01.035
Militärische Immobilien 2002
Freund Jakob · Nationalrat · Appenzell A.-Rh. · Fraktion der Schweizerischen Volkspartei
Der Bundesrat unterbreitet uns ein militärisches Bauprogramm für das nächste Jahr, das Vorhaben und Rahmenkredite für 410 Millionen Franken umfasst. Davon entfallen 226 Millionen Franken auf Neu- und Umbauten, 172 Millionen Franken sind für den Immobilienunterhalt und Liquidationen eingeplant, 11 Millionen Franken sind vertragliche Leistungen.
Schwerpunkt bildet das Taktische Trainings-Zentrum in Kriens, in welchem die Führungssimulatoren betrieben werden. Es ist ein integrierender Bestandteil des kürzlich fertig gestellten Armeeausbildungszentrums in Luzern. Zur Ergänzung der 1998 realisierten ersten Bauetappe soll nun mit der zweiten Bauetappe ein Neubau für die Ausbildung an den Simulatoren erstellt werden, und in den bestehenden Gebäuden werden neue Unterkünfte eingebaut. Dafür wird ein Verpflichtungskredit von 29,8 Millionen Franken beantragt.
Im Rahmen der Rüstungsprogramme 1998 und 1999 wurde, als Ersatz für das veraltete Luftraum-Überwachungssystem Florida, die Beschaffung des neuen Systems Florako beschlossen. Die Elemente der ersten Beschaffungstranche sollen nun im Jahr 2003 in Betrieb genommen werden und als neues Luftraumüberwachungs- und Einsatzleitsystem für die zivile und militärische Luftlage zur Verfügung stehen.
Mit Rücksicht auf die fortgeschrittene Zeit und in der Annahme, dass Sie alle die vorliegende Botschaft intensiv studiert haben, möchte ich meine weiteren Ausführungen vor allem auf die Diskussion in der SiK konzentrieren. In der Kommission hat uns der Generalstabschef versichert, dass alle Vorhaben auf die Bedürfnisse der "Armee XXI" abgestimmt sind, denn in einer Verzichtplanung wurde verhindert, dass bewilligte Vorhaben, welche mit der "Armee XXI" nicht mehr notwendig sein werden, umgesetzt werden. So wird zurzeit auf 13 bewilligte Objekte in der Höhe von 220 Millionen Franken verzichtet. Ausserdem werden bewilligte Objekte aufgrund einer Verschiebungsplanung erst realisiert, wenn der Nutzen für die "Armee XXI" definitiv erwiesen ist. Daher wurde für 40 Projekte ein Planungsstopp erlassen.
Die SiK hat in fünf Unterkommissionen verschiedene Projekte besichtigt und anschliessend das ganze Immobilienprogramm im Plenum beraten. So wurde in der Kommission nachgefragt, welche Auswirkungen die neuesten Erkenntnisse der asymmetrischen Kriegführung auf das Bauprogramm hätten. Die Verantwortlichen betonten, dass das VBS schon vor dem 11. September 2001 auf diese neue Bedrohungslage reagiert habe.
Ein Beispiel dafür ist das grösste Bauvorhaben des militärischen Bauprogramms 2002, die zweite Etappe des Taktischen Trainings-Zentrums in Kriens: Damit soll eine Verbesserung der Führungsfähigkeit erreicht werden. So können künftig nicht nur der klassische Kriegs- und Verteidigungsfall geübt werden, sondern es können auch Szenen eines Systems mit mehreren Parteien und der asymmetrischen Kriegführung sowie der subsidiären Existenzsicherung dargestellt werden, was auch für den Bereich des Bevölkerungsschutzes von grossem Nutzen ist.
Anlässlich der Besichtigung der Bauprojekte haben Verantwortliche der militärischen Anlagen darauf aufmerksam gemacht, dass mit der Verschiebung von Sanierungen infolge der Sparmassnahmen die Gefahr bestehe, dass der Werterhalt der Immobilien leide. Die Verwaltung bestätigte der Kommission, dass das Geld, das in den Unterhalt fliesst, an der untersten Limite liege. Sie versicherten aber, dass sie es nicht zulassen würden, dass es zu einem Wertzerfall komme.
Obwohl die Sanierung der Haustechnikanlagen in der Kasernenanlage Kloten mit einem Kostenvoranschlag von 6,3 Millionen Franken zu den kleineren Objekten gehört, wurde von der Kommission an diesem Projekt die Luxusvariante des Heizsystems kritisiert. Denn bei dieser Sanierung ist eine neue Doppelheizung mit vollwertiger Öl- und Holzschnitzelheizanlage vorgesehen. Auf Anfrage hin bestätigten uns die Planer, dass dieses Doppelheizsystem das Projekt um 30 Prozent verteuere und dass heute keine Verpflichtung für die Installierung einer Holzschnitzelheizanlage bestehe. Kloten verfüge aber über genügend Wald, und man wolle damit ein Zeichen setzen. Auch dieses Projekt fand in der Kommission eine Mehrheit, obwohl ein gewisser Unmut darüber aufkam, dass man damit umweltpolitische Vorzeigemodelle auf Kosten des VBS realisiere.
In Matt im Kanton Glarus soll das ehemalige Spinnereigebäude, das in den Siebzigerjahren zum Truppenlager mit über 470 Liegestellen umgebaut wurde, für 9,4 Millionen Franken den heutigen Bedürfnissen der Truppen angepasst werden. Mit diesem Umbau werden die Schlafräume modernisiert, zeitgemässe Sanitäranlagen installiert und Verbesserungen im Bereich der Verpflegung vorgenommen. Anhand von Vergleichsobjekten belegte uns die Verwaltung, dass ein Neubau im gleichen Umfang einiges teurer zu stehen käme als der vorgeschlagene Umbau.
Gesamthaft betrachtet trägt die Botschaft über militärische Immobilien 2002 wesentlich dazu bei, dass den Angehörigen der Armee zeitgemässe Unterkünfte und Ausbildungseinrichtungen zur Verfügung gestellt werden, was für einen effizienten und motivierenden Ausbildungsbetrieb unentbehrlich ist.
Die finanzpolitischen Aspekte dieser Vorlage hat die Finanzkommission beleuchtet. In einem Mitbericht hat sie die Verpflichtungskredite als vertretbar beurteilt.
Die Sicherheitspolitische Kommission empfiehlt Ihnen mit 19 zu 0 Stimmen ohne Enthaltung, dem Bundesbeschluss über die militärischen Immobilien 2002 zuzustimmen.
Garbani Valérie · Nationalrat · Neuenburg · Sozialdemokratische Fraktion
La Commission de la politique de sécurité du Conseil national a examiné le message sur l'immobilier militaire lors de sa séance des 12 et 13 novembre 2001. Elle a procédé à la visite de 12 ouvrages avec l'aide de cinq délégations. Le message sur l'immobilier militaire 2002 présenté par le Conseil fédéral contient les éléments suivants.
Le programme immobilier militaire 2002 contient l'ensemble des projets immobiliers militaires, pour un crédit d'engagement de 409,387 millions de francs. Les 56 projets se répartissent en un article "Projets immobiliers", soit les nouvelles constructions et les transformations d'installations existantes, pour un montant de 226,287 millions de francs. Le montant du crédit d'engagement demandé pour 2002 dépasse d'environ 12 millions de francs celui requis pour l'année 2001.
A l'avenir, l'infrastructure destinée à l'instruction, aux logements et aux loisirs devra être améliorée qualitativement et, partant, on peut déjà prévoir que le crédit d'investissement devra être porté à 300 millions de francs en 2003. La partie la plus importante de ce crédit doit être affectée aux infrastructures servant à l'instruction. Dans ce secteur, l'objet principal est la transformation d'un bâtiment devant abriter un simulateur tactique à Kriens, dans le canton de Lucerne, c'est l'objet de l'article 1er de l'arrêté fédéral, pour un montant de 29,8 millions de francs.
Parmi les autres projets, on trouve un article "Prestations contractuelles" pour un montant de 11,1 millions de francs. Il s'agit de prestations en faveur des partenaires civils. C'est notamment au travers de ce crédit que seront loués des locaux permettant le recrutement centralisé qui sera progressivement introduit en 2002, en attendant les installations définitives.
Ce message contient également un article "Entretien des immeubles et liquidations" pour un montant de 172 millions de francs. Ce crédit doit servir à l'entretien du parc immobilier ainsi qu'à la liquidation d'objets qui ne seront plus nécessaires dans le cadre d'"Armée XXI".
Le 24 septembre 2001, le Conseil des Etats a accepté ce programme immobilier, par 43 voix sans opposition.
Quant aux considérations de notre commission: l'armée se trouve dans un processus de profonde réforme. Nous avons donc estimé qu'il convenait de ne pas prendre de décision qui pourrait porter préjudice à la réforme, tout en maintenant l'infrastructure d'instruction à un niveau acceptable, voire en l'adaptant, comme c'est le cas pour Kriens.
Notre commission a pris acte d'un corapport de la Commission des finances du Conseil national qui, dans ses conclusions, considère que le montant total des crédits d'engagement du programme immobilier militaire 2002 est acceptable du point de vue financier.
Nous nous sommes encore attelés à vérifier si les différents projets étaient conformes aux besoins prévisibles d'"Armée XXI". Nous avons relevé qu'il était impératif que le DDPS procède à une analyse régulière des besoins. Notre commission a cependant déploré le fait que le coût des infrastructures immobilières rendues nécessaires en raison de l'achat d'armement - à Kriens, je vous rappelle qu'il s'agit de la transformation du bâtiment pour permettre l'accueil d'un second simulateur de commandement - ne soit pas chiffré déjà dans les programmes d'armement.
Notre commission a, par ailleurs, souhaité pouvoir effectuer la visite des ouvrages non seulement avant le début des travaux, mais également une fois ces travaux achevés, à tout le moins pour les ouvrages les plus importants au niveau des coûts. Nous avons également souhaité que le DDPS nous présente le plan d'investissement, afin de nous permettre d'avoir une meilleure vue d'ensemble des projets planifiés.
Finalement, la commission considère que ce programme se justifie et qu'il tient pleinement compte du fait que l'armée se trouve dans une phase de transition.
C'est ainsi que, par 23 voix sans opposition et avec 1 abstention, la commission vous propose d'entrer en matière.
Quant à la discussion par article: l'article 1er de l'arrêté fédéral concerne le centre tactique de Kriens et la deuxième étape de construction du simulateur de commandement, pour un montant total de 29,8 millions de francs; il est donc soumis au frein aux dépenses. La première étape de construction a été réalisée entre 1995 et 1998. Concrètement, il est prévu de transformer un bâtiment sur le site de l'ancien arsenal, afin qu'il puisse abriter un second simulateur de commandement. Un premier simulateur est déjà opérationnel depuis le milieu des années nonante. Parallèlement, le projet prévoit l'aménagement de cantonnements dans un bâtiment du site, afin d'héberger les états-majors en instruction. Quant aux moyens de communication des accès routiers, ils seront également adaptés aux nouvelles exigences.
La réalisation de cette seconde étape de construction permettra d'achever la mise sur pied du centre d'entraînement tactique de Kriens. Il permettra une instruction au commandement à l'échelon tactique, soit l'instruction des officiers à l'échelon du bataillon, du régiment et de la brigade.
La commission s'est intéressée à quatre éléments sur la base de la visite effectuée par la délégation.
Le besoin en formation au commandement tactique des officiers supérieurs est important, voire urgent, surtout à l'échelon du bataillon et de la brigade. La commission est d'avis que la formation dans ce domaine doit être renforcée, ce qui sera le cas au travers du projet qui vous est soumis.
La commission s'est ensuite intéressée au contenu des exercices de simulation et a constaté que, jusqu'à ce jour, les scénarios sont toujours basés sur un conflit classique, c'est-à-dire qui ne permet d'assurer un entraînement que pour les cas d'une défense territoriale en cas d'attaque. La commission a estimé qu'il ne convenait pas de supprimer cette composante, que ce type d'exercices n'était pas mauvais en soi, mais qu'ils ne suffisent plus. La commission souhaite que soient intégrés des éléments nouveaux, plus adaptés aux nouvelles menaces, plus adaptés à des conflits asymétriques. La commission a notamment souhaité que soient intégrés des scénarios permettant de tenir compte de plusieurs acteurs, en particulier dans le cadre d'opérations de soutien à la paix ou dans le cadre de la protection de la population.
Le projet qui vous est soumis permet de couvrir les besoins en formation à l'échelon tactique, mais non à l'échelon opératif. La commission estime que cette lacune quant aux besoins en formation au commandement doit être rapidement comblée, et elle invite le DDPS à se pencher rapidement sur cette question.
Finalement, la commission estime que la question de l'emplacement ne se pose pas, puisqu'une première décision a déjà été prise en 1992, par la construction du premier simulateur, et que près de 40 millions de francs ont déjà été investis dans le domaine technique ainsi que 17 millions de francs dans l'infrastructure pour la première étape de construction.
Nous avons, en outre, considéré que le site de l'ancien arsenal de Kriens est judicieux puisqu'il se situe à proximité du centre d'instruction de l'armée à Lucerne et que cela permettra, en conséquence, des synergies.
Pour l'ensemble de ces raisons, la commission vous invite à accepter le crédit d'engagement de 29,8 millions de francs prévu à l'article 1er de l'arrêté fédéral.
L'article 2 de l'arrêté fédéral concerne les 55 autres projets du programme immobilier militaire 2002 et porte sur un crédit d'engagement de 379,587 millions de francs. Le poste le plus important est réservé à un crédit de 12,8 millions de francs, affecté à des adaptations architecturales d'une installation radar, adaptations rendues nécessaires dans le cadre du projet Florako. Ce crédit découle de la décision prise par le Parlement en 1998 et 1999; l'acquisition du nouveau système de radar adoptée avec les programmes d'armement 1998-99 remplacera le système Florida. Depuis 1999, près de 30 millions de francs ont déjà été débloqués par le Parlement pour l'adaptation des sites Florida existants. Le projet présenté cette année constitue la cinquième des dix étapes de construction. Concrètement, il s'agit d'adaptations apportées au silo qui recevra l'antenne radar. Il s'agit de la construction d'un nouveau socle pour l'antenne ainsi que des mesures de protection contre les incendies et la foudre notamment. Comme les travaux se déroulent en altitude, les coûts sont augmentés des coûts de transport.
Dans le cadre d'une procédure d'urgence, la Délégation des finances a d'ores et déjà débloqué 1,65 million de francs sur les 12,8 millions de francs requis afin que les travaux puissent démarrer en été 2001 déjà et que les travaux de montage de l'antenne puissent avoir lieu au printemps 2002.
La commission a, certes, estimé qu'en l'espèce, le déblocage anticipé d'une partie des crédits était justifié mais, à l'avenir, nous souhaitons que lorsqu'elle est appelée à prendre de telles décisions, la Délégation des finances consulte au moins les présidents des Commissions de politique de sécurité des deux Chambres.
Trois autres projets ont fait l'objet de discussions:
1. L'assainissement et la transformation des cantonnements à Matt dans le canton de Glaris, pour un montant de 9,48 millions de francs. La commission s'est posé la question de savoir si une nouvelle construction s'avérait moins coûteuse et plus économique, ce qui n'est pas le cas. Cela aurait été plus coûteux.
2. L'assainissement de la caserne de Kloten: notre commission s'est en particulier intéressée au système de chauffage prévu. Il s'agit de remplacer le système de chauffage à mazout par un système de chauffage mixte bois/mazout dans la mesure où, aux abords de la caserne, il y a 60 hectares de forêt à disposition. La caserne fait partie de plusieurs ouvrages intégrés dans le concept Energie Suisse chargé de collecter des données sur l'utilisation d'énergies renouvelables.
3. Encore un autre projet à Bière. L'octroi d'un crédit additionnel de 1,71 million de francs pour l'adaptation d'un bâtiment rendue nécessaire en raison de l'installation d'un simulateur adapté à l'obusier blindé M109. En effet, le simulateur SAPH88 est devenu obsolète, car les obusiers blindés 88 vont disparaître avec "Armée XXI". Notre commission a déploré le fait d'avoir été mise devant le fait accompli. Les travaux ont en effet déjà débuté, et on nous demande d'entériner un crédit qui a déjà été utilisé. Nous avons également regretté le fait que les responsables militaires n'aient pas été en mesure de chiffrer les économies réalisées par la réduction du nombre de tirs en raison de l'existence de simulateurs.
Les articles 3, 4 et 5 de l'arrêté n'ont pas suscité de discussion au sein de la commission.
Pour conclure, Monsieur le Vice-président, la commission, à l'unanimité, vous recommande d'accepter ce projet d'arrêté fédéral.
Fehr Mario · Nationalrat · Zürich · Sozialdemokratische Fraktion
Sie haben diesen Voten der beiden Kommissionssprecher entnommen, dass diese Vorlage nicht umstritten ist. Nach unserer Ansicht handelt es sich um das unpolitischste Immobilienprogramm seit vielen Jahren. Unpolitisch in dem Sinne, dass keine hoch sensiblen Geschäfte betroffen sind, unpolitisch in dem Sinne, dass auf diese Transmissionsphase für die "Armee XXI" Rücksicht genommen wird. Es geht um frühere Beschlüsse, um die Sanierung von Kasernen, vor allem auch um Umweltschutzmassnahmen. Aus der Sicht der SP-Fraktion ist es wenig spektakulär - es ist dennoch notwendig. Im Übrigen verweise ich auf die ausgezeichneten Ausführungen von Frau Garbani.
Engelberger Eduard · Nationalrat · Nidwalden · Freisinnig-demokratische Fraktion
Für die FDP-Fraktion war es wesentlich, dass die Vorhaben der Immobilienbotschaft Militär 2002 auf die Bedürfnisse der "Armee XXI" abgestützt sind und einer aussagekräftigen Kosten-Nutzen-Optimierung unterzogen werden. Zudem erachten wir die Kategorisierung der Planungsvorgaben in die so genannten A-, B- und C-Objekte als ein absolut geeignetes Instrument, um Fehlinvestitionen zu vermeiden. Ebenso hat uns einerseits die Verzichtplanung überzeugt; sie hat uns glaubhaft aufgezeigt, dass man im VBS ernsthaft daran ist, mit Krediten zielgerichtet und sparsam umzugehen. Anderseits hat uns auch die Verschiebungsplanung bzw. der Planungsstopp überzeugt; damit ist effektiv sichergestellt, dass auch bewilligte Projekte erst realisiert werden, wenn deren Nutzen für die "Armee XXI" effektiv definitiv erwiesen ist.
Zu den einzelnen Projekten: Wir haben im Speziellen die beiden Schwerpunkte in der Vorlage diskutiert, das Taktische Trainings-Zentrum in Kriens im Verbund mit dem Armeeausbildungszentrum in Luzern und die Fliegerhöhenanlage für das System der Luftraumüberwachung Florako. Die FDP-Fraktion erachtet die beiden Vorhaben als sehr gut konzipiert und für die Zukunft der Armee, insbesondere die Ausbildung, als dringend notwendig.
Wir unterstützen auch den Kredit von 172 Millionen Franken für Immobilienunterhalt und Liquidationen, wobei wir der Ansicht sind, dass diese Objekte - wenn nur immer möglich - verkauft werden sollten, damit unverhältnismässige Kosten bei anderweitigen Liquidationen, wie etwa Abbrüchen usw., vermieden werden können.
Ich beantrage Ihnen im Namen der FDP-Fraktion, auf die Vorlage einzutreten und den Verpflichtungskrediten in der Höhe von rund 410 Millionen Franken für militärische Immobilien vollumfänglich zuzustimmen.
Zäch Guido · Nationalrat · Aargau · Christlichdemokratische Fraktion
Turnusgemäss hat der Ständerat in diesem Jahr die Vorlage "Militärische Immobilien 2002" als Erstrat behandelt und einstimmig angenommen. Die Sicherheitspolitische Kommission des Nationalrates hat nach Besichtigung diverser Bauvorhaben und nach Behandlung der Botschaft dem Immobilienprogramm 2002 ebenfalls einstimmig zugestimmt, ohne Gegenstimmen und ohne Enthaltungen.
Ich möchte Sie auch hier im Rat um Ihre Zustimmung bitten. Die Botschaft enthält alle neuen militärischen Immobilienvorhaben des VBS einschliesslich Immobilienunterhalt und vertragliche Leistungen. Es handelt sich schwergewichtig um Ausbildungs- und Luftwaffeninfrastruktur.
Das Immobilienpaket umfasst Vorhaben im Rahmenkredit für rund 410 Millionen Franken, rund 226 Millionen Franken entfallen auf Sanierungen, die dringend nötig sind, sowie auf Neu- und Umbauten. 172 Millionen Franken sind für den Immobilienunterhalt und für die Liquidation von nicht mehr benötigten Objekten vorgesehen. Die Planungsvorhaben wurden unter dem Blickwinkel der zukünftigen "Armee XXI" beurteilt und kategorisiert. Alle Vorhaben gehören in die Kategorie A der unbestrittenen, zwingend notwendigen Projekte oder betreffen den mengenmässig unbestrittenen Teil von B-Projekten. Die Sicherheitspolitische Kommission hat in Subkommissionen einzelne wichtige Projekte einer kritischen Prüfung unterzogen und alle für gut befunden.
Im Namen der CVP-Fraktion empfehle ich Ihnen deshalb, dem Bundesbeschluss über militärische Immobilien und den dazu nötigen Verpflichtungskrediten zuzustimmen.
Oehrli Fritz Abraham · Nationalrat · Bern · Fraktion der Schweizerischen Volkspartei
Ich werde mich zu den einzelnen Projekten nicht mehr äussern, das wurde bereits gründlich getan. Wir haben zur Kenntnis nehmen dürfen, dass all diese Projekte auf die neue Armee abgestimmt sind - das scheint uns wichtig. Wir konnten auch zur Kenntnis nehmen, dass verschiedene Projekte im Moment tatsächlich nicht ausgeführt werden. Dank der Verschiebungsplanung werden bewilligte Projekte erst ausgeführt, wenn die Abklärung eindeutig erwiesen hat, dass sie für die neue Armee wichtig sind. Wir haben auch zur Kenntnis nehmen können, dass für rund 40 Projekte ein Planungsstopp verfügt wurde. Das militärische Immobilienprogramm für das Jahr 2002 scheint uns auf das Dringende und Notwendige beschränkt zu sein.
Das hat uns dazu bewogen, Ihnen einstimmig zu empfehlen, diesem Immobilienprogramm zuzustimmen.
Christen Yves · 1VP-M · Nationalrat · Waadt · Freisinnig-demokratische Fraktion
Pour le groupe libéral, la chose paraît si évidente qu'il ne souhaite pas rallonger le débat et qu'il communique qu'il se rallie à la proposition de la commission.
Schmid Samuel · BR-M · Bundesrat · Bern
Angesichts der ausführlichen Referate seitens der Kommissionsreferentin und des Kommissionsreferenten kann ich mich ganz kurz fassen. Ich bestätige, dass wir diese Immobilieninvestition im Hinblick auf "Armee XXI" auf das absolute Minimum beschränken, dass dabei nichts präjudiziert werden soll, aber eben doch das zu erstellen ist, was mit Sicherheit auch bei Fortführung der "Armee 95" nötig ist.
Zum Zweiten haben wir die Kommission darauf hingewiesen, dass das Parlament einen entsprechenden Nachholbedarf bei Immobilieninvestitionen auslösen wird, wenn es dem Projekt "Armee XXI" zustimmen wird.
Schliesslich nehme ich gerne davon Kenntnis, dass die Kommission eine längerfristige Investitionsplanung wünscht. Die ist vorhanden und steht der Kommission selbstverständlich zur Verfügung. Schliesslich nehme ich auch gerne die Ausbildungsimpulse der Referentin französischer Sprache entgegen. Wir werden dem mit Sicherheit Nachachtung verschaffen.
Christen Yves · 1VP-M · Nationalrat · Waadt · Freisinnig-demokratische Fraktion
Nous procéderons au vote lundi prochain. - Ainsi décidé.
Die Beratung dieses Geschäftes wird unterbrochen
Le débat sur cet objet est interrompu
Schluss der Sitzung um 12.50 Uhr
La séance est levée à 12 h 50