Geltung: Wie spätere Gerichte diesen Entscheid behandelt haben, wurde nicht ausgewertet.

STK 2017 43

Präsidial

Rubrum

Kantonsgericht Schwyz

Verfügung vom 14. August 2017

Mitwirkend

Vizepräsident lic. iur. Walter Züger.

In Sachen

a.o. Oberstaatsanwalt Kanton Schwyz, A.________ Anklagebehörde und Berufungsführerin,

gegen

B.________, Beschuldigter und Berufungsgegner, erbeten verteidigt durch Rechtsanwalt E.________,

betreffend

Amtsanmassung (Art. 287 StGB), evtl. Amtsmissbrauch (Art. 312 StGB)

(Berufung gegen das Urteil des Bezirksgerichts Schwyz vom 27. April 2017, SGO 2016 4);-

hat der Vizepräsident,

Erwägungen

- dass a.o. Oberstaatsanwalt A.________ gegen das im Dispositiv eröffnete Urteil des Bezirksgerichts Schwyz vom 27. April 2017 innert Frist Berufung angemeldet hat (Art. 399 Abs. 1 StPO);

- dass das begründete Urteil am 18. Juli 2017 an die Parteien versandt wurde;

- dass a.o. Oberstaatsanwalt A.________ mit Schreiben vom 2. August 2017 dem Kantonsgericht den Rückzug der Berufung bekannt gegeben hat;

- dass demnach das Verfahren zufolge Rückzugs der angemeldeten Berufung praxisgemäss präsidial nach § 40 Abs. 2 JG abzuschreiben ist;

- dass die Gerichtskosten der zweiten Instanz bei diesem Ausgang zu Lasten des Staates gehen;-

Dispositiv

verfügt:

1.

Die Berufung wird als durch Rückzug der angemeldeten Berufung erledigt abgeschrieben.

2.

Die zweitinstanzlichen Gerichtskosten von Fr. 300.00 gehen zu Lasten des Staates.

3.

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung nach Massgabe von Art. 78 ff. des Bundesgerichtsgesetzes Beschwerde in Strafsachen beim Bundesgericht in Lausanne eingereicht werden. Die Beschwerdeschrift muss den Anforderungen von Art. 42 BGG entsprechen.

4.

Zufertigung an Rechtsanwalt E.________ (2/R; unter Beilage des Schreibens vom 2. August 2017), a.o. Oberstaatsanwalt A.________ (1/R) und an die Vorinstanz (1/A) sowie nach definitiver Erledigung an die Vorinstanz (1/R, unter Rückgabe der Akten) und an die Kantonsgerichtskasse (1/ü, im Dispositiv).

Der Vizepräsident

Versand

16. August 2017

Seither geänderte Bestimmungen

Dieser Entscheid legt Bestimmungen aus, deren Erlass seither erneut konsolidiert wurde. Ob der Artikel selbst geändert hat, ist nicht erfasst.

  • Schweizerisches Strafgesetzbuch, Art. 287 und Art. 312 — gelesen in der Fassung vom 11. Juli 2017; der Erlass wurde am 1. September 2017, 12. Dezember 2017, 1. Januar 2018, 1. März 2018, 1. März 2019, 1. Juli 2019, 1. November 2019, 1. Februar 2020, 3. März 2020, 1. Juli 2020, 1. Juli 2021, 1. Januar 2022, 1. Juni 2022, 22. November 2022, 1. Januar 2023, 23. Januar 2023, 1. Juli 2023, 1. August 2023, 1. September 2023, 6. Dezember 2023, 1. Januar 2024, 1. Juli 2024, 1. Januar 2025, 1. August 2025, 1. Januar 2026 und 12. Juni 2026 erneut konsolidiert.
  • Schweizerische Strafprozessordnung, Art. 399 — gelesen in der Fassung vom 1. Januar 2017; der Erlass wurde am 1. September 2017, 1. Januar 2018, 1. März 2018, 1. Januar 2019, 1. März 2019, 1. Februar 2020, 1. März 2021, 1. Juli 2021, 1. Juli 2022, 1. Januar 2023, 23. Januar 2023, 1. Juli 2023, 1. August 2023, 1. Januar 2024, 1. Juli 2024 und 1. April 2025 erneut konsolidiert.
  • Bundesgesetz über das Bundesgericht, Art. 42 — gelesen in der Fassung vom 1. Juni 2017; der Erlass wurde am 1. Januar 2018, 1. Januar 2019, 1. Januar 2021, 1. Januar 2022, 1. Juli 2022, 1. Januar 2024, 1. Februar 2024, 1. Juli 2024, 1. Januar 2025, 1. April 2026 und 13. Mai 2026 erneut konsolidiert.