschritten werden.

Mit Zustimmung der Aufsichtsbehörde kann an selten begangenen Orten ausserhalb von kontrollierten Zonen innerhalb eines ständig überwachten Betriebsareals, wo eine Überschreitung des Dosisgrenzwerts nach Artikel 37 durch geeignete Massnahmen unterbunden wird, die Ortsdosisleistung bis zu 0,0025 mSv pro Stunde betragen.

Art. 60 Standort von nichtmedizinischen Anlagen und

Anlagen für nichtmedizinische Anwendungen und Bestrahlungseinheiten, die für die zerstörungsfreie Materialprüfung (Grobstrukturanalysen) eingesetzt werden, müssen in einem Bestrahlungsraum installiert sein oder über eine Vollschutzeinrichtung verfügen.

Der Bestrahlungsraum muss den folgenden Anforderungen genügen:

  1. Die Schalteinrichtung muss sich ausserhalb des Bestrahlungsraumes befinden.

  2. Geeignete Vorrichtungen müssen das Betreten des Bestrahlungsraumes verhindern, solange die Anlage in Betrieb steht. Das Verlassen des Raumes muss jederzeit gewährleistet sein.

  3. Der Betriebszustand der Anlage muss im Bestrahlungsraum, am Eingang zum Bestrahlungsraum und bei der Schalteinrichtung durch ein akustisches oder optisches Signal deutlich angezeigt werden.

Die Aufsichtsbehörde kann Ausnahmen von Absatz 1 zulassen, wenn eine Anlage oder Bestrahlungseinheit nicht in einem Bestrahlungsraum betrieben werden kann. Die Ortsdosis darf an der Abgrenzung der kontrollierten Zone im Freien 0,1 mSv pro Woche und in Gebäuden 0,02 mSv pro Woche nicht übersteigen.

Wird eine Anlage oder eine Bestrahlungseinheit ausserhalb eines Bestrahlungsraumes eingesetzt, so ist sicherzustellen, dass der Betreiber jederzeit eine weitere Person für Hilfeleistungen beiziehen kann.

Analytische und andere Röntgenanlagen sowie Einheiten mit geschlossenen radioaktiven Strahlenquellen für radiometrische Messungen wie Füllstandsmesser, Niveauregler und Schichtdickenanlagen, müssen in einer kontrollierten Zone installiert sein oder über eine Vollschutzeinrichtung verfügen.

Art. 61 Standort von medizinischen Anlagen und radioaktiven

Das EDI regelt die Anforderungen an den Standort von medizinischen Anlagen. Es legt insbesondere die baulichen Massnahmen und die Berechnungsgrundlagen fest.

Der Aufenthalt von Personen in der Nähe von Patienten, denen radioaktive Strahlenquellen zu therapeutischen Zwecken appliziert wurden, ist auf ein Minimum zu beschränken. Der für den Patienten verantwortliche Arzt sorgt für eine angemessene Überwachung des Aufenthaltsbereiches des Patienten.

Das EDI legt fest:

  1. die Anforderungen an die Applikationsräume;

  2. die Strahlenschutzmassnahmen für die Betreuung und Stationierung von Therapiepatienten.

Art. 62 Technische Anforderungen

Das EDI und das UVEK regeln die technischen Anforderungen an Anlagen und radioaktive Strahlenquellen und legen die erforderlichen Schutzmassnahmen für den Umgang fest.

3. Abschnitt Strahlenmessgeräte

Art. 63 Strahlenmessgeräte

Der Bewilligungsinhaber muss dafür sorgen, dass der Betrieb über die notwendige Anzahl von geeigneten Strahlenmessgeräten verfügt.

In Räumen oder Bereichen, in denen radioaktive Strahlenquellen gehandhabt werden, müssen jederzeit geeignete Strahlenmessgeräte für Dosisleistungs- bzw. Kontaminationskontrollen zur Verfügung stehen.

Werden nichtmedizinische Anlagen oder Bestrahlungseinheiten für die Grobstrukturanalyse von Materialien ohne feste Abschirmung oder ausserhalb von Bestrahlungsräumen betrieben, so muss das Bedienungspersonal zusätzlich zum persönlichen Dosimeter ein mit einer Warnvorrichtung versehenes Strahlenmessgerät zur Verfügung haben.

Wenn Lage und Dimensionen von Abschirmungen verändert werden können oder wenn Abschrankungen zur Abgrenzung einer kontrollierten Zone zu errichten sind, muss zur Messung von Ortsdosisleistungen mindestens ein geeignetes, direkt ablesbares Strahlenmessgerät bei der Anlage zur Verfügung stehen.

Art. 64 Prüfung und Eichung von Strahlenmessgeräten

Der Bewilligungsinhaber muss Strahlenmessgeräte in angemessenen Zeitabständen mit geeigneten Prüfquellen auf ihre Funktionstüchtigkeit überprüfen.

Die Aufsichtsbehörde kann den Bewilligungsinhaber verpflichten, an Vergleichsmessungen teilzunehmen.

Sie kann verlangen, dass Strahlenmessgeräte und Messgeräte zur Bestimmung von Aktivitäten durch das METAS oder durch eine von ihm anerkannte Stelle geprüft und geeicht werden.

Die zur Kontrolle der Strahlentherapieanlagen eingesetzten ortsunabhängigen Referenzmesssysteme müssen regelmässig durch das METAS oder durch eine von ihm anerkannte Stelle geeicht und dabei auf ihre Funktionstüchtigkeit geprüft werden.

Die Anforderungen an diese Referenzmesssysteme und die Zeitspanne der periodischen Nachprüfungen werden durch das METAS im Einzelfall nach Anhörung der Aufsichtsbehörde festgelegt.

4. Abschnitt Bauart und Kennzeichnung von geschlossenen

Art. 65 Bauart

Geschlossene radioaktive Strahlenquellen müssen bezüglich Bauart dem Stand von Wissenschaft und Technik entsprechen.49

Für geschlossene radioaktive Strahlenquellen sind Radionuklide in einer chemisch möglichst stabilen Form zu wählen.

Werden geschlossene radioaktive Strahlenquellen ausschliesslich als Gammastrahler verwendet, so muss eine Abschirmung vorhanden sein, die das Austreten der primären Teilchenstrahlung verhindert.

Art. 66 Kennzeichnung

Geschlossene radioaktive Strahlenquellen und deren Behälter sind so zu kennzeichnen, dass die Identifikation der Quelle jederzeit möglich ist. Die Aufsichtsbehörde kann Ausnahmen gewähren, wenn sich eine Kennzeichnung nicht anbringen lässt.

Aus der Kennzeichnung müssen Radionuklid, Aktivität, Herstellungs- und Messdatum und Klassifikation gemäss ISO50-Norm 291951 ersichtlich oder ableitbar sein.52

Art. 67 Prüfung

Jede geschlossene radioaktive Strahlenquelle muss durch eine für diese Tätigkeit akkreditierte oder von der Aufsichtsbehörde anerkannte Stelle auf Dichtheit und Kontaminationsfreiheit geprüft werden.

Jede geschlossene radioaktive Strahlenquelle, deren Aktivität oberhalb des hundertfachen Werts der Bewilligungsgrenze nach Anhang 3 Spalte10 liegt, muss einer den anerkannten Regeln der Technik entsprechenden Typenprüfung unterzogen werden und entsprechend klassifiziert sein.53

Die Aufsichtsbehörde kann in begründeten Fällen Ausnahmen von den Absätzen 1 und 2 zulassen oder zusätzliche Qualitätsprüfungen verlangen.

International Organization for Standardization Die technischen Normen der ISO in dieser Verordnung können beim Bundesamt für Gesundheit, 3003 Bern, kostenlos eingesehen oder beim Schweizerischen Informationszentrum für technische Regeln (switec), Bürglistrasse29, 8400 Winterthur oder unter der Internetadresse www.snv.ch gegen Verrechnung bezogen werden.

ISO 2919, Ausgabe 1999-02, Strahlenschutz – Umschlossene radioaktive Stoffe – Allgemeine Anforderungen und Klassifikation.

Art. 68 Verwendung und Betrieb

Bestrahlungseinheiten und Schutzbehälter mit geschlossenen radioaktiven Strahlenquellen, welche ausserhalb von Bestrahlungsräumen gehandhabt werden, dürfen bei verschlossener Abschirmung in1 m Abstand von ihrer Oberfläche eine Ortsdosisleistung von höchstens 0,1 mSv pro Stunde aufweisen.

Geschlossene radioaktive Strahlenquellen für die zerstörungsfreie Materialprüfung sind bei Nichtgebrauch in einem Schutzbehälter (Bestrahlungseinheit) aufzubewahren. Die Nutzstrahlung der ausgefahrenen radioaktiven Strahlenquelle muss mit einem Kollimator auf das benötigte Feld ausgeblendet werden.

5. Abschnitt Arbeitsbereiche für den Umgang mit offenen radioaktiven

Art. 69 Arbeitsbereiche

Arbeiten mit offenen radioaktiven Strahlenquellen, deren Aktivität die Bewilligungsgrenze nach Anhang 3 Spalte10 übersteigt, sind in Arbeitsbereichen auszuführen.

Arbeitsbereiche sind in separaten, nur für diese Zwecke vorgesehenen Räumen einzurichten.

Die Arbeitsbereiche werden aufgrund der pro Arbeitsgang gehandhabten oder pro Tag umgesetzten Aktivitäten in die folgenden Typen eingestuft:

  1. Typ C: Eine Aktivität von1 bis zu 100 Bewilligungsgrenzen nach Anhang 3 Spalte10;

  2. Typ B: Eine Aktivität von1 bis zu 10 000 Bewilligungsgrenzen nach Anhang 3 Spalte10;

  3. Typ A: Eine Aktivität von 1 Bewilligungsgrenze bis zu einer oberen Grenze, welche im Bewilligungsverfahren festgelegt wird.

Für Tätigkeiten ohne Inhalationsgefahr kann die Aufsichtsbehörde im Einzelfall den Typ des Arbeitsbereiches unter Berücksichtigung des Inkorporationsrisikos festlegen.

Das EDI und das UVEK erlassen die erforderlichen Vorschriften über Schutzmassnahmen für den Umgang mit offenen radioaktiven Strahlenquellen.54

Art. 70 Ausnahmen

Die Aufsichtsbehörde kann Ausnahmen von Artikel 69 Absatz 2 gestatten, wenn betriebstechnische Gründe vorliegen und der Strahlenschutz gewährleistet ist.

Für Handhabungen mit geringen Inkorporationsrisiken kann die Aufsichtsbehörde in Ausnahmefällen die Werte nach Artikel 69 Absatz 3 bis zu einem Faktor10 erhöhen, sofern der Strahlenschutz gewährleistet ist.

Die Aufsichtsbehörde kann die Werte nach Artikel 69 Absatz 3 bis zu einem Faktor 100 erhöhen, wenn ein Arbeitsbereich nur der Lagerung von radioaktiven Strahlenquellen dient.

Die Aufsichtsbehörde kann in Anlagen mit einem Zonenkonzept Ausnahmen von

Artikel 69 Absatz 1 gestatten.55

Art. 71 Richtwerte für Kontaminationen

Für maximale Kontaminationen der Haut, von Wäsche, Kleidern, Materialien und Oberflächen ausserhalb von kontrollierten Zonen gelten die in Anhang 3 Spalte 12 festgelegten Richtwerte.

Wenn in begehbaren Bereichen von kontrollierten Zonen die Kontamination von Materialien und Oberflächen über dem zehnfachen Richtwert nach Anhang 3 Spalte12 liegt, müssen Dekontaminationsmassnahmen durchgeführt oder andere geeignete Schutzmassnahmen getroffen werden.

Bleibt in einer kontrollierten Zone ein Teil einer Kontamination bei den voraussehbaren Beanspruchungen an der Oberfläche fixiert, so gelten die Richtwerte nach Anhang 3 Spalte12 nur für die übertragbare Kontamination.

Art. 72 Behandlung und Freigabe von Arbeitsbereichen nach Einstellung der Arbeiten

Der Bewilligungsinhaber muss Arbeitsbereiche, in denen der Umgang mit offenen radioaktiven Strahlenquellen eingestellt wird, und nötigenfalls auch die Umgebung solcher Bereiche mit allen Installationen und dem dort verbleibenden Material mindestens soweit dekontaminieren, dass die in Anhang 3 Spalte12 festgelegten Richtwerte und die Immissionsgrenzwerte nach Artikel 102 nicht überschritten werden.

Der Bewilligungsinhaber muss der Aufsichtsbehörde über die nach Absatz 1 durchgeführten Massnahmen einen Bericht erstatten.

Er darf die betroffenen Arbeitsbereiche nur nach Freigabe durch die Aufsichtsbehörde zu anderen Zwecken verwenden.

6. Abschnitt Betrieb und Unterhalt von Anlagen und radioaktiven Strahlenquellen56

Art. 73 Grundsatz

Der Bewilligungsinhaber muss dafür sorgen, dass Anlagen in angemessenen Zeitabständen umfassend überprüft und gewartet werden.

Die Aufsichtsbehörde legt für nichtmedizinische Anlagen im Einzelfall die Zeitabstände fest.

Der Bewilligungsinhaber muss geschlossene radioaktive Strahlenquellen regelmässig auf ihren Zustand prüfen und über die Prüfungen Buch führen.

Art. 74 Medizinische Anlagen und medizinische Einrichtungen mit geschlossenen radioaktiven Strahlenquellen

Der Bewilligungsinhaber muss dafür sorgen, dass vor der ersten Anwendung einer medizinischen Anlage oder medizinischen Einrichtung mit geschlossenen radioaktiven Strahlenquellen eine Abnahmeprüfung durchgeführt wird.

Er muss nach Inbetriebnahme der medizinischen Anlage oder medizinischen Einrichtung mit geschlossenen radioaktiven Strahlenquellen regelmässig ein Qualitätssicherungsprogramm anwenden.

Der Zustand von medizinischen Röntgenanlagen und medizinischen Einrichtungen mit geschlossenen radioaktiven Strahlenquellen muss mindestens alle sechs Jahre, der von Therapieanlagen über 100 Kilovolt und der von Bestrahlungseinheiten mindestens jährlich im Rahmen einer Wartung geprüft werden.57

Bei Therapieanlagen oder Bestrahlungseinheiten müssen die sicherheitsrelevanten und die dosisbestimmenden Elemente mindestens jährlich sowie nach jeder Änderung einer Komponente, welche die Dosisleistung beeinflussen kann, überprüft werden. Die Überprüfung der dosisbestimmenden Elemente muss unter Aufsicht eines Medizinphysikers mit Fachanerkennung in medizinischer Strahlenphysik der Schweizerischen Gesellschaft für Strahlenbiologie und medizinische Physik oder einer anderen gleichwertigen Ausbildung erfolgen.58

Der Bewilligungsinhaber muss für den Betrieb von medizinischen Beschleunigeranlagen und medizinischen Bestrahlungseinheiten sowie für die Dosimetrie bei der Bestrahlungsplanung einen oder mehrere Medizinphysiker nach Absatz 4 zur Verfügung haben.

Das EDI legt den Mindestumfang der Abnahmeprüfung und des Qualitätssicherungsprogramms fest. Es berücksichtigt dabei internationale Qualitätssicherungsnormen.

Für nuklearmedizinische Anwendungen und durchleuchtungsgestützte interventionelle Radiologie sowie die Computertomographie muss der Bewilligungsinhaber periodisch einen Medizinphysiker nach Absatz 4 beiziehen.59

7. Abschnitt Lagerung, Transport, Ein-, Aus- und Durchfuhr von

Art. 75 Lagerung

Radioaktive Strahlenquellen, deren Aktivität über der Bewilligungsgrenze nach Anhang 3 Spalte10 liegt, müssen so gelagert werden, dass sie nur Personen zugänglich sind, die zu ihrer Benützung befugt sind.

Das EDI und das UVEK regeln im Rahmen ihrer Zuständigkeit die Art der Lagerung und die Anforderungen an die Lagerstellen.60

Art. 76 Transport ausserhalb des Betriebsareals

Wer radioaktive Strahlenquellen ausserhalb des Betriebsareals transportiert oder transportieren lässt, muss die für den Transport massgebenden Vorschriften des Bundes für die Beförderung gefährlicher Güter einhalten.

Er muss ein angemessenes Qualitätssicherungsprogramm nachweisen und anwenden.

Der Versender und der Transporteur von radioaktiven Strahlenquellen müssen einen Verantwortlichen für die Qualitätssicherung benennen und die Qualitätssicherungs-Massnahmen schriftlich festlegen.

Verfügen der Versender oder der Transporteur über ein von einer akkreditierten Stelle zertifiziertes Qualitätssicherungssystem für den Transport radioaktiver Strahlenquellen, so gilt die Vermutung, dass sie ein angemessenes Qualitätssicherungsprogramm anwenden.

Der Versender und der Transporteur müssen sich vergewissern, dass die Transportbehälter oder Verpackungen den massgebenden Vorschriften entsprechen und gewartet werden.

Der Versender muss überprüfen, ob der von ihm beauftragte Transporteur eine Bewilligung für den Transport von radioaktiven Strahlenquellen besitzt.

Art. 7761 Transport innerhalb des Betriebsareals

Das EDI und das UVEK legen im Rahmen ihrer Zuständigkeit fest, welchen Anforderungen die Transportverpackung von radioaktiven Strahlenquellen genügen muss, die innerhalb des Betriebsareals transportiert werden.

Art. 7862 Ein-, Aus- und Durchfuhr

Radioaktive Strahlenquellen dürfen nur über die von der Oberzolldirektion bezeichneten Zollstellen ein-, aus- oder durchgeführt werden.

In der Zollanmeldung für die Ein- und Ausfuhr müssen folgende Angaben enthalten sein:63

  1. die genaue Warenbezeichnung;

  2. die Radionuklide;

  3. die Gesamtaktivität pro Radionuklid in Becquerel;

  4. die Nummer der Bewilligung des Empfängers oder Absenders in der Schweiz.

Für die Einlagerung in ein offenes Zolllager oder in ein Zollfreilager bedarf es einer Einzelbewilligung. Diese muss der Zollstelle vorgelegt werden.

6. Kapitel Radioaktive Abfälle

1. Abschnitt Abgabe an die Umwelt

Art. 79 Grundsatz

Radioaktive Abfälle dürfen nur mit einer Bewilligung und unter Kontrolle durch den Bewilligungsinhaber an die Umwelt abgegeben werden.

Es dürfen nur radioaktive Abfälle mit geringer Aktivität an die Umwelt abgegeben

Art. 80 Abgabe luftgetragener und flüssiger Abfälle

Luftgetragene oder flüssige radioaktive Abfälle dürfen nur über die Abluft an die Atmosphäre oder über das Abwasser an Oberflächengewässer abgegeben werden.

Die Bewilligungsbehörde legt im Einzelfall für jeden Betrieb maximal zulässige Abgaberaten und gegebenenfalls Abgabekonzentrationen fest.

Sie legt die Abgaberaten und Abgabekonzentrationen so fest, dass der quellenbezogene Dosisrichtwert nach Artikel 7 und die Immissionsgrenzwerte nach Artikel 102 nicht überschritten werden.

Art. 81 Kontrollmassnahmen

Die Bewilligungsbehörde legt in der Bewilligung eine Emissionsüberwachung fest. Sie kann eine Meldepflicht vorsehen.

Die Immissionsüberwachung richtet sich nach Artikel 103.

Der Bewilligungsinhaber kann für Überwachungsmessungen externe Stellen beiziehen, wenn diese von der Aufsichtsbehörde anerkannt sind.

Die Bewilligungs- oder Aufsichtsbehörde kann verlangen, dass vor der Betriebsaufnahme meteorologische Gutachten erstellt und Nullpegelmessungen durchgeführt

Art. 8264 Abgabe fester Abfälle

Feste radioaktive Abfälle mit spezifischen Aktivitäten von höchstens der hundertfachen Freigrenze nach Anhang 3 Spalte9 können ausnahmsweise mit Zustimmung der Bewilligungsbehörde an die Umwelt abgegeben werden, wenn durch eine Vermischung mit inaktiven Materialien sichergestellt werden kann, dass die Werte von Anhang 2 nicht überschritten sind.

Mit Zustimmung der Bewilligungsbehörde können radium- und uranhaltige Materialien aus Siedlungsgebieten mit spezifischen Aktivitäten von höchstens der tausendfachen Freigrenze nach Anhang 3 Spalte9 ebenfalls an die Umwelt abgegeben werden, falls:

  1. sie vor Inkrafttreten des StSG entstanden sind;

  2. eine Entsorgung über die üblichen Entsorgungskanäle nicht oder nur mit einem unverhältnismässigen Aufwand möglich wäre;

  3. eine Entfernung gesamthaft für Mensch und Umwelt eine wesentlich bessere Lösung darstellt als die Beibehaltung des bestehenden Zustands; und

  4. nach der Vermischung mit inaktiven Materialien sichergestellt werden kann, dass die Werte von Anhang 2 nicht überschritten sind.

Art. 83 Verbrennung von Abfällen in Betrieben

Brennbare radioaktive Abfälle können im Betrieb, in welchem sie anfallen, oder mit Zustimmung der Bewilligungsbehörde auch in anderen Betrieben verbrannt werden, wenn:

  1. der Betrieb über eine Abfallverbrennungsanlage verfügt, die den Vorschriften der Luftreinhalteverordnung vom16. Dezember 198565 und der Technischen Verordnung vom10. Dezember 199066 über Abfälle entspricht; und

  2. ein entsprechendes Überwachungsprogramm besteht.67 2 Die Abfälle dürfen nur die Radionuklide H-3, C-14 oder S-35 enthalten. In begründeten Fällen können Abfälle, die andere Radionuklide enthalten, mit Zustimmung der Bewilligungsbehörde verbrannt werden.68 3 Die wöchentlich zur Verbrennung zugelassene Aktivität darf die tausendfache Bewilligungsgrenze nach Anhang 3 Spalte10 nicht überschreiten.

Radioaktive Rückstände aus der Verbrennung und der Rauchgasreinigung müssen als radioaktiver Abfall behandelt werden.

2. Abschnitt Behandlung der Abfälle im Betrieb

Art. 84 Buchführung

Der Inhaber von radioaktiven Abfällen muss seine Bestände kontrollieren sowie die für die weitere Behandlung massgebenden Aktivitäten und die Zusammensetzung dokumentieren.

Art. 85 Abfälle mit kurzer Halbwertszeit

Abfälle, die ausschliesslich Radionuklide mit Halbwertszeiten von 60 Tagen oder weniger enthalten, müssen in den Betrieben, in welchen sie anfallen, gelagert werden, bis ihre Aktivität soweit abgefallen ist, dass sie nicht mehr unter den Geltungsbereich nach Artikel 1 fallen oder die bewilligte Abgaberate nach Artikel 80 unterschreiten.

Abfälle, die spätestens 30 Jahre nach ihrer Entstehung aufgrund des radioaktiven Zerfalls aus dem Geltungsbereich nach Artikel 1 fallen, sind von den radioaktiven Abfällen zu trennen, wenn keine gesamthaft günstigere Alternative für Mensch und Umwelt zur Verfügung steht. Im Falle einer Trennung sind sie:

  1. so zu verpacken und aufzubewahren, dass ein unkontrollierter Austritt radioaktiver Stoffe verhindert und eine Brandgefahr vermieden wird;

  2. zu kennzeichnen und mit einer Dokumentation zu versehen, die über Art und Aktivitätsinhalt Auskunft gibt.69

DieAktivität muss unmittelbar vor der Beseitigung der Abfälle in geeigneter Weise kontrolliert werden.70

Der Bewilligungsinhaber muss dafür sorgen, dass Etiketten, Gefahrenzeichen oder sonstige Aufschriften, die auf Radioaktivität hinweisen, nach dem Abklingen der Aktivität, aber vor der Beseitigung als inaktive Abfälle entfernt werden.71

Art. 86 Gase, Staub, Aerosole und Flüssigkeiten

Wenn dies mit zumutbarem Aufwand möglich und sinnvoll ist, so sind:

  1. radioaktive Abfälle in Form von Gasen, Staub oder Aerosolen durch geeignete Vorrichtungen wie Filter oder Waschtürme zurückzuhalten;

  2. flüssige radioaktive Abfälle in feste Form überzuführen.

3. Abschnitt Ablieferung

Art. 8772 Ablieferungspflichtige radioaktive Abfälle

Radioaktive Abfälle, die nicht als Folge der Nutzung von Kernenergie entstehen, müssen nach ihrer allfälligen Behandlung an die Sammelstelle des Bundes abgeliefert werden.

Die Sammelstelle des Bundes ist das PSI.

Von einer Ablieferung an das PSI sind ausgenommen:

  1. radioaktive Abfälle, die an die Umwelt abgegeben werden dürfen;

  2. radioaktive Abfälle mit kurzer Halbwertszeit nach Artikel 85.

Das EDI regelt die technischen Einzelheiten für die Behandlung der ablieferungspflichtigen radioaktiven Abfälle bis zu ihrer Entgegennahme durch die Sammelstelle des Bundes.

Art. 87a 73 Aufgaben des PSI

Das PSI nimmt die ablieferungspflichtigen radioaktiven Abfälle entgegen und sorgt für die Stapelung, die Behandlung und die Zwischenlagerung.

Anhang 7 Ziff. 3 der Kernenergieverordnung vom10. Dez. 2004, in Kraft seit 1. Febr. 2005 (AS 2005 601).

Art. 87b74 Koordinationskommission Eine Koordinationskommission aus Vertretern des BAG, des ENSI und des PSI gibt zuhanden der Aufsichts- und Bewilligungsbehörden Empfehlungen über das weitere Vorgehen ab, falls neue oder zusätzliche Bewilligungen oder Freigaben notwendig sind.

4. Abschnitt

Art. 88 –9275

5. Abschnitt

Art. 9376

7. Kapitel Störfälle

1. Abschnitt Störfallvorsorge

Art. 94 Vorsorge

Der Bewilligungsinhaber muss geeignete Massnahmen zur Vermeidung von Störfällen treffen.

Der Betrieb muss so ausgelegt sein, dass der quellenbezogene Dosisrichtwert nach

Artikel 7 auch bei Störfällen eingehalten werden kann, die mit einer Häufigkeit von

mehr als 10–1 pro Jahr eintreten.

Bei Störfällen, die mit einer Häufigkeit zwischen 10–1 und 10–2 pro Jahr zu erwarten sind, muss der Betrieb so ausgelegt sein, dass ein einzelner Störfall eine zusätzliche Dosis von höchstens dem für diesen Betrieb festgelegten quellenbezogenen jährlichen Dosisrichtwert zur Folge hat.

Bei Störfällen, die mit einer Häufigkeit zwischen 10-2 und 10-4 pro Jahr zu erwarten sind, muss der Betrieb so ausgelegt sein, dass die aus einem einzelnen Störfall resultierende Dosis für nichtberuflich strahlenexponierte Personen höchstens1 mSv beträgt.77

Bei Störfällen, die mit einer Häufigkeit zwischen 10-4 und 10-6 pro Jahr zu erwarten sind, muss der Betrieb so ausgelegt sein, dass die aus einem einzelnen Störfall resultierende Dosis für nichtberuflich strahlenexponierte Personen höchstens 100 mSv beträgt. Die Bewilligungsbehörde kann im Einzelfall eine tiefere Dosis festlegen.78

Der Betrieb muss so ausgelegt sein, dass nur wenige Störfälle nach den Absätzen 4 und 5 auftreten können.79

Für Störfälle nach den Absätzen4 und 5 sowie für Störfälle, deren Eintretenshäufigkeit kleiner ist als 10-6 pro Jahr, deren Auswirkungen aber gross sein können, verlangt die Aufsichtsbehörde die erforderlichen vorsorglichen Massnahmen.80

Die Aufsichtsbehörde legt im Einzelfall die Methodik und die Randbedingungen für die Störfallanalyse sowie für die Einordnung der Störfälle in die Häufigkeitskategorien der Absätze 3–5 fest. Die effektive Dosis oder die Organdosen durch störfallbedingte Bestrahlung von Personen sind mit den Beurteilungsgrössen und Dosisfaktoren der Anhänge3, 4 und 7 nach dem Stand von Wissenschaft und Technik zu ermitteln.81

Art. 95 Sicherheitsbericht

Die Aufsichtsbehörde kann vom Bewilligungsinhaber einen Sicherheitsbericht verlangen.

Der Sicherheitsbericht umfasst die Beschreibung:

  1. der Sicherheitssysteme und -einrichtungen;

  2. der Massnahmen, die getroffen werden, um die Sicherheit zu gewährleisten;

  3. der Betriebsorganisation, die für die Sicherheit und den Strahlenschutz massgeblich ist;

  4. von Störfällen, ihren Auswirkungen auf den Betrieb und die Umgebung sowie ihre ungefähre Häufigkeit;

  5. der Notfallschutzplanung für die Bevölkerung bei Betrieben nach Artikel 101 Absatz 1.

Die Aufsichtsbehörde kann weitere Unterlagen verlangen.

Art. 96 Vorsorgliche Massnahmen

Der Bewilligungsinhaber muss die notwendigen betriebsinternen Vorbereitungen treffen, damit Störfälle bewältigt werden können.

Er erlässt Weisungen über die zu treffenden Sofortmassnahmen.

Der Bewilligungsinhaber muss dafür sorgen, dass für die Bewältigung von Störfällen jederzeit geeignete Mittel verfügbar sind; in Räumen, in welchen mit radioaktiven Stoffen umgegangen wird, gilt dies auch für die Brandbekämpfung.

Er muss dafür sorgen, dass das Personal regelmässig über die Verhaltensregeln instruiert, in den Sofortmassnahmen ausgebildet und mit dem Standort und dem Gebrauch der Mittel vertraut gemacht wird.

Er muss durch geeignete Massnahmen dafür sorgen, dass das zur Beherrschung von Störfällen eingesetzte Personal im ersten Jahr nach dem Ereignis keine effektive Dosis von mehr als 50 mSv, für Tätigkeiten zum Schutz der Bevölkerung und insbesondere zur Rettung von Menschenleben von mehr als 250 mSv erhält.82

Die Aufsichtsbehörde kann bei Betrieben, bei denen Störfälle nach Artikel 94 Absatz 5 eintreten können, verlangen, dass:

  1. Anlageparameter die zur Verfolgung des Unfallablaufs, zur Erstellung von Diagnosen und Prognosen sowie zur Ableitung von Schutzmassnahmen für die Bevölkerung notwendig sind, erfasst werden;

  2. diese Anlageparameter über ein störfallsicheres Übermittlungsnetz permanent an die Aufsichtsbehörden übertragen werden.83 6 Die Aufsichtsbehörde kann verlangen, dass die Meldewege, die Funktionstüchtigkeit der Mittel und die Ausbildung des Personals in Übungen überprüft werden. Sie kann selber Übungen durchführen.

Der Bewilligungsinhaber muss die zuständigen kantonalen Stellen und Ereignisdienste über die in seinem Betrieb vorhandenen Strahlenquellen informieren.

2. Abschnitt Bewältigung von Störfällen

Art. 97 Sofortmassnahmen

Der Bewilligungsinhaber muss alle Anstrengungen unternehmen, um Störfälle zu bewältigen.

Insbesondere muss er unverzüglich:

a. eine weitere Ausbreitung des Störfalls verhindern, insbesondere mit Massnahmen an der Quelle;

  1. dafür sorgen, dass alle Personen, die nicht bei der Bewältigung des Störfalls mitwirken, die Gefahrenzone nicht betreten oder sie unverzüglich verlassen;

  2. Schutzmassnahmen für das Einsatzpersonal treffen, wie Dosisüberwachung und Instruktion;

  3. alle Beteiligten erfassen und auf Kontaminationen und Inkorporationen kontrollieren sowie nötigenfalls dekontaminieren.

Der Bewilligungsinhaber muss baldmöglichst:

  1. entstandene Kontaminationen beseitigen;

  2. jene Massnahmen treffen, die für eine Abklärung des Störfalls erforderlich sind.

Art. 98 Meldepflicht

Der Bewilligungsinhaber muss jeden Störfall der Aufsichtsbehörde melden.

Er muss radiologische Störfälle unverzüglich auch der Nationalen Alarmzentrale (NAZ) melden.

Bei einem Strahlenunfall muss der Bewilligungsinhaber unverzüglich die Aufsichtsbehörde benachrichtigen. Er muss den Strahlenunfall zusätzlich unverzüglich der Suva melden, wenn es sich beim Verunfallten um einen Arbeitnehmer handelt.

Art. 99 Untersuchung

Der Bewilligungsinhaber muss nach einem Störfall unverzüglich einen Sachverständigen mit einer Untersuchung beauftragen.

Das Ergebnis der Untersuchung ist in einem Bericht festzuhalten. Der Bericht muss enthalten:

  1. die Beschreibung des Störfalls, seine Ursache, die festgestellten und möglichen weiteren Auswirkungen sowie die getroffenen Massnahmen;

  2. die Darstellung der Massnahmen, die zur Vermeidung weiterer ähnlicher Störfälle geplant sind oder bereits getroffen wurden.

Der Bewilligungsinhaber übergibt der Aufsichtsbehörde den Bericht spätestens sechs Wochen nach dem Störfall.

Art. 10084 Information über den Störfall

Die Aufsichtsbehörde sorgt dafür, dass die betroffenen Personen und Kantone sowie die Bevölkerung über radiologische oder technische Störfälle rechtzeitig informiert werden. Artikel 9 der Verordnung vom20. Oktober 201085 über die Organisation von Einsätzen bei ABC- und Naturereignissen (ABCN-Einsatzverordnung) bleibt vorbehalten.

3. Abschnitt Notfallschutz in der Umgebung von Betrieben

Art. 101

Die Bewilligungsbehörde legt für Betriebe, bei denen infolge eines Störfalls der Dosisgrenzwert nach Artikel 37 überschritten werden kann, im Einzelfall fest, in welchem Umfang sie sich an der Vorbereitung und Durchführung von Notfallschutzmassnahmen in ihrer Umgebung beteiligen oder solche Massnahmen selber treffen müssen.

Die Bewilligungsbehörde zieht die zuständigen kantonalen Stellen und Ereignisdienste bei der Vorbereitung von Notfallschutzmassnahmen bei und informiert sie über die getroffenen Massnahmen.

Für die Warnung und Alarmierung sowie die Vorbereitung und Durchführung von Schutzmassnahmen für den Fall erhöhter Radioaktivität in der Umgebung von Kernanlagen gelten die Notfallschutzverordnung vom20. Oktober 201086 sowie die Alarmierungsverordnung vom18. August 201087.88

8. Kapitel Überwachung der Umwelt und der Lebensmittel

1. Abschnitt Überwachung der Umwelt

Art. 102 Immissionsgrenzwerte

Immissionen radioaktiver Stoffe dürfen ausserhalb des Betriebsareals in der Luft im Jahresmittel einen Dreihundertstel des Richtwerts nach Anhang 3 Spalte11 nicht übersteigen.

Immissionen radioaktiver Stoffe dürfen in öffentlich zugänglichen Gewässern im Wochenmittel einen Fünfzigstel der Freigrenze für die spezifische Aktivität nach Anhang 3 Spalte9 nicht übersteigen.

Die Direktstrahlung darf ausserhalb des Betriebsareals nicht zu Ortsdosen führen, die in Wohn-, Aufenthalts- und Arbeitsräumen1 mSv pro Jahr und in anderen Bereichen5 mSv pro Jahr übersteigen.

Art. 103 Immissionsüberwachung durch den Betrieb

Die Bewilligungsbehörde kann den Bewilligungsinhaber dazu verpflichten, die Immissionen radioaktiver Stoffe und die Direktstrahlung aus seinem Betrieb messtechnisch zu überwachen und die Resultate der Aufsichtsbehörde zu melden.

Der Bewilligungsinhaber kann für Überwachungsmessungen externe Stellen beiziehen, wenn diese von der Aufsichtsbehörde anerkannt sind.

Art. 104 Überwachung der Umweltradioaktivität

Das BAG überwacht die ionisierende Strahlung und die Radioaktivität in der Umwelt.

Das ENSI überwacht zusätzlich die ionisierende Strahlung und die Radioaktivität in der Umgebung der Kernanlagen und des PSI.89

Bei der Überwachung der Radioaktivität in Lebensmitteln arbeitet das BAG mit den Kantonen zusammen.

Art. 105 Probenahme- und Messprogramm

Das BAG erstellt in Zusammenarbeit mit dem ENSI, der SUVA, der NAZ und den Kantonen ein Probenahme- und Messprogramm.90

Für die Durchführung des Probenahme- und Messprogramms sind Laboratorien des Bundes, namentlich das PSI, die Eidgenössische Anstalt für Wasserversorgung, Abwasserreinigung und Gewässerschutz und das AC-Laboratorium Spiez zur Mitarbeit und zur ständigen Bereithaltung der dazu erforderlichen personellen und materiellen Mittel verpflichtet. Es können dafür Dritte beigezogen werden.

Art. 106 Sammlung der Daten und Bericht

Das ENSI, die SUVA, die NAZ, die Kantone sowie beteiligte Laboratorien stellen dem BAG die aus der Überwachung anfallenden und interpretierten Daten zur Verfügung.91

Das BAG erstellt aus diesen Beiträgen jährlich einen Bericht über die Ergebnisse der Überwachung und die daraus für die Bevölkerung resultierenden Strahlendosen. Es veröffentlicht den Bericht.

Art. 10792

2. Abschnitt Überwachung der Lebensmittel

Art. 108 Grenz- und Toleranzwerte für Radionuklide in Lebensmitteln

Für Radionuklide in Lebensmitteln gelten die in der Fremd- und Inhaltsstoffverordnung vom27. Februar 198693 festgelegten Grenz- und Toleranzwerte.

[AS 1986 647, 1987 1288, 1988 1235 1342, 1989 1197, 1990 1094, 1991 1878, 1994 2051 Art. 2. AS 1995 2893 Art. 6 Bst. a]. Siehe heute die V vom 26. Juni 1995 über Fremd- und Inhaltsstoffe in Lebensmitteln (SR 817.021.23).

Art. 109 Information

Stellen die Kontrollorgane eine Überschreitung eines Grenz- oder Toleranzwerts fest, so informieren sie das BAG.

Das BAG informiert die Kontrollorgane über die bei ihm eingehenden Meldungen nach Absatz 1.

3. Abschnitt Erhöhte Radonkonzentrationen

Art. 110 Grenzwerte und Richtwert

Für Radongaskonzentrationen in Wohn- und Aufenthaltsräumen gilt ein über ein Jahr gemittelter Grenzwert von 1000 Becquerel pro Kubikmeter (Bq/m3.

Für Radongaskonzentrationen im Arbeitsbereich gilt ein über die monatliche Arbeitszeit gemittelter Grenzwert von 3000 Bq/m3.

Ist eine beruflich strahlenexponierte Person bei der Ausübung ihres Berufes zusätzlich Radongaskonzentrationen von über 1000 Bq/m3 ausgesetzt, so ist die durch Radon zusätzlich akkumulierte Dosis bei der Berechnung der zulässigen Jahresdosis nach Artikel 35 mitzuberücksichtigen.

Bei Neu- und Umbauten (Art. 114) sowie bei Sanierungen (Art. 113 und 116) gilt ein Richtwert von 400 Bq/m3, soweit dies mit einfachen baulichen Massnahmen erreicht werden kann.

Art. 111 Messungen

Die Radongaskonzentration muss durch anerkannte Messstellen ermittelt werden.

Die Messdauer in Wohn- und Aufenthaltsräumen muss mindestens einen Monat betragen.94

Messungen können durch den Eigentümer oder jede andere betroffene Person veranlasst werden.

Wenn eine Messung nicht nach Absatz 2 erfolgt, wird sie auf Gesuch des Betroffenen durch die Kantone angeordnet. Die Kantone sorgen dafür, dass das Resultat der Messung dem Betroffenen mitgeteilt wird.

Als Betroffene gelten Personen, bei denen Anhaltspunkte bestehen, dass die Grenzwerte infolge Aufenthalts in Räumen oder Bereichen nach Artikel 110 überschritten sind. Dies gilt insbesondere für Personen, die sich in Gebieten mit erhöhten Radongaskonzentrationen nach Artikel 115 aufhalten.

Die Benützer von Gebäuden müssen die Räume für Messungen zugänglich machen.

Die Kosten der durch die Kantone angeordneten Messungen gehen zu Lasten des Eigentümers.

Art. 11295 Anerkennung und Pflichten der Messstellen

Das BAG anerkennt eine Messstelle für Radongasmessungen, wenn sie:

  1. über das zur ordnungsgemässen Erfüllung der Aufgaben nötige Fachpersonal und Messsystem verfügt;

  2. Gewähr für einwandfreie Aufgabenerfüllung bietet, namentlich wenn das Personal bei der Ausübung seiner Tätigkeit keiner Beeinflussung ausgesetzt ist, die zu Interessenskonflikten führt.

Das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement regelt die technischen Anforderungen an die Messsysteme und die Verfahren für die Erhaltung von deren Messbeständigkeit.

Die Messstellen sind verpflichtet, ihre Daten in die Radondatenbank (Art. 118a) einzugeben.

Das BAG überwacht die Messstellen.

Art. 113 Schutzmassnahmen

Auf Gesuch eines Betroffenen muss der Eigentümer bei einer Überschreitung des Grenzwerts nach Artikel 110 die erforderlichen Sanierungen innerhalb von drei Jahren vornehmen.

Bei unbenutztem Ablauf der Frist oder bei Weigerung des Eigentümers ordnen die Kantone die erforderlichen Sanierungen an. Sie bestimmen für die Durchführung der Sanierungen eine Frist von längstens drei Jahren nach der Dringlichkeit des Einzelfalls.

Die Kosten der Sanierungen gehen zu Lasten des Eigentümers.

Vorbehalten bleiben Sanierungsmassnahmen, welche durch die Suva nach dem Bundesgesetz vom20. März 198196 über die Unfallversicherung getroffen werden.

Art. 114 Bauvorschriften

Die Kantone treffen die notwendigen Massnahmen, damit Neu- und Umbauten so erstellt werden, dass der Grenzwert von 1000 Bq/m3 nicht überschritten wird. Sie sorgen dafür, dass mit geeigneten baulichen Massnahmen angestrebt wird, dass die Radongaskonzentration den Richtwert von 400 Bq/m3 nicht überschreitet.

Nach Beendigung der Bauarbeiten kontrollieren die Kantone stichprobenweise, ob der Grenzwert eingehalten wird.

Art. 115 Radongebiete

Die Kantone sorgen dafür, dass auf ihrem Gebiet eine genügende Anzahl von Messungen durchgeführt wird.

Sie bestimmen die Gebiete mit erhöhten Radongaskonzentrationen und passen diese aufgrund der Daten der Messungen laufend an.

Die Kantone sorgen dafür, dass in Gebieten mit erhöhten Radongaskonzentrationen in einer genügenden Anzahl von Wohn-, Aufenthalts- und Arbeitsräumen in öffentlichen Gebäuden Messungen durchgeführt werden.

Die Pläne der Gebiete mit erhöhten Radongaskonzentrationen können von jeder Person eingesehen werden.

Art. 116 Sanierungsprogramme

In Gebieten mit erhöhten Radongaskonzentrationen legen die Kantone die zu treffenden Sanierungsmassnahmen fest für Räume, in denen der Grenzwert nach Artikel 110 Absatz 1 überschritten ist.

Sie bestimmen die Frist, innerhalb welcher die Sanierungsmassnahmen durchzuführen sind, entsprechend der Dringlichkeit des Einzelfalls und der wirtschaftlichen Tragbarkeit.

Die Sanierungsmassnahmen müssen bis spätestens 20 Jahre nach dem Inkrafttreten dieser Verordnung durchgeführt sein.

Die Kosten der Sanierungsmassnahmen gehen zu Lasten der Eigentümer.

Art. 117 Information

Die Kantone übergeben dem BAG regelmässig die aktualisierten Pläne mit den Radongebieten.97

Sie informieren das BAG regelmässig über den Stand der Sanierungen.

Art. 118 Fach- und Informationsstelle Radon

Das BAG betreibt eine Fach- und Informationsstelle Radon.

Es nimmt dabei folgende Aufgaben wahr:

  1. es macht regelmässig zusammen mit den Kantonen Messempfehlungen und Messkampagnen;

  2. es berät Kantone, Hauseigentümer und weitere Interessierte bei Radon-Problemen;

  3. es informiert die Öffentlichkeit regelmässig über die Radonproblematik in der Schweiz;

  1. es berät die betroffenen Personen und interessierten Stellen über die geeigneten Schutzmassnahmen;

  2. es evaluiert regelmässig die Auswirkungen der Massnahmen;

  3. es kann Untersuchungen über die Herkunft und Wirkung des Radons durchführen;

  4. es gibt den Kantonen regelmässig einen Überblick über die ihm nach Artikel 115 gemeldeten Radongebiete.

Das BAG stellt den Kantonen die Messdaten im Abrufverfahren zur Verfügung.98

Das BAG kann Ausbildungskurse durchführen.

Art. 118a99 Radondatenbank

Das BAG führt eine zentrale Radondatenbank. Es speichert darin die Daten, die nötig sind, um den Vollzug der Messungen und der Sanierungen laufend beurteilen zu können und um statistische und wissenschaftliche Erkenntnisse zu gewinnen.

In der zentralen Radondatenbank werden folgende Daten gespeichert:

  1. Gebäudestandort (Koordinaten, Parzellennummer);

  2. Gebäudeangaben;

  3. Raumangaben;

  4. Messdaten;

  5. Sanierungsdaten;

  6. Gebäudeeigentümer oder Gebäudeeigentümerin und/oder Gebäudebenutzerin oder Gebäudebenutzer (Name, Adresse, Postleitzahl, Ort).

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Fach- und Informationsstelle Radon sind berechtigt, die Daten in der Datenbank gemäss Bearbeitungsreglement zu bearbeiten.

Die anerkannten Messstellen, Dosimeterverkaufsstellen sowie die zuständigen Behörden sind verpflichtet, die von ihnen erhobenen Daten in die zentrale Radondatenbank einzutragen. Zu diesem Zweck können den genannten Stellen die gesammelten Daten im Abrufverfahren zur Verfügung gestellt werden.

Die mit der Messung und Sanierung beauftragten Personen können Einsicht in die Gebäudedaten nehmen und sind befugt Angaben über die Messung und Sanierung einzutragen. Zu diesem Zweck können ihnen die gesammelten Daten im Abrufverfahren zur Verfügung gestellt werden.

Die in der Datenbank erfassten Daten werden nach 100 Jahren gelöscht.

9. Kapitel Schutz der Bevölkerung bei erhöhter Radioaktivität

1. Abschnitt Einsatzorganisation

Art. 119100

Für Ereignisse, die eine Gefährdung der Bevölkerung durch erhöhte Radioaktivität hervorrufen können, gilt zusätzlich zu den Bestimmungen dieser Verordnung die ABCN-Einsatzverordnung vom20. Oktober 2010101.

2. Abschnitt Verpflichtete Personen und Unternehmungen

Art. 120 Personenkategorien

Im Fall einer Gefährdung durch erhöhte Radioaktivität sind zu Aufgaben nach

Artikel 20 Absatz 2 Buchstabe b StSG verpflichtet:

  1. Personen und Unternehmungen wie Mess- und Strahlenschutzequipen für die unmittelbare Schadensbekämpfung;

  2. Personen und Unternehmungen des öffentlichen und privaten Verkehrs für die Durchführung von Personen- und Gütertransporten und Evakuierungen;

  3. Personen und Unternehmungen für die mittelbare Schadensbekämpfung wie Massnahmen an der Quelle, die eine weitere Kontamination der Umgebung verhindern sollen;

  4. Zollorgane für Kontrollen an der Grenze;

  5. Medizinalpersonen und medizinisches Fachpersonal zur Pflege von verstrahlten oder anderen betroffenen Personen.

Von Einsätzen nach Absatz 1 befreit sind Personen unter 18 Jahren und schwangere Frauen.

Art. 121 Schutz der Gesundheit

Die verpflichteten Personen dürfen nur für Arbeiten eingesetzt werden, bei denen nicht zu erwarten ist, dass sie im ersten Jahr nach dem Ereignis eine effektive Dosis von mehr als 50 mSv, beim Einsatz zur Rettung von Menschenleben von mehr als 250 mSv akkumulieren.

Hat eine verpflichtete Person eine effektive Dosis von mehr als 250 mSv erhalten, so ist sie unter ärztliche Kontrolle zu stellen. Der untersuchende Arzt teilt das Ergebnis der Untersuchung mit Antrag bezüglich der zu treffenden Massnahmen der betroffenen Person und dem BAG mit. Er informiert die Suva, wenn es sich um einen Arbeitnehmer handelt.

Die Bekanntgabe der Daten durch den Arzt richtet sich nach Artikel 39 Absatz 3.

Die Strahlenexposition der verpflichteten Personen ist in angemessenen Zeitabständen und durch geeignete Messungen zu ermitteln.

Werden Angehörige der Armee, des Zivilschutzes oder der Ereignisdienste gestützt auf das StSG eingesetzt, so richtet sich der Schutz der Gesundheit nach Absatz 1.

Art. 122 Ausrüstung

Der nach Artikel 5 der ABCN-Einsatzverordnung vom20. Oktober 2010102 für ABCN-Ereignisse zuständige Bundesstab (BST ABCN) sowie die Organe des Bundes und der Kantone nach Artikel 4 der ABCN-Einsatzverordnung vom 20. Oktober 2010 veranlassen, dass die verpflichteten Personen über die für die Wahrnehmung ihrer Aufgabe und zum Schutz ihrer Gesundheit erforderliche Ausrüstung verfügen.103

Zur erforderlichen Ausrüstung gehören insbesondere:

  1. eine genügende Anzahl von Messgeräten zur Bestimmung der Strahlenexposition;

  2. Mittel zum Schutz vor Inkorporationen oder Kontaminationen.

Art. 123 Instruktion und Ausbildung

Der BST ABCN sowie die Organe des Bundes und der Kantone nach Artikel 4 der ABCN-Einsatzverordnung vom20. Oktober 2010104 veranlassen, dass die verpflichteten Personen vor der Ausübung ihrer Aufgabe angemessen instruiert und über die Gefahren, die mit ihrer Aufgabe verbunden sind, aufgeklärt werden.105

Die Instruktion muss mindestens umfassen:

  1. das Verhalten im Strahlenfeld (Selbstschutz);

  2. die Risiken von Strahlenexpositionen;

  3. Arbeits- und Messmethoden im Einsatzfall.

Die verpflichteten Personen können zu Übungen aufgeboten werden.

Art. 124 Versicherungsschutz und Entschädigung

Bei erhöhter Radioaktivität sind die verpflichteten Personen gegen Unfall und Krankheit versichert. Sofern die obligatorische Unfallversicherung und die bisherigen privaten Versicherungen keine genügende Deckung gewährleisten, garantiert der Bund die Leistungen entsprechend den Bestimmungen des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1992106 über die Militärversicherung. Für den Vollzug kann soweit erforderlich die Militärversicherung beigezogen werden.107

Entstehen den verpflichteten Personen und Unternehmungen aus ihrer Tätigkeit ungedeckte Kosten, so werden sie dafür durch den Bund entschädigt. Das EDI legt die finanzielle Abwicklung fest.

10. Kapitel Bewilligungen und Aufsicht

1. Abschnitt Bewilligungspflicht und -verfahren

Art. 125 Bewilligungspflicht

Die Bewilligungspflicht richtet sich nach Artikel 28 StSG.

Der Bewilligungspflicht untersteht auch, wer Personen in einem anderen Betrieb als seinem eigenen als beruflich strahlenexponierte Personen einsetzt.108

Von der Bewilligungspflicht sind ausgenommen:

  1. 109 Tätigkeiten mit radioaktiven Stoffen, deren gehandhabte oder täglich umgesetzte Aktivität die Bewilligungsgrenze nach Anhang 3 Spalte10 nicht überschreitet;

  2. der Umgang mit Strahlenquellen, die nach Artikel 128 zugelassen worden sind, mit Ausnahme des Vertreibens;

  3. 110 das Vertreiben, Verwenden, Lagern, Transportieren, Entsorgen, Ein-, Aus- und Durchführen von fertigen Uhren mit radioaktiven Stoffen, wenn sie den ISO-Normen111 3157112 und 4168113 entsprechen, sowie von höchstens 1000 Uhrenbestandteilen mit radioaktiver Leuchtfarbe;

111 International Organization for Standardization Die technischen Normen der ISO in dieser Verordnung können beim Bundesamt für Gesundheit, 3003 Bern, kostenlos eingesehen oder beim Schweizerischen Informationszentrum für technische Regeln (switec), Bürglistrasse29, 8400 Winterthur oder unter der Internetadresse www.snv.ch gegen Verrechnung bezogen werden. 112 ISO 3157, Ausgabe 1991-11, Radioaktive Leuchtfarbe für Zeitmessgeräte, Spezifikation. 113 SN ISO 4168, Ausgabe 2003-09, Zeitmessgeräte – Bedingungen für die Durchführung von Kontrollen an Radiolumineszenzbeschichtungen.

  1. 114 das Transportieren von radioaktiven Stoffen als freigestellte Versandstücke (UN-Nummern 2908, 2909, 2910 und 2911 gemäss Anhang A, Abschnitt 3.2.1, Tabelle A ADR115/SDR116, RID/RSD117, LTrR118, Verordnung vom 10. Januar 1973119 über Beförderung gefährlicher Güter zur See, ADNR120);

  2. 121 das Transportieren von radioaktiven Stoffen in der Luft (UN-Nummern 2912, 2915, 2916, 3321 und 3332 gemäss Anhang 18 zum Übereink. vom 7. Dez. 1944122 über die Internationale Zivilluftfahrt und den zugehörigen technischen Vorschriften123).

Art. 126 Erteilung und Befristung der Bewilligung

Gesuche um Erteilung einer Bewilligung sind zusammen mit den erforderlichen Unterlagen bei der zuständigen Bewilligungsbehörde einzureichen.

Die Bewilligungsbehörde befristet die Bewilligung auf maximal zehn Jahre.

Die Bewilligung für die Ein- oder Ausfuhr von radioaktiven Strahlenquellen, deren Aktivität die Bewilligungsgrenze um mehr als das 10 000 000-fache übersteigt, wird nur für die einzelne Ein- oder Ausfuhr erteilt.

Die Bewilligungsbehörde teilt ihren Entscheid den betroffenen Kantonen, der Aufsichtsbehörde und bei Betrieben, die dem Arbeitsgesetz vom13. März 1964124 unterstehen, auch dem zuständigen Eidgenössischen Arbeitsinspektorat mit.

Art. 127 Bewilligungsbehörden

Das ENSI ist Bewilligungsbehörde für:125

a. Tätigkeiten in Kernanlagen;

Anhang 7 Ziff. 3 der Kernenergieverordnung vom10. Dez. 2004, in Kraft seit 1. Febr. 2005 (AS 2005 601). 119 [AS 1973 123. AS 2007 4477 Ziff. I 88] 120 [AS 2002 3649, 2004 3939, 2007 7069 Ziff. I8, 2008 5747 Anhang Ziff. 20. AS 2010 1667 Art. 5]. Siehe heute: die V des UVEK vom2. März 2010 über die Inkraftsetzung des Europäischen Übereinkommens über die internationale Beförderung von gefährlichen Gütern auf Binnenwasserstrassen (SR 747.224.141). 123 Die technischen Vorschriften werden weder in der AS noch in der SR veröffentlicht. Sie können beim Bundesamt für Zivilluftfahrt, 3003 Bern, und bei den Informationsstellen der Landesflughäfen in französischer und englischer Sprache eingesehen werden; sie werden nicht ins Deutsche und Italienische übersetzt.

  1. …126

  2. …127

  3. 128 Versuche mit radioaktiven Stoffen im Rahmen von erdwissenschaftlichen Untersuchungen nach Artikel 35 des Kernenergiegesetzes vom21. März 2003129;

  4. 130 die Ein- bzw. Ausfuhr radioaktiver Stoffe für oder aus Kernanlagen;

  5. 131 den Transport radioaktiver Stoffe von und zu Kernanlagen.

In allen übrigen Fällen ist das BAG die Bewilligungsbehörde.

2. Abschnitt Zulassungen

Art. 128 Voraussetzungen

Anlagen und radioaktive Strahlenquellen können vom BAG zugelassen werden, wenn:

  1. durch konstruktive Massnahmen verhindert wird, dass Personen unzulässig strahlenexponiert oder radioaktiv kontaminiert werden;

  2. 132 die gegebenenfalls notwendige Ablieferung an die Sammelstelle des Bundes als radioaktiver Abfall nach Ende der Gebrauchsdauer gewährleistet ist;

  3. die Ortsdosisleistung im Abstand von10 cm von der Oberfläche 1 μSv pro Stunde nicht überschreitet.

Das EDI kann Vorschriften über die Zulassung von bestimmten Anlagen und radioaktiven Strahlenquellen erlassen.

Art. 129 Typenprüfung

Das BAG unterzieht die für eine Zulassung vorgesehenen Anlagen und radioaktiven Strahlenquellen einer Typenprüfung. Es kann dafür andere Stellen beiziehen.

Art. 130 Wirkungen der Zulassung

Wer mit zugelassenen Anlagen und radioaktiven Strahlenquellen umgeht, braucht hiefür mit Ausnahme des Vertreibens keine Bewilligung.

Das BAG legt mit der Zulassung fest:

  1. unter welchen Bedingungen mit radioaktiven Strahlenquellen wie mit inaktiven Stoffen umgegangen werden kann;

  2. 133 wie radioaktive Strahlenquellen nach Ende der Gebrauchsdauer gegebenenfalls als radioaktiver Abfall an die Sammelstelle des Bundes abgeliefert werden müssen;

  3. welche Anlagen und radioaktiven Strahlenquellen über eine Warnaufschrift verfügen müssen.

Es befristet die Zulassung auf maximal zehn Jahre.

Art. 131 Pflichten des Inhabers der Zulassung

Der Inhaber der Zulassung untersteht der Buchführungs- und Berichterstattungspflicht nach Artikel 134.

Er muss die zugelassenen Anlagen und radioaktiven Strahlenquellen mit einem vom BAG bestimmten Zulassungszeichen kennzeichnen.

Das BAG kann bestimmte Kategorien von zugelassenen Anlagen und radioaktiven Strahlenquellen von einer Kennzeichnung ganz oder teilweise befreien.

3. Abschnitt Pflichten des Bewilligungsinhabers

Art. 132 Organisatorische Pflichten

Der Bewilligungsinhaber muss betriebsinterne Weisungen über Arbeitsmethoden und Schutzmassnahmen erteilen und deren Einhaltung überwachen.

Er hält schriftlich die Kompetenzen der verschiedenen Linienvorgesetzten und der Sachverständigen für den Strahlenschutz sowie jener Personen fest, die mit Strahlenquellen umgehen. Er erteilt den Sachverständigen die Kompetenz, einzugreifen, wenn dies aus Schutzgründen erforderlich ist.

Er muss dafür sorgen, dass alle in seinem Betrieb tätigen Personen über die Gefahren, die sich aus dem betrieblichen Umgang mit ionisierenden Strahlen für ihre Gesundheit ergeben können, in angemessener Weise aufgeklärt werden.

Setzt der Bewilligungsinhaber Personen aus Dienstleistungsbetrieben oder anderen Betrieben als beruflich strahlenexponierte Personen ein, so muss er diese Betriebe auf die massgebenden Strahlenschutzvorschriften aufmerksam machen.

Art. 133 Meldepflicht

Der Bewilligungsinhaber muss der Aufsichtsbehörde Änderungen vor ihrer Vornahme melden, insbesondere:

  1. Änderungen der Anlageleistung, der baulichen und konstruktiven Gegebenheiten und der Strahlrichtung;

  2. …134

  3. Wechsel des Sachverständigen für den Strahlenschutz.

Er muss der Aufsichtsbehörde jährlich den genauen Standort jeder Strahlenquelle melden, deren Aktivität grösser ist als der 100 000-fache Wert der Bewilligungsgrenze nach Anhang 3 Spalte10 oder deren Dosisleistung unabgeschirmt in einem Meter Abstand1 mSv/h übersteigt.135

Der Verlust einer radioaktiven Strahlenquelle, deren Aktivität die Bewilligungsgrenze nach Anhang 3 Spalte10 überschreitet, ist unverzüglich der Aufsichtsbehörde zu melden.

Art. 134 Buchführungs- und Berichterstattungspflicht

Wer mit radioaktiven Strahlenquellen umgeht, deren Aktivität die Bewilligungsgrenze nach Anhang 3 Spalte10 überschreitet, muss darüber ein Inventar führen.

Wer mit offenen radioaktiven Strahlenquellen umgeht, deren Aktivität die Bewilligungsgrenze nach Anhang 3 Spalte10 überschreitet, muss darüber Buch führen.

Wer Strahlenquellen vertreibt, muss der Aufsichtsbehörde auf Verlangen wie folgt Bericht erstatten:136

  1. die Bezeichnung der Radionuklide sowie ihrer chemischen und physikalischen Form;

  2. die Bezeichnung der Apparate oder Gegenstände, die radioaktive Stoffe enthalten mit Angabe der Radionuklide und ihrer Aktivität;

  3. die Bezeichnung der Anlagen und deren Parameter;

  4. die Adressen der inländischen Lieferanten;

  5. die Adressen der inländischen Bezüger sowie die Aktivität der einzelnen bezogenen Radionuklide.

Für alle anderen Formen des Umgangs kann die Buchführung und Berichterstattung im Einzelfall in der Bewilligung geregelt werden.137

Art. 135 Sorgfaltspflicht des Vertreibers

Der Vertreiber darf Anlagen oder radioaktive Strahlenquellen, deren Aktivität die Bewilligungsgrenze nach Anhang 3 Spalte10 überschreitet, im Inland nur an Betriebe oder Personen weitergeben, die eine entsprechende Bewilligung besitzen.

4. Abschnitt Aufsicht

Art. 136 Aufsichtsbehörden

Für die Aufsicht über den Personen- und den Umgebungsschutz sind das BAG, die SUVA und das ENSI zuständig.138

Das BAG beaufsichtigt die Betriebe, bei denen vor allem die Öffentlichkeit geschützt werden muss, insbesondere die medizinischen Betriebe und die Institute für Forschung und Lehre an Hochschulen.

Die Suva beaufsichtigt die Betriebe, in denen vor allem die Arbeitnehmer geschützt werden müssen, insbesondere die Industrie- und Gewerbebetriebe.

Das ENSI beaufsichtigt:139

  1. die Kernanlagen;

  2. 140 die erdwissenschaftlichen Untersuchungen nach Artikel 35 des Kernenergiegesetzes vom21. März 2003141;

  3. …142

  4. …143

  5. 144 den Empfang bzw. Versand radioaktiver Stoffe in oder aus Kernanlagen.

Bei Unklarheit über die Zuständigkeit sprechen sich die Aufsichtsbehörden gegenseitig ab.

Die Aufsichtsbehörden gehen von der Vermutung aus, dass der Bewilligungsinhaber seine organisatorischen Pflichten nach Artikel 132 einhält, wenn er über ein von einer akkreditierten Stelle zertifiziertes Qualitätssicherungssystem verfügt.

Art. 137145 Kontrolle von medizinischen Anlagen und medizinischen Einrichtungen mit geschlossenen radioaktiven Strahlenquellen

Die Aufsichtsbehörde führt stichprobeweise Strahlenschutzkontrollen in Betrieben mit medizinischen Anlagen oder medizinischen Einrichtungen mit geschlossenen radioaktiven Strahlenquellen durch.

Das BAG kann Dritte, die bei Diagnostikanlagen in Arzt-, Zahnarzt- und Tierarztpraxen sowie Praxen von Chiropraktoren und kantonal approbierten Zahnärzten eine Wartung nach Artikel 74 Absatz 3 durchführen, mit einer Kontrolle beauftragen.

Art. 138 Kontrolle von Ein-, Aus- und Durchfuhr

Für die Kontrolle der Ein-, Aus- und Durchfuhr von radioaktiven Strahlenquellen erlässt die Oberzolldirektion im Einvernehmen mit dem BAG und dem ENSI Weisungen.146

Die Eidgenössische Zollverwaltung räumt dem BAG den Zugriff auf die Datenbank ein, in der die Zollanmeldungen mit den Angaben nach Artikel 78 Absatz 2 gespeichert sind.147 Bei der Einlagerung in ein offenes Zolllager oder in ein Zollfreilager löschen sie die Einzelbewilligung und stellen sie dem BAG zu.148

Die Zollstellen überprüfen im Rahmen ihrer Kontrollen bei der Ein- und Durchfuhr, ob für den Transport eine Bewilligung des BAG vorliegt.149

Das BAG entscheidet über die Zustimmung zur Vereinbarung über die Rücknahme von radioaktiven Abfällen nach Artikel 25 Absatz 3 Buchstabe d StSG.150

11. Kapitel Straf- und Schlussbestimmungen

Art. 139 Strafbestimmungen

Nach Artikel 44 Absatz 1 Buchstabe f StSG wird bestraft, wer vorsätzlich oder fahrlässig:

a. ohne Zustimmung der Aufsichtsbehörde radioaktive Stoffe mit inaktiven Materialien mischt einzig zum Zweck, diese Verordnung nicht anwendbar zu machen (Art. 3 Abs. 1);

  1. 151 eine Tätigkeit ausübt, die eine Gefährdung durch ionisierende Strahlen mit sich bringen kann, ohne dafür über die nach den Artikeln 10–18 geforderte Ausbildung zu verfügen;

  2. Radiopharmazeutika ohne Zulassung des BAG in den Verkehr bringt oder am Menschen anwendet (Art. 30 Abs. 1);

  3. die von ihm vermutete oder festgestellte Überschreitung eines Dosisgrenzwerts nicht sofort der Aufsichtsbehörde meldet (Art. 38);

  4. eine Personendosimetriestelle ohne Anerkennung betreibt (Art. 45);

  5. eine Personendosimetriestelle betreibt und die dieser auferlegten Pflichten nach den Artikeln 49–51 verletzt;

  6. 152 in der Zollanmeldung nicht die in Artikel 78 Absatz 2 geforderten Angaben macht;

  7. bei der Ausübung einer Tätigkeit einen Störfall verursacht.

Mit Busse bis zu 20 000 Franken wird bestraft, wer vorsätzlich oder fahrlässig:153

  1. Aufgaben nicht übernimmt, die ihm nach Artikel 20 Absatz 2 Buchstabe b StSG auferlegt worden sind (Art. 120);

  2. unentschuldigt nicht an Übungen teilnimmt, zu denen er nach Artikel 123 Absatz 3 aufgeboten wurde.

Art. 140 Aufhebung und Änderung bisherigen Rechts

Es werden aufgehoben:

1. die Verordnung vom30. Juni 1976154 über den Strahlenschutz; 2. die Dosimetrieverordnung vom11. November 1981155; 3. die Verordnung vom30. August 1978156 über Aus- und Weiterbildung im Strahlenschutz.

…157 154 [AS 1976 1573, 1979 256, 1981 537, 1983 1964, 1984 876, 1987 652 Art. 21 Ziff. 4, 1988 1561, 1991 1459 Art. 22 Ziff. 2] 155 [AS 1981 1872] 156 [AS 1978 1404] 157 Die Änderung kann unter AS 1994 1947 konsultiert werden.

Art. 141 Übergangsbestimmungen

Ärzte, Zahnärzte und Tierärzte gelten ohne eine Ausbildung nach Artikel 18 Absatz 2 als Sachverständige:

  1. längstens bis zum30. September 2004, wenn sie beim Inkrafttreten dieser Verordnung eine Bewilligung für Anwendungen nach den Artikeln11 und 14 besitzen;

  2. längstens bis zum30. September 1997, wenn sie nach dem Inkrafttreten dieser Verordnung eine Bewilligung für Anwendungen nach den Artikeln 11 und 14 erhalten.

Ärzte und Tierärzte, die beim Inkrafttreten dieser Verordnung Anwendungen nach den Artikeln 11 Absatz 2 sowie 12–14 durchführen und dafür nicht über die in diesen Bestimmungen verlangte Sachkunde verfügen, müssen diese bis zum 30. September 2004 nachweisen.

Nach bisherigem Recht erteilte Zulassungen von Radiopharmazeutika bleiben gültig bis zum30. September 1999.

Die Dosisgrenzwerte nach Artikel 35 Absätze1 und 2 gelten erst ab dem1. Januar 1995.

Die Abschirmung und der Standort von bewilligten Anlagen oder radioaktiven Strahlenquellen müssen den Artikeln59 und 60 spätestens ab dem1. Oktober 2004 entsprechen.

Die Durchleuchtung darf mit bewilligten Anlagen ohne Bildverstärker und ohne automatischer Dosisleistungsregulierung bis längstens zum30. September 1996 durchgeführt werden.

Reihenuntersuchungen dürfen mit bewilligten Anlagen mit Schirmbildverfahren ohne Bildverstärker bis längstens zum30. September 1999 durchgeführt werden. Für Thorax-Reihenuntersuchungen mit Bildverstärker- und Speicherfoliensystemen gilt Artikel 27 Absatz 1.158

Nach bisherigem Recht erteilte unbefristete Bewilligungen, Anerkennungen nach

Artikel 45 oder Zulassungen nach Artikel 128 bleiben gültig bis zum30. September

2004. Die Absätze6 und 7 bleiben vorbehalten.

Auf Verfahren, die beim Inkrafttreten dieser Verordnung hängig sind, findet das neue Recht Anwendung.

Wenn Mensch und Umwelt nicht gefährdet sind und wenn nicht berechtigte Interessen der Betroffenen entgegenstehen, kann die Aufsichtsbehörde im Einzelfall bis zum30. September 1997 nach dem alten Recht beurteilen:

  1. die Mindestanforderungen an das Messsystem einer Personendosiemetriestelle, die Messgenauigkeit und der Schwellenwert für beschleunigte Meldungen (Art. 52);

  2. der Standort von medizinischen Anlagen und radioaktiven Strahlenquellen (Art. 61);

  3. die Art der Lagerung von radioaktiven Strahlenquellen und die Anforderungen an die Lagerstellen (Art. 75);

  4. der Transport von radioaktiven Strahlenquellen innerhalb des Betriebsareals (Art. 77).

Art. 141a159 Übergangsbestimmungen zur Änderung vom24. Oktober 2007

Die Zubereitung oder Synthese von radiopharmazeutischen Endprodukten muss dem Artikel 31a spätestens ab dem1. Januar 2012 entsprechen.

Der Medizinphysiker nach Artikel 74 Absatz 7 muss spätestens ab dem1. Januar 2012 beigezogen werden.

Art. 142 Inkrafttreten

Diese Verordnung tritt am1. Oktober 1994 in Kraft.

Anhang 1160 (Art. 4) Begriffsbestimmungen Abfälle, radioaktive Radioaktive Stoffe oder radioaktiv kontaminierte Materialien, die nicht weiterverwendet werden.

Abgabe Kontrollierte Freisetzung von radioaktiven Stoffen an die Umwelt, hauptsächlich als Gase und Aerosole über den Abluftpfad und als Flüssigkeiten über den Abwasserpfad. Die Einbringung radioaktiver Abfälle in ein Endlager gilt nicht als Abgabe an die Umwelt im Sinne von Artikel 79.

Abnahmeprüfung Prüfung eines zur Lieferung offerierten oder gelieferten Produktes, um festzustellen, ob für die vorgesehene Anwendung die technischen Spezifikationen und Sicherheitserfordernisse erfüllt sind.

Aktivität Anzahl der Zerfälle pro Zeiteinheit. Die Einheit der Aktivität ist das Becquerel (Bq);

Aktivität, spezifische Aktivität pro Masseneinheit. Die spezifische Aktivität wird ausgedrückt in Becquerel pro Kilogramm (Bq/kg).

Aktivitätskonzentration Aktivität pro Volumeneinheit. Die Aktivitätskonzentration wird ausgedrückt in Becquerel pro Kubikmeter (Bq/m3.

Anlagen zur Erzeugung ionisierender Strahlen Einrichtungen und Apparate, die zur Erzeugung von Photonen- oder Korpuskularstrahlen von über 5 Kiloelektronenvolt Energie dienen.

Becquerel (Bq) Einheit für die Aktivität eines Radionuklids. 1 Bq = 1 Zerfall pro Sekunde. Das Becquerel ersetzt die frühere Einheit Curie (Ci). (1 Ci =3,7×1010 Bq).

Anhang 7 Ziff. 3 der Kernenergieverordnung vom10. Dez. 2004 (AS 2005 601), Anhang

Ziff. 44 der Zollverordnung vom1. Nov. 2006 (AS 2007 1469) und Ziff. III Abs. 1 der V vom24. Okt. 2007, in Kraft seit1. Jan. 2008 (AS 2007 5651).

Behandlung von radioaktiven Abfällen Tätigkeiten, mit denen radioaktive Abfälle für die Ablieferung an die Sammelstelle des Bundes vorbereitet werden.

Bestrahlungseinheit Ein zu Bestrahlungszwecken benutzbares Gerät, das eine geschlossene radioaktive Strahlenquelle enthält. Die Strahlenquelle ist in einer Abschirmung eingeschlossen, mit welcher sie in jedem Betriebszustand mechanisch verbunden bleibt.

Dosis Mass für die Beurteilung des gesundheitlichen Risikos durch ionisierende Strahlung. Wenn in dieser Verordnung nicht anders erwähnt, ist die effektive Dosis gemeint.

Dosis, absorbierte Dosis Die durch Wechselwirkung von ionisierender Strahlung mit Materie in einer Masseneinheit deponierte Energie. Der spezielle Name dieser Einheit ist das Gray (Gy);

Dosis, Äquivalentdosis H Das Produkt aus der absorbierten Dosis DT,R infolge der Strahlung R im Gewebe T und dem Strahlen-Wichtungsfaktor wR (vgl. auch Dosis, effektive). Der spezielle Name der Einheit der Äquivalentdosis ist das Sievert (Sv); 1 Sv = 1 J/kg. HT,R = wR · DT,R; für ein Gemisch von Strahlungen: HT = ΣR wR · DT,R Dosis, effektive Dosis E Summe der mit den Wichtungsfaktoren wT gewichteten Äquivalentdosen in allen Organen und Geweben. DT,R = Im Gewebe T durch Strahlung R absorbierte Dosis wR = Wichtungsfaktor der Strahlung wT = Wichtungsfaktor für Gewebe (Anteil am Gesamtrisiko für Gewebe/Organ T) Die spezielle Einheit der effektiven Dosis ist das Sievert (Sv); 1 Sv = 1 J/kg.

Wichtungsfaktoren der Strahlung Strahlenart und Energiebereich Wichtungsfaktoren der Strahlung wR Photonen, alle Energien 1 Elektronen und Müonen, alle Energien 1 Neutronen, mit Energie – unter10 keV 5 –10 keV bis 100 keV 10 – 100 keV bis 2 MeV 20 – 2 MeV bis 20 MeV 10 – über 20 MeV 5 Protonen, ohne Rückstossprotonen, – Energie über 2 MeV 5 Alphateilchen, Spaltfragmente, schwere Kerne 20 Wichtungsfaktoren für Gewebe Gewebe oder Organ Wichtungsfaktoren für Gewebe, wT Gonaden 0.20 Knochenmark (rot) 0.12 Dickdarm 0.12 Lunge 0.12 Magen 0.12 Blase 0.05 Brust 0.05 Leber 0.05 Speiseröhre 0.05 Schilddrüse 0.05 Haut 0.01 Knochenoberfläche 0.01 Übrige 0.05 Dosis, effektive Folgedosis E50 Effektive Dosis, die als Folge einer Aufnahme eines Nuklids in den Körper im Verlauf von 50 Jahren akkumuliert wird.

Dosis, Ortsdosis Als Ortsdosis gilt

  1. die Grösse H*(10) (Umgebungs-Äquivalentdosis) bei durchdringungsfähiger Strahlung;

  2. die Grösse H’(0,07) (Richtungs-Äquivalentdosis) bei Strahlung geringer Eindringtiefe.

Dosis, Personen-Tiefendosis Hp(10) [Kurzbezeichnung Hp] Äquivalentdosis in weichem Gewebe in einer Tiefe von10 mm im Bereich des Thorax.

Dosis, Personen-Oberflächendosis Hp(0,07) [Kurzbezeichnung Hs] Äquivalentdosis in weichem Gewebe in einer Tiefe von 0,07 mm im Bereich des Thorax.

Dosis, Umgebungs-Äquivalentdosis H*(10) Die Umgebungs-Äquivalentdosis H*(10) am interessierenden Punkt im tatsächlichen Strahlungsfeld ist die Äquivalentdosis im zugehörigen ausgerichteten und aufgeweiteten Strahlungsfeld in10 mm Tiefe der an diesem Punkt zentrierten ICRU- Kugel auf demjenigen Kugelradius, der dem ausgerichteten Strahlungsfeld entgegengerichtet ist.

Dosisintensive diagnostische Anwendungen Untersuchungen des Achsenskeletts, des Beckens und des Abdomens sowie Untersuchungen, bei denen mehrere Schnitte durch Direkt- oder Indirektradiographie angefertigt werden. Durchleuchtungen, durchleuchtungsgestützte Kontrastmitteluntersuchungen und durchleuchtungsgestützte Interventionen zählen ebenfalls dazu. Nicht als dosisintensive diagnostische Anwendungen gelten Durchleuchtungen der peripheren Extremitäten inklusive Ellbogen resp. inklusive oberes Sprunggelenk.

Dosis, Richtungs-Äquivalentdosis H’(0,07) Die Richtungs-Äquivalentdosis H’(0,07) am interessierenden Punkt im tatsächlichen Strahlungsfeld ist die Äquivalentdosis im zugehörigen aufgeweiteten Strahlungsfeld auf einem festgelegten Radius der ICRU-Kugel in der Tiefe 0,07 mm.

Dosimeter Instrument zur Messung der Orts- oder Personendosis.

Eichung Amtliche Prüfung und Bestätigung, dass ein einzelnes Strahlenmessgerät (Messmittel) den gesetzlichen Vorschriften entspricht.

Einfuhr/Ausfuhr Als Ein- oder Ausfuhr gilt die definitive wie die vorübergehende Ein- oder Ausfuhr. Als Einfuhr gilt auch die Einlagerung in ein offenes Zolllager, in ein Lager für Massengüter oder in ein Zollfreilager.

Gegenstände des täglichen Gebrauchs Gegenstände wie Wäsche und Kleidungsstücke, Mobiliar, Haushalteinrichtungen und ähnliches, jedoch ohne Baumaterialien.

Gray (Gy) Der spezielle Name für die Einheit der absorbierten Dosis. 1 Gy = 1 J/kg.

Halbwertszeit Zeit, in der die Aktivität eines Radionuklids auf die Hälfte abklingt.

ICRU-Kugel Die ICRU-Kugel ist definiert als eine Kugel mit dem Durchmesser30 cm, der Dichte1 g/cm3 und der Zusammensetzung (relative Massenteile): Sauerstoff76,2 Prozent; Kohlenstoff11,1 Prozent; Wasserstoff10,1 Prozent und Stickstoff2,6 Prozent (Näherung für Weichteilgewebe).

Ingestion Aufnahme von radioaktiven Stoffen in den Körper über den Verdauungstrakt.

Inhalation Aufnahme radioaktiver Stoffe durch Einatmen.

Inkorporation Aufnahme radioaktiver Stoffe in den menschlichen Organismus durch Ingestion, Inhalation oder durch Aufnahme durch die Haut oder Wunden.

Ionisierende Strahlen Strahlen, deren Energie zur Herauslösung von Elektronen aus der Elektronenhülle ausreicht (lonisation).

Klinische Versuche Am Menschen durchgeführte Untersuchungen, mit denen die Sicherheit, die Wirksamkeit oder weitere Eigenschaften eines Heilmittels oder die Bioverfügbarkeit systematisch überprüft werden.

Konstanzprüfungen Prüfung bestimmter Parameter auf Abweichungen gegenüber Referenzwerten in regelmässigen Abständen.

Kontamination, radioaktive Zustand einer Verunreinigung eines Materials durch radioaktive Stoffe.

Normal Messmittel oder Massverkörperung einer Messgrösse, welche die Grundlage zur Prüfung anderer Messmittel bilden.

Parasitäre Strahlung Von einem nicht primär zur Erzeugung von ionisierender Strahlung vorgesehenen Gerät oder dessen Bestandteilen als Nebenwirkung beim Betrieb oder als Folge von Defekten ausgesandte ionisierende Strahlung.

Personen, beruflich strahlenexponierte Personen, die:

  1. auf Grund ihrer beruflichen Tätigkeit oder bei ihrer Ausbildung durch eine kontrollierbare Strahlung eine effektive Dosis von mehr als1 mSv pro Jahr akkumulieren können; oder

  2. regelmässig in kontrollierten Zonen arbeiten oder ausgebildet werden.

Personen, nichtberuflich strahlenexponierte Personen, die durch Umstände, die nicht mit der beruflichen Tätigkeit oder der Ausbildung verknüpft sind, einer gegenüber dem natürlichen Untergrund erhöhten und kontrollierbaren Strahlung ausgesetzt sein können.

Physiologische Untersuchungen Untersuchungen, die zur Abklärung der Funktionsabläufe im Stoffwechsel, beim Wachstum, bei der Entwicklung und bei Bewegungen dienen.

Qualitätssicherung Planung, Überwachung, Prüfung und Korrektur der Ausführung eines Produktes oder einer Tätigkeit mit dem Ziel, vorgegebene Qualitätsanforderungen zu erfüllen.

Radioaktivität Spontaner Zerfall von Nukliden unter Emission ionisierender Strahlung. Radionuklid Nuklid, das spontan unter Strahlungsemission zerfällt.

Radionuklidgeneratoren Radioaktive Strahlenquelle mit einem chemisch fixierten Mutternuklid, welches ein Tochternuklid erzeugt, das durch Elution oder ein anderes Verfahren herausgelöst werden kann.

Radiopharmazeutika Arzneimittel, die Radionuklide enthalten, deren Strahlung diagnostisch oder therapeutisch ausgenützt wird. Als Radiopharmazeutika im Sinne dieser Verordnung gelten namentlich:

  1. Pharmazeutika, welche in gebrauchsfertiger Form ein oder mehrere Radionuklide für die Anwendung in der Medizin enthalten;

  2. nicht radioaktive Komponenten (Kits), die zur Herstellung von Radiopharmazeutika durch Neubildung von oder durch Verbindung mit Radionukliden unmittelbar vor der Anwendung am Menschen dienen;

  3. Radionuklidgeneratoren mit einem festen Mutternuklid, auf dessen Basis ein Tochternuklid erzeugt wird, das durch Elution oder ein anderes Verfahren herausgelöst und zur Herstellung eines Radiopharmazeutikums verwendet wird;

d. Radionuklide, die direkt oder als Vorstufen zur Radiomarkierung anderer Stoffe (Trägerverbindungen, Zellen, Plasmaproteine) vor Verabreichung dienen.

Radiopharmazeutika mit erhöhtem Risikopotenzial Markierbestecke zur Therapie, Positronen-Emissions-Tomographie (PET) Radiopharmazeutika sowie Radiopharmazeutika aus Inhouse-Produktion (mit und ohne Kit-Formulierung).

Reihenuntersuchung, radiologische Ohne individuelle Indikation an einer grossen Zahl von Personen systematisch durchgeführte radiologische Untersuchung. Arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen gelten nicht als Reihenuntersuchungen.

Richtwert Generelle Bezeichnung für einen Wert, der von einem Grenzwert abgeleitet wird, dessen Überschreiten gewisse Massnahmen bewirkt bzw. dessen Einhaltung auch die Einhaltung des zugehörigen Grenzwertes sicherstellt. Der Richtwert für Radongaskonzentrationen gilt als Wert, welcher angestrebt werden soll. Eine Überschreitung hat keine rechtlichen Konsequenzen.

Rückverfolgbarkeit Eigenschaft eines Messergebnisses oder des Wertes eines Normals, durch eine ununterbrochene Kette von Vergleichsmessungen mit angegebenen Messunsicherheiten auf geeignete Normale, im Allgemeinen internationale oder nationale Normale, bezogen zu sein.

Sievert (Sv) Der spezielle Name der Einheit der Äquivalentdosis bzw. der effektiven Dosis.

Stoffe, radioaktive Stoffe, die Radionuklide enthalten, deren Aktivität die in Anhang 3, Spalte9 festgesetzten Freigrenzen übersteigt.

Störfall Ereignis, bei welchem eine Anlage vom Normalbetrieb abweicht und:

  1. die Sicherheit einer Anlage oder eines Gegenstandes beeinträchtigt wird (technischer Störfall);

  2. das zu einer Überschreitung eines Immissionsgrenzwerts oder des Dosisgrenzwerts für nichtberuflich strahlenexponierte Personen führen kann (radiologischer Störfall); oder

  3. bei dem jemand einer Dosis von mehr als 50 mSv ausgesetzt wird (Strahlenunfall).

Apparate und Gegenstände, die radioaktive Stoffe enthalten (geschlossene und offene radioaktive Strahlenquellen), sowie Anlagen, die ionisierende Strahlen aussenden können.

Strahlenquellen, radioaktive Geschlossene und offene Strahlenquellen.

Strahlenquellen, geschlossene radioaktive Strahlenquellen, die radioaktive Stoffe enthalten und deren Bauart unter üblicher Beanspruchung ein Austreten radioaktiver Stoffe vollständig verhindert und so die Möglichkeit einer Kontamination ausschliesst. Die Quellenkapselung soll für die vorgesehene Anwendung den Anforderungen der ISO-Normen genügen und entsprechend klassifiziert sein.

Strahlenquelle, offene radioaktive Strahlenquellen, die radioaktive Stoffe enthalten und die sich ausbreiten und eine Kontamination verursachen können.

Summenregel Regel zur Überprüfung der Einhaltung von Aktivitätsgrenzwerten bei Nuklidgemischen. Dabei werden die verschiedenen Nuklide entsprechend ihrer Gefährdung gewichtet. Wenn die folgenden Ungleichungen erfüllt sind, so liegen die Gemische unter der Freigrenze bzw. unter dem Richtwert für die Oberflächenkontamination. + 2 +Λ+ n <1 a1,a2,…an: spezifische Aktivitäten der Nuklide1, 2, … n in Bq/kg. LE1,LE2,…LEn: Freigrenzen der Nuklide1, 2, … n in Bq/kg gemäss Anhang 3 + 2 +Λ+ n <1 c1,c2,…cn: Kontaminationswerte der Nuklide1, 2, … n in Bq/cm2 CS1,CS2,…CSn: Richtwert für die Oberflächenkontamination der Nuklide1, 2, … n in Bq/cm2 gemäss Anhang 3, Spalte 12 Synthese eines radiopharmazeutischen Endprodukts Alle Syntheseschritte zur Bildung eines Radiopharmazeutikums in verabreichungsfertiger Form (radiopharmazeutisches Endprodukt), insbesondere der Einbau des radioaktiven Isotops in ein Molekül (z.B. Bildung einer kovalenten Bindung, Komplexbildung oder das Erreichen der erforderlichen Oxidationsstufe des Radionuklids durch Reduktion/Oxidation).

Triagemessung Messverfahren zur Feststellung von Inkorporationen ohne Bestimmung der entsprechenden effektiven Dosis. Bei Überschreitung eines vorbestimmten Schwellwertes muss eine Inkorporationsmessung mit Bestimmung der effektiven Folgedosis durchgeführt werden.

Vollschutzeinrichtung Abschirmung einer Anlage zur Erzeugung ioniserender Strahlung sowie Einheiten mit geschlossenen Strahlenquellen, welche bei Betrieb der Anlage Nutz-, Streu- und parasitäre Strahlung vollständig umschliesst und derart abschirmt, dass die Ortsdosisleistung in10 cm Abstand von der Oberfläche auf weniger als 1 Mikrosievert pro Stunde gesenkt wird und an allen zugänglichen Stellen die für nichtberuflich strahlenexponierte Personen geltenden Dosisgrenzwerte nicht überschritten werden können.

Wartung Sicherstellung der Funktionalität und Sicherheit einer Einrichtung durch vorbeugende Massnahmen.

Zone, kontrollierte Kontrollierte Zonen sind:

  1. Arbeitsbereiche für den Umgang mit offenen radioaktiven Strahlenquellen nach Art. 69;

  2. Bereiche, in welchen die Konzentration der Luft über 1/20 der Richtwerte nach Anhang 3 Spalte11 liegen kann;

  3. Bereiche, in welchen die Oberflächenkontamination über den Richtwerten nach Anhang 3 Spalte12 liegen kann;

  4. Bereiche, in denen Personen durch externe Strahlenexpositionen eine effektive Dosis von mehr als1 mSv pro Jahr akkumulieren können;

  5. Bereiche, in denen Anlagen ohne Vollschutzeinrichtung betrieben werden;

  6. Bereiche, die von der Aufsichtsbehörde als solche bezeichnet werden.

Zubereitung eines Radiopharmazeutikums Vorgang, bei welchem durch Befolgung der Markiervorschriften gemäss Zulassung eines Markierbestecks zur Diagnostik das radiopharmazeutische Endprodukt erzeugt wird.

Zustandsprüfung Prüfung des Zustandes eines in Gebrauch stehenden Produktes und Feststellung der Erfüllung vorgegebener Erfordernisse.

Anhang 2161 (Art. 1 Abs. 1 und 2 Abs. 1) Geltungsbereich 1. Stoffe und Gegenstände Die Verordnung gilt, wenn für einen Stoff oder Gegenstand in mindestens einer Zeile alle Werte überschritten werden. Für Erze, Mineralien- und Gesteinssammlungen ist allein die spezielle Zeile massgebend.

Stoffe, Gegenstände Spezifische Aktivität Absolute Aktivität, Konzentration, Masse Kontamination, Dosisleistung Feste Stoffe Freigrenze nach Freigrenze nach Anhang 3 Spalte 9 Anhang 3 Spalte 9 Feste Stoffe Ortsdosisleistung in

cm von der Oberfläche nach Abzug des Untergrundes: 0,1 µSv pro Stunde Feste Stoffe Richtwert nach Anhang 3 Spalte 12 Flüssigkeiten Freigrenze nach Freigrenze nach Anhang 3 Spalte 9 Anhang 3 Spalte 9 Wasser 1 % der Freigrenze Freigrenze nach nach Anhang 3 Anhang 3 Spalte 9 Gase und Luft (inklu- 1/300 Richtwert nach sive Radon) Anhang 3 Spalte 11 Lebensmittel Toleranz-, respektive Grenzwerte nach der Verordnung des EDI vom 26. Juni 1995162 über Fremd- und Inhaltsstoffe in Lebensmitteln Gegenstände des 1 % der Freigrenze Freigrenze nach täglichen Gebrauchs nach Anhang 3 Spalte 9Anhang 3 Spalte 9 für künstlich hergestellte Radionuklide Stoffe, Gegenstände Spezifische Aktivität Absolute Aktivität, Konzentration, Masse Kontamination, Dosisleistung Erze, Mineralien- und 1000fache Frei- 10 g nat. Thorium Gesteinssammlungen grenze nach Anhang 3 oder 100 g Natururan 2. Abfälle und Abwässer Die Verordnung gilt, wenn für Abfälle oder Abwässer in mindestens einer Zeile alle Werte überschritten werden. Die Angabe pro Monat bezieht sich auf Abgaben an die Umwelt.

Abfälle, Abwässer Spezifische Aktivität Absolute Aktivität Kontamination, pro Bewilligung Dosisleistung Feste Abfälle Freigrenze nach 100fache Freigrenze Anhang 3 Spalte 9 nach Anhang 3 Spalte9 pro Monat Feste Abfälle Ortsdosisleistung in

cm von der Oberfläche nach Abzug des Untergrundes: 0,1 µSv pro Stunde Feste Abfälle Richtwert nach Anhang 3 Spalte 12 Flüssige Abfälle Freigrenze nach 100fache Freigrenze Anhang 3 Spalte 9 nach Anhang 3 Spalte9 pro Monat Abwässer 1 % der Freigrenze 100fache Freigrenze nach Anhang 3 nach Anhang 3 Spalte9 (im Wochen- Spalte9 pro Monat mittel im Abwasser des Arbeitsbereichs) Gasförmige Abfälle, Bewilligungsgrenze eingeschlossen nach Anhang 3 Spalte 10 Verordnung 814.501 Anhang 3163 Daten für den operationellen Strahlenschutz Nuklid Halbwerts- Zerfallsart/ einh eing h10 h0,07 hc0,07 LE LA CA CS Instabiles zeit Strahlenart Sv/Bq Sv/Bq (mSv/h)/GBq (mSv/h)/GBq (mSv/h)/ Bq/kg Bq Bq/m3 Bq/cm2 Tochternuklid

2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 – H-3 12.35 a β 4.1 E-11 4.2 E-11 <0.001 <1 <0.1 2 E+05 1 E+08 2 E+05 1000 H-3, HTO 12.35 a β– 1.8 E-11 1.8 E-11 <0.001 <1 <0.1 6 E+05 3 E+08 5 E+05 1000 H-3, Gas [7] 12.35 a β– 1.8 E-15 <0.001 <1 <0.1 3 E+12 5 E+09 Be-7 53.3 d ε, γ 4.6 E-11 2.8 E-11 0.008 <1 0.1 4 E+05 1 E+08 1 E+05 1000 Be-10 1.6 E6 a β– 1.9 E-08 1.1 E-09 <0.001 2000 1.6 9 E+03 3 E+05 9 E+01 3 C-11 20.38 m ε, β+ 3.2 E-12 2.4 E-11 0.160 1000 1.7 4 E+05 7 E+07 7 E+04 [3] 3 C-11 Monoxyd 20.38 m ε, β+ 1.2 E-12 1.2 E-12 7 E+07 7 E+04 [3] C-11 Dioxyd 20.38 m ε, β+ 2.2 E-12 2.2 E-12 7 E+07 7 E+04 [3] C-14 5730 a β– 5.8 E-10 5.8 E-10 <0.001 200 0.3 2 E+04 9 E+06 1 E+04 30 C-14 Monoxyd 5730 a β– 8.0 E-13 8.0 E-13 6 E+09 1 E+07 C-14 Dioxyd 5730 a β– 6.5 E-12 6.5 E-12 8 E+08 1 E+06 N-13 9.965 m ε, β+ 0.160 1000 1.7 7 E+07 7 E+04 [3] 3 O-15 122.24 s ε, β+ 0.161 1000 1.7 7 E+07 7 E+04 [3] 3 F-18 109.77 m ε, β+ 9.3 E-11 4.9 E-11 0.160 2000 1.7 2 E+05 5 E+07 7 E+04 [3] 3 Na-22 2.602 a ε, β+, γ 2.0 E-09 3.2 E-09 0.330 2000 1.6 3

E+03 3 E+06 4 E+03 3 Na-24 15 h β–, γ 5.3 E-10 4.3 E-10 0.506 1000 1.9 2 E+04 9 E+06 3 E+04 3 Mg-28/Al-28 20.91 h β–, γ 1.7 E-09 2.2 E-09 0.529 2000 3.1 5 E+03 3 E+06 6 E+03 3 Strahlenschutz 814.501 Nuklid Halbwerts- Zerfallsart/ einh eing h10 h0,07 hc0,07 LE LA CA CS Instabiles zeit Strahlenart Sv/Bq Sv/Bq (mSv/h)/GBq (mSv/h)/GBq (mSv/h)/ Bq/kg Bq Bq/m3 Bq/cm2 Tochternuklid

2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 Al-26 7.16 E5 a ε, β+, γ 1.4 E-08 3.5 E-09 0.382 1000 1.5 3 E+03 4 E+05 4 E+02 3 Si-31 157.3 m β–, γ 1.1 E-10 1.6 E-10 <0.001 1000 1.6 6 E+04 5 E+07 1 E+05 3 Si-32 450 a β– 5.5 E-08 5.6 E-10 <0.001 500 0.6 2 E+04 9 E+04 3 E+01 3→ P-32 P-30 2.499 m ε, β+, γ 0.371 900 1.7 3 P-32 14.29 d β– 2.9 E-09 2.4 E-09 <0.001 1000 1.6 4 E+03 2 E+06 2 E+03 3 P-33 25.4 d β– 1.3 E-09 2.4 E-10 <0.001 700 0.8 4 E+04 4 E+06 1 E+04 10 S-35 (anorg.) 87.44 d β– 1.1 E-09 1.9 E-10 <0.001 200 0.3 5 E+04 5 E+06 1 E+04 30 S-35 (org.) 87.44 d β– 1.2 E-10 7.7 E-10 <0.001 200 0.3 1 E+04 4 E+07 7 E+04 30 Cl-36 3.01 E5 a β–, ε, β+ 5.1 E-09 9.3 E-10 <0.001 1000 1.5 1 E+04 1 E+06 1 E+03 3 Cl-38 37.21 m β–, γ 7.3 E-11 1.2 E-10 1.551 1000 1.8 8 E+04 7 E+07 4 E+04 [3] 3 Cl-39 55.6 m β–, γ 7.6 E-11 8.5 E-11 0.241 1000 1.7 1 E+05 7 E+07 2 E+05 3→ Ar-39 Ar-37 35.

02 d ε <0.001 <1 <0.1 1 E+14 1 E+11 Ar-39 269 a β– <0.001 2000 1.5 3 E+10 7 E+06 [4] Ar-41 1.827 h β–, γ 0.188 1000 1.7 5 E+07 5 E+04 K-38 7.636 m ε, β+, γ 0.480 1000 1.8 3 K-40 1.28 E9 a β–, ε, γ 3.0 E-09 6.2 E-09 0.022 1000 1.5 2 E+03 2 E+06 3 E+03 3 K-42 12.36 h β–, γ 2.0 E-10 4.3 E-10 0.464 1000 1.7 2 E+04 3 E+07 2 E+04 3 K-43 22.6 h β–, γ 2.6 E-10 2.5 E-10 0.152 1000 1.6 4 E+04 2 E+07 4 E+04 3 K-44 22.13 m β–, γ 3.7 E-11 8.4 E-11 1.553 1000 1.8 1 E+05 1 E+08 3 E+05 3 K-45 20 m β–, γ 2.8 E-11 5.4 E-11 0.302 1000 1.7 2 E+05 2 E+08 5 E+05 3 Ca-41 1.4 E5 a ε 1.9 E-10 2.9 E-10 <0.001 <1 <0.1 3 E+04 3 E+07 3 E+04 300 Ca-45 163 d β–, γ 2.3 E-09 7.6 E-10 <0.001 700 0.8 1 E+04 2 E+06 5 E+03 10 Ca-47 4.53 d β–, γ 2.1 E-09 1.6 E-09 0.156 1000 1.6 6 E+03 2 E+06 4 E+03 3→ Sc-47 Sc-43 3.891 h ε, β+, γ 1.8 E-10 1.9 E-10 0.174 1000 1.4 5 E+04 3 E+07 1 E+05 3 Sc-44 3.927 h ε, β+, γ 3.0 E-10 3.5 E-10 0.324 1000 1.7 3 E+04 2 E+07 7 E+04 3 Sc-44m 58.6 h ε, γ 2.0 E-09 2.4 E-09 0.045 200 0.2 4 E+03 3 E+06 4 E+03 3→ Sc-44 [6] Verordnung 814.501 Nuklid Halbwerts-

Zerfallsart/ einh eing h10 h0,07 hc0,07 LE LA CA CS Instabiles zeit Strahlenart Sv/Bq Sv/Bq (mSv/h)/GBq (mSv/h)/GBq (mSv/h)/ Bq/kg Bq Bq/m3 Bq/cm2 Tochternuklid

2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 – Sc-46 83.83 d β , γ 4.8 E-09 1.5 E-09 0.299 1000 1.2 7 E+03 1 E+06 1 E+03 3 Sc-47 3.351 d β–, γ 7.3 E-10 5.4 E-10 0.017 1000 1.3 2 E+04 7 E+06 1 E+04 3 Sc-48 43.7 h β–, γ 1.6 E-09 1.7 E-09 0.495 2000 1.7 6 E+03 3 E+06 7 E+03 3 Sc-49 57.4 m β–, γ 6.1 E-11 8.2 E-11 0.001 1000 1.6 1 E+05 8 E+07 3 E+05 3 Ti-44 47.3 a ε, γ 7.2 E-08 5.8 E-09 0.026 2 <0.1 2 E+03 7 E+04 3 E+02 30→ Sc-44 [6] Ti-45 3.08 h ε, β+, γ 1.5 E-10 1.5 E-10 0.136 1000 1.5 7 E+04 3 E+07 2 E+05 3 V-47 32.6 m ε, β+, γ 5.0 E-11 6.3 E-11 0.156 1000 1.7 2 E+05 1 E+08 4 E+05 3 V-48 16.238 d ε, β+, γ 2.7 E-09 2.0 E-09 0.432 900 1.0 5 E+03 2 E+06 3 E+03 3 V-49 330 d ε 2.6 E-11 1.8 E-11 <0.001 <1 <0.1 6 E+05 2 E+08 9 E+04 100 Cr-48 22.96 h ε, β+, γ 2.5 E-10 2.0 E-10 0.071 50 0.1 5 E+04 2 E+07 3 E+04 100→ V-48 [6] Cr-49 42.09 m ε, β+, γ 5.9 E-11 6.1 E-11 0.166 1000 1.7 2 E+05 8 E+07 1 E+05 3→ V-49 Cr-51 27.704 d ε, γ 3.6 E-11 3.8 E-11 0.005 3 <0.1 3 E+05 1 E+08 2 E+05 100 Mn-51 46.2 m ε, β+, γ 6.8 E-11 9.3 E-11 0.159 1000 1.7 1 E+05 7 E+07 1 E+05 3→ Cr-51 Mn-52 5.591 d ε, β+, γ 1.8 E-09 1.8 E-09 0.510 600 0.7 6 E+03 3 E+06 5 E+03 10 Mn-52m 21.1 m ε, β+, γ 5.0 E-11 6.9 E-11 0.389 1000 1.7 1 E+05 1

E+08 2 E+05 3→ Mn-52 Mn-53 3.7 E6 a ε 3.6 E-11 3.0 E-11 <0.001 20 <0.1 3 E+05 1 E+08 2 E+05 1000 Mn-54 312.5 d ε, γ 1.2 E-09 7.1 E-10 0.126 10 0.1 1 E+04 4 E+06 7 E+03 100 Mn-56 2.5785 h β–, γ 2.0 E-10 2.5 E-10 0.275 1000 1.7 4 E+04 3 E+07 4 E+04 3 Fe-52 8.275 h ε, β+, γ 9.5 E-10 1.4 E-09 0.116 900 1.0 7 E+03 5 E+06 9 E+03 3→ Mn-52m [6] Fe-55 2.70 a ε 9.2 E-10 3.3 E-10 <0.001 20 <0.1 3 E+04 5 E+06 9 E+03 300 Fe-59 44.529 d β–, γ 3.2 E-09 1.8 E-09 0.175 1000 1.1 6 E+03 2 E+06 3 E+03 3 Fe-60 1 E5 a β– 3.3 E-07 1.1 E-07 <0.001 90 0.3 9 E+01 2 E+04 3 E+01 3→ Co-60m Co-55 17.54 h ε, β+, γ 8.3 E-10 1.1 E-09 0.302 1000 1.4 9 E+03 6 E+06 1 E+04 3→ Fe-55 Co-56 78.76 d ε, β+, γ 4.9 E-09 2.5 E-09 0.485 300 0.6 4 E+03 1 E+06 2 E+03 10 Co-57 270.9 d ε, γ 6.0 E-10 2.1 E-10 0.021 100 0.1 5 E+04 8 E+06 1 E+04 100 Co-58 70.80 d ε, β+, γ 1.7 E-09 7.4 E-10 0.147 300 0.3 1 E+04 3 E+06 5 E+03 30 Co-58m 9.15 h γ 1.7 E-11 2.4 E-11 <0.001 10 <0.1 4 E+05 3 E+08 5 E+05 1000→ Co-58 [6] Strahlenschutz 814.501 Nuklid Halbwerts- Zerfallsart/ einh eing h10 h0,07 hc0,07 LE LA CA CS Instabiles zeit Strahlenart Sv/Bq Sv/Bq (mSv/h)/GBq (mSv/h)/GBq (mSv/h)/ Bq/kg Bq Bq/m3 Bq/cm2 Tochternuklid

2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 – Co-60 5.271 a β , γ 1.7 E-08 3.4 E-09 0.366 1000 1.1 1 E+03164 9 E+04 5 E+02 3 Co-60m 10.47 m β–, γ 1.2 E-12 1.7 E-12 0.001 20 <0.1 6 E+06 4 E+09 7 E+06 300→ Co-60 [6] – Co-61 1.65 h β , γ 7.5 E-11 7.4 E-11 0.017 1000 1.6 1 E+05 7 E+07 1 E+05 3 – Co-62m 13.91 m β , γ 3.7 E-11 4.7 E-11 0.436 1000 1.8 2 E+05 1 E+08 2 E+05 3 Ni-56 6.10 d ε, γ 9.6 E-10 8.6 E-10 0.260 60 0.1 1 E+04 5 E+06 9 E+03 30→ Co-56 [6] Ni-57 36.08 h ε, β+, γ 7.6 E-10 8.7 E-10 0.278 700 0.8 1 E+04 7 E+06 1 E+04 10→ Co-57 Ni-59 7.5 E4 a ε 2.2 E-10 6.3 E-11 <0.001 10 <0.1 2 E+05 2 E+07 4 E+04 1000 – Ni-63 96 a β 5.2 E-10 1.5 E-10 <0.001 <1 <0.1 7 E+04 1 E+07 2 E+04 1000 – Ni-65 2.520 h β , γ 1.3 E-10 1.8 E-10 0.081 1000 1.6 6 E+04 4 E+07 6 E+04 3 Ni-66 / Cu-66 54.6 h β–, γ 1.9 E-09 3.0 E-09 0.039 2000 2.2 3 E+03 3 E+06 4 E+03 3 Cu-60 23.2 m ε, β+, γ 6.2 E-11 7.0 E-11 0.596 1000 1.8 1 E+05 8 E+07 1 E+05 3 Cu-61 3.408 h ε, β+, γ 1.2 E-10 1.2 E-10 0.128 900 1.1 8 E+04 4 E+07 7 E+04 3 Cu-64 12.701 h ε, β , β , γ 1.5 E-10 1.2 E-10 0.030 900 0.8 8 E+04 3 E+07 6 E+04 10

– Cu-67 61.86 h β , γ 5.8 E-10 3.4 E-10 0.018 1000 1.4 3 E+04 9 E+06 1 E+04 3 Zn-62 / Cu-62 9.26 h ε, β+, γ 6.6 E-10 9.4 E-10 0.319 1000 1.9 1 E+04 8 E+06 1 E+04 3 Zn-63 38.1 m ε, β+, γ 6.1 E-11 7.9 E-11 0.175 1000 1.6 1 E+05 8 E+07 1 E+05 3 Zn-65 243.9 d ε, β+, γ 2.8 E-09 3.9 E-09 0.086 40 0.1 3 E+03 2 E+06 3 E+03 30 Zn-69 57 m β–, γ 4.3 E-11 3.1 E-11 <0.001 1000 1.6 3 E+05 1 E+08 2 E+05 3 Zn-69m 13.76 h β–, γ 3.3 E-10 3.3 E-10 0.067 70 0.1 3 E+04 2 E+07 3 E+04 3→ Zn-69 Zn-71m 3.92 h β–, γ 2.4 E-10 2.4 E-10 0.240 1000 1.7 4 E+04 2 E+07 3 E+04 3 Zn-72 46.5 h β–, γ 1.5 E-09 1.4 E-09 0.026 900 0.9 7 E+03 3 E+06 6 E+03 3→ Ga-72 [6] Ga-65 15.2 m ε, β+, γ 2.9 E-11 3.7 E-11 0.183 1000 1.6 3 E+05 2 E+08 3 E+05 3→ Zn-65 Ga-66 9.40 h ε, β+, γ 7.1 E-10 1.2 E-09 0.877 600 1.1 8 E+03 7 E+06 1 E+04 3 Ga-67 78.26 h ε, γ 2.8 E-10 1.9 E-10 0.025 30 0.3 5 E+04 2 E+07 3 E+04 30 + Ga-68 68.0 m ε, β , γ 8.1 E-11 1.0 E-10 0.149 1000 1.5 1 E+05 6 E+07 1 E+05 3 164 AS 2000 934 Verordnung 814.501 Nuklid Halbwerts- Zerfallsart/ einh eing h10 h0,07 hc0,07 LE LA CA CS Instabiles zeit Strahlenart Sv/Bq Sv/Bq (mSv/h)/GBq (mSv/h)/GBq (mSv/h)/ Bq/kg Bq Bq/m3 Bq/cm2 Tochternuklid

2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 – Ga-70 21.15 m ε, β , γ 2.6 E-11 3.1 E-11 0.001 1000 1.6 3 E+05 2 E+08 3 E+05 3 Ga-72 14.1 h β–, γ 8.4 E-10 1.1 E-09 0.386 1000 1.7 9 E+03 6 E+06 1 E+04 3 – Ga-73 4.91 h β , γ 2.0 E-10 2.6 E-10 0.052 1000 1.6 4 E+04 3 E+07 4 E+04 3 Ge-66 2.27 h ε, β+, γ 1.3 E-10 1.0 E-10 0.108 400 0.5 1 E+05 4 E+07 6 E+04 10→ Ga-66 [6] Ge-67 18.7 m ε, β+, γ 4.2 E-11 6.5 E-11 0.407 1000 1.7 2 E+05 1 E+08 2 E+05 3→ Ga-67 Ge-68 288d ε 7.9 E-09 1.3 E-09 <0.001 10 <0.1 8 E+03 6 E+05 1 E+03 3→ Ga-68 [6] + Ge-69 39.05 h ε, β , γ 3.7 E-10 2.4 E-10 0.132 500 0.6 4 E+04 1 E+07 2 E+04 10 Ge-71 11.8 d ε 1.1 E-11 1.2 E-11 <0.001 10 <0.1 8 E+05 5 E+08 8 E+05 1000 – Ge-75 82.78 m β , γ 5.4 E-11 4.6 E-11 0.006 1000 1.6 2 E+05 9 E+07 2 E+05 3 Ge-77 11.3 h β–, γ 4.5 E-10 3.3 E-10 0.163 1000 1.6 3 E+04 1 E+07 2 E+04 3 – Ge-78 87 m β , γ 1.4 E-10 1.2 E-10 0.045 1000 1.5 8 E+04 4 E+07 6 E+04 3→ As-78 [6] As-69 15.2 m ε, β+, γ 3.5 E-11 5.7 E-11 0.250 900 1.7 2 E+05 1 E+08 2 E+05 3→ Ge-69 As-70 52.6 m ε, β+, γ 1.2 E-10 1.3 E-10 0.603 1000 1.7 8 E+04 4 E+07 7 E+04 3 + As-71 64.8 h ε, β , γ 5.0 E-10 4.6 E-10 0.088 700 0.7 2 E+04

1 E+07 2 E+04 10→ Ge-71 + As-72 26.0 h ε, β , γ 1.3 E-09 1.8 E-09 0.339 900 1.6 6 E+03 4 E+06 6 E+03 3 As-73 80.30 d ε, γ 6.5 E-10 2.6 E-10 0.003 20 <0.1 4 E+04 8 E+06 1 E+04 300 As-74 17.76 d ε, β , β , γ 1.8 E-09 1.3 E-09 0.117 900 1.1 8 E+03 3 E+06 5 E+03 3 As-76 26.32 h β–, γ 9.2 E-10 1.6 E-09 0.132 1000 1.6 6 E+03 5 E+06 9 E+03 3 As-77 38.8 h β–, γ 4.2 E-10 4.0 E-10 0.001 1000 1.5 3 E+04 1 E+07 2 E+04 3 – As-78 90.7 m β , γ 1.4 E-10 2.1 E-10 0.804 1000 1.7 5 E+04 4 E+07 6 E+04 3 Se-70 41.0 m ε, β+, γ 1.2 E-10 1.4 E-10 0.158 900 1.3 7 E+04 4 E+07 7 E+04 3→ As-70 [6] Se-73 7.15 h ε, β+, γ 2.4 E-10 3.9 E-10 0.174 900 1.2 3 E+04 2 E+07 3 E+04 3→ As-73 Se-73m 39 m ε, β+, γ 2.7 E-11 4.1 E-11 0.038 300 0.4 2 E+05 2 E+08 3 E+05 10→ Se-73 Se-75 119.8 d ε, γ 1.7 E-09 2.6 E-09 0.064 80 0.1 4 E+03 3 E+06 5 E+03 30 Se-79 6.5 E4 a β–, γ 3.1 E-09 2.9 E-09 <0.001 200 0.4 3 E+03 2 E+06 3 E+03 10 Se-81 18.5 m β–, γ 2.4 E-11 2.7 E-11 0.002 1000 1.6 4 E+05 2 E+08 3 E+05 3 Se-81m 57.25 m β–, γ 6.8 E-11 5.9 E-11 0.004 100 1.1 2 E+05 7 E+07 1 E+05 3→ Se-81 Se-83 22.5 m β–, γ 5.3 E-11 5.1 E-11 0.362 1000 1.7 2 E+05 9 E+07 2 E+05 3→ Br-83 Strahlenschutz 814.501 Nuklid Halbwerts- Zerfallsart/

einh eing h10 h0,07 hc0,07 LE LA CA CS Instabiles zeit Strahlenart Sv/Bq Sv/Bq (mSv/h)/GBq (mSv/h)/GBq (mSv/h)/ Bq/kg Bq Bq/m3 Bq/cm2 Tochternuklid

2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 Br-74 25.3 m ε, β+, γ 6.8 E-11 8.4 E-11 1.022 1000 1.8 1 E+05 7 E+07 1 E+05 3 Br-74m 41.5 m ε, β+, γ 1.1 E-10 1.4 E-10 1.347 900 1.8 7 E+04 5 E+07 8 E+04 3 + Br-75 98 m ε, β , γ 8.5 E-11 7.9 E-11 0.189 900 1.3 1 E+05 6 E+07 1 E+05 3→ Se-75 + Br-76 16.2 h ε, β , γ 5.8 E-10 4.6 E-10 0.503 700 1.1 2 E+04 9 E+06 1 E+04 3 + Br-77 56 h ε, β , γ 1.3 E-10 9.6 E-11 0.051 60 0.1 1 E+05 4 E+07 6 E+04 100 Br-80 17.4 m ε, β , β , γ 1.7 E-11 3.1 E-11 0.013 1000 1.5 3 E+05 3 E+08 5 E+05 3 Br-80m 4.42 h γ 1.0 E-10 1.1 E-10 0.012 10 <0.1 9 E+04 5 E+07 8 E+04 3→ Br-80 Br-82 35.30 h β–, γ 8.8 E-10 5.4 E-10 0.395 1000 1.4 2 E+04 6 E+06 9 E+03 3 – Br-83 2.39 h β , γ 6.7 E-11 4.3 E-11 0.001 1000 1.5 2 E+05 7 E+07 1 E+05 3 – Br-84 31.80 m β , γ 6.2 E-11 8.8 E-11 0.923 1000 1.7 1 E+05 8 E+07 1 E+05 3 Kr-79 35.04 h ε, β+, γ 0.042 100 0.2 3 E+08 3 E+05 Kr-81 2.1 E5 a ε, γ 0.004 8 <0.1 7 E+09 7 E+06 Kr-83m 1.83 h γ 0.002 3 <0.1 1 E+12 1 E+09 Kr-85 10.72 a β–, γ 0.001 1000 1.5 5 E+07 [8] 5 E+06 [4] Kr-85m 4.48 h

β–, γ 0.026 1000 1.4 5 E+08 5 E+05 → Kr-85 Kr-87 76.3 m β–, γ 0.501 1000 1.7 8 E+07 8 E+04 → Rb-87 Kr-88 2.84 h β–, γ 0.264 1000 1.5 2 E+07 2 E+04 [1] → Rb-88 [6] Kr-89 3.18 m β–, γ 2.047 900 1.8 3 E+07 3 E+04 → Rb-89 [6] Rb-79 22.9 m ε, β+, γ 3.0 E-11 5.0 E-11 0.217 2000 2.1 2 E+05 2 E+08 3 E+05 3→ Kr-79 Rb-81 4.58 h ε, β+, γ 6.8 E-11 5.4 E-11 0.101 1000 1.2 2 E+05 7 E+07 1 E+05 3→ Kr-81 Rb-81m 32 m γ 1.3 E-11 9.7 E-12 0.006 5 0.3 1 E+06 4 E+08 6 E+05 30→ Rb-81 [6] Rb-82m 6.2 h ε, β+, γ 2.2 E-10 1.3 E-10 0.436 400 0.6 8 E+04 2 E+07 4 E+04 10 Rb-83 86.2 d ε, γ 1.0 E-09 1.9 E-09 0.082 20 <0.1 5 E+03 5 E+06 8 E+03 100 Rb-84 32.77 d ε, β+, β–, γ 1.5 E-09 2.8 E-09 0.141 400 0.6 4 E+03 3 E+06 6 E+03 10 Rb-86 18.66 d β–, γ 1.3 E-09 2.8 E-09 0.014 1000 1.6 4 E+03 4 E+06 6 E+03 3 Rb-87 4.7 E10 a β– 7.6 E-10 1.5 E-09 <0.001 1000 1.2 7 E+03 7 E+06 1 E+04 3 Rb-88 17.8 m β–, γ 2.8 E-11 9.0 E-11 2.314 900 1.7 1 E+05 2 E+08 3 E+05 3 Rb-89 15.2 m β–, γ 2.5 E-11 4.7 E-11 0.659 1000 1.8 2 E+05 2 E+08 3 E+05 3→ Sr-89 Verordnung 814.501 Nuklid Halbwerts- Zerfallsart/ einh eing h10 h0,07 hc0,07 LE

LA CA CS Instabiles zeit Strahlenart Sv/Bq Sv/Bq (mSv/h)/GBq (mSv/h)/GBq (mSv/h)/ Bq/kg Bq Bq/m3 Bq/cm2 Tochternuklid

2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 Sr-80 / Rb-80 100m ε, β+, γ 2.1 E-10 3.5 E-10 1.750 900 1.7 3 E+04 2 E+07 4 E+04 3 Sr-81 25.5 m ε, β+, γ 6.1 E-11 7.8 E-11 0.247 1000 1.6 1 E+05 8 E+07 1 E+05 3→ Rb-81 [6] Sr-82 / Rb-82 25.0 d ε, β+, γ 7.7 E-09 6.1 E-09 0.434 900 1.6 2 E+03 6 E+05 1 E+03 3 Sr-83 32.4 h ε, β+, γ 4.9 E-10 5.8 E-10 0.127 400 0.5 2 E+04 1 E+07 2 E+04 10→ Rb-83 Sr-85 64.84 d ε, γ 6.4 E-10 5.6 E-10 0.086 20 0.1 2 E+04 8 E+06 1 E+04 100 Sr-85m 69.5 m ε, γ 7.4 E-12 6.1 E-12 0.035 70 0.1 2 E+06 7 E+08 1 E+06 100→ Sr-85 Sr-87m 2.805 h ε, γ 3.5 E-11 3.3 E-11 0.053 300 0.3 3 E+05 1 E+08 2 E+05 30→ Rb-87 Sr-89 50.5 d β–, γ 5.6 E-09 2.6 E-09 <0.001 1000 1.6 4 E+03 9 E+05 1 E+03 3 Sr-90 29.12 a β– 7.7 E-08 2.8 E-08 <0.001 1000 1.4 4 E+02 6 E+04 1 E+02 3→ Y-90 [6] Sr-91 9.5 h β–, γ 5.7 E-10 7.6 E-10 0.117 1000 1.6 1 E+04 9 E+06 1 E+04 3→ Y-91m, Y-91 Sr-92 2.71 h β–, γ 3.4 E-10 4.9 E-10 0.194 1000 1.4 2 E+04 1 E+07 2 E+04 3→ Y-92 [6] Y-86 14.74 h ε, β+, γ 8.1 E-10 9.6 E-10 0.515 500 0.8 1 E+04 6 E+06 1 E+04 10 Y-86m 48 m ε, β+, γ 4.9 E-11 5.6 E-11 0.034 200 0.1 2 E+05 1 E+08 2 E+05 30→ Y-86 [6] Y-87 80.3 h ε, β+, γ 5.3 E-10 5.5 E-10 0.080 20 <0.1 2 E+04 9 E+06 2 E+04 100 Y-88 106.64 d ε, β+, γ 3.3 E-09 1.3 E-09 0.380

40 0.2 8 E+03 2 E+06 3 E+03 30 Y-90 64.0 h β–, γ 1.7 E-09 2.7 E-09 0.007 1000 1.6 4 E+03 3 E+06 5 E+03 3 Y-90m 3.19 h γ 1.3 E-10 1.7 E-10 0.098 200 0.2 6 E+04 4 E+07 6 E+04 30→ Y-90 Y-91 58.51 d β–, γ 6.1 E-09 2.4 E-09 0.001 1000 1.6 4 E+03 8 E+05 1 E+03 3 Y-91m 49.71 m γ 1.5 E-11 1.1 E-11 0.082 70 0.1 9 E+05 3 E+08 6 E+05 30→ Y-91 Y-92 3.54 h β–, γ 2.8 E-10 4.9 E-10 0.546 1000 1.7 2 E+04 2 E+07 3 E+04 3 Y-93 10.1 h β–, γ 6.0 E-10 1.2 E-09 0.098 1000 1.6 8 E+03 8 E+06 1 E+04 3→ Zr-93 Y-94 19.1 m β–, γ 4.6 E-11 8.1 E-11 1.111 900 1.7 1 E+05 1 E+08 2 E+05 3 Y-95 10.7 m β–, γ 2.6 E-11 4.6 E-11 1.219 1000 1.7 2 E+05 2 E+08 3 E+05 3→ Zr-95 [6] Zr-86 16.5 h ε, γ 7.0 E-10 8.6 E-10 0.069 100 0.1 1 E+04 7 E+06 1 E+04 30→ Y-86 [6] Zr-88 83.4 d ε, γ 4.1 E-09 3.3 E-10 0.076 50 0.1 3 E+04 1 E+06 2 E+03 100→ Y-88 [6] Zr-89 78.43 h ε, β+, γ 7.5 E-10 7.9 E-10 0.182 400 0.5 1 E+04 7 E+06 1 E+04 10 Zr-93 1.53 E6 a β– 2.9 E-08 2.8 E-10 <0.001 <1 <0.1 4 E+04 2 E+05 3 E+02 100→ Nb-93m Zr-95 63.98 d β–, γ 4.2 E-09 8.8 E-10 0.112 1000 1.1 1 E+04 1 E+06 2 E+03 3→ Nb-95 [6] Strahlenschutz 814.501 Nuklid Halbwerts- Zerfallsart/ einh eing h10 h0,07 hc0,07 LE LA CA CS Instabiles

zeit Strahlenart Sv/Bq Sv/Bq (mSv/h)/GBq (mSv/h)/GBq (mSv/h)/ Bq/kg Bq Bq/m3 Bq/cm2 Tochternuklid

2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 – Zr-97 16.90 h β , γ 1.4 E-09 2.1 E-09 0.027 1000 1.6 5 E+03 4 E+06 6 E+03 3→ Nb-97 Nb-88 14.3 m ε, β+, γ 5.0 E-11 6.3 E-11 0.719 1000 1.8 2 E+05 1 E+08 2 E+05 3→ Zr-88 Nb-89-1 [2] 66 m ε, β+, γ 1.2 E-10 1.4 E-10 0.306 900 1.5 7 E+04 4 E+07 7 E+04 3→ Zr-89 Nb-89-2 [2] 122 m ε, β+, γ 1.9 E-10 3.0 E-10 0.392 700 1.3 3 E+04 3 E+07 4 E+04 3→ Zr-89 Nb-90 14.60 h ε, β+, γ 1.1 E-09 1.2 E-09 0.574 2000 1.9 8 E+03 5 E+06 8 E+03 3 Nb-91 680 a ε 4.1 E-09 6.4 E-11 2 E+05 1 E+06 2 E+03 Nb-91m 62 d ε, γ 2.3 E-09 6.3 E-10 2 E+04 2 E+06 4 E+03 Nb-92m 10.15 d β+, γ 5.9 E-10 6.0 E-10 2 E+04 8 E+06 1 E+04 Nb-93m 13.6 a γ 8.6 E-10 1.2 E-10 0.003 <1 <0.1 8 E+04 6 E+06 1 E+04 1000 Nb-94 2.03 E4 a β–, γ 2.5 E-08 1.7 E-09 0.237 1000 1.5 6 E+03 2 E+05 3 E+02 3 Nb-95 35.15 d β–, γ 1.3 E-09 5.8 E-10 0.116 100 0.3 2 E+04 4 E+06 6 E+03 30 Nb-95m 86.6 h γ 8.5 E-10 5.6 E-10 0.021 2000 1.4 2 E+04 6 E+06 1 E+04 3→ Nb-95 [6] Nb-96 23.35 h β–, γ 9.7 E-10 1.1 E-09 0.372 1000 1.6 9 E+03 5 E+06 9 E+03 3 Nb-97 72.1 m β–, γ 7.2 E-11 6.8 E-11 0.099 1000 1.6 1 E+05 7 E+07 1 E+05 3 Nb-98 51.5 m β–, γ 9.9 E-11 1.1 E-10 0.393 1000

1.8 9 E+04 5 E+07 8 E+04 3 Mo-90 5.67 h ε, β+, γ 5.6 E-10 6.2 E-10 0.147 1000 1.4 2 E+04 9 E+06 1 E+04 3→ Nb-90 [6] Mo-93 3.5 E3 a ε 1.4 E-09 2.6 E-09 0.016 4 <0.1 4 E+03 4 E+06 6 E+03 300 Mo-93m 6.85 h γ 3.0 E-10 2.8 E-10 0.330 800 0.8 4 E+04 2 E+07 3 E+04 10→ Mo-93 Mo-99 66.0 h β–, γ 1.1 E-09 1.2 E-09 0.024 1000 1.6 8 E+03 5 E+06 8 E+03 3→ Tc-99m, Tc-99 Mo-101 14.62 m β–, γ 4.5 E-11 4.2 E-11 0.196 1000 1.7 2 E+05 1 E+08 2 E+05 3→ Tc-101 Tc-93 2.75 h ε, γ 6.5 E-11 4.9 E-11 0.222 20 0.1 2 E+05 8 E+07 1 E+05 100→ Mo-93 Tc-93m 43.5 m ε, γ 3.1 E-11 2.4 E-11 0.098 300 0.4 4 E+05 2 E+08 3 E+05 10→ Tc-93, Mo-93 Tc-94 293 m ε, β+, γ 2.2 E-10 1.8 E-10 0.414 200 0.4 6 E+04 2 E+07 4 E+04 10 Tc-94m 52 m ε, β+, γ 8.0 E-11 1.1 E-10 0.285 700 1.3 9 E+04 6 E+07 1 E+05 3 Tc-95 20.0 h ε, γ 1.8 E-10 1.6 E-10 0.135 20 0.1 6 E+04 3 E+07 5 E+04 100 Tc-95m 61 d ε, β+, γ 8.6 E-10 6.2 E-10 0.117 100 0.1 2 E+04 6 E+06 1 E+04 30→ Tc-95 Tc-96 4.28 d ε, γ 1.0 E-09 1.1 E-09 0.388 40 0.2 9 E+03 5 E+06 8 E+03 30 Tc-96m 51.5 m ε, γ 1.1 E-11 1.3 E-11 0.016 3 <0.1 8 E+05 5 E+08 8 E+05 1000→ Tc-96 Verordnung 814.501 Nuklid Halbwerts- Zerfallsart/ einh eing h10 h0,07 hc0,07 LE LA CA

CS Instabiles zeit Strahlenart Sv/Bq Sv/Bq (mSv/h)/GBq (mSv/h)/GBq (mSv/h)/ Bq/kg Bq Bq/m3 Bq/cm2 Tochternuklid

2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 Tc-97 2.6 E6 a ε 1.6 E-10 8.3 E-11 0.017 4 <0.1 1 E+05 3 E+07 5 E+04 1000 Tc-97m 87 d γ 2.7 E-09 6.6 E-10 0.014 30 0.7 2 E+04 2 E+06 3 E+03 10→ Tc-97 – Tc-98 4.2 E6 a β , γ 6.1 E-09 2.3 E-09 0.215 2000 1.5 4 E+03 8 E+05 1 E+03 3 Tc-99 2.13 E5 a β– 3.2 E-09 7.8 E-10 <0.001 1000 1.1 1 E+04 2 E+06 3 E+03 3 Tc-99m 6.02 h γ 2.9 E-11 2.2 E-11 0.022 300 0.2 5 E+05 2 E+08 3 E+05 30→ Tc-99 Tc-101 14.2 m β–, γ 2.1 E-11 1.9 E-11 0.055 1000 1.6 5 E+05 2 E+08 4 E+05 3 – Tc-104 18.2 m β , γ 4.8 E-11 8.1 E-11 1.219 1000 1.8 1 E+05 1 E+08 2 E+05 3 Ru-94 51.8 m ε, γ 7.4 E-11 9.4 E-11 0.100 20 0.1 1 E+05 7 E+07 1 E+05 100→ Tc-94 Ru-97 2.9 d ε, γ 1.6 E-10 1.5 E-10 0.055 100 0.1 7 E+04 3 E+07 5 E+04 100→ Tc-97 – Ru-103 39.28 d β , γ 2.2 E-09 7.3 E-10 0.073 500 0.6 1 E+04 2 E+06 4 E+03 10 – Ru-105 4.44 h β , γ 2.5 E-10 2.6 E-10 0.119 1000 1.6 4 E+04 2 E+07 3 E+04 3→ Rh-105 Ru-106 / Rh-106 368.2 d β–, γ 3.5 E-08 7.0 E-09 0.357 1000 1.6 1 E+03 1 E+05 2 E+02 3 Rh-99 16 d ε, β+, γ 8.9 E-10 5.1 E-10 0.115 100 0.2 2 E+04 6 E+06 9 E+03 30 Rh-99m 4.7 h ε, β+, γ 7.3 E-11 6.6 E-11 0.122 100

0.2 2 E+05 7 E+07 1 E+05 30 + Rh-100 20.8 h ε, β , γ 6.3 E-10 7.1 E-10 0.392 100 0.3 1 E+04 8 E+06 1 E+04 30 Rh-101 3.200 a ε, γ 3.1 E-09 5.5 E-10 0.062 300 0.4 2 E+04 2 E+06 3 E+03 10 Rh-101m 4.34 d ε, γ 2.7 E-10 2.2 E-10 0.066 200 0.2 5 E+04 2 E+07 3 E+04 30→ Rh-101 Rh-102 2.900 a ε, β+, γ 9.0 E-09 2.6 E-09 0.339 50 0.2 4 E+03 6 E+05 9 E+02 30 Rh-102m 207 d ε, β , β , γ 4.2 E-09 1.2 E-09 0.085 400 0.6 8 E+03 1 E+06 2 E+03 10→ Rh-102 Rh-103m 56.12 m γ 2.5 E-12 3.8 E-12 0.002 <1 <0.1 3 E+06 2 E+09 3 E+06 1000 Rh-105 35.36 h β–, γ 4.4 E-10 3.7 E-10 0.013 1000 1.2 3 E+04 1 E+07 2 E+04 3 – Rh-106m 132 m β , γ 1.9 E-10 1.6 E-10 0.436 1000 1.7 6 E+04 3 E+07 4 E+04 3 – Rh-107 21.7 m β , γ 2.8 E-11 2.4 E-11 0.051 1000 1.6 4 E+05 2 E+08 3 E+05 3→ Pd-107 Pd-100 3.63 d ε, γ 9.7 E-10 9.4 E-10 0.050 20 0.1 1 E+04 5 E+06 9 E+03 100→ Rh-100 [6] Pd-101 8.27 h ε, β+, γ 1.0 E-10 9.4 E-11 0.081 100 0.2 1 E+05 5 E+07 8 E+04 30→ Rh-101m Pd-103 16.96 d ε, γ 3.0 E-10 1.9 E-10 0.019 3 <0.1 5 E+04 2 E+07 3 E+04 300→ Rh-103m Pd-107 6.5 E6 a β– 2.9 E-10 3.7 E-11 <0.001 <1 <0.1 3 E+05 2 E+07 3 E+04 1000 Pd-109 13.427 h β–,γ 5.0 E-10 5.5 E-10 0.010 1000 2.0 2 E+04 1 E+07 2 E+04 3 Strahlenschutz

814.501 Nuklid Halbwerts- Zerfallsart/ einh eing h10 h0,07 hc0,07 LE LA CA CS Instabiles zeit Strahlenart Sv/Bq Sv/Bq (mSv/h)/GBq (mSv/h)/GBq (mSv/h)/ Bq/kg Bq Bq/m3 Bq/cm2 Tochternuklid

2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 Ag-102 12.9 m ε, β+, γ 3.2 E-11 4.0 E-11 0.546 800 1.4 3 E+05 2 E+08 3 E+05 3 Ag-103 65.7 m ε, β+, γ 4.5 E-11 4.3 E-11 0.125 500 0.8 2 E+05 1 E+08 2 E+05 10→ Pd-103 + Ag-104 69.2 m ε, β , γ 7.1 E-11 6.0 E-11 0.410 300 0.5 2 E+05 7 E+07 1 E+05 10 + Ag-104m 33.5 m ε, β , γ 4.5 E-11 5.4 E-11 0.188 400 0.8 2 E+05 1 E+08 2 E+05 10→ Ag-104 [6] + Ag-105 41.0 d ε, β , γ 8.0 E-10 4.7 E-10 0.102 50 0.1 2 E+04 6 E+06 1 E+04 100 + Ag-106 23.96 m ε, β , γ 2.7 E-11 3.2 E-11 0.117 700 1.0 3 E+05 2 E+08 3 E+05 10 Ag-106m 8.41 d ε, γ 1.6 E-09 1.5 E-09 0.435 60 0.2 7 E+03 3 E+06 5 E+03 30 Ag-108m / Ag-108 127 a ε, β , β , γ 1.9 E-08 2.3 E-09 0.263 100 0.3 4 E+03 3 E+05 4 E+02 30 Ag-110m / Ag-110 249.9 d ε, β–, γ 7.3 E-09 2.8 E-09 0.409 500 0.6 4 E+03 7 E+05 1 E+03 10 Ag-111 7.45 d β–, γ 1.6 E-09 1.3 E-09 0.004 1000 1.6 8 E+03 3 E+06 5 E+03 3 – Ag-112 3.12 h β , γ 2.6 E-10 4.3 E-10 0.640 1000 1.7 2 E+04 2 E+07 3 E+04 3 Ag-115 20.0 m β–, γ 4.4 E-11 6.0 E-11 0.181 1000 1.7 2 E+05 1 E+08 2 E+05 3→ Cd-115, Cd-115m Cd-104 57.7 m ε, β+, γ 6.3 E-11 5.8 E-11 0.062 20 0.1 2 E+05 8 E+07 1 E+05 100→ Ag-104 [6] Cd-107 6.49 h ε, β+, γ 1.1 E-10 6.2 E-11

0.030 20 0.6 2 E+05 5 E+07 8 E+04 10 Cd-109 464 d ε, γ 9.6 E-09 2.0 E-09 0.027 5 0.4 5 E+03 5 E+05 9 E+02 10 – Cd-113 9.3 E15 a β 1.4 E-07 2.5 E-08 <0.001 1000 0.9 4 E+02 4 E+04 6 E+01 10 Cd-113m 13.6 a β– 1.3 E-07 2.3 E-08 <0.001 1000 1.4 4 E+02 4 E+04 6 E+01 3 – Cd-115 53.46 h β , γ 1.3 E-09 1.4 E-09 0.037 1000 1.5 7 E+03 4 E+06 6 E+03 3→ In-115 – Cd-115m 44.6 d β , γ 6.4 E-09 3.3 E-09 0.003 1000 1.6 3 E+03 8 E+05 1 E+03 3→ In-115 – Cd-117 2.49 h β , γ 2.5 E-10 2.8 E-10 0.158 1000 1.5 4 E+04 2 E+07 3 E+04 3→ In-117m, In-117 – Cd-117m 3.36 h β , γ 3.2 E-10 2.8 E-10 0.282 1000 1.5 4 E+04 2 E+07 3 E+04 3→ In-117, In-117m In-109 4.2 h ε, β+, γ 7.3 E-11 6.6 E-11 0.117 300 0.3 2 E+05 7 E+07 1 E+05 30→ Cd-109 In-110L [2] 4.9 h ε, β+ ,γ 2.5 E-10 2.4 E-10 0.468 60 0.2 4 E+04 2 E+07 3 E+04 30 In-110S [2] 69.1 m ε, β+, γ 8.1 E-11 1.0 E-10 0.238 700 1.1 1 E+05 6 E+07 1 E+05 3 In-111 2.83 d ε, γ 3.1 E-10 2.9 E-10 0.082 400 0.3 3 E+04 2 E+07 3 E+04 10 In-112 14.4 m ε, β+, β–, γ 1.3 E-11 1.0 E-11 0.047 900 1.0 1 E+06 4 E+08 6 E+05 10 In-113m 1.658 h γ 3.2 E-11 2.8 E-11 0.047 500 0.6 4 E+05 2 E+08 3 E+05 10 In-114m / In-11449.51 d ε, β+, β–, γ 1.1 E-08 4.1 E-09 0.023 3000 3.2 2 E+03 5 E+05 8 E+02

3 Verordnung 814.501 Nuklid Halbwerts- Zerfallsart/ einh eing h10 h0,07 hc0,07 LE LA CA CS Instabiles zeit Strahlenart Sv/Bq Sv/Bq (mSv/h)/GBq (mSv/h)/GBq (mSv/h)/ Bq/kg Bq Bq/m3 Bq/cm2 Tochternuklid

2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 – In-115 5.1 E14 a β 4.5 E-07 3.2 E-08 <0.001 1000 1.3 3 E+02 1 E+04 2 E+01 3 In-115m 4.486 h β–, γ 8.7 E-11 8.6 E-11 0.033 900 1.0 1 E+05 6 E+07 1 E+05 10→ In-115 In-116m 54.15 m β–, γ 8.0 E-11 6.4 E-11 0.356 1000 1.7 2 E+05 6 E+07 1 E+05 3 In-117 43.8 m β–, γ 4.8 E-11 3.1 E-11 0.109 2000 1.8 3 E+05 1 E+08 2 E+05 3 In-117m 116.5 m β–, γ 1.1 E-10 1.2 E-10 0.019 1000 1.4 8 E+04 5 E+07 8 E+04 3→ In-117 [6] In-119m / In-119 18.0 m β–, γ 2.9 E-11 4.7 E-11 0.033 1000 1.7 2 E+05 2 E+08 3 E+05 3 Sn-110 4.0 h ε, γ 2.6 E-10 3.5 E-10 0.064 70 0.1 3 E+04 2 E+07 3 E+04 100→ In-110S [6] Sn-111 35.3 m ε, β+, γ 2.2 E-11 2.3 E-11 0.087 400 0.6 4 E+05 2 E+08 4 E+05 10→ In-111 Sn-113 115.1 d ε, γ 1.9 E-09 7.3 E-10 0.019 4 <0.1 1 E+04 3 E+06 4 E+03 100→ In-113m Sn-117m 13.61 d γ 2.2 E-09 7.1 E-10 0.038 3000 2.4 1 E+04 2 E+06 4 E+03 3 Sn-119m 293.0 d γ 1.5 E-09 3.4 E-10 0.011 1 <0.1 3 E+04 3 E+06 6 E+03 300 Sn-121 27.06 h β– 2.8 E-10 2.3 E-10 <0.001 1000 1.1 4 E+04 2 E+07 3 E+04 3 Sn-121m 55 a β–, γ 3.3 E-09 3.8 E-10 0.004 300 0.3 3 E+04 2 E+06 3 E+03 30→ Sn-121 Sn-123 129.2 d β–, γ 5.6 E-09 2.1 E-09 0.001 1000 1.6 5 E+03 9 E+05 1 E+03

3 Sn-123m 40.08 m β–, γ 4.4 E-11 3.8 E-11 0.024 2000 1.9 3 E+05 1 E+08 2 E+05 3 Sn-125 9.64 d β–, γ 2.8 E-09 3.1 E-09 0.053 1000 1.5 3 E+03 2 E+06 3 E+03 3→ Sb-125 Sn-126 1.0 E5 a β–, γ 1.8 E-08 4.7 E-09 0.017 1000 1.2 2 E+03 3 E+05 5 E+02 3→ Sb-126 [6] Sn-127 2.10 h β–, γ 2.0 E-10 2.0 E-10 0.313 1000 1.6 5 E+04 3 E+07 4 E+04 3→ Sb-127 [6] Sn-128 59.1 m β–, γ 1.5 E-10 1.5 E-10 0.138 1000 1.5 7 E+04 3 E+07 6 E+04 3→ Sb-128S [6] Sb-115 31.8 m ε, β+, γ 2.3 E-11 2.4 E-11 0.151 400 0.6 4 E+05 2 E+08 4 E+05 10 Sb-116 15.8 m ε, β+, γ 2.3 E-11 2.6 E-11 0.321 500 0.9 4 E+05 2 E+08 4 E+05 10 Sb-116m 60.3 m ε, β+, γ 8.5 E-11 6.7 E-11 0.487 400 0.9 1 E+05 6 E+07 1 E+05 10 Sb-117 2.80 h ε, β+, γ 2.7 E-11 1.8 E-11 0.045 400 0.3 6 E+05 2 E+08 3 E+05 10 Sb-118m 5.00 h ε, β+, γ 2.3 E-10 2.1 E-10 0.411 200 0.3 5 E+04 2 E+07 4 E+04 30 Sb-119 38.1 h ε, γ 5.9 E-11 8.1 E-11 0.022 3 <0.1 1 E+05 8 E+07 1 E+05 1000 Sb-120-1 [2] 15.89 m ε, β+, γ 1.2 E-11 1.4 E-11 0.079 500 0.7 7 E+05 4 E+08 7 E+05 10 Sb-120-2 [2] 5.76 d ε, γ 1.3 E-09 1.2 E-09 0.386 400 0.4 8 E+03 4 E+06 6 E+03 10 Sb-122 2.70 d ε, β–, γ 1.2 E-09 1.7 E-09 0.068 1000 1.6 6 E+03 4 E+06 7 E+03 3 Strahlenschutz 814.501 Nuklid Halbwerts- Zerfallsart/

einh eing h10 h0,07 hc0,07 LE LA CA CS Instabiles zeit Strahlenart Sv/Bq Sv/Bq (mSv/h)/GBq (mSv/h)/GBq (mSv/h)/ Bq/kg Bq Bq/m3 Bq/cm2 Tochternuklid

2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 – Sb-124 60.20 d β , γ 4.7 E-09 2.5 E-09 0.261 1000 1.5 4 E+03 1 E+06 2 E+03 3 Sb-124m-2 [2] 20.2 m γ 8.3 E-12 8.0 E-12 <0.001 <1 <0.1 1 E+06 6 E+08 1 E+06 100→ Sb-124 [6] Sb-125 2.77 a β–, γ 3.3 E-09 1.1 E-09 0.076 700 0.7 9 E+03 2 E+06 3 E+03 10→ Te-125m Sb-126 12.4 d β–, γ 3.2 E-09 2.4 E-09 0.434 1000 1.5 4 E+03 2 E+06 3 E+03 3 Sb-126m 19.0 m β–, γ 3.3 E-11 3.6 E-11 0.239 1000 1.5 3 E+05 2 E+08 3 E+05 3→ Sb-126 [6] Sb-127 3.85 d β–, γ 1.7 E-09 1.7 E-09 0.106 1000 1.6 6 E+03 3 E+06 5 E+03 3→ Te-127, Te-127m Sb-128S [2] 10.4 m β–, γ 2.6 E-11 3.3 E-11 0.313 1000 1.8 3 E+05 2 E+08 3 E+05 3 Sb-128L [2] 9.01 h β–, γ 6.7 E-10 7.6 E-10 0.472 1000 1.8 1 E+04 7 E+06 1 E+04 3 Sb-129 4.32 h β–, γ 3.5 E-10 4.2 E-10 0.212 1000 1.6 2 E+04 1 E+07 2 E+04 3→ Te-129, Te-129m Sb-130 40 m β–, γ 9.1 E-11 9.1 E-11 0.505 2000 2.1 1 E+05 5 E+07 9 E+04 3 Sb-131 23 m β–, γ 8.3 E-11 1.0 E-10 0.278 1000 1.7 1 E+05 6 E+07 1 E+05 3→ Te-131, Te-131m Te-116 2.49 h ε, γ 1.7 E-10 1.7 E-10 0.033 8 0.2 6 E+04 3 E+07 5 E+04 10→ Sb-116 [6] Te-119m 16 h ε, β+, γ 6.3 E-10 8.3 E-10 1 E+04 8 E+06 1 E+04 10 Te-121 17 d ε, γ 4.4 E-10 4.3 E-10 0.104 20 0.1 2 E+04 1 E+07 2 E+04

100 Te-121m 154 d ε, γ 3.6 E-09 2.3 E-09 0.043 200 0.4 4 E+03 1 E+06 2 E+03 10→ Te-121 [6] Te-123 1 E13 a ε 5.0 E-09 4.4 E-09 0.017 2 <0.1 2 E+03 1 E+06 2 E+03 300 Te-123m 119.7 d γ 3.4 E-09 1.4 E-09 0.032 400 0.8 7 E+03 1 E+06 2 E+03 10→ Te-123 Te-125m 58 d γ 2.9 E-09 8.7 E-10 0.027 500 1.1 1 E+04 2 E+06 3 E+03 3 Te-127 9.35 h β–, γ 1.8 E-10 1.7 E-10 0.001 1000 1.4 6 E+04 3 E+07 5 E+04 3 Te-127m 109 d β–, γ 6.2 E-09 2.3 E-09 0.009 40 0.5 4 E+03 8 E+05 1 E+03 10→ Te-127 Te-129 69.6 m β–, γ 5.7 E-11 6.3 E-11 0.012 1000 1.6 2 E+05 9 E+07 1 E+05 3→ I-129 Te-129m 33.6 d β–, γ 5.4 E-09 3.0 E-09 0.011 600 1.2 3 E+03 9 E+05 2 E+03 3→ Te-129 Te-131 25 m β–, γ 6.1 E-11 8.7 E-11 0.067 2000 2.0 1 E+05 8 E+07 1 E+05 3→ I-131 Te-131m 30 h β–, γ 1.6 E-09 1.9 E-09 0.208 2000 1.5 5 E+03 3 E+06 5 E+03 3→ I-131, Te-131 Te-132 78.2 h β–, γ 3.0 E-09 3.7 E-09 0.050 700 0.7 3 E+03 2 E+06 3 E+03 10→ I-132 [6] Te-133 12.45 m β–, γ 4.4 E-11 7.2 E-11 0.151 1000 1.7 1 E+05 1 E+08 2 E+05 3→ I-133 Te-133m 55.4 m β–, γ 1.9 E-10 2.8 E-10 0.344 1000 1.8 4 E+04 3 E+07 4 E+04 3→ I-133, Te-133 Te-134 41.8 m β–,γ 1.1 E-10 1.1 E-10 0.142 2000 1.7 9 E+04 5 E+07 8 E+04 3→ I-134 [6] Verordnung 814.501 Nuklid

Halbwerts- Zerfallsart/ einh eing h10 h0,07 hc0,07 LE LA CA CS Instabiles zeit Strahlenart Sv/Bq Sv/Bq (mSv/h)/GBq (mSv/h)/GBq (mSv/h)/ Bq/kg Bq Bq/m3 Bq/cm2 Tochternuklid

2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 I-120 81.0 m ε, β+, γ 1.9 E-10 3.4 E-10 1.155 800 1.5 3 E+04 3 E+07 4 E+04 3 I-120m 53 m ε, β+, γ 1.4 E-10 2.1 E-10 1.108 800 1.7 5 E+04 4 E+07 6 E+04 3 + I-121 2.12 h ε, β , γ 3.9 E-11 8.2 E-11 0.077 400 0.4 1 E+05 1 E+08 2 E+05 10→ Te-121 I-123 13.2 h ε, γ 1.1 E-10 2.1 E-10 0.043 400 0.3 5 E+04 5 E+07 8 E+04 10→ Te-123 + I-124 4.18 d ε, β , γ 6.3 E-09 1.3 E-08 0.170 300 0.5 8 E+02 8 E+05 1 E+03 10 I-125 60.14 d ε, γ 7.3 E-09 1.5 E-08 0.033 4 <0.1 7 E+02 7 E+05 1 E+03 10 I-126 13.02 d ε, β , β , γ 1.4 E-08 2.9 E-08 0.078 700 0.7 3 E+02 4 E+05 6 E+02 3 I-128 24.99 m ε, β+, β–, γ 2.2 E-11 4.6 E-11 0.016 1000 1.5 2 E+05 2 E+08 4 E+05 3 I-129 1.57 E7 a β–, γ 5.1 E-08 1.1 E-07 0.016 100 0.3 9 E+01 1 E+05 2 E+02 1→ Xe-129 I-130 12.36 h β–, γ 9.6 E-10 2.0 E-09 0.325 1000 1.6 5 E+03 5 E+06 9 E+03 3 – I-131 8.04 d β , γ 1.1 E-08 2.2 E-08 0.062 1000 1.4 5 E+02 5 E+05 8 E+02 3→ Xe-131m – I-132 2.30 h β , γ 2.0 E-10 2.9 E-10 0.338 1000 1.7 3 E+04 3 E+07 4 E+04 3 – I-132m 83.6 m β , γ 1.1 E-10 2.2 E-10 0.055 300 1.0 5 E+04 5 E+07 8 E+04 10→ I-132 [6] – I-133 20.8 h β , γ 2.1 E-09

4.3 E-09 0.093 1000 1.6 2 E+03 2 E+06 4 E+03 3→ Xe-133, Xe-133m – I-134 52.6 m β , γ 7.9 E-11 1.1 E-10 0.385 1000 1.8 9 E+04 6 E+07 1 E+05 3 – I-135 6.61 h β , γ 4.6 E-10 9.3 E-10 0.223 1000 1.6 1 E+04 1 E+07 2 E+04 3→ Xe-135, Xe-135m Xe-122 / I-122 20.1 h ε, β+, γ 0.284 800 1.3 7 E+07 7 E+04 Xe-123 2.08 h ε, β+, γ 0.107 800 0.9 1 E+08 1 E+05 → I-123 Xe-125 17.0 h ε, β+, γ 0.060 300 0.2 3 E+08 3 E+05 → I-125 Xe-127 36.41 d ε, γ 0.059 400 0.3 3 E+08 3 E+05 Xe-129m 8.0 d γ 0.030 3000 1.9 4 E+09 4 E+06 Xe-131m 11.9 d γ 0.012 3000 2.1 9 E+09 9 E+06 Xe-133 5.245 d β–, γ 0.016 1000 1.0 2 E+09 2 E+06 Xe-133m 2.188 d γ 0.016 2000 1.7 2 E+09 2 E+06 → Xe-133 Xe-135 9.09 h β–, γ 0.040 2000 1.6 3 E+08 3 E+05 → Cs-135 Xe-135m 15.29 m β–, γ 0.069 200 0.4 2 E+08 2 E+05 → Cs-135 Xe-137 3.83 m β–, γ 1.167 2 1.7 3 E+08 3 E+05 Xe-138 14.17 m β–, γ 0.166 1000 1.7 6 E+07 6 E+04 → Cs-138 [6] Strahlenschutz

814.501 Nuklid Halbwerts- Zerfallsart/ einh eing h10 h0,07 hc0,07 LE LA CA CS Instabiles zeit Strahlenart Sv/Bq Sv/Bq (mSv/h)/GBq (mSv/h)/GBq (mSv/h)/ Bq/kg Bq Bq/m3 Bq/cm2 Tochternuklid

2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 Cs-125 45 m ε, β+, γ 2.3 E-11 3.5 E-11 0.114 500 0.7 3 E+05 2 E+08 4 E+05 10→ Xe-125 Cs-127 6.25 h ε, β+, γ 4.0 E-11 2.4 E-11 0.079 100 0.2 4 E+05 1 E+08 2 E+05 30→ Xe-127 + Cs-129 32.06 h ε, β , γ 8.1 E-11 6.0 E-11 0.063 30 <0.1 2 E+05 6 E+07 1 E+05 100 + Cs-130 29.9 m ε, β , γ 1.5 E-11 2.8 E-11 0.087 500 0.8 4 E+05 3 E+08 6 E+05 10 Cs-131 9.69 d ε 4.5 E-11 5.8 E-11 0.016 2 <0.1 2 E+05 1 E+08 2 E+05 1000 Cs-132 6.475 d ε, β , β , γ 3.8 E-10 5.0 E-10 0.119 50 0.1 2 E+04 1 E+07 2 E+04 100 Cs-134 2.062 a ε, β–, γ 9.6 E-09 1.9 E-08 0.236 1000 1.1 5 E+02 5 E+05 9 E+02 3 Cs-134m 2.90 h γ 2.6 E-11 2.0 E-11 0.009 1000 1.5 5 E+05 2 E+08 3 E+05 3→ Cs-134 [6] – Cs-135 2.3 E6 a β 9.9 E-10 2.0 E-09 0.000 600 0.7 5 E+03 5 E+06 8 E+03 10 Cs-135m 53 m γ 2.4 E-11 1.9 E-11 0.239 70 0.2 5 E+05 2 E+08 3 E+05 30→ Cs-135 – Cs-136 13.1 d β , γ 1.9 E-09 3.0 E-09 0.327 1000 1.5 3 E+03 3 E+06 4 E+03 3 Cs-137 / Ba-137m 30.0 a β–, γ 6.7 E-09 1.3 E-08 0.092 2000 1.5 8 E+02 7 E+05 1 E+03 3 – Cs-138 32.2 m β , γ 4.6 E-11 9.2 E-11 0.445 1000 1.8 1 E+05 1 E+08 2 E+05 3 Ba-126 / Cs-126 96.5 m

ε, β+, γ 1.2 E-10 2.6 E-10 0.805 900 1.6 4 E+04 4 E+07 7 E+04 3 Ba-128 / Cs-128 2.43 d ε, β+, γ 1.3 E-09 2.7 E-09 0.209 700 1.2 4 E+03 4 E+06 6 E+03 3 + Ba-131 11.8 d ε, β , γ 3.5 E-10 4.5 E-10 0.087 300 0.4 2 E+04 1 E+07 2 E+04 10→ Cs-131 Ba-131m 14.6 m γ 6.4 E-12 4.9 E-12 0.019 50 0.4 2 E+06 8 E+08 1 E+06 10→ Ba-131 Ba-133 10.74 a ε, γ 1.8 E-09 1.0 E-09 0.085 70 0.1 1 E+04 3 E+06 5 E+03 30 Ba-133m 38.9 h γ 2.8 E-10 5.5 E-10 0.019 2000 1.5 2 E+04 2 E+07 3 E+04 3→ Ba-133 Ba-135m 28.7 h γ 2.3 E-10 4.5 E-10 0.018 2000 1.5 2 E+04 2 E+07 4 E+04 3 Ba-139 82.7 m β–, γ 5.5 E-11 1.2 E-10 0.012 1000 1.7 8 E+04 9 E+07 2 E+05 3 – Ba-140 12.74 d β , γ 1.6 E-09 2.5 E-09 0.031 1000 1.5 4 E+03 3 E+06 5 E+03 3→ La-140 [6] – Ba-141 18.27 m β , γ 3.5 E-11 7.0 E-11 0.152 1000 1.9 1 E+05 1 E+08 2 E+05 3→ La-141 – Ba-142 10.6 m β , γ 2.7 E-11 3.5 E-11 0.160 1000 1.7 3 E+05 2 E+08 3 E+05 3→ La-142 [6] La-131 59 m ε, β+, γ 3.6 E-11 3.5 E-11 0.116 400 0.6 3 E+05 1 E+08 2 E+05 10→ Ba-131 La-132 4.8 h ε, β+, γ 2.8 E-10 3.9 E-10 0.379 400 0.8 3 E+04 2 E+07 3 E+04 10 La-135 19.5 h ε, β+, γ 2.5 E-11 3.0 E-11 0.017 2 <0.1 3 E+05 2 E+08 3 E+05 1000 La-137 6 E4 a ε 1.0 E-08 8.1 E-11 0.014 2

<0.1 1 E+05 5 E+05 8 E+02 1000 Verordnung 814.501 Nuklid Halbwerts- Zerfallsart/ einh eing h10 h0,07 hc0,07 LE LA CA CS Instabiles zeit Strahlenart Sv/Bq Sv/Bq (mSv/h)/GBq (mSv/h)/GBq (mSv/h)/ Bq/kg Bq Bq/m3 Bq/cm2 Tochternuklid

2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 – La-138 1.35E11 a ε, β , γ 1.8 E-07 1.1 E-09 0.185 400 0.4 9 E+03 3 E+04 5 E+01 10 La-140 40.272 h β–, γ 1.5 E-09 2.0 E-09 0.332 1000 1.8 5 E+03 3 E+06 6 E+03 3 La-141 3.93 h β–, γ 2.2 E-10 3.6 E-10 0.016 1000 1.6 3 E+04 2 E+07 4 E+04 3→ Ce-141 La-142 92.5 m β–, γ 1.5 E-10 1.8 E-10 0.490 1000 1.8 6 E+04 3 E+07 6 E+04 3 La-143 14.23 m β–, γ 3.3 E-11 5.6 E-11 0.219 1000 1.6 2 E+05 2 E+08 3 E+05 3→ Ce-143 Ce-134 / La-134 72.0 h ε, β+, γ 1.6 E-09 2.5 E-09 0.149 600 1.0 4 E+03 3 E+06 5 E+03 10 Ce-135 17.6 h ε, β+, γ 7.6 E-10 7.9 E-10 0.271 2000 1.8 1 E+04 7 E+06 1 E+04 3→ La-135 Ce-137 9.0 h ε, γ 1.9 E-11 2.5 E-11 0.016 10 <0.1 4 E+05 3 E+08 4 E+05 1000→ La-137 Ce-137m 34.4 h ε, γ 5.9 E-10 5.4 E-10 0.016 2000 1.6 2 E+04 8 E+06 1 E+04 3→ Ce-137, La-137 Ce-139 137.66 d ε, γ 1.4 E-09 2.6 E-10 0.036 500 0.5 4 E+04 4 E+06 6 E+03 10 Ce-141 32.501 d β– ,γ 3.1 E-09 7.1 E-10 0.014 2000 1.6 1 E+04 2 E+06 3 E+03 3 Ce-143 33.0 h β–, γ 1.0 E-09 1.1 E-09 0.053 1000 1.6 9 E+03 5 E+06 8 E+03 3→ Pr-143 Ce-144 / Pr-144m 284.3 d β–, γ 2.9 E-08 5.2 E-09 0.005 800 0.9 2 E+03 2 E+05 3 E+02 10→ Pr-144 Pr-136 13.1 m ε, β+, γ 2.5 E-11 3.3 E-11 0.375 600 1.1 3 E+05 2 E+08 3 E+05

3 Pr-137 76.6 m ε, β+, γ 3.5 E-11 4.0 E-11 0.083 300 0.5 3 E+05 1 E+08 2 E+05 10→ Ce-137 Pr-138m 2.1 h ε, β+, γ 1.3 E-10 1.3 E-10 0.379 600 0.8 8 E+04 4 E+07 6 E+04 10 Pr-139 4.51 h ε, β+, γ 3.0 E-11 3.1 E-11 0.028 100 0.1 3 E+05 2 E+08 3 E+05 30→ Ce-139 Pr-142 19.13 h ε, β–, γ 7.4 E-10 1.3 E-09 0.011 1000 1.6 8 E+03 7 E+06 1 E+04 3 Pr-142m 14.6 m γ 9.4 E-12 1.7 E-11 <0.001 <1 <0.1 6 E+05 5 E+08 9 E+05 10→ Pr-142 Pr-143 13.56 d β–, γ 2.2 E-09 1.2 E-09 0.000 1000 1.5 8 E+03 2 E+06 4 E+03 3 Pr-144 17.28 m β–, γ 3.0 E-11 5.0 E-11 0.099 1000 1.6 2 E+05 2 E+08 3 E+05 3 Pr-145 5.98 h β–, γ 2.6 E-10 3.9 E-10 0.002 1000 1.6 3 E+04 2 E+07 3 E+04 3 Pr-147 13.6 m β–, γ 3.0 E-11 3.3 E-11 0.144 1000 1.8 3 E+05 2 E+08 3 E+05 3→ Nd-147 Nd-136 50.65 m ε, β+, γ 8.9 E-11 9.9 E-11 0.061 200 0.3 1 E+05 6 E+07 9 E+04 30→ Pr-136 [6] Nd-138 / Pr-138 5.04 h ε, β+, γ 3.8 E-10 6.4 E-10 0.398 700 1.3 2 E+04 1 E+07 2 E+04 3 Nd-139 29.7 m ε, β+, γ 1.7 E-11 2.0 E-11 0.070 300 0.4 5 E+05 3 E+08 5 E+05 10→ Pr-139 Nd-139m 5.5 h ε, β+, γ 2.5 E-10 2.5 E-10 0.246 500 0.6 4 E+04 2 E+07 3 E+04 10→ Pr-139, Nd-139 Nd-140 3.37 d ε 2.0 E-09 2.8 E-09 4 E+03 3 E+06 4 E+03 3 Strahlenschutz 814.501 Nuklid

Halbwerts- Zerfallsart/ einh eing h10 h0,07 hc0,07 LE LA CA CS Instabiles zeit Strahlenart Sv/Bq Sv/Bq (mSv/h)/GBq (mSv/h)/GBq (mSv/h)/ Bq/kg Bq Bq/m3 Bq/cm2 Tochternuklid

2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 + Nd-141 2.49 h ε, β , γ 8.8 E-12 8.3 E-12 0.021 50 0.1 1 E+06 6 E+08 9 E+05 100 Nd-147 10.98 d β–, γ 2.1 E-09 1.1 E-09 0.027 1000 1.5 9 E+03 2 E+06 4 E+03 3→ Pm-147 – Nd-149 1.73 h β , γ 1.3 E-10 1.2 E-10 0.063 2000 1.8 8 E+04 4 E+07 6 E+04 3→ Pm-149 Nd-151 12.44 m β– ,γ 2.9 E-11 3.0 E-11 0.137 1000 1.7 3 E+05 2 E+08 3 E+05 3→ Pm-151 Pm-141 20.90 m ε, β+, γ 2.5 E-11 3.6 E-11 0.137 500 0.9 3 E+05 2 E+08 3 E+05 10→ Nd-141, Nd-141m Pm-143 265 d ε, γ 9.6 E-10 2.3 E-10 0.057 7 <0.1 4 E+04 5 E+06 9 E+03 300 Pm-144 363 d ε, γ 5.4 E-09 9.7 E-10 0.248 40 0.1 1 E+04 9 E+05 2 E+03 100 Pm-145 17.7 a ε, γ 2.4 E-09 1.1 E-10 0.013 10 <0.1 9 E+04 2 E+06 3 E+03 1000 – Pm-146 2020 d ε, β , γ 1.3 E-08 9.0 E-10 0.122 500 0.6 1 E+04 4 E+05 6 E+02 10→ Sm-146 – Pm-147 2.6234 a β , γ 3.5 E-09 2.6 E-10 <0.001 500 0.6 4 E+04 1 E+06 2 E+03 10→ Sm-147 – Pm-148 5.37 d β , γ 2.2 E-09 2.7 E-09 0.091 1000 1.6 4 E+03 2 E+06 4 E+03 3 Pm-148m 41.3 d β–, γ 4.3 E-09 1.8 E-09 0.306 1000 1.4 6 E+03 1 E+06 2 E+03 3→ Sm-148 – Pm-149 53.08 h β , γ 8.2 E-10 9.9 E-10 0.002 1000 1.6 1 E+04 6 E+06 1 E+04 3

– Pm-150 2.68 h β , γ 2.1 E-10 2.6 E-10 0.226 1000 1.8 4 E+04 2 E+07 4 E+04 3 – Pm-151 28.4 h β , γ 6.4 E-10 7.3 E-10 0.052 1000 1.5 1 E+04 8 E+06 1 E+04 3→ Sm-151 Sm-141 10.2 m ε, β+, γ 2.7 E-11 3.9 E-11 0.287 500 1.0 3 E+05 2 E+08 3 E+05 10→ Pm-141 [6] Sm-141m 22.6 m ε, β+, γ 5.6 E-11 6.5 E-11 0.338 900 1.1 2 E+05 9 E+07 1 E+05 3→ Pm-141, Sm-141 + Sm-142 / Pm-142 72.49 m ε, β , γ 1.1 E-10 1.9 E-10 0.752 800 1.5 5 E+04 5 E+07 8 E+04 3 Sm-145 340 d ε, γ 1.1 E-09 2.1 E-10 0.026 20 <0.1 5 E+04 5 E+06 8 E+03 100→ Pm-145 Sm-146 1.03 E8 a α 6.7 E-06 5.4 E-08 <0.001 <1 <0.1 2 E+02 7 E+02 1 E+00 1 Sm-147 1.06E11 a α 6.1 E-06 4.9 E-08 <0.001 <1 <0.1 2 E+02 8 E+02 1 E+00 1 – Sm-151 90 a β , γ 2.6 E-09 9.8 E-11 <0.001 <1 <0.1 1 E+05 2 E+06 3 E+03 100 – Sm-153 46.7 h β , γ 6.8 E-10 7.4 E-10 0.016 1000 1.6 1 E+04 7 E+06 1 E+04 3 – Sm-155 22.1 m β , γ 2.8 E-11 2.9 E-11 0.019 1000 1.6 3 E+05 2 E+08 3 E+05 3→ Eu-155 – Sm-156 9.4 h β , γ 2.8 E-10 2.5 E-10 0.022 1000 1.4 4 E+04 2 E+07 3 E+04 3→ Eu-156 [6] Eu-145 5.94 d ε, β+, γ 7.3 E-10 7.5 E-10 0.217 60 0.2 1 E+04 7 E+06 1 E+04 30→ Sm-145 Eu-146 4.61 d ε, β+, γ 1.2 E-09 1.3 E-09 0.375 100 0.3 8 E+03 4 E+06 7 E+03 30→ Sm-146 Eu-147 24 d α, ε, β+, γ

1.0 E-09 4.4 E-10 0.085 300 0.3 2 E+04 5 E+06 8 E+03 30→ Sm-147, Pm-143 Verordnung 814.501 Nuklid Halbwerts- Zerfallsart/ einh eing h10 h0,07 hc0,07 LE LA CA CS Instabiles zeit Strahlenart Sv/Bq Sv/Bq (mSv/h)/GBq (mSv/h)/GBq (mSv/h)/ Bq/kg Bq Bq/m3 Bq/cm2 Tochternuklid

2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 + Eu-148 54.5 d α, ε, β , γ 2.3 E-09 1.3 E-09 0.327 70 0.2 8 E+03 2 E+06 4 E+03 30→ Pm-144 Eu-149 93.1 d ε, γ 2.3 E-10 1.0 E-10 0.018 20 <0.1 1 E+05 2 E+07 4 E+04 300 Eu-150-1 12.62 h ε, β+, β–, γ 2.8 E-10 3.8 E-10 0.008 1000 1.4 3 E+04 2 E+07 3 E+04 3 Eu-150-2 34.2 a ε, γ 3.4 E-08 1.3 E-09 0.238 100 0.2 8 E+03 1 E+05 2 E+02 30 Eu-152 13.33 a ε, β+, β–, γ 2.7 E-08 1.4 E-09 0.179 700 0.8 7 E+03 2 E+05 3 E+02 10→ Gd-152 Eu-152m 9.32 h ε, β , β , γ 3.2 E-10 5.0 E-10 0.047 900 1.3 2 E+04 2 E+07 3 E+04 3→ Gd-152 Eu-154 8.80 a ε, β–, γ 3.5 E-08 2.0 E-09 0.185 2000 1.8 5 E+03 1 E+05 2 E+02 3 Eu-155 4.96 a β–, γ 4.7 E-09 3.2 E-10 0.012 200 0.3 3 E+04 1 E+06 2 E+03 30 – Eu-156 15.19 d β , γ 3.0 E-09 2.2 E-09 0.188 1000 1.5 5 E+03 2 E+06 3 E+03 3 Eu-157 15.15 h β–, γ 4.4 E-10 6.0 E-10 0.049 1000 1.6 2 E+04 1 E+07 2 E+04 3 – Eu-158 45.9 m β , γ 7.5 E-11 9.4 E-11 0.220 1000 1.8 1 E+05 7 E+07 1 E+05 3 Gd-145 22.9 m ε, β+, γ 3.5 E-11 4.4 E-11 0.360 500 0.9 2 E+05 1 E+08 2 E+05 10→ Eu-145 [6] Gd-146 48.3 d ε, γ 5.2 E-09 9.6 E-10 0.057 600 0.9 1 E+04 1 E+06 2 E+03 10→ Eu-146 [6] + Gd-147 38.1 h ε, β , γ 5.9 E-10 6.1 E-10 0.206 400 0.4 2 E+04 8 E+06 1 E+04 10→ Eu-147 Gd-148 93 a α 3.0 E-05 5.5 E-08

<0.001 <1 <0.1 2 E+02 2 E+02 [5] 3 E-01 1 Gd-149 9.4 d ε, γ 7.9 E-10 4.5 E-10 0.076 400 0.6 2 E+04 6 E+06 1 E+04 10→ Eu-149 Gd-151 120 d α, ε, γ 9.3 E-10 2.0 E-10 0.018 200 0.2 5 E+04 5 E+06 9 E+03 30→ Sm-147 Gd-152 1.08E14 a α 2.2 E-05 4.1 E-08 <0.001 <1 <0.1 2 E+02 2 E+02 [5] 4 E-01 1 Gd-153 242 d ε, γ 2.5 E-09 2.7 E-10 0.029 30 0.1 4 E+04 2 E+06 3 E+03 30 – Gd-159 18.56 h β , γ 3.9 E-10 4.9 E-10 0.010 1000 1.5 2 E+04 1 E+07 2 E+04 3 Tb-147 1.65 h ε, β+, γ 1.2 E-10 1.6 E-10 0.356 400 0.8 6 E+04 4 E+07 7 E+04 10→ Gd-147 [6] Tb-149 4.15 h α, ε, β+, γ 3.1 E-09 2.5 E-10 0.241 400 0.6 4 E+04 2 E+06 3 E+03 10→ Gd-149, Eu-145 + Tb-150 3.27 h ε, β , γ 1.8 E-10 2.5 E-10 0.346 400 0.8 4 E+04 3 E+07 5 E+04 10 Tb-151 17.6 h α, ε, β+, γ 3.3 E-10 3.4 E-10 0.147 400 0.6 3 E+04 2 E+07 3 E+04 10→ Gd-151, Eu-147 + Tb-153 2.34 d ε, β , γ 2.4 E-10 2.5 E-10 0.045 100 0.1 4 E+04 2 E+07 3 E+04 30→ Gd-153 Tb-154 21.4 h ε, β+, γ 6.0 E-10 6.5 E-10 0.313 400 0.6 2 E+04 8 E+06 1 E+04 10 Tb-155 5.32 d ε, γ 2.5 E-10 2.1 E-10 0.031 200 0.2 5 E+04 2 E+07 3 E+04 30 Tb-156 5.34 d ε, γ 1.4 E-09 1.2 E-09 0.277 500 0.8 8 E+03 4 E+06 6 E+03 10 Strahlenschutz 814.501 Nuklid Halbwerts- Zerfallsart/ einh eing h10 h0,07 hc0,07 LE LA CA

CS Instabiles zeit Strahlenart Sv/Bq Sv/Bq (mSv/h)/GBq (mSv/h)/GBq (mSv/h)/ Bq/kg Bq Bq/m3 Bq/cm2 Tochternuklid

2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 Tb-156m-1 [2] 5.0 h γ 1.3 E-10 8.1 E-11 0.001 8 0.6 1 E+05 4 E+07 6 E+04 10→ Tb-156 [6] Tb-156m-2 [2] 24.4 h γ 2.3 E-10 1.7 E-10 0.007 4 <0.1 6 E+04 2 E+07 4 E+04 1000 Tb-157 150 a ε, γ 7.9 E-10 3.4 E-11 0.001 6 <0.1 3 E+05 6 E+06 1 E+04 1000 Tb-158 150 a ε, β–, γ 3.0 E-08 1.1 E-09 0.127 400 0.6 9 E+03 2 E+05 3 E+02 10 Tb-160 72.3 d β–, γ 5.4 E-09 1.6 E-09 0.169 1000 1.7 6 E+03 9 E+05 2 E+03 3 Tb-161 6.91 d β–, γ 1.2 E-09 7.2 E-10 0.013 1000 1.3 1 E+04 4 E+06 7 E+03 3 Dy-155 10.0 h ε, β+, γ 1.2 E-10 1.3 E-10 0.094 100 0.1 8 E+04 4 E+07 7 E+04 30→ Tb-155 Dy-157 8.1 h ε, γ 5.5 E-11 6.1 E-11 0.065 40 0.1 2 E+05 9 E+07 2 E+05 100→ Tb-157 Dy-159 144.4 d ε, γ 2.5 E-10 1.0 E-10 0.015 10 <0.1 1 E+05 2 E+07 3 E+04 1000 Dy-165 2.334 h β–, γ 8.7 E-11 1.1 E-10 0.005 1000 1.6 9 E+04 6 E+07 1 E+05 3 Dy-166 81.6 h β–, γ 1.8 E-09 1.6 E-09 0.010 1000 1.1 6 E+03 3 E+06 5 E+03 3→ Ho-166 Ho-155 48 m ε, β+, γ 3.2 E-11 3.7 E-11 0.066 300 0.5 3 E+05 2 E+08 3 E+05 10→ Dy-155 Ho-157 12.6 m ε, β+, γ 7.6 E-12 6.5 E-12 0.088 300 0.3 2 E+06 7 E+08 1 E+06 30→ Dy-157 Ho-159 33 m ε, β+, γ 1.0 E-11 7.9 E-12 0.069 200 0.2 1 E+06 5 E+08 8 E+05 30→ Dy-159 Ho-161 2.5 h ε, γ 1.0 E-11

1.3 E-11 0.022 20 <0.1 8 E+05 5 E+08 8 E+05 300 Ho-162 15 m ε, β+, γ 4.5 E-12 3.3 E-12 0.032 70 0.2 3 E+06 1 E+09 2 E+06 30 Ho-162m 68 m ε, γ 3.3 E-11 2.6 E-11 0.094 300 0.3 4 E+05 2 E+08 3 E+05 30→ Ho-162 Ho-164 29 m ε, β–, γ 1.3 E-11 9.5 E-12 0.009 600 0.7 1 E+06 4 E+08 6 E+05 10 Ho-164m 37.5 m γ 1.6 E-11 1.6 E-11 0.014 20 <0.1 6 E+05 3 E+08 5 E+05 300→ Ho-164 Ho-166 26.80 h β–, γ 8.3 E-10 1.4 E-09 0.005 1000 1.7 7 E+03 6 E+06 1 E+04 3 Ho-166m 1.20 E3 a β–, γ 7.8 E-08 2.0 E-09 0.268 800 0.9 5 E+03 6 E+04 1 E+02 10 Ho-167 3.1 h β–, γ 1.0 E-10 8.3 E-11 0.061 1000 1.4 1 E+05 5 E+07 8 E+04 3 Er-161 3.24 h ε, β+, γ 8.5 E-11 8.0 E-11 0.139 400 0.4 1 E+05 6 E+07 1 E+05 10→ Ho-161 Er-165 10.36 h ε 1.4 E-11 1.9 E-11 0.011 7 <0.1 5 E+05 4 E+08 6 E+05 1000 Er-169 9.3 d β–, γ 9.2 E-10 3.7 E-10 <0.001 1000 1.0 3 E+04 5 E+06 9 E+03 10 Er-171 7.52 h β–, γ 3.0 E-10 3.6 E-10 0.064 2000 1.9 3 E+04 2 E+07 3 E+04 3→ Tm-171 Er-172 49.3 h β–, γ 1.2 E-09 1.0 E-09 0.084 1000 1.0 1 E+04 4 E+06 7 E+03 10→ Tm-172 Tm-162 21.7 m ε, β+, γ 2.7 E-11 2.9 E-11 0.261 300 0.9 3 E+05 2 E+08 3 E+05 10 Verordnung 814.501 Nuklid Halbwerts- Zerfallsart/ einh eing h10 h0,07 hc0,07 LE LA CA

CS Instabiles zeit Strahlenart Sv/Bq Sv/Bq (mSv/h)/GBq (mSv/h)/GBq (mSv/h)/ Bq/kg Bq Bq/m3 Bq/cm2 Tochternuklid

2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 + Tm-166 7.70 h ε, β , γ 2.8 E-10 2.8 E-10 0.270 200 0.4 4 E+04 2 E+07 3 E+04 10 Tm-167 9.24 d ε, γ 1.0 E-09 5.6 E-10 0.029 2000 1.1 2 E+04 5 E+06 8 E+03 3 Tm-170 128.6 d ε, β–, γ 5.2 E-09 1.3 E-09 0.001 1000 1.6 8 E+03 1 E+06 2 E+03 3 Tm-171 1.92 a β–, γ 9.1 E-10 1.1 E-10 <0.001 <1 <0.1 9 E+04 5 E+06 9 E+03 1000 Tm-172 63.6 h β–, γ 1.4 E-09 1.7 E-09 0.069 1000 1.5 6 E+03 4 E+06 6 E+03 3 Tm-173 8.24 h β–, γ 2.6 E-10 3.1 E-10 0.063 1000 1.6 3 E+04 2 E+07 3 E+04 3 Tm-175 15.2 m β–, γ 3.1 E-11 2.7 E-11 0.160 2000 2.0 4 E+05 2 E+08 3 E+05 3→ Yb-175 Yb-162 18.9 m ε, γ 2.3 E-11 2.3 E-11 0.027 60 0.1 4 E+05 2 E+08 4 E+05 100→ Tm-162 [6] Yb-166 56.7 h ε, γ 9.5 E-10 9.5 E-10 0.022 10 0.1 1 E+04 5 E+06 9 E+03 100→ Tm-166 [6] Yb-167 17.5 m ε, β+, γ 9.5 E-12 6.7 E-12 0.053 200 0.4 1 E+06 5 E+08 9 E+05 10→ Tm-167 Yb-169 32.01 d ε, γ 2.4 E-09 7.1 E-10 0.061 1000 1.0 1 E+04 2 E+06 3 E+03 10 Yb-175 4.19 d β–, γ 7.0 E-10 4.4 E-10 0.007 1000 1.1 2 E+04 7 E+06 1 E+04 3 Yb-177 1.9 h β–, γ 9.4 E-11 9.7 E-11 0.028 1000 1.5 1 E+05 5 E+07 9 E+04 3→ Lu-177 Yb-178 74 m β–, γ 1.1 E-10 1.2 E-10 0.006 1000 1.3 8 E+04 5 E+07 8 E+04 3→ Lu-178 Lu-169 34.06 h ε, β+, γ 4.9 E-10 4.6 E-10 0.154 100

0.2 2 E+04 1 E+07 2 E+04 30→ Yb-169 Lu-170 2.00 d ε, β+, γ 9.5 E-10 9.9 E-10 0.281 60 0.3 1 E+04 5 E+06 9 E+03 10 Lu-171 8.22 d ε, γ 9.3 E-10 6.7 E-10 0.115 30 0.1 1 E+04 5 E+06 9 E+03 100 Lu-172 6.70 d ε, β+, γ 1.8 E-09 1.3 E-09 0.283 300 0.5 8 E+03 3 E+06 5 E+03 10 Lu-173 1.37 a ε, γ 1.5 E-09 2.6 E-10 0.028 30 0.1 4 E+04 3 E+06 6 E+03 100 Lu-174 3.31 a ε, β+, γ 2.9 E-09 2.7 E-10 0.024 10 <0.1 4 E+04 2 E+06 3 E+03 100 Lu-174m 142 d ε, γ 2.6 E-09 5.3 E-10 0.015 30 <0.1 2 E+04 2 E+06 3 E+03 300→ Lu-174 Lu-176 3.60E10 a β–, γ 4.6 E-08 1.8 E-09 0.081 2000 2.3 6 E+03 1 E+05 2 E+02 3 Lu-176m 3.68 h β–, γ 1.6 E-10 1.7 E-10 0.003 1000 1.8 6 E+04 3 E+07 5 E+04 3 Lu-177 6.71 d β–, γ 1.1 E-09 5.3 E-10 0.006 1000 1.3 2 E+04 5 E+06 8 E+03 3 Lu-177m 160.9 d β–, γ 1.2 E-08 1.7 E-09 0.166 2000 2.6 6 E+03 4 E+05 7 E+02 3→ Lu-177 Lu-178 28.4 m β–, γ 4.1 E-11 4.7 E-11 0.022 1000 1.8 2 E+05 1 E+08 2 E+05 3 Lu-178m 22.7 m β–, γ 5.6 E-11 3.8 E-11 0.182 2000 2.8 3 E+05 9 E+07 1 E+05 3 Lu-179 4.59 h β–, γ 1.6 E-10 2.1 E-10 0.005 1000 1.6 5 E+04 3 E+07 5 E+04 3 Strahlenschutz 814.501 Nuklid Halbwerts- Zerfallsart/ einh eing h10 h0,07 hc0,07 LE LA CA CS Instabiles zeit Strahlenart Sv/Bq Sv/Bq (mSv/h)/GBq

(mSv/h)/GBq (mSv/h)/ Bq/kg Bq Bq/m3 Bq/cm2 Tochternuklid

2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 Hf-170 16.01 h ε, γ 4.3 E-10 4.8 E-10 0.091 200 0.3 2 E+04 1 E+07 2 E+04 30→ Lu-170 [6] Hf-172 1.87 a ε, γ 3.7 E-08 1.0 E-09 0.030 100 0.1 1 E+04 1 E+05 2 E+02 100→ Lu-172 [6] Hf-173 24.0 h ε, β+, γ 2.2 E-10 2.3 E-10 0.071 300 0.3 4 E+04 2 E+07 4 E+04 30→ Lu-173 Hf-175 70 d ε, γ 8.8 E-10 4.1 E-10 0.065 200 0.2 2 E+04 6 E+06 9 E+03 30 Hf-177m 51.4 m γ 1.5 E-10 8.1 E-11 0.370 4000 4.5 1 E+05 3 E+07 6 E+04 1 Hf-178m 31 a γ 3.1 E-07 4.7 E-09 0.378 2000 2.1 2 E+03 2 E+04 3 E+01 3 Hf-179m 25.1 d γ 3.2 E-09 1.2 E-09 0.149 1000 1.6 8 E+03 2 E+06 3 E+03 3 Hf-180m 5.5 h γ 2.0 E-10 1.7 E-10 0.166 700 1.1 6 E+04 3 E+07 4 E+04 3 Hf-181 42.4 d β–, γ 4.1 E-09 1.1 E-09 0.089 2000 1.9 9 E+03 1 E+06 2 E+03 3 Hf-182 9 E6 a β–, γ 3.6 E-07 3.0 E-09 0.039 500 0.6 3 E+03 1 E+04 2 E+01 10→ Ta-182 [6] Hf-182m 61.5 m β–, γ 7.1 E-11 4.2 E-11 0.150 1000 1.8 2 E+05 7 E+07 1 E+05 3→ Ta-182 [6], Hf- 182 Hf-183 64 m β–, γ 8.3 E-11 7.3 E-11 0.116 1000 1.6 1 E+05 6 E+07 1 E+05 3→ Ta-183 Hf-184 4.12 h β–, γ 4.5 E-10 5.2 E-10 0.043 2000 2.2 2 E+04 1 E+07 2 E+04 3→ Ta-184 Ta-172 36.8 m ε, β+,

γ 5.7 E-11 5.3 E-11 0.244 700 1.5 2 E+05 9 E+07 1 E+05 3→ Hf-172 [6] Ta-173 3.65 h ε, β+, γ 1.6 E-10 1.9 E-10 0.098 500 0.7 5 E+04 3 E+07 5 E+04 10→ Hf-173 Ta-174 1.2 h ε, β+, γ 6.6 E-11 5.7 E-11 0.106 700 1.2 2 E+05 8 E+07 1 E+05 3→ Hf-174 Ta-175 10.5 h ε, β+, γ 2.0 E-10 2.1 E-10 0.137 200 0.3 5 E+04 3 E+07 4 E+04 30→ Hf-175 Ta-176 8.08 h ε, β+, γ 3.3 E-10 3.1 E-10 0.280 100 0.5 3 E+04 2 E+07 3 E+04 10 Ta-177 56.6 h ε, γ 1.3 E-10 1.1 E-10 0.015 100 0.2 9 E+04 4 E+07 6 E+04 30 Ta-178-1 [2] 9.31 m ε, γ 0.021 10 0.2 30 Ta-178-2 [2] 2.2 h ε, γ 1.1 E-10 7.8 E-11 0.172 700 1.2 1 E+05 5 E+07 8 E+04 3 Ta-179 664.9 d ε 2.9 E-10 6.5 E-11 0.008 6 <0.1 2 E+05 2 E+07 3 E+04 1000 Ta-180 1.0 E13 a ε, γ 1.4 E-08 8.4 E-10 0.094 600 1.0 1 E+04 4 E+05 6 E+02 10 Ta-180m 8.1 h ε, β–, γ 6.2 E-11 5.4 E-11 0.011 200 0.4 2 E+05 8 E+07 1 E+05 10 Ta-182 115.0 d β–, γ 7.4 E-09 1.5 E-09 0.194 1000 1.8 7 E+03 7 E+05 1 E+03 3 Ta-182m 15.84 m γ 3.6 E-11 1.2 E-11 0.044 3000 2.7 8 E+05 1 E+08 2 E+05 3→ Ta-182 [6] Ta-183 5.1 d β–, γ 2.0 E-09 1.3 E-09 0.051 2000 2.3 8 E+03 3 E+06 4 E+03 3 Verordnung 814.501 Nuklid Halbwerts- Zerfallsart/ einh eing h10 h0,07 hc0,07

LE LA CA CS Instabiles zeit Strahlenart Sv/Bq Sv/Bq (mSv/h)/GBq (mSv/h)/GBq (mSv/h)/ Bq/kg Bq Bq/m3 Bq/cm2 Tochternuklid

2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 – Ta-184 8.7 h β , γ 6.3 E-10 6.8 E-10 0.247 2000 2.8 1 E+04 8 E+06 1 E+04 3 Ta-185 49 m β–, γ 7.2 E-11 6.8 E-11 0.033 2000 2.3 1 E+05 7 E+07 1 E+05 3→ W-185 Ta-186 10.5 m β–, γ 3.1 E-11 3.3 E-11 0.252 2000 2.5 3 E+05 2 E+08 3 E+05 3 W-176 2.3 h ε, γ 7.6 E-11 1.1 E-10 0.036 20 0.1 9 E+04 7 E+07 1 E+05 30→ Ta-176 [6] W-177 135 m ε, β+, γ 4.6 E-11 6.1 E-11 0.140 300 0.4 2 E+05 1 E+08 2 E+05 10→ Ta-177 W-178 / Ta-178-1 21.7 d ε, γ 1.2 E-10 2.5 E-10 0.024 20 0.2 4 E+04 4 E+07 7 E+04 30 W-179 37.5 m ε, γ 1.8 E-12 3.3 E-12 0.019 10 <0.1 3 E+06 3 E+09 5 E+06 300→ Ta-179 W-181 121.2 d ε, γ 4.3 E-11 8.2 E-11 0.009 7 <0.1 1 E+05 1 E+08 2 E+05 1000 W-185 75.1 d β–, γ 2.2 E-10 5.0 E-10 <0.001 1000 1.1 2 E+04 2 E+07 4 E+04 3 W-187 23.9 h β–, γ 3.3 E-10 7.1 E-10 0.075 2000 1.6 1 E+04 2 E+07 3 E+04 3→ Re-187 W-188 69.4 d β–, γ 8.4 E-10 2.3 E-09 <0.001 1000 1.0 4 E+03 6 E+06 1 E+04 10→ Re-188 Re-177 14.0 m ε, β+, γ 2.2 E-11 2.2 E-11 0.100 300 0.8 5 E+05 2 E+08 4 E+05 10→ W-177 [6] Re-178 13.2 m ε, β+, γ 2.4 E-11 2.5 E-11 0.256 700 1.6 4 E+05 2 E+08 3 E+05 3→ W-178 Re-181 20 h ε, β+, γ 3.7 E-10 4.2 E-10 0.124 500 0.6 2 E+04 1 E+07 2

E+04 10→ W-181 Re-182-1 [2] 12.7 h ε, β+, γ 3.0 E-10 2.7 E-10 0.282 900 1.7 4 E+04 2 E+07 3 E+04 3 Re-182-2 [2] 64.0 h ε, γ 1.7 E-09 1.4 E-09 0.177 80 0.6 7 E+03 3 E+06 5 E+03 10 Re-183 71 d ε, γ 1.8 E-09 7.6 E-10 1 E+04 3 E+06 5 E+03 10 Re-184 38.0 d ε, γ 1.8 E-09 1.0 E-09 0.138 300 0.6 1 E+04 3 E+06 5 E+03 10 Re-184m 165 d ε, γ 4.8 E-09 1.5 E-09 0.063 300 0.8 7 E+03 1 E+06 2 E+03 10→ Re-184 [6] Re-186 90.64 h ε, β–, γ 1.2 E-09 1.5 E-09 0.004 2000 1.6 7 E+03 4 E+06 7 E+03 3 Re-186m 2.0 E5 a γ 7.9 E-09 2.2 E-09 0.004 10 0.1 5 E+03 6 E+05 1 E+03 100→ Re-186 Re-187 5 E10 a β– 4.6 E-12 5.1 E-12 <0.001 <1 <0.1 2 E+06 1 E+09 2 E+06 100 Re-188 16.98 h β–, γ 7.4 E-10 1.4 E-09 0.010 1000 1.8 7 E+03 7 E+06 1 E+04 3 Re-188m 18.6 m γ 2.0 E-11 3.0 E-11 0.016 40 0.2 3 E+05 3 E+08 4 E+05 30→ Re-188 Re-189 24.3 h β–, γ 6.0 E-10 7.8 E-10 0.011 2000 1.6 1 E+04 8 E+06 1 E+04 3→ Os-189m Os-180 / Re-180 22 m ε, β+, γ 2.5 E-11 1.7 E-11 0.199 300 1.0 6 E+05 2 E+08 3 E+05 10 Os-181 105 m ε, β+, γ 1.0 E-10 8.9 E-11 0.186 400 0.6 1 E+05 5 E+07 8 E+04 10→ Re-181 [6] Os-182 22 h ε, γ 5.2 E-10 5.6 E-10 0.071 100 0.2 2 E+04 1 E+07 2 E+04 30→ Re-182-1 [6] Strahlenschutz

814.501 Nuklid Halbwerts- Zerfallsart/ einh eing h10 h0,07 hc0,07 LE LA CA CS Instabiles zeit Strahlenart Sv/Bq Sv/Bq (mSv/h)/GBq (mSv/h)/GBq (mSv/h)/ Bq/kg Bq Bq/m3 Bq/cm2 Tochternuklid

2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 Os-185 94 d ε, γ 1.4 E-09 5.1 E-10 0.112 40 0.1 2 E+04 4 E+06 6 E+03 100 Os-189m 6.0 h γ 7.9 E-12 1.8 E-11 <0.001 5 <0.1 6 E+05 6 E+08 1 E+06 1000 Os-191 15.4 d β–, γ 1.5 E-09 5.7 E-10 0.015 400 0.4 2 E+04 3 E+06 6 E+03 10 Os-191m 13.03 h γ 1.4 E-10 9.6 E-11 0.002 5 0.1 1 E+05 4 E+07 6 E+04 100→ Os-191 Os-193 30.0 h β–, γ 6.8 E-10 8.1 E-10 0.012 1000 1.6 1 E+04 7 E+06 1 E+04 3 Os-194 6.0 a β–, γ 4.2 E-08 2.4 E-09 0.001 2 <0.1 4 E+03 1 E+05 2 E+02 30→ Ir-194 Ir-182 15 m ε, β+, γ 4.0 E-11 4.8 E-11 0.584 1000 1.9 2 E+05 1 E+08 2 E+05 3→ Os-182 Ir-184 3.02 h ε, β+, γ 1.9 E-10 1.7 E-10 0.296 1000 1.5 6 E+04 3 E+07 4 E+04 3 Ir-185 14.0 h ε, β+, γ 2.6 E-10 2.6 E-10 0.091 300 0.5 4 E+04 2 E+07 3 E+04 10→ Os-185 [6] Ir-186-1 [2] 1.75 h ε, β+, γ 7.1 E-11 6.1 E-11 0.152 900 0.9 2 E+05 7 E+07 1 E+05 10 Ir-186-2 [2] 15.8 h ε, β+, γ 5.0 E-10 4.9 E-10 0.243 1000 1.0 2 E+04 1 E+07 2 E+04 10 Ir-187 10.5 h ε, γ 1.2 E-10 1.2 E-10 0.059 100 0.1 8 E+04 4 E+07 7 E+04 30 Ir-188 41.5 h ε, β+, γ 6.2 E-10 6.3 E-10 0.223 500 0.5 2 E+04 8 E+06 1 E+04 10 Ir-189 13.3 d ε, γ 4.6 E-10 2.4 E-10 0.016 50 0.1 4 E+04 1 E+07 2 E+04 100 Ir-190 12.1 d ε, γ 2.5 E-09 1.2 E-09 0.228

800 1.3 8 E+03 2 E+06 3 E+03 3 Ir-190m-1 [2] 3.1 h ε, γ 1.4 E-10 1.2 E-10 0.247 900 0.9 8 E+04 4 E+07 6 E+04 10→ Ir-190 Ir-190m-2 [2] 1.2 h γ 1.1 E-11 8.0 E-12 <0.001 5 <0.1 1 E+06 5 E+08 8 E+05 100→ Ir-190 [6] Ir-192 74.02 d ε, β–, γ 4.9 E-09 1.4 E-09 0.131 2000 1.6 7 E+03 1 E+06 2 E+03 3 Ir-192m 241 a γ 1.9 E-08 3.1 E-10 0.025 2 <0.1 3 E+04 3 E+05 4 E+02 300→ Ir-192 [6] Ir-193m 10.6 d γ 1.0 E-09 2.7 E-10 4 E+04 5 E+06 8 E+03 100 Ir-194 19.15 h β–, γ 7.5 E-10 1.3 E-09 0.017 1000 1.6 8 E+03 7 E+06 1 E+04 3 Ir-194m 171 d β–, γ 8.2 E-09 2.1 E-09 0.367 1000 1.5 5 E+03 6 E+05 1 E+03 3 Ir-195 2.5 h β–, γ 1.0 E-10 1.0 E-10 0.012 1000 1.7 1 E+05 5 E+07 8 E+04 3 Ir-195m 3.8 h β–, γ 2.4 E-10 2.1 E-10 0.073 2000 2.6 5 E+04 2 E+07 3 E+04 3→ Ir-195 Pt-186 2.0 h α, ε, γ 6.6 E-11 9.3 E-11 0.115 20 0.1 1 E+05 8 E+07 1 E+05 100→ Ir-186-1 [6], Os-182 Pt-188 10.2 d ε, γ 6.3 E-10 7.6 E-10 0.035 800 0.8 1 E+04 8 E+06 1 E+04 10→ Ir-188 [6] Pt-189 10.87 h ε, β+, γ 7.3 E-11 1.2 E-10 0.054 200 0.2 8 E+04 7 E+07 1 E+05 30→ Ir-189 Verordnung 814.501 Nuklid Halbwerts- Zerfallsart/ einh eing h10 h0,07 hc0,07 LE LA CA

CS Instabiles zeit Strahlenart Sv/Bq Sv/Bq (mSv/h)/GBq (mSv/h)/GBq (mSv/h)/ Bq/kg Bq Bq/m3 Bq/cm2 Tochternuklid

2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 Pt-190 6.1 E11 a α 2.3 E-07 8.2 E-09 1 E+03 2 E+04 4 E+01 3 Pt-191 2.8 d ε, γ 1.9 E-10 3.4 E-10 0.053 200 0.3 3 E+04 3 E+07 4 E+04 30 Pt-193 50 a ε 2.7 E-11 3.1 E-11 0.001 4 <0.1 3 E+05 2 E+08 3 E+05 1000 Pt-193m 4.33 d γ 2.1 E-10 4.5 E-10 0.003 2000 1.8 2 E+04 2 E+07 4 E+04 3→ Pt-193 Pt-195m 4.02 d γ 3.1 E-10 6.3 E-10 0.016 2000 2.1 2 E+04 2 E+07 3 E+04 3 Pt-197 18.3 h β–, γ 1.6 E-10 4.0 E-10 0.005 1000 1.5 3 E+04 3 E+07 5 E+04 3 Pt-197m 94.4 m β–, γ 4.3 E-11 8.4 E-11 0.015 2000 1.6 1 E+05 1 E+08 2 E+05 3→ Pt-197 Pt-199 30.8 m β–, γ 2.2 E-11 3.9 E-11 0.031 1000 1.7 3 E+05 2 E+08 4 E+05 3→ Au-199 Pt-200 12.5 h β–, γ 4.0 E-10 1.2 E-09 0.011 1000 1.5 8 E+03 1 E+07 2 E+04 3→ Au-200 Au-193 17.65 h ε, γ 1.6 E-10 1.3 E-10 0.029 400 0.5 8 E+04 3 E+07 5 E+04 10→ Pt-193 Au-194 39.5 h ε, β+, γ 3.8 E-10 4.2 E-10 0.157 200 0.2 2 E+04 1 E+07 2 E+04 30 Au-195 183 d ε, γ 1.2 E-09 2.5 E-10 0.017 40 0.2 4 E+04 4 E+06 7 E+03 30 Au-196 6.2 d ε, β–, γ 3.7 E-10 4.4 E-10 2 E+04 1 E+07 2 E+04 10 Au-198 2.696 d β–, γ 1.1 E-09 1.0 E-09 0.065 1000 1.6 1 E+04 5 E+06 8 E+03 3 Au-198m 2.30 d γ 2.0 E-09 1.3 E-09 0.094 3000 3.9 8 E+03 3 E+06 4 E+03

1→ Au-198 Au-199 3.139 d β–, γ 7.6 E-10 4.4 E-10 0.015 2000 1.5 2 E+04 7 E+06 1 E+04 3 Au-200 48.4 m β–, γ 5.6 E-11 6.8 E-11 0.044 1000 1.6 1 E+05 9 E+07 1 E+05 3 Au-200m 18.7 h β–, γ 1.0 E-09 1.1 E-09 0.323 2000 2.1 9 E+03 5 E+06 8 E+03 3→ Au-200 Au-201 26.4 m β–, γ 2.9 E-11 2.4 E-11 0.008 1000 1.6 4 E+05 2 E+08 3 E+05 3 Hg-193 3.5 h ε, β+, γ 1.0 E-10 8.2 E-11 0.037 800 1.1 1 E+05 5 E+07 8 E+04 3→ Au-193 Hg-193m 11.1 h ε, β+, γ 3.8 E-10 4.0 E-10 0.162 1000 0.9 3 E+04 1 E+07 2 E+04 10→ Hg-193 Hg-194 260 a ε 1.9 E-08 5.1 E-08 0.001 4 <0.1 2 E+02 3 E+05 4 E+02 3→ Au-194 [6] Hg-195 9.9 h ε, γ 9.2 E-11 9.7 E-11 0.034 60 0.1 1 E+05 5 E+07 9 E+04 100→ Au-195 Hg-195m 41.6 h ε, γ 6.5 E-10 5.6 E-10 0.037 1000 1.3 2 E+04 8 E+06 1 E+04 3→ Hg-195, Au-195 Hg-197 64.1 h ε, γ 2.8 E-10 2.3 E-10 0.014 20 0.1 4 E+04 2 E+07 3 E+04 100 Hg-197m 23.8 h ε, γ 6.6 E-10 4.7 E-10 0.017 3000 2.7 2 E+04 8 E+06 1 E+04 3→ Hg-197 Hg-199m 42.6 m γ 5.2 E-11 3.1 E-11 0.032 2000 2.3 3 E+05 1 E+08 2 E+05 3 Hg-203 46.60 d β–, γ 1.9 E-09 1.9 E-09 0.039 800 0.9 5 E+03 3 E+06 4 E+03 10 Strahlenschutz 814.501 Nuklid Halbwerts- Zerfallsart/ einh eing h10 h0,07 hc0,07 LE LA CA CS Instabiles zeit Strahlenart Sv/Bq Sv/Bq (mSv/h)/GBq

(mSv/h)/GBq (mSv/h)/ Bq/kg Bq Bq/m3 Bq/cm2 Tochternuklid

2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 Tl-194 33 m ε, γ 8.9 E-12 8.1 E-12 0.125 90 0.1 1 E+06 6 E+08 9 E+05 30→ Hg-194 Tl-194m 32.8 m ε, β+, γ 3.6 E-11 4.0 E-11 0.368 700 1.3 3 E+05 1 E+08 2 E+05 3→ Hg-194 Tl-195 1.16 h ε, β+, γ 3.0 E-11 2.7 E-11 0.159 200 0.3 4 E+05 2 E+08 3 E+05 30→ Hg-195 Tl-197 2.84 h ε, β+, γ 2.7 E-11 2.3 E-11 0.065 300 0.3 4 E+05 2 E+08 3 E+05 30→ Hg-197 Tl-198 5.3 h ε, β+, γ 1.2 E-10 7.3 E-11 0.280 100 0.2 1 E+05 4 E+07 7 E+04 30 Tl-198m 1.87 h ε, β+, γ 7.3 E-11 5.4 E-11 0.188 2000 1.5 2 E+05 7 E+07 1 E+05 3→ Tl-198 [6] Tl-199 7.42 h ε, β+, γ 3.7 E-11 2.6 E-11 0.042 600 0.5 4 E+05 1 E+08 2 E+05 10 Tl-200 26.1 h ε, β+, γ 2.5 E-10 2.0 E-10 0.198 100 0.2 5 E+04 2 E+07 3 E+04 30 Tl-201 3.044 d ε, γ 7.6 E-11 9.5 E-11 0.018 100 0.2 1 E+05 7 E+07 1 E+05 30 Tl-202 12.23 d ε, β+, γ 3.1 E-10 4.5 E-10 0.077 60 0.1 2 E+04 2 E+07 3 E+04 100 Tl-204 3.779 a ε, β– 6.2 E-10 1.3 E-09 <0.001 1000 1.4 8 E+03 8 E+06 1 E+04 3→ Pb-204 Tl-209 2.20 m β–, γ 0.296 1000 1.9 3→ Pb-209 Pb-195m 15.8 m ε, β+, γ 3.0 E-11 2.9 E-11 0.254 600 1.9 3 E+05 2 E+08 3 E+05 3→ Tl-195 [6] Pb-198 2.4 h ε, γ 8.7 E-11 1.0 E-10 0.073 600 0.6 1 E+05 6 E+07 1 E+05 10→ Tl-198 [6] Pb-199 90 m

ε, β+, γ 4.8 E-11 5.4 E-11 0.218 200 0.3 2 E+05 1 E+08 2 E+05 30→ Tl-199 Pb-200 21.5 h ε, γ 2.6 E-10 4.0 E-10 0.037 1000 1.0 3 E+04 2 E+07 3 E+04 10→ Tl-200 [6] Pb-201 9.4 h ε, β+, γ 1.2 E-10 1.6 E-10 0.120 300 0.3 6 E+04 4 E+07 7 E+04 30→ Tl-201 Pb-202 3 E5 a ε 1.4 E-08 8.7 E-09 0.001 4 <0.1 1 E+03 4 E+05 6 E+02 10→ Tl-202 Pb-202m 3.62 h ε, γ 1.2 E-10 1.3 E-10 0.310 900 1.0 8 E+04 4 E+07 7 E+04 10→ Pb-202, Tl-202 Pb-203 52.05 h ε, γ 1.6 E-10 2.4 E-10 0.054 500 0.4 4 E+04 3 E+07 5 E+04 10 Pb-205 1.43 E7 a ε 4.1 E-10 2.8 E-10 0.001 4 <0.1 4 E+04 1 E+07 2 E+04 300 Pb-209 3.253 h β– 3.2 E-11 5.7 E-11 <0.001 1000 1.4 2 E+05 2 E+08 3 E+05 3 Pb-210 22.3 a β–, γ 1.1 E-06 6.8 E-07 0.003 3 <0.1 1 E+01 5 E+03 8 E+00 0.3→ Bi-210 Pb-211 / Bi-211 36.1 m α, β–, γ 5.6 E-09 1.8 E-10 0.016 1000 1.7 6 E+04 9 E+05 1 E+03 3 Pb-212 10.64 h β–, γ 3.3 E-08 5.9 E-09 0.025 2000 1.8 2 E+03 2 E+05 3 E+02 3→ Bi-212 [6] Pb-214 26.8 m β–, γ 4.8 E-09 1.4 E-10 0.041 2000 1.9 7 E+04 1 E+06 2 E+03 3→ Bi-214 [6] Bi-200 36.4 m ε, β+, γ 5.6 E-11 5.1 E-11 0.371 600 0.7 2 E+05 9 E+07 1 E+05 10→ Pb-200 Bi-201 108 m ε, γ 1.1 E-10 1.2 E-10 0.205 500 0.8 8 E+04 5 E+07 8 E+04 10→ Pb-201 [6] Verordnung 814.501 Nuklid Halbwerts-

Zerfallsart/ einh eing h10 h0,07 hc0,07 LE LA CA CS Instabiles zeit Strahlenart Sv/Bq Sv/Bq (mSv/h)/GBq (mSv/h)/GBq (mSv/h)/ Bq/kg Bq Bq/m3 Bq/cm2 Tochternuklid

2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 + Bi-202 1.67 h ε, β , γ 1.0 E-10 8.9 E-11 0.367 500 0.6 1 E+05 5 E+07 8 E+04 10→ Pb-202 Bi-203 11.76 h ε, β+, γ 4.5 E-10 4.8 E-10 0.310 200 0.4 2 E+04 1 E+07 2 E+04 10→ Pb-203 Bi-205 15.31 d ε, β+, γ 1.0 E-09 9.0 E-10 0.239 100 0.2 1 E+04 5 E+06 8 E+03 30→ Pb-205 Bi-206 6.243 d ε, γ 2.1 E-09 1.9 E-09 0.487 600 1.0 5 E+03 2 E+06 4 E+03 10 Bi-207 38 a ε, β+, γ 3.2 E-09 1.3 E-09 0.233 100 0.3 8 E+03 2 E+06 3 E+03 30 Bi-208 3.68 E5 a ε, γ 4.0 E-09 1.4 E-09 7 E+03 1 E+06 2 E+03 10 Bi-210 5.012 d β– 6.0 E-08 1.3 E-09 <0.001 1000 1.6 8 E+03 8 E+04 1 E+02 3→ Po-210 Bi-210m 3.0 E6 a α, γ 2.1 E-06 1.5 E-08 0.042 500 0.4 7 E+02 2 E+03 4 E+00 10→ Tl-206 Bi-212 / Po-212, 60.55 m α, β–, γ 3.9 E-08 2.6 E-10 0.180 1000 1.7 4 E+04 1 E+05 2 E+02 3 Tl-208 Bi-213 / Po-213, 45.65 m α, β–, γ 4.1 E-08 2.0 E-10 0.027 1000 1.6 5 E+04 1 E+05 2 E+02 3 Tl-209 – Bi-214 19.9 m β , γ 2.1 E-08 1.1 E-10 0.239 1000 1.7 9 E+04 2 E+05 4 E+02 3→ Po-214 → Pb-210 Po-203 36.7 m ε, β+, γ 6.1 E-11 5.2 E-11 0.245 1000 1.0 2 E+05 8 E+07 1 E+05 10→ Bi-203 [6] Po-205 1.80 h α, ε, β+ ,γ 8.9 E-11 5.9 E-11 0.233 200 0.3 2 E+05 6 E+07 9 E+04 30→ Bi-205 [6], Pb-201 Po-206 8.8 d α, ε, γ 3.7 E-07 1.3 E-07

8 E+01 1 E+04 2 E+01 1→ Bi-206 [6] Po-207 350 m ε, β+, γ 1.5 E-10 1.4 E-10 0.201 200 0.3 7 E+04 3 E+07 6 E+04 30→ Bi-207 [6] Po-208 2.898 a α, ε, γ 2.4 E-06 7.7 E-07 1 E+01 2 E+03 3 E+00 0.3→ Bi-208 Po-209 102 a α, ε, γ 2.4 E-06 7.7 E-07 1 E+01 2 E+03 3 E+00 0.3→ Pb-205 Po-210 138.38 d α, γ 2.2 E-06 2.4 E-07 <0.001 <1 <0.1 4 E+01 2 E+03 4 E+00 1.0 At-207 1.80 h α, ε, γ 1.9 E-09 2.3 E-10 0.198 500 0.5 4 E+04 3 E+06 4 E+03 10→ Po-207 [6], Bi-203 At-211 7.214 h α, ε, γ 1.1 E-07 1.1 E-08 0.008 3 <0.1 9 E+02 5 E+04 5 E+01 10→ Po-211, Bi-207 [6] Rn-220 55.6 s α, γ <0.001 <1 <0.1 1 E+03 → Po-216 → Pb-212 Rn-222 3.8235 d α, γ <0.001 <1 <0.1 3 E+03 → Po-218 → Pb-214 Fr-222 14.4 m β– 2.1 E-08 7.1 E-10 0.001 1000 1.6 1 E+04 2 E+05 4 E+02 3→ Ra-222 etc. Fr-223 21.8 m β–, γ 1.3 E-09 2.3 E-09 0.017 2000 1.8 4 E+03 4 E+06 6 E+03 3→ Ra-223 Strahlenschutz 814.501 Nuklid Halbwerts- Zerfallsart/ einh eing h10 h0,07 hc0,07 LE LA CA CS Instabiles zeit Strahlenart Sv/Bq Sv/Bq (mSv/h)/GBq (mSv/h)/GBq (mSv/h)/ Bq/kg Bq Bq/m3 Bq/cm2 Tochternuklid

2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 Ra-223 11.434 d α, γ 5.7 E-06 1.0 E-07 0.024 600 0.5 1 E+02 9 E+02 1 E+00 1→ Rn-219 → Po-215 → Pb-211 Ra-224 3.66 d α, γ 2.4 E-06 6.5 E-08 0.002 30 <0.1 2 E+02 2 E+03 3 E+00 3→ Rn-220 etc. Ra-225 14.8 d β–, γ 4.8 E-06 9.5 E-08 0.007 1000 0.9 1 E+02 1 E+03 2 E+00 3→ Ac-225 Ra-226 1600 a α, γ 2.2 E-06 2.8 E-07 0.001 50 <0.1 4 E+01 2 E+03 4 E+00 1→ Rn-222 Ra-226 1600 a α, β, γ 0.283 5000 5.2 4 E+01 2 E+03 4 E+00 1 incl. Töchter Ra-227 42.2 m β–, γ 2.1 E-10 8.4 E-11 0.038 2000 1.8 1 E+05 2 E+07 4 E+04 3→ Ac-227 Ra-228 5.75 a β–, γ 1.7 E-06 6.7 E-07 <0.001 <1 <0.1 1 E+01 3 E+03 5 E+00 0.3→ Ac-228 Ac-224 2.9 h α, ε, γ 9.9 E-08 7.0 E-10 0.038 100 0.2 1 E+04 5 E+04 8 E+01 30→ Ra-224, Fr-220 etc. Ac-225 10.0 d α, γ 6.5 E-06 2.4 E-08 0.005 20 0.1 4 E+02 8 E+02 1 E+00 3→ Fr-221 etc. Ac-226 29 h α, ε, β–, γ 1.0 E-06 1.0 E-08 0.024 1000 1.3 1 E+03 5 E+03 8 E+00 3→ Th-226, Ra-226, Fr-222 Ac-227 21.773 a α, β–, γ 6.3 E-04 1.1 E-06 <0.001

<1 <0.1 9 E+00 9 E+00 [5] 1 E-02 0.1→ Th-227, Fr-223 Ac-228 6.13 h β–, γ 2.9 E-08 4.3 E-10 0.145 2000 1.8 2 E+04 2 E+05 3 E+02 3→ Th-228 Th-226 30.9 m α, γ 7.8 E-08 3.6 E-10 0.002 100 0.3 3 E+04 6 E+04 1 E+02 30→ Ra-222 etc. Th-227 18.718 d α, γ 7.6 E-06 8.9 E-09 0.023 200 0.2 1 E+03 1 E+03 [5] 1 E+00 10→ Ra-223 Th-228 1.9131 a α, γ 3.2 E-05 7.0 E-08 0.002 3 <0.1 1 E+02 2 E+02 3 E-01 0.1→ Ra-224 Th-229 7340 a α, γ 6.9 E-05 4.8 E-07 0.027 300 0.5 2 E+01 7 E+01 1 E-01 0.1→ Ra-225 Th-230 7.7 E4 a α, γ 2.8 E-05 2.1 E-07 0.001 3 <0.1 5 E+01 2 E+02 3 E-01 0.1→ Ra-226 Th-231 25.52 h β–, γ 4.0 E-10 3.4 E-10 0.019 700 0.8 3 E+04 1 E+07 2 E+04 10→ Pa-231 Th-232 1.4 E10 a α, γ 2.9 E-05 2.2 E-07 0.001 3 <0.1 5 E+01 2 E+02 3 E-01 0.1→ Ra-228 Th-234 / Pa-234m24.10 d β–, γ 5.8 E-09 3.4 E-09 0.008 1000 1.9 3 E+03 9 E+05 1 E+03 3→ Pa-234 Th nat incl.Töchter (1.4 E10 a) α, β, γ 0.355 6000 5.4 6 E+00 2 E+01 4 E-02 0.1 Pa-227 38.3 m α, ε, γ 9.7 E-08 4.5 E-10 0.007 5 <0.1 2 E+04 5 E+04 9 E+01 100→ Ac-223 Pa-228 22 h α, ε, β+, γ 5.1 E-08 7.8 E-10 0.168 400 0.9 1 E+04 1 E+05 2 E+02 10→ Th-228, Ac-224 Verordnung 814.501 Nuklid Halbwerts- Zerfallsart/ einh eing h10 h0,07 hc0,07 LE LA CA CS Instabiles zeit

Strahlenart Sv/Bq Sv/Bq (mSv/h)/GBq (mSv/h)/GBq (mSv/h)/ Bq/kg Bq Bq/m3 Bq/cm2 Tochternuklid

2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 – Pa-230 17.4 d α, ε, β , γ 5.7 E-07 9.2 E-10 0.108 200 0.3 1 E+04 1 E+04 [5] 1 E+01 30→ Th-230, U-230, Ac-226 Pa-231 3.3 E4 a α, γ 8.9 E-05 7.1 E-07 0.020 40 0.1 1 E+01 6 E+01 9 E-02 0.3→ Ac-227 Pa-232 1.31 d β–, γ 6.8 E-09 7.2 E-10 0.151 1000 1.3 1 E+04 7 E+05 1 E+03 3→ U-232 Pa-233 27.0 d β–, γ 3.2 E-09 8.7 E-10 0.041 2000 1.4 1 E+04 2 E+06 3 E+03 3→ U-233 Pa-234 6.70 h β–, γ 5.8 E-10 5.1 E-10 0.281 2000 2.9 2 E+04 9 E+06 1 E+04 3→ U-234 U-230 20.8 d α, γ 1.2 E-05 5.5 E-08 0.003 6 <0.1 2 E+02 4 E+02 7 E-01 1→ Th-226 U-231 4.2 d α, ε, γ 4.0 E-10 2.8 E-10 0.032 10 0.1 4 E+04 1 E+07 2 E+04 100→ Pa-231, Th-227 U-232 72 a α, γ 2.6 E-05 3.3 E-07 0.002 6 <0.1 3 E+01 2 E+02 3 E-01 0.3→ Th-228 U-233 1.6 E5 a α, γ 6.9 E-06 5.0 E-08 0.001 2 <0.1 2 E+02 7 E+02 1 E+00 1→ Th-229 U-234 2.4 E5 a α, γ 6.8 E-06 4.9 E-08 0.002 3 <0.1 2 E+02 7 E+02 1 E+00 1→ Th-230 U-235 7.0 E8 a α, γ 6.1 E-06 4.6 E-08 0.028 100 0.2 2 E+02 8 E+02 1 E+00 3→ Th-231 U-236 2.3 E7 a α, γ 6.3 E-06 4.6 E-08 0.002 1 <0.1 2 E+02 8 E+02 1 E+00 1→ Th-232 U-237 6.75 d β–, γ 1.7 E-09 7.7 E-10

0.037 1000 1.6 1 E+04 3 E+06 5 E+03 3→ Np-237 U-238 4.5 E9 a α, γ, φ 5.7 E-06 4.4 E-08 0.002 1 <0.1 2 E+02 9 E+02 1 E+00 1→ Th-234 U-239 23.54 m β–, γ 3.5 E-11 2.8 E-11 0.012 1000 1.6 4 E+05 1 E+08 2 E+05 3→ Np-239 U-240 14.1 h β–, γ 8.4 E-10 1.1 E-09 0.009 1000 1.0 9 E+03 6 E+06 1 E+04 → Np-240 U nat incl. Töchter α, β, γ 0.296 6000 7.1 4 E+02 4 E+02 3 E-01 1 Np-232 14.7 m ε, β+, γ 3.5 E-11 9.7 E-12 0.199 400 0.6 1 E+06 1 E+08 2 E+05 10→ U-232 Np-233 36.2 m ε, γ 3.0 E-12 2.2 E-12 0.022 40 <0.1 5 E+06 2 E+09 3 E+06 100→ U-233 Np-234 4.4 d ε, β+, γ 7.3 E-10 8.1 E-10 0.219 80 0.2 1 E+04 7 E+06 1 E+04 30→ U-234 Np-235 396.1 d α, ε, γ 2.7 E-10 5.3 E-11 0.008 3 <0.1 2 E+05 2 E+07 3 E+04 1000→ U-235, Pa-231 Np-236L [2] 1.15 E5 a ε, β–, γ 2.0 E-06 1.7 E-08 0.046 1000 1.8 6 E+02 3 E+03 4 E+00 3→ U-236, Pu-236 Np-236S [2] 22.5 h ε, β–, γ 3.6 E-09 1.9 E-10 0.013 600 0.6 5 E+04 1 E+06 2 E+03 10→ U-236, Pu-236 Np-237 2.14 E6 a α, γ 1.5 E-05 1.1 E-07 0.018 30 0.1 9 E+01 3 E+02 6 E-01 0.3→ Pa-233 Np-238 2.117 d β–, γ 1.7 E-09 9.1 E-10 0.089 1000 1.1 1 E+04 3 E+06 5 E+03 3→ Pu-238 Np-239 2.355 d β–, γ 1.1 E-09 8.0 E-10 0.039 2000 2.3 1 E+04 5 E+06 8 E+03 3→ Pu-239 Np-240 65 m β–, γ 1.3 E-10 8.2 E-11 0.225 3000 3.4 1 E+05 4 E+07 6 E+04 1→ Pu-240 Strahlenschutz

814.501 Nuklid Halbwerts- Zerfallsart/ einh eing h10 h0,07 hc0,07 LE LA CA CS Instabiles zeit Strahlenart Sv/Bq Sv/Bq (mSv/h)/GBq (mSv/h)/GBq (mSv/h)/ Bq/kg Bq Bq/m3 Bq/cm2 Tochternuklid

2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 – Np-240m 7.4 m β , γ 0.060 1000 1.6 3→ Pu-240 Pu-234 8.8 h α, ε, γ 1.8 E-08 1.6 E-10 0.018 6 <0.1 6 E+04 3 E+05 5 E+02 300→ Np-234, U-230 Pu-235 25.3 m α, ε, γ 2.6 E-12 2.1 E-12 0.026 8 <0.1 5 E+06 2 E+09 3 E+06 300→ Np-235, U-231 Pu-236 2.851 a α, γ, φ 1.3 E-05 8.6 E-08 0.003 1 <0.1 1 E+02 4 E+02 6 E-01 1→ U-232 Pu-237 45.3 d α, ε, γ 3.0 E-10 1.0 E-10 0.018 6 <0.1 1 E+05 2 E+07 3 E+04 300→ Np-237, U-233 Pu-238 87.74 a α, γ, φ 3.0 E-05 2.3 E-07 0.002 <1 <0.1 4 E+01 2 E+02 3 E-01 0.3→ U-234 Pu-239 2.4 E4 a α, γ 3.2 E-05 2.5 E-07 0.001 <1 <0.1 4 E+01 2 E+02 3 E-01 0.3→ U-235 Pu-240 6537 a α, γ, φ 3.2 E-05 2.5 E-07 0.002 <1 <0.1 4 E+01 2 E+02 3 E-01 0.3→ U-236 Pu-241 14.4 a α, β–, γ 5.8 E-07 4.7 E-09 <0.001 <1 <0.1 2 E+03 9 E+03 1 E+01 10→ Am-241, U-237 Pu-242 3.76 E5 a α, γ, φ 3.1 E-05 2.4 E-07 0.002 <1 <0.1 4 E+01 2 E+02 3 E-01 0.3→ U-238 Pu-243 4.956 h β–, γ 1.1 E-10 8.5 E-11 0.007 1000 1.3 1 E+05 5 E+07 8 E+04 3→ Am-243 Pu-244 [9] 8.26 E7 a α, γ, φ 3.0 E-05 2.4 E-07 0.053 1 0.1 4 E+01 2 E+02 3 E-01 0.3→ U-240 Pu-245 10.5 h β–, γ 6.5 E-10 7.2 E-10 0.070 2000 2.0 1 E+04 8 E+06 1 E+04 3→ Am-245 Pu-246 10.85 d β–, γ 7.0 E-09 3.3 E-09 0.034 700 0.7 3 E+03

7 E+05 1 E+03 10→ Am-246 Am-237 73.0 m α, ε, γ 3.6 E-11 1.8 E-11 0.073 800 0.7 6 E+05 1 E+08 2 E+05 10→ Pu-237, Np-233 Am-238 98 m α, ε, γ 6.6 E-11 3.2 E-11 0.145 60 0.1 3 E+05 8 E+07 1 E+05 30→ Pu-238, Np-234 Am-239 11.9 h α, ε, γ 2.9 E-10 2.4 E-10 0.059 1000 1.4 4 E+04 2 E+07 3 E+04 3→ Pu-239, Np-235 Am-240 50.8 h α, ε, γ 5.9 E-10 5.8 E-10 0.171 50 0.3 2 E+04 8 E+06 1 E+04 30→ Pu-240, Np-236 Am-241 432.2 a α, γ 2.7 E-05 2.0 E-07 0.019 6 <0.1 5 E+01 2 E+02 3 E-01 0.3→ Np-237 Am-242 16.02 h ε, β–, γ 1.2 E-08 3.0 E-10 0.009 1000 1.1 3 E+04 4 E+05 7 E+02 3→ Cm-242, Pu-242 Am-242m 152 a α, γ 2.4 E-05 1.9 E-07 0.006 2 <0.1 5 E+01 2 E+02 3 E-01 0.3→ Am-242, Np-238 Am-243 7380 a α, γ 2.7 E-05 2.0 E-07 0.014 2 <0.1 5 E+01 2 E+02 3 E-01 0.3→ Np-239 Am-244 10.1 h β–, γ 1.5 E-09 4.6 E-10 0.145 3000 2.9 2 E+04 3 E+06 6 E+03 3→ Cm-244 Am-244m 26 m β–, γ 6.2 E-11 2.9 E-11 0.002 1000 1.6 3 E+05 8 E+07 1 E+05 3→ Cm-244 Am-245 2.05 h β–, γ 7.6 E-11 6.2 E-11 0.007 2000 1.8 2 E+05 7 E+07 1 E+05 3→ Cm-245 Am-246 39 m β–, γ 1.1 E-10 5.8 E-11 0.135 4000 4.5 2 E+05 5 E+07 8 E+04 1→ Cm-246 Am-246m 25.0 m β–, γ 3.8 E-11 3.4 E-11 0.154 1000 1.7 3 E+05 1 E+08 2 E+05 3→ Cm-246 Cm-238 2.4 h α, ε 4.8 E-09 8.0 E-11 0.021 7 <0.1 1 E+05 1 E+06 2 E+03 300→ Am-238, Pu-234 Verordnung

814.501 Nuklid Halbwerts- Zerfallsart/ einh eing h10 h0,07 hc0,07 LE LA CA CS Instabiles zeit Strahlenart Sv/Bq Sv/Bq (mSv/h)/GBq (mSv/h)/GBq (mSv/h)/ Bq/kg Bq Bq/m3 Bq/cm2 Tochternuklid

2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 Cm-240 27 d α, γ 2.3 E-06 7.6 E-09 0.003 <1 <0.1 1 E+03 2 E+03 4 E+00 10→ Pu-236 Cm-241 32.8 d α, ε, γ 2.6 E-08 9.1 E-10 0.100 600 0.7 1 E+04 2 E+05 3 E+02 10→ Am-241, Pu-237 Cm-242 162.8 d α, γ, φ 3.7 E-06 1.2 E-08 0.002 <1 <0.1 8 E+02 1 E+03 2 E+00 10→ Pu-238 Cm-243 28.5 a α, ε, γ 2.0 E-05 1.5 E-07 0.033 1000 1.1 7 E+01 3 E+02 4 E-01 0.3→ Pu-239, Am-243 Cm-244 18.11 a α, γ, φ 1.7 E-05 1.2 E-07 0.002 <1 <0.1 8 E+01 3 E+02 5 E-01 0.3→ Pu-240 Cm-245 8500 a α, γ 2.7 E-05 2.1 E-07 0.028 400 0.4 5 E+01 2 E+02 3 E-01 0.3→ Pu-241 Cm-246 [9] 4370 a α, γ, φ 2.7 E-05 2.1 E-07 0.013 <1 <0.1 5 E+01 2 E+02 3 E-01 0.3→ Pu-242 Cm-247 1.56 E7 a α, γ 2.5 E-05 1.9 E-07 0.053 100 0.1 5 E+01 2 E+02 3 E-01 0.3→ Pu-243 Cm-248 [9] 3.39 E5 a α, γ, φ 9.5 E-05 7.7 E-07 3.8 <1 <0.1 1 E+01 5 E+01 9 E-02 0.1→ Pu-244 – Cm-249 64.15 m β , γ 5.1 E-11 3.1 E-11 0.003 1000 1.5 3 E+05 1 E+08 2 E+05 3→ Bk-249 Cm-250 [9] 6900 a α, β–, φ 5.4 E-04 4.4 E-06 36 <1 <0.1 2 E+00 9 E+00 2 E-02 0.03→ Pu-246, Bk-250 Bk-245 4.94 d α, ε, γ 1.8 E-09 5.7 E-10 0.054 2000 1.6 2 E+04 3 E+06 5 E+03 3→ Cm-245, Am-241 Bk-246 1.83 d ε, γ 4.6 E-10 4.8 E-10 0.161 30 0.1 2 E+04 1 E+07 2 E+04 30→ Cm-246 Bk-247 1380 a α, γ 4.5 E-05 3.5 E-07 0.021 800 0.7 3 E+01 1 E+02 2 E-01 0.3→ Am-243

– Bk-249 320 d α, β , γ, φ 1.0 E-07 9.7 E-10 <0.001 20 <0.1 1 E+04 5 E+04 8 E+01 100→ Cf-249, Am-245 – Bk-250 3.222 h β , γ 7.1 E-10 1.4 E-10 0.137 1000 1.5 7 E+04 7 E+06 1 E+04 3→ Cf-250 Cf-244 19.4 m α, γ 1.8 E-08 7.0 E-11 0.003 <1 <0.1 1 E+05 3 E+05 5 E+02 300→ Cm-240 Cf-246 35.7 h α, γ, φ 3.5 E-07 3.3 E-09 0.002 <1 <0.1 3 E+03 1 E+04 2 E+01 30→ Cm-242 Cf-248 [9] 333.5 d α, γ, φ 6.1 E-06 2.8 E-08 0.003 <1 <0.1 4 E+02 8 E+02 1 E+00 3→ Cm-244 Cf-249 350.6 a α, γ, φ 4.5 E-05 3.5 E-07 0.060 200 0.2 3 E+01 1 E+02 2 E-01 0.3→ Cm-245 Cf-250 [9] 13.08 a α, γ, φ 2.2 E-05 1.6 E-07 0.035 <1 <0.1 6 E+01 2 E+02 4 E-01 0.3→ Cm-246 Cf-251 898 a α, γ 4.6 E-05 3.6 E-07 0.037 1000 1.8 3 E+01 1 E+02 2 E-01 0.3→ Cm-247 Cf-252 [9] 2.638 a α, γ, φ 1.3 E-05 9.0 E-08 1.3 <1 <0.1 1 E+02 4 E+02 6 E-01 1→ Cm-248 – Cf-253 17.81 d α, β , γ 1.0 E-06 1.4 E-09 <0.001 800 0.8 7 E+03 7 E+03 [5] 8 E+00 10→ Es-253, Cm-249 Cf-254 [9] 60.5 d α, γ, φ 2.2 E-05 4.0 E-07 42 <1 <0.1 3 E+01 2 E+02 4 E-01 0.3→ Cm-250 Es-250 2.1 h ε, γ 4.2 E-10 2.1 E-11 0.071 20 0.1 5 E+05 1 E+07 2 E+04 100→ Cf-250 Es-251 33 h α, ε, γ 1.7 E-09 1.7 E-10 0.028 200 0.2 6 E+04 3 E+06 5 E+03 30→ Cf-251, Bk-247 Es-253 20.47 d α, γ, φ 2.1 E-06 6.1 E-09 0.001 1 <0.1 2 E+03 2 E+03 4 E+00 10→ Bk-249 Strahlenschutz

814.501 Nuklid Halbwerts- Zerfallsart/ einh eing h10 h0,07 hc0,07 LE LA CA CS Instabiles zeit Strahlenart Sv/Bq Sv/Bq (mSv/h)/GBq (mSv/h)/GBq (mSv/h)/ Bq/kg Bq Bq/m3 Bq/cm2 Tochternuklid

2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 Es-254 275.7 d α, γ 6.0 E-06 2.8 E-08 0.021 6 <0.1 4 E+02 8 E+02 1 E+00 3→ Bk-250 Es-254m 39.3 h α, β–, γ 3.7 E-07 4.2 E-09 0.077 1000 1.4 2 E+03 1 E+04 2 E+01 3→ Fm-254, Bk-250 Fm-252 22.7 h α, γ 2.6 E-07 2.7 E-09 0.002 <1 <0.1 4 E+03 2 E+04 3 E+01 30→ Cf-248 Fm-253 3.00 d α, ε, γ 3.0 E-07 9.1 E-10 0.023 200 0.2 1 E+04 2 E+04 3 E+01 30→ Es-253, Cf-249 Fm-254 3.240 h α, γ 7.7 E-08 4.4 E-10 0.002 <1 <0.1 2 E+04 6 E+04 1 E+02 300→ Cf-250 Fm-255 20.07 h α, γ 2.6 E-07 2.5 E-09 0.016 5 0.1 4 E+03 2 E+04 3 E+01 30→ Cf-251 Fm-257 100.5 d α, γ 5.2 E-06 1.5 E-08 0.032 600 0.8 7 E+02 1 E+03 2 E+00 3→ Cf-253 Md-257 5.2 h α, ε, γ 2.0 E-08 1.2 E-10 0.027 30 <0.1 8 E+04 3 E+05 4 E+02 100→ Fm-257, Es-253 Md-258 55 d α, γ 4.4 E-06 1.3 E-08 0.007 2 <0.1 8 E+02 1 E+03 2 E+00 10→ Es-254 Erläuterungen zu den einzelnen Spalten 1–3 Allgemeine Angaben über das Radionuklid [Quelle: International Commission on Radiological Protection, ICRP 38]. Tochternuklide mit einer Halbwertszeit von weniger als 10 Minuten sind nicht separat aufgeführt; ihre Eigenschaften sind in der Zeile des Mutternuklids integriert.

Radionuklid; m: metastabil. Ein Tochternuklid mit einer Halbwertszeit von weniger als 10 Minuten ist nach dem Schrägstrich angegeben. [2]: Zwei Nuklide mit gleicher Anzahl Protonen und Neutronen aber mit verschiedener Konfiguration und Halbwertszeit.

Halbwertszeit: s: Sekunde; m: Minute; h: Stunde; a: Jahr; E: Exponentialdarstellung.

Zerfallsart/Strahlenart: α: Alphastrahlung; β+, β-: Betastrahlung; γ: Gammastrahlung; ε: Elektroneneinfang; Φ: spontane Spaltung.

4, 5 Dosisfaktoren für Inhalation (Einatmen) und Ingestion (Essen, Trinken) für Erwachsene [Quelle: Richtlinie 96/29/Euratom vom13. Mai 1996, (Tabelle C1, Spalte h(g)5μm für Inhalation, Spalte h(g) für Ingestion). Dort nicht aufgeführte, einzelne Nuklide: International Commission on Radiological Protection, Oak Ridge, data base for ICRP61, K. F. Eckerman, february 1993 oder National Radiological Protection Board, UK; NRPB-R245, 1991].

Beurteilungsgrösse für Inhalation. Die Inhalation von 1 Bq führt höchstens zur angegebenen effektiven Folgedosis in Sv.

Beurteilungsgrösse für Ingestion. Die Ingestion von 1 Bq führt höchstens zur angegebenen effektiven Folgedosis in Sv.

6–8 Beurteilungsgrössen für externe Bestrahlung [Quelle: Petoussi et al., GSF-Bericht 7/93, Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit GmbH, Neuherberg]. Falls das Tochternuklid eine Halbwertszeit von weniger als 10 Minuten hat, ist die Summe der Beurteilungsgrössen von Mutter und Tochter angegeben.

Dosisleistung in10 mm Gewebetiefe (Umgebungs-Äquivalentdosisleistung) in1 m Abstand von einer Strahlenquelle mit einer Aktivität von 1 GBq (109 Bq).

Dosisleistung in 0,07 mm Gewebetiefe (Richtungs-Äquivalentdosisleistung) in10 cm Abstand von einer Strahlenquelle mit einer Aktivität von 1 GBq (109 Bq).

Beurteilungsgrösse für Hautkontamination. Eine Hautkontamination von

kBq/cm2 (gemittelt über 100 cm2 führt zur angegebenen Dosisleistung (Richtungs-Äquivalentdosisleistung).

9–12 Freigrenze, Bewilligungsgrenze und Richtwerte

Freigrenze für die spezifische Aktivität in Bq/kg und Freigrenze für die absolute Aktivität in Bq. Die Freigrenzen sind aus Spalte5 abgeleitet. Die Ingestion von1 kg eines Stoffes der spezifischen Aktivität LE, d. h. der Aktivität Leabs führt zu einer effektiven Folgedosis von 10 µSv.

Bewilligungsgrenze für den täglichen Umgang. Die Werte für die Bewilligungsgrenzen sind aus Spalte4 abgeleitet, da beim Umgang mit Radionukliden im Labor die Inhalationsgefahr dominiert. Die einmalige Inhalation einer Aktivität LA führt zu einer effektiven Folgedosis von5 mSv. Der abgeleitete Wert für LA liegt in einigen Fällen unter dem Wert für LE, was nicht konsistent ist: Der Wert von LA wurde durch den von LE ersetzt [5]. Für Edelgase entspricht die Bewilligungsgrenze der Aktivität eines Raums von 1000 m3 Inhalt und einer Konzentration CA nach Spalte11.

Richtwert für Daueraktivität in der Luft für beruflich strahlenexponierte Personen. Der Aufenthalt in Luft mit einer Aktivitätskonzentration CA während

Stunden pro Woche und 50 Wochen pro Jahr führt zu einer effektiven Folgedosis von20 mSv. Für Inhalation gilt: CA [Bq/m3] = 0,02 Sv / (einh . 2400 m3/a). Für Edelgase führt der Aufenthalt in einer halbkugelförmigen Wolke grosser Ausdehnung während 40 Stunden pro Woche und 50 Wochen pro Jahr zu einer effektiven Dosis von20 mSv (Gase und Edelgase: D. C. Kocher, Oak Ridge National Laboratory, TN Jnl. 1981, NUREG/ CR-1918). In den meisten Fällen bezieht sich der CA-Wert auf das Mutternuklid. Die Ausnahmen, bei denen der CA-Wert des Tochternuklids angegeben ist, sind speziell gekennzeichnet. Ebenso mit der entsprechenden Fussnote gekennzeichnet sind Fälle, bei denen die Immersion zu einer Bestrahlung der Haut bzw. aller Organe führt und die Dosis durch Immersion bedeutender ist als diejenige durch Inhalation. [1]: Bei Kr-88 wurden die Werte des Tochternuklids für Immersion angegeben. [3]: Abgeleitet aus der effektiven Dosis bei Immersion. [4]: Abgeleitet aus der Hautdosis bei Immersion.

Richtwert für die Oberflächenkontamination ausserhalb kontrollierter Zonen, gemittelt über 100 cm2. Für die Ableitung der Werte wurden die Bestrahlung der Haut, eine Inkorporation sowie die Bewilligungsgrenze (Bezug zur Inhalation) in Betracht gezogen und der jeweils ungünstigste Fall berücksichtigt: – Bestrahlung der Haut während 8760 Stunden pro Jahr, Ausschöpfung eines Zehntels des Grenzwertes für die Haut, entsprechend einer effektiven Dosis von 0,5 mSv pro Jahr. – Tägliche Ingestion der Aktivität, welche sich auf einer Fläche von10 cm2 (Teile der Hand) befinden kann, entsprechend einer effektiven Dosis von 0,5 mSv pro Jahr. – CSinh = LA / 100 cm2= (5 mSv / [1000 . mSv/Sv einh]) / 100 cm2

Instabiles Tochternuklid

Instabiles Tochternuklid; → bedeutet: zerfällt in …; bei einer Verzweigung in mehrere Nuklide sind diese durch ein Komma getrennt; ein zweiter Pfeil deutet auf eine Zerfallsreihe hin. [6]: Der Wert h10 des Tochternuklids überschreitet 0,1 (mSv/h/GBq in1 m Abstand (je nachdem Tochternuklid beachten!).

Zusammenstellung der Fussnoten: [l] Bei Kr-88 wurden die Werte des Tochternuklids für Immersion angegeben (Spalte 11). [2] Zwei Nuklide mit gleicher Anzahl Protonen und Neutronen aber mit verschiedener Konfiguration und Halbwertszeit (Spalte 1). [3] Abgeleitet aus der effektiven Dosis bei Immersion (Spalte 11). [4] Abgeleitet aus der Hautdosis bei Immersion (Spalte 11). [5] Der Wert von LA wurde durch den von LE ersetzt (Spalte 10). [6] Der Wert h10 des Tochternuklids überschreitet 0,1 (mSv/h)/GBq in1 m Abstand (je nachdem Tochternuklid beachten! Spalte 13). [7] Der Anteil H-3, HTO ist auch zu berücksichtigen. [8] Für Kr-85 wurde LA so gewählt, dass die Dosisleistung in10 cm Abstand bei

μSv/h liegt. [9] In h10 ist die Spontanspaltung mitberücksichtigt. Der Anteil Spontanspaltung stammt aus Tables of Isotopes (eighth edition, 1996, John Wiley & Sons) und aus der ENDF Datenbank des Brookhaven National Laboratory. Für die mittlere Anzahl Neutronen pro Spaltung und den Dosisfaktor wurden die Werte von Cf-252 übernommen. Nicht berücksichtigt ist der Photonenanteil bei der Kernspaltung und die Photonenemission der entstehenden Spaltprodukte.

Nuklidgemische Bei Nuklidgemischen gilt für die Spalten9, 11 und 12 die Summenregel nach Anhang 1.

Strahlenschutz 814.501 Anhang 4165 (Art. 44 Abs. 3) Dosisfaktoren bei Einzelpersonen der Bevölkerung 1. Inhalation Nuklid Kleinkind (1a) Kind (10 a) Erwachsene einh hinh, Organ Organ einh hinh, Organ Organ einh hinh, Organ Organ Sv/Bq Sv/Bq Sv/Bq Sv/Bq Sv/Bq Sv/Bq H-3, HTO [1] 4.8 E-11 4.8 E-11 GK 2.3 E-11 2.3 E-11 GK 1.8 E-11 1.8 E-11 GK H-3, OBT [2] 1.1 E-10 1.1 E-10 GK 5.5 E-11 5.5 E-11 GK 4.1 E-11 4.1 E-11 GK C-14 organisch 1.6 E-09 1.6 E-09 GK 7.9 E-10 7.9 E-10 GK 5.8 E-10 5.8 E-10 GK Na-22 7.3 E-09 6.4 E-08 ET 2.4 E-09 2.0 E-08 ET 1.3 E-09 9.2 E-09 ET Na-24 1.8 E-09 4.3 E-08 ET 5.7 E-10 1.3 E-08 ET 2.7 E-10 6.0 E-09 ET Sc-47 2.8 E-09 1.4 E-08 Lu 1.1 E-09 6.7 E-09 Lu 7.3 E-10 5.1 E-09 Lu Cr-51 1.9 E-10 8.2 E-10 ET 6.4 E-11 2.6 E-10 ET 3.2 E-11 1.4 E-10 Lu Mn-54 6.2 E-09 2.5 E-08 ET 2.4 E-09 9.1 E-09 Lu 1.5 E-09 6.3 E-09 Lu Fe-59 1.3 E-08 6.7 E-08 Lu 5.5 E-09 3.1 E-08 Lu 3.7 E-09 2.3 E-08 Lu Co-57 2.2 E-09 1.2 E-08 Lu

8.5 E-10 4.8 E-09 Lu 5.5 E-10 3.3 E-09 Lu Co-58 6.5 E-09 3.0 E-08 ET 2.4 E-09 1.2 E-08 Lu 1.6 E-09 8.9 E-09 Lu Co-60 3.4 E-08 1.6 E-07 Lu 1.5 E-08 7.3 E-08 Lu 1.0 E-08 5.2 E-08 Lu Zn-65 6.5 E-09 1.9 E-08 ET 2.4 E-09 7.5 E-09 Lu 1.6 E-09 5.1 E-09 Lu Se-75 6.0 E-09 2.4 E-08 Ni 2.5 E-09 9.2 E-09 Ni 1.0 E-09 5.4 E-09 Ni Br-82 3.0 E-09 5.0 E-08 ET 1.1 E-09 1.5 E-08 ET 6.3 E-10 7.0 E-09 ET Sr-89 2.4 E-08 1.5 E-07 Lu 9.1 E-09 6.3 E-08 Lu 6.1 E-09 4.5 E-08 Lu Sr-90 1.1 E-07 7.0 E-07 Lu 5.1 E-08 2.9 E-07 Lu 3.6 E-08 2.1 E-07 Lu Y-91 3.0 E-08 1.7 E-07 Lu 1.1 E-08 6.9 E-08 Lu 7.1 E-09 5.0 E-08 Lu Zr-95 1.6 E-08 9.1 E-08 Lu 6.8 E-09 4.2 E-08 Lu 4.8 E-09 3.1 E-08 Lu Verordnung 814.501 Nuklid Kleinkind (1a) Kind (10 a) Erwachsene einh hinh, Organ Organ einh hinh, Organ Organ einh hinh, Organ Organ Nb-95 5.2 E-09 2.8 E-08 Lu 2.2 E-09 1.3 E-08 Lu 1.5 E-09 9.5 E-09 Lu Mo-99 4.4 E-09 1.8 E-08 DD 1.5 E-09 7.2 E-09 Lu 8.9 E-10 5.3 E-09 Lu Tc-99m 9.9 E-11 1.4 E-09 ET 3.4 E-11 4.3 E-10 ET 1.9 E-11 2.1 E-10 ET Ru-103 8.4 E-09 5.3 E-08 Lu 3.5 E-09 2.4 E-08 Lu 2.4 E-09 1.8 E-08 Lu Ru-106 1.1 E-07 7.1 E-07 Lu 4.1 E-08 2.8 E-07 Lu 2.8 E-08

2.0 E-07 Lu Ag-110m 2.8 E-08 1.1 E-07 Lu 1.2 E-08 5.1 E-08 Lu 7.6 E-09 3.6 E-08 Lu Sn-125 1.5 E-08 6.5 E-08 Lu 5.0 E-09 2.7 E-08 Lu 3.1 E-09 2.0 E-08 Lu Sb-122 5.7 E-09 2.7 E-08 DD 1.8 E-09 7.5 E-09 Lu 1.0 E-09 5.5 E-09 Lu Sb-124 2.4 E-08 1.4 E-07 Lu 9.6 E-09 6.1 E-08 Lu 6.4 E-09 4.4 E-08 Lu Sb-125 1.6 E-08 1.0 E-07 Lu 6.8 E-09 4.5 E-08 Lu 4.8 E-09 3.2 E-08 Lu Sb-127 7.3 E-09 3.1 E-08 Lu 2.7 E-09 1.4 E-08 Lu 1.7 E-09 1.1 E-08 Lu Te-125m 1.1 E-08 7.4 E-08 Lu 4.8 E-09 3.5 E-08 Lu 3.4 E-09 2.6 E-08 Lu Te-127m 2.6 E-08 1.7 E-07 Lu 1.1 E-08 7.7 E-08 Lu 7.4 E-09 5.6 E-08 Lu Te-129m 2.6 E-08 1.5 E-07 Lu 9.8 E-09 6.6 E-08 Lu 6.6 E-09 4.8 E-08 Lu Te-131m 5.8 E-09 3.2 E-08 ET 1.9 E-09 9.8 E-09 ET 9.4 E-10 4.6 E-09 Lu Te-132 1.3 E-08 5.6 E-08 ET 4.0 E-09 1.7 E-08 ET 2.0 E-09 1.0 E-08 Lu I-125 2.3 E-08 4.5 E-07 SD 1.1 E-08 2.2 E-07 SD 5.1 E-09 1.0 E-07 SD I-125 organisch 4.0 E-08 8.1 E-07 SD 2.2 E-08 4.4 E-07 SD 1.1 E-08 2.1 E-07 SD I-125 elementar 5.2 E-08 1.0 E-06 SD 2.8 E-08 5.6 E-07 SD 1.4 E-08 2.7 E-07 SD I-129 8.6 E-08 1.7 E-06 SD 6.7 E-08 1.3 E-06 SD 3.6 E-08 7.1 E-07 SD I-129 organisch 1.5 E-07 3.0 E-06 SD 1.3 E-07 2.7 E-06 SD 7.4 E-08 1.5 E-06 SD I-129 elementar 2.0 E-07 3.9 E-06 SD 1.7 E-07 3.4 E-06 SD 9.6 E-08 1.9 E-06 SD I-131 7.2 E-08 1.4 E-06 SD 1.9 E-08 3.7 E-07 SD 7.4 E-09 1.5 E-07 SD I-131 organisch 1.3 E-07 2.5 E-06 SD 3.7 E-08 7.4 E-07 SD 1.5 E-08 3.1 E-07 SD I-131 elementar 1.6 E-07 3.2 E-06

SD 4.8 E-08 9.5 E-07 SD 2.0 E-08 3.9 E-07 SD I-133 1.8 E-08 3.5 E-07 SD 3.8 E-09 7.4 E-08 SD 1.5 E-09 2.8 E-08 SD I-133 organisch 3.2 E-08 6.3 E-07 SD 7.6 E-09 1.5 E-07 SD 3.1 E-09 6.0 E-08 SD I-133 elementar 4.1 E-08 8.0 E-07 SD 9.7 E-09 1.9 E-07 SD 4.0 E-09 7.6 E-08 SD I-135 3.7 E-09 7.0 E-08 SD 7.9 E-10 1.5 E-08 SD 3.2 E-10 5.7 E-09 SD I-135 organisch 6.7 E-09 1.3 E-07 SD 1.6 E-09 3.1 E-08 SD 6.8 E-10 1.3 E-08 SD I-135 elementar 8.5 E-09 1.6 E-07 SD 2.1 E-09 3.8 E-08 SD 9.2 E-10 1.5 E-08 SD Cs-134 7.3 E-09 4.9 E-08 ET 5.3 E-09 1.8 E-08 ET 6.6 E-09 1.2 E-08 ET Cs-136 5.2 E-09 5.9 E-08 ET 2.0 E-09 1.9 E-08 ET 1.2 E-09 8.8 E-09 ET Strahlenschutz 814.501 Nuklid Kleinkind (1a) Kind (10 a) Erwachsene einh hinh, Organ Organ einh hinh, Organ Organ einh hinh, Organ Organ Cs-137 5.4 E-09 2.5 E-08 ET 3.7 E-09 9.7 E-09 ET 4.6 E-09 7.4 E-09 ET Ba-140 2.0 E-08 1.1 E-07 Lu 7.6 E-09 4.8 E-08 Lu 5.1 E-09 3.5 E-08 Lu La-140 6.3 E-09 4.4 E-08 ET 2.0 E-09 1.3 E-08 ET 1.1 E-09 6.2 E-09 ET Ce-141 1.1 E-08 6.9 E-08 Lu 4.6 E-09 3.2 E-08 Lu 3.2 E-09 2.4 E-08 Lu Ce-144 1.6 E-07 6.5 E-07 Lu 5.5 E-08 2.6 E-07 Lu 3.6 E-08 1.9 E-07 Lu Pr-143 8.4 E-09 4.6 E-08 Lu 3.2 E-09 2.1 E-08 Lu 2.2 E-09 1.5 E-08 Lu Pb-210 3.7 E-06 2.2 E-05 Lu 1.5 E-06 1.1 E-05 KH 1.1 E-06 1.3 E-05 KH Bi-210 3.0 E-07 2.4 E-06 Lu 1.3 E-07 1.1 E-06 Lu 9.3 E-08 7.7 E-07

Lu Po-210 1.1 E-05 8.1 E-05 Lu 4.6 E-06 3.5 E-05 Lu 3.3 E-06 2.6 E-05 Lu Ra-224 8.2 E-06 6.7 E-05 Lu 3.9 E-06 3.2 E-05 Lu 3.0 E-06 2.5 E-05 Lu Ra-226 1.1 E-05 9.1 E-05 Lu 4.9 E-06 3.8 E-05 Lu 3.5 E-06 2.8 E-05 Lu Th-227 3.0 E-05 2.5 E-04 Lu 1.4 E-05 1.2 E-04 Lu 1.0 E-05 8.7 E-05 Lu Th-228 1.3 E-04 1.1 E-03 Lu 5.5 E-05 4.5 E-04 Lu 4.0 E-05 3.3 E-04 Lu Th-230 3.5 E-05 2.6 E-04 KH 1.6 E-05 2.4 E-04 KH 1.4 E-05 2.8 E-04 KH Th-232 5.0 E-05 3.5 E-04 Lu 2.6 E-05 2.6 E-04 KH 2.5 E-05 2.9 E-04 KH Pa-231 2.3 E-04 1.0 E-02 KH 1.5 E-04 7.5 E-03 KH 1.4 E-04 6.8 E-03 KH U-234 1.1 E-05 9.0 E-05 Lu 4.8 E-06 3.8 E-05 Lu 3.5 E-06 2.7 E-05 Lu U-235 1.0 E-05 8.1 E-05 Lu 4.3 E-06 3.4 E-05 Lu 3.1 E-06 2.4 E-05 Lu U-238 9.4 E-06 7.5 E-05 Lu 4.0 E-06 3.1 E-05 Lu 2.9 E-06 2.2 E-05 Lu Np-237 4.0 E-05 8.3 E-04 KH 2.2 E-05 6.7 E-04 KH 2.3 E-05 1.0 E-03 KH Np-239 4.2 E-09 1.8 E-08 ET 1.4 E-09 8.4 E-09 Lu 9.3 E-10 6.3 E-09 Lu Pu-238 7.4 E-05 1.2 E-03 KH 4.8 E-05 9.8 E-04 KH 4.6 E-05 1.4 E-03 KH Pu-239 7.7 E-05 1.3 E-03 KH 4.4 E-05 1.1 E-03 KH 5.0 E-05 1.5 E-03 KH Pu-240 7.7 E-05 1.3 E-03 KH 4.8 E-05 1.1 E-03 KH 5.0 E-05 1.5 E-03 KH Pu-241 9.7 E-07 2.2 E-05 KH 8.3 E-07 2.4 E-05 KH 9.0 E-07 3.1 E-05 KH Verordnung 814.501 Nuklid Kleinkind (1a) Kind (10 a) Erwachsene einh

hinh, Organ Organ einh hinh, Organ Organ einh hinh, Organ Organ Sv/Bq Sv/Bq Sv/Bq Sv/Bq Sv/Bq Sv/Bq Am-241 6.9 E-05 1.4 E-03 KH 4.0 E-05 1.2 E-03 KH 4.2 E-05 1.7 E-03 KH Cm-242 1.8 E-05 1.2 E-04 KH 7.3 E-06 4.8 E-05 Lu 5.2 E-06 3.5 E-05 Lu Cm-244 5.7 E-05 9.6 E-04 KH 2.7 E-05 6.4 E-04 KH 2.7 E-05 9.2 E-04 KH einh: Effektive Folgedosis; Integrationszeit: 50 Jahre für Erwachsene, 70 Jahre für Kinder hinh, Organ: Folgedosis im meistbetroffenen Organ (GK: Ganzkörper, Go: Gonaden, KM: Knochenmark (rot), DD: Dickdarm, Lu: Lunge, Ma: Magen, Bl: Blase, Br: Brust, Le: Leber, SR: Speiseröhre, SD: Schilddrüse, Ha: Haut, KH: Knochenhaut, Übrige (ET: Extrathorakale Atemwege, Ut: Uterus Ni: Niere, Mi: Milz)) [1] In Form von verdunstetem Wasser [2] Organisch gebundenes Tritium 2.

Ingestion Nuklid Kleinkind (1a) Kind (10a) Erwachsene eing hing, Organ Organ eing hing, Organ Organ eing hing, Organ Organ Sv/Bq Sv/Bq Sv/Bq Sv/Bq Sv/Bq Sv/Bq H-3, HTO 4.8E-11 4.8E-11 GK 2.3E-11 2.3E-11 GK 1.8E-11 1.8E-11 GK H-3, OBT [2] 1.2E-10 1.6E-10 Ma 5.7E-11 6.7E-11 Ma 4.2E-11 4.7E-11 Ma C-14 1.6E-09 1.9E-09 Ma 8.0E-10 8.9E-10 Ma 5.8E-10 6.3E-10 Ma Na-22 1.5E-08 2.8E-08 KH 5.5E-09 1.1E-08 KH 3.2E-09 6.3E-09 KH Na-24 2.3E-09 6.7E-09 Ma 7.7E-10 2.1E-09 Ma 4.3E-10 1.2E-09 Ma Sc-47 3.9E-09 3.0E-08 DD 1.2E-09 9.0E-09 DD 5.4E-10 4.1E-09 DD Cr-51 2.3E-10 1.4E-09 DD 7.8E-11 4.5E-10 DD 3.8E-11 2.1E-10 DD Mn-54 3.1E-09 8.3E-09 DD 1.3E-09 3.3E-09 DD 7.1E-10 1.8E-09 DD Fe-59 1.3E-08 3.5E-08 DD 4.7E-09 1.2E-08 DD 1.8E-09 5.8E-09 DD Co-57 1.6E-09 5.6E-09 DD 5.8E-10 1.8E-09 DD 2.1E-10 9.4E-10 DD Strahlenschutz 814.501 Nuklid Kleinkind (1a) Kind (10a) Erwachsene eing hing, Organ Organ eing hing, Organ Organ eing hing, Organ Organ Co-58 4.4E-09 1.4E-08 DD 1.7E-09 4.9E-09 DD 7.4E-10 2.8E-09 DD Co-60 2.7E-08

5.1E-08 DD 1.1E-08 2.0E-08 Le 3.4E-09 8.7E-09 DD Zn-65 1.6E-08 2.2E-08 KH 6.4E-09 8.9E-09 KH 3.9E-09 5.4E-09 KH Se-75 1.3E-08 5.1E-08 Ni 6.0E-09 2.2E-08 Ni 2.6E-09 1.4E-08 Ni Br-82 2.6E-09 4.0E-09 DD 9.5E-10 1.5E-09 DD 5.4E-10 8.3E-10 Ma Sr-89 1.8E-08 9.2E-08 DD 5.8E-09 2.7E-08 DD 2.6E-09 1.4E-08 DD Sr-90 7.3E-08 7.3E-07 KH 6.0E-08 1.0E-06 KH 2.8E-08 4.1E-07 KH Y-91 1.8E-08 1.4E-07 DD 5.2E-09 4.2E-08 DD 2.4E-09 1.9E-08 DD Zr-95 5.6E-09 3.4E-08 DD 1.9E-09 1.1E-08 DD 9.5E-10 5.1E-09 DD Nb-95 3.2E-09 1.6E-08 DD 1.1E-09 5.6E-09 DD 5.8E-10 2.8E-09 DD Mo-99 3.5E-09 1.6E-08 Le 1.1E-09 5.5E-09 Le/Ni 6.0E-10 3.1E-09 Ni Tc-99m 1.3E-10 4.7E-10 SD 4.3E-11 1.4E-10 DD 2.2E-11 6.7E-11 DD Ru-103 4.6E-09 2.9E-08 DD 1.5E-09 9.2E-09 DD 7.3E-10 4.3E-09 DD Ru-106 4.9E-08 3.3E-07 DD 1.5E-08 1.0E-07 DD 7.0E-09 4.5E-08 DD Ag-110m 1.4E-08 4.6E-08 DD 5.2E-09 1.7E-08 DD 2.8E-09 8.5E-09 DD Sn-125 2.2E-08 1.8E-07 DD 6.7E-09 5.2E-08 DD 3.1E-09 2.4E-08 DD Sb-122 1.2E-08 9.1E-08 DD 3.7E-09 2.7E-08 DD 1.7E-09 1.2E-08 DD Sb-124 1.6E-08 9.6E-08 DD 5.2E-09 3.0E-08 DD 2.5E-09 1.4E-08 DD Sb-125 6.1E-09 3.3E-08 KH 2.1E-09 1.3E-08 KH 1.1E-09 9.0E-09 KH Sb-127 1.2E-08 8.4E-08 DD 3.6E-09 2.5E-08 DD 1.7E-09 1.2E-08 DD Te-125m 6.3E-09 9.0E-08 KH 1.9E-09 3.4E-08 KH 8.7E-10 2.0E-08 KH Te-127m

1.8E-08 1.4E-07 KH 5.2E-09 5.5E-08 KH 2.3E-09 3.2E-08 KH Te-129m 2.4E-08 1.1E-07 DD 6.6E-09 3.2E-08 DD 3.0E-09 1.4E-08 DD Te-131m 1.4E-08 1.5E-07 SD 4.3E-09 4.5E-08 SD 1.9E-09 1.8E-08 SD Te-132 3.0E-08 3.2E-07 SD 8.3E-09 7.5E-08 SD 3.8E-09 3.1E-08 SD I-125 5.7E-08 1.1E-06 SD 3.1E-08 6.2E-07 SD 1.5E-08 3.0E-07 SD I-129 2.2E-07 4.3E-06 SD 1.9E-07 3.8E-06 SD 1.1E-07 2.1E-06 SD I-131 1.8E-07 3.6E-06 SD 5.2E-08 1.0E-06 SD 2.2E-08 4.3E-07 SD I-133 4.4E-08 8.6E-07 SD 1.0E-08 2.0E-07 SD 4.3E-09 8.2E-08 SD I-135 8.9E-09 1.7E-07 SD 2.2E-09 3.9E-08 SD 9.3E-10 1.6E-08 SD Cs-134 1.6E-08 2.4E-08 DD 1.4E-08 1.7E-08 DD 1.9E-08 2.1E-08 DD Verordnung 814.501 Nuklid Kleinkind (1a) Kind (10a) Erwachsene eing hing, Organ Organ eing hing, Organ Organ eing hing, Organ Organ Cs-136 9.5E-09 1.3E-08 DD 4.4E-09 5.3E-09 DD 3.0E-09 3.4E-09 DD Cs-137 1.2E-08 2.3E-08 DD 1.0E-08 1.3E-08 DD 1.3E-08 1.5E-08 DD Ba-140 1.8E-08 1.2E-07 DD 5.8E-09 3.5E-08 DD 2.6E-09 1.7E-08 DD La-140 1.3E-08 8.7E-08 DD 4.2E-09 2.7E-08 DD 2.0E-09 1.3E-08 DD Ce-141 5.1E-09 4.0E-08 DD 1.5E-09 1.2E-08 DD 7.1E-10 5.5E-09 DD Ce-144 3.9E-08 3.1E-07 DD 1.1E-08 9.2E-08 DD 5.2E-09 4.2E-08 DD Pr-143 8.7E-09 7.0E-08 DD 2.6E-09 2.1E-08 DD 1.2E-09 9.3E-09 DD Pb-210 3.6E-06 3.8E-05

KH 1.9E-06 4.4E-05 KH 6.9E-07 2.3E-05 KH Bi-210 9.7E-09 7.6E-08 DD 2.9E-09 2.3E-08 DD 1.3E-09 1.0E-08 DD Po-210 8.8E-06 7.6E-05 Mi 2.6E-06 2.5E-05 Mi 1.2E-06 1.3E-05 Ni Ra-224 6.6E-07 2.3E-05 KH 2.6E-07 1.1E-05 KH 6.5E-08 1.7E-06 KH Ra-226 9.6E-07 2.9E-05 KH 8.0E-07 3.9E-05 KH 2.8E-07 1.2E-05 KH Th-227 7.0E-08 8.0E-07 KH 2.3E-08 3.9E-07 KH 8.8E-09 8.8E-08 KH Th-228 3.7E-07 8.4E-06 KH 1.4E-07 4.3E-06 KH 7.2E-08 2.5E-06 KH Th-230 4.1E-07 1.3E-05 KH 2.4E-07 1.1E-05 KH 2.1E-07 1.2E-05 KH Th-232 4.5E-07 1.3E-05 KH 2.9E-07 1.2E-05 KH 2.3E-07 1.2E-05 KH Pa-231 1.3E-06 6.0E-05 KH 9.2E-07 4.6E-05 KH 7.1E-07 3.6E-05 KH U-234 1.3E-07 1.8E-06 KH 7.4E-08 1.5E-06 KH 4.9E-08 7.8E-07 KH U-235 1.3E-07 1.7E-06 KH 7.1E-08 1.4E-06 KH 4.7E-08 7.4E-07 KH U-238 1.2E-07 1.6E-06 KH 6.8E-08 1.4E-06 KH 4.5E-08 7.1E-07 KH Np-237 2.1E-07 5.0E-06 KH 1.1E-07 4.1E-06 KH 1.1E-07 5.4E-06 KH Np-239 5.7E-09 4.4E-08 DD 1.7E-09 1.3E-08 DD 8.0E-10 6.0E-09 DD Pu-238 4.0E-07 6.9E-06 KH 2.4E-07 5.9E-06 KH 2.3E-07 7.4E-06 KH Pu-239 4.2E-07 7.6E-06 KH 2.7E-07 6.8E-06 KH 2.5E-07 8.2E-06 KH Pu-240 4.2E-07 7.6E-06 KH 2.7E-07 6.8E-06 KH 2.5E-07 8.2E-06 KH Pu-241 5.7E-09 1.2E-07 KH 5.1E-09 1.4E-07 KH 4.8E-09 1.6E-07 KH Strahlenschutz 814.501 Nuklid Kleinkind (1a)

Kind (10a) Erwachsene eing hing, Organ Organ eing hing, Organ Organ eing hing, Organ Organ Sv/Bq Sv/Bq Sv/Bq Sv/Bq Sv/Bq Sv/Bq Am-241 3.7E-07 8.3E-06 KH 2.2E-07 7.3E-06 KH 2.0E-07 9.0E-06 KH Cm-242 7.6E-08 9.7E-07 KH 2.4E-08 3.5E-07 KH 1.2E-08 1.9E-07 KH Cm-244 2.9E-07 5.8E-06 KH 1.4E-07 3.9E-06 KH 1.2E-07 4.9E-06 KH eing: Effektive Folgedosis; Integrationszeit: 50 Jahre für Erwachsene, 70 Jahre für Kinder hing, Organ: Folgedosis im meistbetroffenen Organ (GK: Ganzkörper, Go: Gonaden, KM: Knochenmark (rot), DD: Dickdarm, Lu: Lunge, Ma: Magen, Bl: Blase, Br: Brust, Le: Leber, SR: Speiseröhre, SD: Schilddrüse, Ha: Haut, KH: Knochenhaut, Übrige(ET: Extrathorakale Atemwege, Ut: Uterus Ni: Niere, Mi: Milz, …) [2] Organisch gebundenes Tritium Anhang 5166 (Art. 1 Abs. 2,42 und 44) Methode für die Ermittlung der Strahlendosis 1. Grundsatz Die effektive Dosis und die Organdosen werden in der Regel mit Hilfe von operationellen Grössen bestimmt.

2. Operationelle Grössen Die operationellen Grössen für die Personendosimetrie bei externer Bestrahlung sind

  1. die Personen-Tiefendosis Hp(10) mit der Kurzbezeichnung Hp;

  2. die Personen-Oberflächendosis Hp(0,07) mit der Kurzbezeichnung Hs.

Die operationellen Grössen für die Ortsdosimetrie sind

  1. die Umgebungs-Äquivalentdosis H*(10);

  2. die Richtungs-Äquivalentdosis H’(0,07).

Die operationelle Grösse für die interne Bestrahlung ist die mit Standardmodellen und den Dosisfaktoren nach den Anhängen3 und 4 berechnete effektive Folgedosis 3. Personendosen unterhalb der entsprechenden Dosisgrenzwerte Die Äquivalentdosis für ein Organ wird bei externer Bestrahlung der Personen-Tiefendosis Hp(10), beziehungsweise der Umgebungs-Äquivalentdosis H*(10) gleichgesetzt für alle Gewebe und Organe mit Ausnahme der Haut. Die Äquivalentdosis für die Haut wird bei externer Bestrahlung der Personen-Oberflächendosis Hp(0,07), resp. der Richtungs-Äquivalentdosis H’(0,07). gleichgesetzt. Die effektive Dosis wird gleichgesetzt der Summe aus

  1. der Personendosis Hp(10), beziehungsweise der Umgebungs-Äquivalentdosis H*(10) und

  2. der effektiven Folgedosis E50.

4. Personendosen oberhalb der entsprechenden Dosisgrenzwerte Liegen die nach Ziffer 3 ermittelten Dosiswerte über den entsprechenden Grenzwerten, so sind von einem Sachverständigen in Zusammenarbeit mit der Aufsichtsbehörde die effektive Dosis oder die Organdosen für die betroffene Person mit Berechnungsmethoden und Dosisfaktoren nach dem Stand von Wissenschaft und Technik individuell zu ermitteln. Der so ermittelte Wert ist entscheidend, ob tatsächlich ein Dosisgrenzwert überschritten ist.

5. Ortsdosimetrie Wird in dieser Verordnung die Ortsdosis limitiert, so gilt als Ortsdosis

  1. die Grösse H*(10) (Umgebungs-Äquivalentdosis) bei durchdringungsfähiger Strahlung;

  2. die Grösse H’(0,07) (Richtungs-Äquivalentdosis) bei Strahlung geringer Eindringtiefe.

Anhang 6167 (Art.30 und 58) Kennzeichnung von kontrollierten Zonen Kontrollierte Zonen sind je nach den verwendeten Strahlenquellen wie folgt zu kennzeichnen: 1. Offene radioaktive Strahlenquellen:

  1. das radiotoxischste Nuklid und dessen maximale Aktivität;

  2. die Klassierung des Arbeitsbereichs (Typ A, B oder C);

  3. der maximale Kontaminationsgrad durch lose Kontamination an Oberflächen in Bq/cm2 oder als Anzahl Richtwerte für das betreffende Nuklid;

  4. die Ortsdosisleistung in mSv pro Stunde im begehbaren Bereich, wenn sinnvoll;

  5. Angaben über die erforderliche Schutzkleidung sowie Schutzmassnahmen;

  6. das Gefahrenzeichen.

2. Geschlossene radioaktive Strahlenquellen:

  1. das radiotoxischste Nuklid und dessen maximale Aktivität oder Aktivität und Nuklid mit der höchstenergetischen Gammastrahlung;

  2. die Ortsdosisleistung in mSv pro Stunde im begehbaren Bereich, wenn sinnvoll;

  3. das Gefahrenzeichen.

3. Anlagen (z. B. Röntgenanlagen, Beschleuniger):

  1. die Bezeichnung der Anlage;

  2. die Strahlenart (z. B. Elektronen, Röntgenstrahlung, Neutronen, sofern nicht schon aus der Anlagebezeichnung ersichtlich);

  3. die Ortsdosisleistung in mSv pro Stunde im begehbaren Bereich, wenn sinnvoll;

  4. das Gefahrenzeichen.

Gefahrenzeichen:

Verhältnis der Radien:1:1,5:5 Strahlenschutzverordnung 814.501 Anhang 7* (Art. 44 Abs. 3) Dosisfaktoren für Wolken- und Bodenstrahlung Nuklid Externe Bestrahlung aus Externe Bestrahlung aus Nuklid Externe Bestrahlung aus Externe Bestrahlung aus Wolkenstrahlung Bodenstrahlung Wolkenstrahlung Bodenstrahlung eimm esol eimm esol (mSv/h)/(Bq/m3 (mSv/h)/(Bq/m2 (mSv/h)/(Bq/m3 (mSv/h)/(Bq/m2 H-3 0.0E+00 0.0E+00 Kr-88/Rb-88 4.2E-07 7.2E-09 C-11 1.4E-07 3.0E-09 Kr-89 2.9E-07 5.1E-09 C-14 6.7E-12 0.0E+00 Kr-90 1.9E-07 3.8E-09 O-15 1.4E-07 3.2E-09 Sr-89 1.4E-09 2.4E-10 F-18 1.4E-07 2.8E-09 Sr-90 3.3E-10 5.0E-12 Na-22 3.1E-07 5.8E-09 Sr-90/Y-90 2.6E-09 3.9E-10 Na-24 6.7E-07 1.0E-08 Y-91 1.9E-09 2.6E-10 Sc-47 1.5E-08 3.3E-10 Zr-95 1.1E-07 2.1E-09 Cr-51 4.3E-09 9.2E-11 Nb-95 1.1E-07 2.2E-09 Mn-54 1.2E-07 2.4E-09 Mo-99

2.3E-08 5.7E-10 Fe-59 1.7E-07 3.1E-09 Mo-99/Tc-99m 3.8E-08 9.1E-10 Co-57 1.6E-08 3.6E-10 Tc-99m 1.7E-08 3.8E-10 Co-58 1.4E-07 2.8E-09 Ru-103 6.7E-08 1.4E-09 Co-60 3.6E-07 6.4E-09 Ru-106 0.0E+00 0.0E+00 Zn-65 8.5E-08 1.5E-09 Ru-106/Rh-106 3.3E-08 1.1E-09 Se-75 5.2E-08 1.1E-09 Ag-110m 4.0E-07 7.5E-09 Br-82 3.8E-07 7.3E-09 Sn-125 4.7E-08 1.1E-09 Kr-79 3.5E-08 7.2E-10 Sb-122 6.4E-08 1.5E-09 Kr-81 1.4E-09 3.3E-11 Sb-124 2.8E-07 5.0E-09 Kr-83m 6.9E-12 1.6E-12 Sb-125 5.9E-08 1.2E-09 Kr-85 7.8E-10 3.6E-11 Sb-127 9.4E-08 2.0E-09 Kr-85m 2.2E-08 5.1E-10 Te-125m 9.1E-10 3.9E-11 Kr-87 1.3E-07 2.5E-09 Te-127m 3.0E-10 1.3E-11 Kr-88 3.2E-07 5.0E-09 Te-129m 5.2E-09 1.9E-10 Strahlenschutzverordnung 814.501 Nuklid Externe Bestrahlung aus Externe Bestrahlung aus Nuklid Externe Bestrahlung aus Externe Bestrahlung aus Wolkenstrahlung Bodenstrahlung

Wolkenstrahlung Bodenstrahlung eimm esol eimm esol (mSv/h)/(Bq/m3 (mSv/h)/(Bq/m2 (mSv/h)/(Bq/m3 (mSv/h)/(Bq/m2 Te-131m 2.1E-07 3.9E-09 Ba-140/La-140 3.7E-07 6.8E-09 Te-132 2.9E-08 6.4E-10 La-140 3.5E-07 6.2E-09 Te-132/I-132 3.6E-07 7.2E-09 Ce-141 1.0E-08 2.3E-10 I-125 1.0E-09 4.5E-11 Ce-144 2.4E-09 5.4E-11 I-129 8.0E-10 4.2E-11 Ce-144/Pr-144 1.0E-08 5.9E-10 I-130 3.0E-07 6.1E-09 Pr-143 6.2E-10 7.2E-11 I-131 5.2E-08 1.1E-09 Pb-210 1.4E-10 5.9E-12 I-132 3.3E-07 6.6E-09 Bi-210 8.1E-10 1.2E-10 I-133 8.6E-08 1.8E-09 Po-210 1.3E-12 2.5E-14 I-134 3.9E-07 7.5E-09 Ra-224 1.3E-09 2.9E-11 I-135 2.3E-07 4.2E-09 Ra-226 9.0E-10 2.0E-11 Xe-122 7.9E-09 1.8E-10 Th-227 1.4E-08 3.1E-10 Xe-123 8.8E-08 1.8E-09 Th-228 2.5E-10 6.4E-12 Xe-125 3.3E-08 7.3E-10 Th-230 4.6E-11 1.8E-12 Xe-127 3.5E-08 7.8E-10 Th-232 2.1E-11

1.2E-12 Xe-129m 2.8E-09 9.8E-11 Pa-231 4.0E-09 9.1E-11 Xe-131m 1.1E-09 3.7E-11 U-234 1.6E-11 1.3E-12 Xe-133 4.3E-09 1.2E-10 U-235 2.0E-08 4.4E-10 Xe-133m 4.0E-09 9.9E-11 U-238 1.0E-11 1.0E-12 Xe-135 3.4E-08 7.9E-10 Np-237 2.8E-09 7.5E-11 Xe-135m 5.9E-08 1.3E-09 Np-239 2.2E-08 4.9E-10 Xe-137 3.1E-08 1.1E-09 Pu-238 7.3E-12 1.3E-12 Xe-138 1.8E-07 3.2E-09 Pu-239 9.0E-12 6.2E-13 Cs-134 2.2E-07 4.4E-09 Pu-240 7.2E-12 1.2E-12 Cs-136 3.1E-07 6.0E-09 Pu-241 0.0E+00 0.0E+00 Cs-137 2.6E-10 8.5E-12 Am-241 2.2E-09 6.7E-11 Cs-137/Ba-137m 8.1E-08 1.6E-09 Cm-242 8.0E-12 1.4E-12 Ba-140 2.6E-08 6.0E-10 Cm-244 6.6E-12 1.2E-12 eimm Dosisfaktoren für externe Bestrahlung in einer Wolke grosser halbkugelförmiger Ausdehnung im Freien. esol Dosisfaktoren für externe Bestrahlung einer grossen flächenhaften Bodendeposition. Nullwerte Werte kleiner als4.0E-19 werden als 0.0E+00 angegeben.

* Eingefügt durch Ziff. III Abs. 2 der V vom24. Okt. 2007, in Kraft seit 1. Jan. 2008 (AS 2007 5651).