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Keine modernen Söldner

Markwalder Christa · P-F · Nationalrat · Bern · FDP-Liberale Fraktion

Präsidentin (Markwalder Christa, Präsidentin): Die Motion Schläfli Urs wurde von Frau Glanzmann übernommen.

Glanzmann-Hunkeler Ida · Mit-F · Nationalrat · Luzern · CVP-Fraktion

Ich habe hier einen Vorstoss Schläfli übernommen, der eingereicht wurde, als die Krise mit dem "Islamischen Staat", dem IS, sehr aktuell war und in der Schweiz sehr viel darüber diskutiert wurde.

Artikel 94 des Militärstrafgesetzes verbietet es heute Schweizer Bürgern, ohne Erlaubnis des Bundesrates in fremde Militärdienste einzutreten. Dieser Artikel wurde angewandt, wenn sich Schweizer in Söldnerdienste begaben. Das Söldnerwesen hat sich heute geändert. Es gibt Schweizer, die sich radikalisieren und sich zusammen mit dem IS auf Kriegszüge begeben.

Als Abschreckung dagegen, sich überhaupt in solche Kriege einzumischen, fordern wir eine härtere Bestrafung für Rückkehrer. Heute ist eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder eine Geldstrafe vorgesehen. Wir fordern mit dieser Motion, dass dieses Strafmass erhöht wird und eine mindestens zehnjährige Haftstrafe vorgesehen wird. Diese Erhöhung soll ganz besonders junge Menschen davon abhalten, sich von einer Miliz, wie sie der IS heute darstellt, blenden zu lassen und sich in jenen Ländern, wo diese Gruppierungen kämpfen, aktiv an Kriegshandlungen zu beteiligen. Es gibt auch Leute, die beispielsweise für die Kurden in den Krieg ziehen. Auch hier plädieren wir für eine konsequente Anwendung des Söldnergesetzes, das heisst Bestrafung bei der Rückkehr in die Schweiz.

Die CVP-Fraktion hat sich umfassend mit der ganzen Problematik des IS auseinandergesetzt. Sie begrüsst es, dass sich die Task-Force des Bundes ganz besonders und aktiv mit all diesen Fragen im Zusammenhang mit der Teilnahme am Krieg und den entsprechenden Organisationen auseinandersetzt und auch entsprechende Massnahmen ergriffen hat.

Trotzdem empfehlen wir, diese Motion anzunehmen und ein klares Zeichen gegen das Söldnerwesen zu setzen. Bitte unterstützen Sie dieses Anliegen.

Parmelin Guy · BR-M · Bundesrat · Waadt

Le Conseil fédéral vous propose de rejeter cette motion pour les raisons suivantes. La motion demande une adaptation de l'article 94 du Code pénal militaire, qui concerne le service militaire étranger, afin que tous les citoyens suisses qui participent à des combats à l'étranger sans l'autorisation du Conseil fédéral - le cas cité est celui de la milice de l'"Etat islamique" - soient sanctionnés. En outre, la motion demande explicitement de porter de trois à dix ans la durée maximale de la peine privative de liberté prévue dans ce genre de cas.

Dans sa version actuelle, l'article 94 du Code pénal militaire réprime déjà ces actes indésirables. Selon les dispositions du Code pénal suisse et du Code pénal militaire, les crimes de guerre et les crimes contre l'humanité sont passibles au maximum d'une peine privative de liberté à vie. Conformément à l'article 260ter du Code pénal suisse, le soutien et la participation à une organisation criminelle sont sanctionnés d'une peine privative de liberté jusqu'à cinq ans au plus. En outre, la loi fédérale du 12 décembre 2014 interdisant les groupes "Al-Qaïda" et "Etat islamique" et les organisations apparentées, entrée en vigueur le 1er janvier 2015, permet notamment d'infliger une peine privative de liberté de cinq ans au plus à l'encontre des personnes qui s'associent ou soutiennent de tels groupements. Selon le Conseil fédéral, les bases juridiques sont suffisantes en l'état et permettent aux autorités de poursuite pénale civile et militaire d'infliger des sanctions adéquates en Suisse.

Abstimmung

Abstimmung - Vote

Für Annahme der Motion ... 95 Stimmen

Dagegen ... 89 Stimmen

(0 Enthaltungen)