443.1
Bundesgesetz über Filmproduktion und Filmkultur
(Filmgesetz, FiG)
vom 14. Dezember 2001 (Stand am 23. Juli 2002)
Die Bundesversammlung der Schweizerischen Eidgenossenschaft, gestützt auf die Artikel 71 und 93 der Bundesverfassung1, nach Einsicht in die Botschaft des Bundesrates vom 18. September 20002, beschliesst:
1. Kapitel Allgemeine Bestimmungen
Art. 1 Zweck
Dieses Gesetz soll die Vielfalt und Qualität des Filmangebots sowie das Filmschaffen fördern und die Filmkultur stärken.
Art. 2 Begriffe
Als Film gilt jede für die Wiedergabe festgehaltene gestaltete Folge von Bildern mit oder ohne Ton, die bei der Betrachtung den Eindruck einer Bewegung hervorruft, unabhängig vom gewählten technischen Aufnahme-, Speicher- oder Wiedergabeverfahren.
Als Schweizer Film gilt ein Film, der:
zu einem wesentlichen Teil von einem Autor oder einer Autorin mit schweizerischer Nationalität oder mit Wohnsitz in der Schweiz realisiert wurde;
von einer natürlichen Person mit Wohnsitz oder von einer Unternehmung mit Sitz in der Schweiz produziert wurde, an deren Eigen- und Fremdkapital sowie deren Geschäftsleitung mehrheitlich Personen mit Wohnsitz in der Schweiz beteiligt sind; und
soweit als möglich mit künstlerischen und technischen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen schweizerischer Nationalität oder mit Wohnsitz in der Schweiz und durch filmtechnische Betriebe in der Schweiz hergestellt wurde.
AS 2002 1904
2. Kapitel Filmförderung
1. Abschnitt Förderungsbereiche
Art. 3 Schweizerisches Filmschaffen
Der Bund unterstützt die kulturelle Ausstrahlung, die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, die Kontinuität und die Entwicklungsfähigkeit der unabhängigen schweizerischen Filmproduktion. Er kann zu diesem Zweck Finanzhilfen und andere Formen der Unterstützung leisten für die Entwicklung von Projekten sowie die Herstellung und die Verwertung von:
Schweizer Filmen;
zwischen der Schweiz und dem Ausland koproduzierten Filmen.
Art. 4 Vielfalt und Qualität des Filmangebots
Der Bund kann zur Förderung der kulturellen und sprachlichen Vielfalt und der Qualität des Filmangebots Finanzhilfen und andere Formen der Unterstützung leisten, insbesondere an den Verleih, die öffentliche Vorführung und den Vertrieb.
Art. 5 Filmkultur
Der Bund kann Finanzhilfen und andere Formen der Unterstützung leisten für:
die Verbreitung der Filmkultur und die Vertiefung des Filmverständnisses;
Filmfestivals, die einen wichtigen Beitrag für die nationale oder internationale Filmkultur leisten;
die Archivierung und Restaurierung von Filmen;
die Zusammenarbeit der verschiedenen Sektoren der Filmbranche;
weitere Institutionen und Bestrebungen, die einen wichtigen Beitrag für die Erhaltung, Entwicklung und Innovation der Filmproduktion und der Filmkultur in der Schweiz leisten;
die internationale Zusammenarbeit auf dem Gebiet des Films.
Art. 6 Aus- und Weiterbildung
Der Bund kann Finanzhilfen und andere Formen der Unterstützung leisten für die Aus- und Weiterbildung der in der Filmbranche Beschäftigten.
2. Abschnitt Förderungsinstrumente
Art. 7 Auszeichnungen
Der Bund kann herausragende Leistungen in der Filmproduktion und Filmkultur mit Preisen und auf andere Weise auszeichnen.
Art. 8 Selektive und erfolgsabhängige Filmförderung
Die Finanzhilfen werden nach Qualitätskriterien (selektive Förderung) oder nach Erfolgskriterien (erfolgsabhängige Förderung) zugesprochen. Das zuständige Departement3 (Departement) legt die Voraussetzungen, insbesondere die Reinvestitionsverpflichtungen, und das Verfahren fest.
Art. 9 Übertragung der Filmförderung an Institutionen
Der Bund kann einen Bereich der Filmförderung einer privatrechtlichen Organisation übertragen, wenn Dritte einen wichtigen Beitrag an die entsprechende Förderung leisten.
Der Bundesrat beschliesst im Einzelfall über den Grundsatz der Übertragung. Das Departement legt die Rahmenbedingungen fest und ernennt die Vertreter oder Vertreterinnen des Bundes.
Der Bund schliesst mit der Organisation einen Leistungsvertrag ab, der die gegenseitigen Verpflichtungen regelt. Der Leistungsvertrag sieht ein Schiedsgericht vor, das über Streitigkeiten zwischen der Organisation und den Berechtigten endgültig entscheidet.
Art. 10 Leistungsvereinbarungen
Der Bund kann mit juristischen Personen, die regelmässig Finanzhilfen beziehen, Leistungsvereinbarungen abschliessen.
3. Abschnitt Förderungskonzepte und Evaluation
Art. 11 Förderungskonzepte
Das Departement regelt die Ausgestaltung der Filmförderung durch Förderungskonzepte.
Die Förderungskonzepte werden für die einzelnen Förderungsbereiche nach den Artikeln 3–6 sowie für die Auszeichnungen nach Artikel 7 erlassen. Sie umschreiben die Ziele, die erreicht werden sollen, bezeichnen die Förderungsinstrumente und legen die massgeblichen Kriterien fest.
Die Förderungskonzepte werden für eine Gültigkeitsdauer von drei bis fünf Jahren erstellt.
Zurzeit das Eidgenössische Departement des Innern
Art. 12 Evaluation
Die Zweckmässigkeit und Wirksamkeit der Förderungskonzepte und der Förderungsinstrumente wird regelmässig überprüft.
Die Ergebnisse der Überprüfung werden veröffentlicht.
Das Departement regelt das Evaluationsverfahren.
4. Abschnitt Finanzhilfen und andere Formen der Unterstützung
Art. 13 Formen der Finanzhilfe
Finanzhilfen werden als nicht rückzahlbare Geldleistungen, Zinszuschüsse, Bürgschaften oder bedingt rückzahlbare Darlehen ausgerichtet.
Art. 14 Entscheide über Finanzhilfen und andere Formen der Unterstützung
Finanzhilfen und andere Formen der Unterstützung werden vom zuständigen Bundesamt4 (Bundesamt) zugesprochen.
Wenn es dem Bundesamt an Sachkenntnis mangelt, lässt es die Gesuche durch Fachkommissionen oder beauftragte Experten oder Expertinnen begutachten.
Entscheide über Finanzhilfen unterliegen der Beschwerde an das Departement. Die Rüge der Unangemessenheit ist unzulässig.
Art. 15 Bereitstellung und Verteilung der Mittel
Die Bundesversammlung bewilligt mit einfachem Bundesbeschluss für eine mehrjährige Beitragsperiode einen Zahlungsrahmen für die Filmförderung nach den Artikeln 3 und 4.
Einnahmen aus der Abgabe zur Förderung der Angebotsvielfalt, Beiträge von Fernsehveranstaltern sowie allfällige Leistungen und Zuwendungen Dritter werden in der Finanzrechnung vereinnahmt und zweckgebunden für die Filmförderung verwendet.
Das Bundesamt teilt die zur Verfügung stehenden Mittel jährlich den Förderungsbereichen nach den Artikeln 3–6 zu. Dabei berücksichtigt sie die Förderungskonzepte und legt in den jeweiligen Förderungsbereichen die Höchstbeiträge fest, die den einzelnen Projekten zugesprochen werden können.
Zurzeit das Bundesamt für Kultur
5. Abschnitt Ausschluss von der Filmförderung
Art. 16
Keine Finanzhilfen erhalten:
Werbefilme;
Filme mit vorwiegend didaktischer Zielsetzung;
Auftragsproduktionen.
Von der Filmförderung gänzlich ausgeschlossen sind insbesondere Filme, die:
die Menschenwürde verletzen;
Angehörige eines Geschlechts oder einer Gruppierung in erniedrigender Weise darstellen;
die Gewalt verherrlichen oder verharmlosen;
einen pornografischen Charakter haben.
3. Kapitel Vorschriften zur Förderung der Vielfalt öffentlich vorgeführter Filme
1. Abschnitt Massnahmen zu Gunsten der Vielfalt des Filmangebots
Art. 17 Grundsatz
Verleih- und Vorführunternehmen haben in ihrer Tätigkeit zur Angebotsvielfalt beizutragen durch:
ihre Geschäftspolitik;
von der Branche vereinbarte Massnahmen.
Zu den Massnahmen gehören Vereinbarungen, in denen sich Verleih- und Vorführunternehmen respektive deren Verbände verpflichten, die Programmation einer Kinoregion soweit als möglich vielfältig zu gestalten und auf Qualität auszurichten.
Vor dem Abschluss einer Branchenvereinbarung geben die beteiligten Verbände in Bezug auf die vorgesehenen Massnahmen zur Förderung der Angebots- und Sprachenvielfalt dem Departement Gelegenheit zur Stellungnahme.
Art. 18 Angebotsvielfalt
Die Angebotsvielfalt in einer Kinoregion ist gewährleistet, wenn die angebotenen Filme, der Anzahl der bespielten Leinwände und der Grösse der Kinoregion entsprechend, in genügender Anzahl aus verschiedenen Ländern stammen, unterschiedlichen Genres angehören und verschiedene Filmstile repräsentieren.
Art. 19 Sprachenvielfalt
Die vom Bund unterstützten Filme müssen in mehr als einer Landessprache zur Verfügung stehen.
Ein Unternehmen darf einen Filmtitel zur öffentlichen Erstaufführung nur dann verleihen, wenn es für das ganze Gebiet der Schweiz die Rechte für alle in der Schweiz zur Verwertung gelangenden Sprachversionen besitzt.
Art. 20 Evaluation und Nachbesserung
Das Bundesamt evaluiert auf Grund der Angaben von Artikel 24 periodisch die Wirkung der Tätigkeiten und Massnahmen nach Artikel 17. Es veröffentlicht die Ergebnisse der Evaluation und gibt der Branche, insbesondere den Trägerorganisationen von Vereinbarungen nach Artikel 17 Absatz 3, Gelegenheit zur Stellungnahme.
Stellt das Bundesamt bei der Evaluation fest, dass die Angebotsvielfalt in einer Kinoregion fehlt, fordert es die beteiligten Verleih- und Vorführunternehmen auf, innert angemessener Frist Massnahmen zur Wiederherstellung der Angebotsvielfalt zu treffen.
In Bezug auf Verleih- und Vorführunternehmen, die eine Vereinbarung nach Artikel 17 Absatz 3 unterzeichnet haben, ergeht der Auftrag an die Trägerorganisation. Diese trifft selbstständig die notwendigen Massnahmen, um innert angemessener Frist die Angebotsvielfalt wiederherzustellen.
2. Abschnitt Abgabe zur Förderung der Angebotsvielfalt
Art. 21 Abgabe
Wird der gesetzmässige Zustand nicht innert angemessener Frist wiederhergestellt, so kann der Bund eine Abgabe erheben. Das Departement entscheidet über die Erhebung nach Anhörung der betroffenen Kreise und der Filmkommission (Art. 25).
Der Abgabesatz beträgt höchstens 2 Franken pro Eintritt, bezogen auf die Eintritte, die von den betroffenen Verleih- und Vorführunternehmen in einer Kinoregion erzielt werden. Diese tragen, vorbehältlich Artikel 22, die Abgabe je zur Hälfte.
Nach Abzug der Vollzugskosten wird der Ertrag der Abgabe für die Förderung der Angebotsvielfalt in Verleih und öffentlicher Vorführung in der entsprechenden Kinoregion verwendet.
Die Abgabe kann so lange erhoben werden, bis der gesetzmässige Zustand wiederhergestellt ist.
Art. 22 Befreiung von der Abgabe
Verleih- und Vorführunternehmen können sich von der Errichtung der Abgabe dadurch befreien, dass sie sich dem Bund gegenüber förmlich verpflichten, einen besonderen Beitrag zur Vielfalt und Qualität des Filmangebots in einer Kinoregion zu leisten.
Bei verschuldeter Nichteinhaltung der Verpflichtung nach Absatz 1 ist die Abgabe voraussetzungslos geschuldet.
3. Abschnitt Registrierungs- und Meldepflicht
Art. 23 Registrierungspflicht
Wer berufsmässig Filme öffentlich vorführt oder Filme zur öffentlichen Vorführung verleiht, muss sich vor Betriebsaufnahme in ein öffentliches Register des Bundes eintragen.
Registriert werden kann nur, wer Wohnsitz oder Sitz in der Schweiz hat.
Ist das Unternehmen eine juristische Person, so müssen die Mitglieder der Geschäftsleitung Wohnsitz in der Schweiz haben. Wechsel des leitenden Personals sind dem Bundesamt zu melden.
Art. 24 Meldepflichten
Die geförderten Produktionsunternehmen melden jährlich die Titel und die technischen Angaben sowie die Auswertungsergebnisse im In- und Ausland der von ihnen hergestellten Filme.
Die Verleihunternehmen melden monatlich die verliehenen Filmtitel, die Vorführorte, die bespielten Leinwände und die pro Filmtitel und Leinwand erreichten Eintritte.
Die Vorführunternehmen in den Schlüsselstädten melden wöchentlich, die übrigen Vorführunternehmen monatlich, die vorgeführten Filmtitel, die bespielten Leinwände und die pro Filmtitel und Leinwand erreichten Eintritte.
Die Meldungen erfolgen an den Bund oder an eine von ihm anerkannte Organisation.
Die Daten nach den Absätzen2 und 3 werden periodisch veröffentlicht.
4. Kapitel Kommissionen
Art. 25 Eidgenössische Filmkommission
Der Bundesrat setzt eine Eidgenössische Filmkommission (Filmkommission) ein, welche die Behörden in allen wichtigen Fragen der Filmkultur, der Filmpolitik und des Vollzugs dieses Gesetzes berät.
Die Filmkommission ist insbesondere anzuhören:
a. zu den Ausführungsbestimmungen dieses Gesetzes, den Förderungskonzepten und den Verteilplänen;
zur Evaluation der Förderungskonzepte und Förderungsinstrumente;
zu den Ergebnissen der Evaluation der Angebots- und Sprachenvielfalt.
Der Bundesrat bestimmt die Zusammensetzung der Filmkommission. Er ernennt den Präsidenten oder die Präsidentin und die Mitglieder.
Das Departement regelt Organisation und Verfahren. Es kann Ausschüsse der Filmkommission vorsehen und mit bestimmten Aufgaben betrauen.
Art. 26 Fachkommissionen
Das Departement setzt Fachkommissionen zur Begutachtung von Förderungsgesuchen ein.
Es regelt Organisation und Verfahren.
5. Kapitel Strafbestimmungen
Art. 27 Widerhandlung gegen die Registrierungspflicht
Wer vorsätzlich der Registrierungspflicht nach Artikel 23 nicht nachkommt, wird mit Busse bestraft.
000 Franken.
Art. 28 Widerhandlung gegen die Meldepflicht
Wer es als Mitglied der Geschäftsleitung eines meldepflichtigen Unternehmens trotz Mahnung unterlässt, die geschuldeten Angaben nach Artikel 24 zu liefern oder vorsätzlich falsche Angaben macht, wird mit Busse bestraft.
000 Franken.
Art. 29 Widerhandlung gegen die Vorschrift über die Sprachenvielfalt
Wer vorsätzlich einen Filmtitel zur Erstauswertung verleiht, an welchem ein registriertes Unternehmen bereits die Rechte für den gleichen Auswertungsbereich erworben hat (Art. 19 Abs. 2), wird mit Busse bestraft. 100 000 Franken.
Art. 30 Widerhandlung gegen die Vorschriften über die Abgaben
Wer vorsätzlich eine Abgabe nach Artikel 21 hinterzieht oder sich oder einem anderen einen unrechtmässigen Abgabevorteil verschafft, wird mit Busse bis zum Dreifachen der hinterzogenen Abgabe oder des Vorteils bestraft.
Die fahrlässige Begehung wird mit Busse bis zum Betrag der hinterzogenen Abgabe oder des Vorteils bestraft.
Kann der Abgabebetrag zahlenmässig nicht genau ermittelt werden, so wird er geschätzt.
Der Versuch, sich oder einem anderen einen unrechtmässigen Abgabevorteil zu verschaffen, ist strafbar.
Art. 31 Zuständigkeit für die Strafverfolgung
Für die Verfolgung und die Beurteilung der strafbaren Handlung gilt das Bundesgesetz vom 22. März 19745 über das Verwaltungsstrafrecht.
Verfolgende und urteilende Verwaltungsbehörde des Bundes ist das Departement.
6. Kapitel Verfahren und internationale Zusammenarbeit
Art. 32 Verfahren und Rechtsmittel
Das Verfahren und die Rechtsmittel richten sich nach den Bestimmungen des Verwaltungsverfahrensgesetzes vom 20. Dezember 19686 und des Bundesrechtspflegegesetzes vom 16. Dezember 19437.
Art. 33 Internationale Zusammenarbeit
Zur Förderung der internationalen Beziehungen auf dem Gebiet des Films kann der Bundesrat völkerrechtliche und privatrechtliche Verträge abschliessen, namentlich über:
Koproduktionen;
die finanzielle Beteiligung an internationalen Produktionen;
die Promotion von Filmen;
kulturelle Bestrebungen im Bereich des Films;
die finanzielle Beteiligung an internationalen Förderungsmassnahmen.
7. Kapitel Schlussbestimmungen
Art. 34 Vollzug
Der Bundesrat erlässt die Ausführungsvorschriften, soweit dieses Gesetz keine andere Instanz bezeichnet.
Der Bundesrat kann einzelne Vollzugsaufgaben privaten Organisationen übertragen.
Art. 35 Aufhebung bisherigen Rechts
Das Bundesgesetz vom 28. September 19628 über das Filmwesen wird aufgehoben.
Art. 36 Änderung bisherigen Rechts
Die nachstehenden Erlasse werden wie folgt geändert:
1. Bundesrechtspflegegesetz vom 16. Dezember 19439
Art. 100 Abs. 1 Bst. q
...
2. Bundesgesetz vom 21. Juni 199110 über Radio und Fernsehen
Art. 31 Abs. 2 Bst. d und e
...
3. Bundesgesetz vom9. Oktober 199211 über das Urheberrecht und verwandte Schutzrechte
Art. 12 Abs. 1bis
...
Art. 37 Referendum und Inkrafttreten
Dieses Gesetz untersteht dem fakultativen Referendum.
Der Bundesrat bestimmt das Inkrafttreten.
Datum des Inkrafttretens:1. August 200212
[AS 1962 1706, 1969 767 Ziff. II Abs. 1 Ziff. 6, 1970 509, 1974 1857 Anhang Ziff. 4, 1975 1801, 1987 1579, 1991 857 Anhang Ziff. 7, 1992 288 Anhang Ziff. 18]
BRB vom 3. Juli 2002 (AS 2002 1914)