451.35
Verordnung über den Schutz der Moorlandschaften von besonderer Schönheit und von nationaler Bedeutung (Moorlandschaftsverordnung)
vom 1. Mai 1996 (Stand am 25. Juli 2000)
Der Schweizerische Bundesrat, gestützt auf die Artikel 23b Absatz 3 und 23c Absatz 1 des Bundesgesetzes vom 1. Juli 19661 über den Natur- und Heimatschutz (NHG), verordnet:
Art. 1 Bundesinventar
Das Bundesinventar der Moorlandschaften von besonderer Schönheit und von nationaler Bedeutung (Moorlandschaftsinventar) umfasst die im Anhang 1 aufgezählten Objekte.
Das Inventar ist nicht abschliessend; es ist regelmässig zu überprüfen und nachzuführen.
Art. 2 Umschreibung der Objekte
Die Umschreibung der Objekte ist Gegenstand einer gesonderten Publikation. Sie bildet als Anhang 2 Bestandteil dieser Verordnung.
Die Publikation kann jederzeit bei der Bundeskanzlei, beim Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft (Bundesamt) und bei den Kantonen eingesehen werden. Die Kantone bezeichnen die entsprechenden Stellen.
Art. 3 Abgrenzung der Objekte
Die Kantone legen den genauen Grenzverlauf der Objekte fest. Sie hören dabei an:
die Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer;
die Bewirtschafterinnen und Bewirtschafter, insbesondere in den Bereichen Land- und Forstwirtschaft;
die Inhaberinnen und Inhaber von Konzessionen und Bewilligungen für Bauten und Anlagen;
die Gemeinden;
die nach Artikel 12 Absatz 2 NHG beschwerdeberechtigten Organisationen.
Im Bereich von Konzepten und Sachplänen des Bundes, die sich auf Bauten und Anlagen beziehen, hören die Kantone auch die zuständigen Bundesstellen an.
AS 1996 1839
Ist der genaue Grenzverlauf noch nicht festgelegt, so trifft die zuständige kantonale Behörde auf Antrag eine Feststellungsverfügung über die Zugehörigkeit eines Grundstücks zu einem Objekt. Wer einen Antrag stellt, muss ein schutzwürdiges Interesse an der Feststellung nachweisen können.
Art. 4 Schutzziele
In allen Objekten:
ist die Landschaft vor Veränderungen zu schützen, welche die Schönheit oder die nationale Bedeutung der Moorlandschaft beeinträchtigen;
sind die für Moorlandschaften charakteristischen Elemente und Strukturen zu erhalten, namentlich geomorphologische Elemente, Biotope, Kulturelemente sowie die vorhandenen traditionellen Bauten und Siedlungsmuster;
ist auf die nach Artikel 20 der Verordnung vom 16. Januar 19912 über den Natur- und Heimatschutz (NHV) geschützten Pflanzen- und Tierarten sowie die in den vom Bundesamt erlassenen oder genehmigten Roten Listen aufgeführten, gefährdeten und seltenen Pflanzen- und Tierarten besonders Rücksicht zu nehmen;
ist die nachhaltige moor- und moorlandschaftstypische Nutzung zu unterstützen, damit sie so weit als möglich erhalten bleibt.
DieObjektbeschreibungen in Anhang 2 dienen den Kantonen als verbindliche Grundlage für die Konkretisierung der Schutzziele.
Schutz- und Unterhaltsmassnahmen
Die Kantone treffen nach Anhören der Betroffenen (Art. 3 Abs. 1 und 2) die zum Erreichen der Schutzziele erforderlichen Schutz- und Unterhaltsmassnahmen.
Die Kantone sorgen insbesondere dafür, dass:
Pläne und Vorschriften, welche die zulässige Nutzung des Bodens im Sinne der Raumplanungsgesetzgebung regeln, mit dieser Verordnung übereinstimmen;
die Biotope nach Artikel 18 Absatz 1bis NHG, die sich innerhalb einer Moorlandschaft befinden, bezeichnet werden;
die nach Artikel 23d Absatz 2 NHG zulässige Gestaltung und Nutzung der Erhaltung der für die Moorlandschaften typischen Eigenheiten nicht widersprechen;
Bauten und Anlagen, die weder mit der Gestaltung und Nutzung nach Buchstabe c in Zusammenhang stehen, noch der Biotoppflege oder der Aufrechterhaltung der typischen Besiedlung dienen, nur ausgebaut oder neu errichtet werden, wenn sie nationale Bedeutung haben, unmittelbar standortgebunden sind und den Schutzzielen nicht widersprechen;
die touristische Nutzung und die Nutzung zur Erholung mit den Schutzzielen in Einklang stehen;
3 dort, wo eine Wiederherstellung nach Artikel 25b NHG nicht möglich oder für die Erreichung der Schutzziele unverhältnismässig ist, angemessener Ersatz oder Ausgleich erfolgt, insbesondere durch die Schaffung, Vergrösserung oder Revitalisierung von Biotopen, die Aufwertung von für die Moorlandschaft charakteristischen Elementen und Strukturen, die Verbesserung der nachhaltigen moor-und moorlandschaftstypischen Nutzung oder Massnahmen des ökologischen Ausgleichs nach Artikel 15 NHV4.
Art. 6 Fristen
Die Massnahmen nach Artikel 3 Absatz 1 und Artikel 5 müssen innert drei Jahren getroffen werden.
Für die finanzschwachen und mittelstarken Kantone, die durch den Moorlandschaftsschutz stark belastet sind, beträgt die Frist für jene Objekte, die in ihrer Erhaltung nicht gefährdet sind, sechs Jahre. Das Eidgenössische Departement des Innern bezeichnet die betreffenden Kantone.
Art. 7 Vorsorglicher Schutz
Solange die Kantone keine Schutz- und Unterhaltsmassnahmen getroffen haben, sind in den Objekten jegliche Bauten, Anlagen und Bodenveränderungen sowie erhebliche Nutzungsänderungen verboten. Die Kantone können Ausnahmen bewilligen, sofern sie mit Artikel 5 vereinbar sind.
Art. 8 Behebung von Beeinträchtigungen
Die Kantone sorgen dafür, dass bestehende Beeinträchtigungen von Objekten bei jeder sich bietenden Gelegenheit soweit als möglich behoben werden.
Art. 9 Pflichten des Bundes
Die Behörden und Amtsstellen des Bundes sowie seiner Anstalten und Betriebe sind bei ihrer Tätigkeit zur Einhaltung der Schutzziele verpflichtet.
Sie treffen die Massnahmen nach den Artikeln5, 7 und 8 in den Bereichen, in denen sie nach der anwendbaren Spezialgesetzgebung des Bundes zuständig sind.
Art. 10 Berichterstattung
Solange die Kantone die nach Artikel 3 Absatz 1 und Artikel 5 erforderlichen Massnahmen nicht getroffen haben, erstatten sie dem Bundesamt jeweils am Jahresende Bericht über den Stand des Moorlandschaftsschutzes auf ihrem Gebiet.
Art. 11 Leistungen des Bundes
Der Bund berät und unterstützt die Kantone bei der Erfüllung ihrer Aufgaben nach dieser Verordnung.
Die Abgeltungen des Bundes für die Massnahmen nach den Artikeln3, 5 und 8 dieser Verordnung richten sich nach Artikel 22 NHV5 .
Art. 12 Änderung bisherigen Rechts
Die Öko-Beitragsverordnung vom 24. Januar 19966 wird wie folgt geändert:
Art. 7 Abs. 3
...
Art. 13 Übergangsbestimmung
Der Schutz des Objektes Nr. 268 Grimsel richtet sich bis zu seiner definitiven Bereinigung nach Artikel 29 Absatz 1 Buchstabe c NHV7 sowie nach Artikel 9 dieser Verordnung.
Das Objekt ist im Anhang 3 umschrieben.
Die Leistungen des Bundes richten sich nach Artikel 11.
Art. 14 Inkrafttreten
Diese Verordnung tritt am1. Juli 1996 in Kraft.
[AS 1996 1007 1842 Art. 12, 1997 2458 Art. 35. AS 1999 295 Art. 6 Bst. b]
Liste der Moorlandschaften von besonderer Schönheit und von
nationaler Bedeutung Nr. Lokalität Kanton(e) Gemeinde(n)
1 Rothenthurm ZG, SZ Einsiedeln, Feusisberg, Oberägeri, Rothenthurm 2 Les Ponts-de-Martel NE Brot-Plamboz, Les Ponts-de- Martel, Noiraigue, Travers 3 Schwantenau SZ Einsiedeln 5 Pfäffikersee ZH Fehraltorf, Pfäffikon, Seegräben, Wetzikon 6 Zugerberg ZG Walchwil, Zug 7 Etang de la Gruère JU, BE Le Bémont, Montfaucon, Saignelégier, Tramelan 8 Hinter Höhi SG Amden, Nesslau 9 La Vraconnaz VD Sainte-Croix 10 Breitried/Unteriberg SZ Einsiedeln, Unteriberg 11 Chaltenbrunnen BE Meiringen, Schattenhalb 12 La Chaux-des-Breuleux JU, BE La Chaux-des-Breuleux, Mont- Tramelan, Saignelégier, Tramelan 13 Habkern/Sörenberg LU, BE Beatenberg, Eriz, Flühli, Habkern, Horrenbach-Buchen, Niederried bei Interlaken, Oberried am Brienzersee, Schangnau 15 Glaubenberg OW, LU Alpnach, Entlebuch, Flühli, Giswil, Hasle, Sarnen, Schüpfheim, Schwarzenberg 16 Bellelay BE Châtelat, Saicourt 19 Lauenensee BE Gsteig, Lauenen 21 Vallée de Joux VD8 L'Abbaye, Le Chenit 22 Gamperfin SG Grabs 25 Ibergeregg SZ Alpthal, Einsiedeln, Oberiberg, Schwyz, Unteriberg
8 AS 1996 2448
27 Les Pontins BE Saint-Imier, Sonvilier 33 Les Gurles FR Grangettes, Marsens, Maules, Riaz, Romanens 35 La Chaux-d’Abel BE, JU Le Noirmont, Les Bois, Muriaux, Saint-Imier, Sonvilier 37 Hirzel ZH Hirzel, Horgen, Schönenberg, Wädenswil 38 Rotmoos/Eriz BE Eriz, Horrenbach-Buchen, Schangnau, Sigriswil 39 Lac de Lussy FR Châtel-Saint-Denis, Remaufens 45 God da Staz/Stazerwald GR Celerina/Schlarigna, St. Moritz 53 San Bernardino GR Hinterrhein, Mesocco 55 Schwändital GL Näfels, Oberurnen 56 Alp Nadéls GR Trun 59 Wolzenalp SG Ebnat-Kappel, Nesslau 62 Schwägalp SG, AR, Alt St. Johann, Gonten, Hundwil, AI Krummenau, Nesslau, Schwende, Stein, Urnäsch 66 Chellen SG Ebnat-Kappel, Hemberg, Krummenau, Wattwil 88 Creux du Croue VD Arzier 93 Le Niremont FR Châtel-Saint-Denis, Semsales 94 La Brévine NE La Brévine, La Chaux-du-Milieu, Le Cerneux-Péquignot 98 Klein Entlen LU Entlebuch, Flühli, Hasle, Schüpfheim 99 Col des Mosses/ VD Château-d'Øx, Ormont-Dessous La Lécherette 105 Unterägeri ZG Unterägeri, Zug 106 Wetzikon/Hinwil ZH Dürnten, Gossau, Hinwil, Wetzikon 109 Furner Berg GR Furna, Jenaz, Schiers 110 Fulensee UR Erstfeld 118 Sparenmoos/Neuenberg BE Boltigen, Zweisimmen 119 Haslerberg/Betelberg BE Lauenen, Lenk
132 Unter Hüttenbüel SG Ebnat-Kappel, Gommiswald, Rieden, Wattwil 163 Gurnigel/Gantrisch BE Blumenstein, Guggisberg, Rüeggisberg, Rüschegg, Rüti bei Riggisberg 189 Lucomagno/Dötra TI Olivone 204 Göscheneralp UR Göschenen 217 Alp Flix GR Sur 226 Val Fenga GR Ramosch, Sent 227 Faninpass GR Fideris, Jenaz, Peist 232 Oberbauen/Scheidegg NW, UR Emmetten, Seelisberg 235 Sägel/Lauerzersee SZ Arth, Lauerz, Steinen 251 Maschwander Allmend ZG, ZH Cham, Hünenberg, Maschwanden, Obfelden 260 Piano di Magadino TI Cadenazzo, Cugnasco, Giubiasco, Gordola, Gudo, Locarno, Magadino, S. Antonio, Sementina 263 Val da Sett GR Bivio 265 Tamangur GR Scuol, Valchava 275 Petersinsel BE Erlach, Twann 280 Aare/Giessen BE Allmendingen, Belp, Muri bei Bern, Rubigen 289 Les Grangettes VD Noville 296 Le Marais des Monod VD Apples, Ballens, Mollens, Montricher, Pampigny 302 Val de Réchy VS Nax 315 Maighels GR Tujetsch 319 Riet/Tamons SG Mels 320 Tratza-Pany GR Luzein 322 Albrun VS Binn 324 Vorder Höhi SG Alt St. Johann, Amden 325 Alpe di Chièra TI Osco, Quinto 326 Monti di Medeglia TI Isone, Medeglia, Robasacco
336 Amsoldingen BE Amsoldingen, Höfen, Thierachern, Uebeschi 339 Albrist BE St. Stephan 347 Alpe Zaria TI Fusio 351 Frauenwinkel SZ Freienbach 357 Urnerboden UR, GL Linthal, Spiringen 359 Plaun Segnas Sut GR Flims 364 Alp da Stierva GR Mon, Salouf, Stierva 365 Alp Anarosa GR Casti-Wergenstein 368 Buffalora GR Tschierv 369 Plan da San Franzesch GR Poschiavo 370 Hilferenpass LU Escholzmatt, Flühli, Marbach 378 Neeracher Ried ZH Dielsdorf, Hochfelden, Höri, Neerach, Niederglatt, Niederhasli, Stadel, Steinmaur 385 Lützelsee ZH Bubikon, Gossau, Grüningen, Hombrechtikon, Stäfa 387 Gräppelen SG Alt St. Johann 390 Bachsee BE Grindelwald 391 Grosse Scheidegg BE Grindelwald 414 Durannapass GR Conters im Prättigau, Langwies 416 Grande Cariçaie VD, FR, Autavaux, Chabrey, Champmartin, BE, NE Cheseaux-Noréaz, Chevroux, Cheyres, Châbles, Cudrefin, Delley, Estavayer-le-Lac, Font, Forel, Gampelen, Gletterens, Haut-Vully, Ins, Marin-Epagnier, Portalban, Yverdon-les-Bains, Yvonand 419 Steingletscher BE Gadmen 420 Fänerenspitz AI, SG Altstätten, Oberriet, Rüte 421 Val da Campasc/ GR Poschiavo Passo del Bernina
Umschreibung der Moorlandschaften von besonderer Schönheit
und von nationaler Bedeutung9
9 Der Text dieses Anhanges wird in der AS nicht veröffentlicht. Nach Art. 2 Abs. 2 kann er jederzeit bei der BK, beim Bundesamt und bei den Kantonen eingesehen werden.
Umschreibung des nicht definitiv bereinigten Objektes Nr. 268
Grimsel (Gemeinde Guttannen BE)10
ML 268 Grimsel Die Moorlandschaft Grimsel liegt im Herzen des Aar-Massives an den linken Ufern von Grimselsee und Räterichsbodensee. Am meist steilen Hang haben eiszeitliche Gletscher die Granitfelsen geschliffen und eine Vielzahl von Verebnungen und Hohlformen geschaffen, die alle von Mooren eingenommen werden. Die dazwischenliegenden Felsen bilden grosse, abgerundete Kuppeln und Rücken. Grimsel ist damit eine typische Rundhöcker-Moorlandschaft, in welcher die Moore in einem engen Mosaik mit den Felsen abwechseln und aufs engste mit dem Relief und der Geologie verbunden sind. Neben grösseren Mooren existiert eine Unmenge von kleinen und kleinsten Moorflächen, oft weniger als eine Are gross, die in ununterbrochener Reihe den Hang überziehen. Es sind meistens Flachmoore, doch kommen auch Übergangsmoore und kleine Flächen mit Bulten aus Hochmoorvegetation vor. Dazwischen sind unzählige Tümpel mit prächtiger Verlandungsvegetation verstreut. Weil das Gebiet nicht beweidet wird, sind die Moore in einem optimalen und für die Moorlandschaften der Schweizer Alpen einzigartigen Erhaltungszustand. Die Vielfalt an Pflanzengesellschaften der Moore ist hoch, und auf wenigen Quadratmetern wachsen neben Klein- und Grosseggenriedern Torfmoospolster, Quellfluren und nasse Hochstaudenfluren. Südlich des Räterichsbodensees liegt eine unwegsame Rundhöckerflur mit einem grossen Flachmoor, das von einem System von mäandrierenden und in zahlreichen Armen dahinfliessenden Bächen überzogen ist. Auf dem angrenzenden Hügel Chessibidmer ist zwischen Felsbuckeln eine aussergewöhnliche Abfolge von kleinen, langgestreckten Seen entstanden. Alle Seen und Tümpel sind von Mooren und Schwingrasen umrahmt. Die Dichte an Mooren in den Senken und auf Terrassen ist hier noch höher als am Ufer des Grimselsees. Nicht nur die Moore, auch die übrige alpine Vegetation befindet sich in einem naturnahen Zustand. Alpine Rasen, Hochstaudenfluren, schöne Zwergstrauchbestände mit Wacholder, Alpenrosen, Heidelbeeren und Heidekraut, Grünerlenbestände und Pioniervegetation bilden ein vielfältiges Mosaik. Besonders erwähnenswert ist der lockere Wald aus Arven, Föhren, Lärchen und Birken am Ufer des Grimselsees, der als Urwald bezeichnet werden kann.
Der Arvenwald gilt als der schönste des Berner Oberlands und prägt zusammen mit den Rundhöckern und den Mooren ein besonders malerisches Gebiet. Die Moorlandschaft ist reich an kleinen Bächen, welche sich durch Moore schlängeln und in kleine vermoorte Tümpel münden; beim Überfliessen der Rundhöcker bilden sie vielerorts Wasserfälle. Im allgemeinen werden die Bäche von Hochstau-
10 Der dazugehörige in AS 1996 1849 publizierte Kartenausschnitt wird in der vorliegenden Sammlung nicht wiedergegeben.
denfluren und Gehölzen aus Erlen und Birken begleitet. Ein beeindruckender Wasserfall stürzt über die Felsen von Jüchli und ergiesst sich in den Grimselsee; es ist Wasser aus dem benachbarten Bächlital, das zur Speisung des Stausees umgeleitet wird. Die Moorlandschaft ist weitgehend frei von baulichen Beeinträchtigungen. Insbesondere der Hang oberhalb des Grimselsees ist unberührt; nur ein mit Granitplatten belegter Pfad windet sich zwischen den Rundhöckern hindurch. Die prächtige Umgebung mit dem Lauteraar-Gletscher und den Bergketten trägt zur Schönheit der Moorlandschaft bei.