11.4034
Anrechenbare Mietzinsmaxima bei Ergänzungsleistungen zur AHV/IV
Altherr Hans · P-M · Ständerat · Appenzell A.-Rh. · FDP-Liberale Fraktion
Präsident (Altherr Hans, Präsident): Es liegt ein schriftlicher Bericht der Kommission vor. Die Kommission beantragt einstimmig, die Motion anzunehmen. Der Bundesrat beantragt ebenfalls die Annahme der Motion.
Stöckli Hans · Mit-M · Ständerat · Bern · Sozialdemokratische Fraktion
Da es sich ja um ein unbestrittenes Geschäft handelt, kann ich es äusserst kurz machen. Ich ersuche Sie, dieser Motion der SGK-NR, welche vom Nationalrat am 12. Dezember 2011 einstimmig angenommen wurde, zuzustimmen.
Es geht darum, dass der Bundesrat eingeladen wird, die nötigen gesetzlichen Formulierungen zu finden, damit die Mietzinsmaxima für die Berechnung der Ergänzungsleistungen indexbasiert angepasst werden, sodass die entsprechenden Berechnungen, die auf den effektiv bezahlten Mietzinsen bis zu einem maximalen Betrag basieren, für die Leute nicht die Folge haben, dass sie weniger Ergänzungsleistungen bekommen, als sie eigentlich zugute hätten. Es geht darum, die entsprechenden Sätze zu erhöhen. Sie wurden zum letzten Mal im Jahre 2001 erhöht. Seither sind die Mietkosten um 18 Prozent gestiegen, und so geht es auch darum, dass der Bundesrat die entsprechenden Anpassungen macht.
Gleichzeitig sollte er auch noch zwei Dinge berücksichtigen. Die eine Geschichte ist, dass die Entwicklung der Mietzinse in der Stadt und auf dem Land nicht die gleiche ist, und zum andern sollte versucht werden, eine Lösung zu finden, die die Ungerechtigkeiten aufgrund der unterschiedlichen Zusammensetzungen der Familien ausräumt: Wenn Ehepaare bzw. wenn zwei nichtverheiratete Personen ergänzungsleistungsberechtigt sind, dann sind die Beträge nicht dieselben. Gleichzeitig müsste auch eine Regelung gefunden werden, damit bei der Anpassung dieser Maxima der Bund nicht unnötig zusätzliche Leistungen für die Heimkosten erbringen muss, weil die entsprechende Gesetzgebung in Abhängigkeit zu dieser Berechnung steht.
So weit die Begründung.
Berset Alain · BR-M · Bundesrat · Freiburg
Après cette mise en jambe de Monsieur Stöckli, je peux m'en tenir à peu de choses pour vous dire qu'effectivement, le Conseil fédéral est tout à fait disposé à aller dans le sens souhaité par la motion. Il y a un rapport du mois d'août 2011 qui révèle que les loyers ont subi en Suisse une hausse moyenne de 18 pour cent depuis 2001 et qui montre que, si à l'époque les plafonds étaient encore suffisants pour 89 pour cent des personnes seules et pour 85 pour cent des couples mariés, ils ne l'étaient plus en 2010 que pour 75 pour cent des personnes seules, 71 pour cent des couples et 40 à 60 pour cent des familles. On a donc une véritable évolution qui nécessite de prendre ce dossier en main. Le rapport révèle aussi des disparités cantonales, régionales très différentes: par exemple, on voit que la proportion des ayants droit qui sollicitent la prise en compte du montant maximal du loyer est inférieure à 10 pour cent dans le canton du Jura et qu'elle atteint près de 50 pour cent dans le canton de Zoug. Nous pensons qu'il y a là des différences importantes. Le rapport relève également que le prix du loyer est évidemment plus élevé dans les zones urbaines que dans les zones rurales. Il y a toute une série d'éléments qui mérite d'être passée en revue. Le rapport a clairement souligné la nécessité d'une réforme allant dans le sens de la motion dont vous discutez maintenant.
Le Conseil national a déjà adopté cette motion et le Conseil fédéral vous demande également de l'adopter.
Altherr Hans · P-M · Ständerat · Appenzell A.-Rh. · FDP-Liberale Fraktion
Angenommen - Adopté