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Ergänzungsleistungen und Datenübermittlung

Stahl Jürg · 1VP-M · Nationalrat · Zürich · Fraktion der Schweizerischen Volkspartei

Präsident (Stahl Jürg, erster Vizepräsident): Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.

Pezzatti Bruno · Mit-M · Nationalrat · Zug · FDP-Liberale Fraktion

Ich habe die Motion vor zwei Jahren eingereicht. Sie beauftragt den Bundesrat, die Datenübermittlung zwischen den Durchführungsbehörden der Ausländergesetzgebung und denjenigen der Ergänzungsleistungen zu den Sozialversicherungen AHV und IV zu verbessern. Dabei sollen insbesondere die zuständigen EL-Durchführungsstellen den Ausländerbehörden den Bezug von Ergänzungsleistungen melden.

Für die Migrationsbehörden ist es - unter anderem auch aufgrund des Freizügigkeitsabkommens - notwendig zu wissen, ob jemand den Nachweis erbringen kann, dass er für sich selbst und seine Familienangehörigen über ausreichende finanzielle Mittel verfügt. Wenn ein Migrant von einer kantonalen Durchführungsstelle Ergänzungsleistungen bezieht, ist es offensichtlich, dass die erwähnte Voraussetzung bei der Migration in unser Land nicht erfüllt war bzw. nicht erfüllt ist.

Ich habe in der Motion angeregt, dass der Bundesrat bzw. die zuständigen Bundesämter das Meldeverfahren zwischen den Migrationsämtern und den EL-Stellen entsprechend klären und regeln sollen. Es kann nicht sein, dass kantonale Sozialversicherungsbehörden Ergänzungsleistungen an Ausländer ausrichten und die kantonalen Migrationsbehörden nicht über dieses Faktum informiert sind.

Die Umsetzung meiner Motion bekommt im Hinblick auf die Umsetzung der Masseneinwanderungs-Initiative eine besondere Bedeutung. Ich danke dem Bundesrat, dass er ebenfalls Handlungsbedarf feststellt und die Annahme der Motion beantragt hat.

In diesem Sinne ersuche ich Sie, die Motion, obschon sie vonseiten der Kollegin Schenker Silvia bekämpft wird, anzunehmen.

Berset Alain · BR-M · Bundesrat · Freiburg

Cette motion date effectivement d'environ deux ans. Elle charge le Conseil fédéral d'améliorer les échanges de données entre les autorités migratoires et les autorités compétentes en matière de prestations complémentaires, pour éviter que les organes d'exécution ne versent de telles prestations à des ressortissants étrangers sans que les autorités migratoires en question en soient informées.

Depuis le dépôt de la motion, il faut dire que le Conseil fédéral a transmis au Parlement son message relatif à la modification de la loi fédérale sur les étrangers. Le projet prévoit précisément un échange de données relatif à la perception de prestations complémentaires et à la révocation des autorisations de séjour dans le sens voulu par la motion. Par conséquent, et dans la mesure où le Conseil fédéral a déjà intégré l'objectif recherché par la motion dans le projet, il est déjà de la compétence du Parlement de définir matériellement la suite qu'il souhaite donner à ces propositions.

Cela signifie que la motion est sans objet puisqu'elle est déjà intégrée dans le projet transmis par le Conseil fédéral au Parlement. Considérant qu'elle n'est plus d'actualité puisque réalisée, il est aujourd'hui possible ou de la rejeter, ou de l'accepter.

Abstimmung

Abstimmung - Vote

Für Annahme der Motion ... 133 Stimmen

Dagegen ... 51 Stimmen

(0 Enthaltungen)